Der wohlgeformte Körper (157)

[caption id="attachment_1885" align="alignleft" width="640"]thell jeans hintern  Mies Vandenbergh Fotografie Mies-Vandenbergh-Fotografie[/caption]

Die Idealvorstellung, die Idee von der Schönheit des menschlichen Körpers ergreift uns mit jeder Ansicht eines schönen Körpers immer wieder von Neuem. Sie erinnert uns an eine vollkommene Daseinsform, die von Malern, Bildhauern, und auch Bildbearbeitern in unser Blickfeld gerückt wird und uns immer wieder eine Realisierung der idealen Form wach ruft.

Ein kürzlicher Besuch in der Karlsruher Kunsthalle ließ mich über die Ansicht des menschlichen Körpers nachdenken. Je nach Jahrhundert stellten die Maler ihre Musen mit den unterschiedlichsten Proportionen sowie in unterschiedlichsten Farben dar. Im 16. Jhd. erschienen die Formen runder gewünscht, die Blässe verstärkt und die Augen kindlich vergrößert gefordert. Nur knapp 200 Jahre später durften die Gemälde die Personen, Frauen, Körper schon etwas schlanker sein, die Gesichter ebenmäßiger mit nicht mehr nur mit in Kalk gemeißelter Haut portraitiert werden. Wieder 200 Jahre später könnte ich es wagen, gar von Schlankheit zu sprechen, die Werke der regionalen Schulen der Malerei in Europa zeigen dazu deutliche Hinweise. Der Besuch, obwohl gerade viel im Umbau wegen seiner Degas – Sonderausstellung war inspirierend.

Doch es rief in mir auch jene Gedanken wach, die sich mit der Form als die vergänglichste der körperlichen Eigenschaften, als ein Geschenk der Jugend, und eine Baustelle der Zeit danach darstellt. So sehr ich in meinem Blog der wunderbaren Form des Pos eine Hommage setzen möchte, so sehr ist mir die unaufhaltsame Vergänglichkeit aller Körperlichkeit der Stachel im Fleische. Auch wenn die marmornen Körper des Auguste Rodin oder Wilhelm Lehmbruck Generationen überstehen, vielleicht auch die ein oder andere Malerei und sogar Fotografie der Zeit ein wenig den Verfall abringt, so kann der menschliche Körper doch nur eine kurze Zeit das Vorbild, das Modell für die Ewigkeit sein. Es ist in der Geschichte der Menschheit nur die Erhaltung derselben, die uns in immer neuer Jugendlichkeit die Schönheit der Mona Lisa wiederfinden lässt in der Schönheit von Ikonen der jeweiligen Epoche davor oder auch danach. Jeder Mensch kann es sein, ein Vorbild für ein Kunstwerk der Zeit. Jenseits von modischen Formen liegt es im Auge und der Hand des Künstlers, Kunst zu erschaffen, die er aber ohne sein Modell nur schwer, wenn überhaupt erschaffen kann.

Zeiten, in denen heutige Kunstwerke nichts bedeuteten als Schund, der Künstler verhungerte, dessen Bilder heute einen Wert von hundert Jahreseinkommen eines arbeitenden Menschen übersteigt zeigt die Willkür und aber auch Freiheit in der Darstellung der allgegenwärtigen Schönheit des Menschen!

Die berühmtesten aller Modelle waren einst nicht mehr als der Bursche vom Hof nebenan oder das Mädchen aus der Wäsche am Flusse. Es war vielleicht nur die Schwester eines Freundes oder der Sohn des Nachbarn. Was hätte Salvador Dali ohne seine Frau gemalt, die ihm Muse und Inspiration zugleich war, wie wurde Claudia Schiffer einst in Düsseldorf auf der Straße von Karl Lagerfeld entdeckt? Warum soll nicht die Kassiererin vom Supermarkt um die Ecke eine Muse der Künste sein, deren Ausdruck den Betrachter des Bildnis’ von ihr entzückt?

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Schönheit – Sinn und Zweck (156)

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Welchen Sinn und Zweck hat ein schöner Schein als zu scheinen? Welchen Sinn und Zweck hat ein schöner Schein als eine Wirkung zu erzielen? Auf wen soll sie wirken und und warum wirkt sie in dieser Weise?

Schönheit bei Menschen, ein schönes Gesicht und ein schöner Körper, Ausstrahlung wäre wirkungslos, wenn nicht ein Adressat existieren würde. Schönheit ist eine Ursache. Schönheit existiert in unserem Dasein. Schönheit erzielt eine Wirkung. Menschen sehen Schönheit, und sie fühlen sich intuitiv zu ihr hingezogen, in den meisten Fällen jedenfalls.

Auch durch die Kunst wird im Menschen ein Gefühl der Schönheit erzeugt. Der Neurowissenschaftler Zeki hat Probanden in einer Magnetresonanzröhre verschiedene Gemälde gezeigt und gleichzeitig deren Gehirnaktivität aufgezeichnet. „Je mehr die Kunst gefiel, desto stärker aktivierte sie den medialen orbitofrontalen Cortex,…“, so Zeki. Er sieht eine Parallele: „Der orbitofrontale Cortex ist auch stark aktiviert, wenn wir jemanden lieben, der uns gefällt.“ Weiter schreibt er: „Schönheit ist zu einem großen Teil eine Qualität des Körpers, die mit einer Aktivität im medialen orbitofrontalen Cortex einhergeht und die Sinne einbezieht.“

Alleiniger Adressat der Schönheit ist der Mensch selbst. Ein Löwe frisst einen schönen Menschen genauso gerne, wie einen hässlichen Menschen. Ein Hund freut sich über eine Delikatesse, gleich ob sie von einem furchigen Narbengesicht überreicht wird oder von einer zarten, bildhübschen Prinzessin.

Die Schönheit setzt im Menschen bestimmte Hormone frei, Emotionen (Reizreaktionen) in uns sind die Folge, die oftmals Reaktionen zur Folge haben. Beispielsweise lächeln wir bei einem schönen Kinde viel ehr, als bei einem wenigen schönen Kind, so haben es Wissenschaftler festgestellt. Andere Wissenschaftler sehen in der Wirkungsweise neurolophysiologische Reaktionen. Komplexe Verhaltensmuster entwickelten sich in unterschiedlichen Kulturen.

  Erkannte menschliche Schönheit besitzt einen großen Anteil an evolutinärem und sozial entwickeltem Potential. Wir als westlich orientierte Menschen würden geografisch oder ethnisch entstandene Formen der Schönheiten nicht als solche bezeichnen, würden nicht die Reaktionen erfahren, die wir bei Schönheiten unseres Wirkungskreises erfahren. Ob es nun der Fettsteiß mancher afrikanischer Völker ist oder die Tellerlippen der Äthiopier erzeugen in uns nicht die Reaktionen eines bildhübschen jungen Kindes wie Ronja Räubertochter Hanna Zetterberg.

Wissenschaftliche Versuche, bei denen in Gesichtern von Probanden Sensoren angebracht wurden, um Muskelkontraktionen aufzuzeichnen, die nach der Ansicht bestimmter Bilder erfolgten, bewiesen dieses Zusammenspiel von Emotionen und körperlichen Reaktionen. Nur die wenigsten davon nehmen wir deutlich wahr, (Angst-die Haare stellen sich auf, Liebe-Schmetterlinge im Bauch) die Mehrzahl passiert völlig unbewusst.

So hat Schönheit den Zweck, Reaktionen zu erzeugen, Schönheit ist zielgerichtet, und wir alle versuchen tagein, tagaus den Wert dieser Schönheit zu erhalten, zu steigern oder erzeugen. Wir wissen, unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit und über die Jahrhunderte hinweg, dass gesteigerte Attraktivität uns bei der Erreichung unserer Lebensziele dienlich ist, und wir im Gegensatz bei ihrem Mangel dieses durch differente Investitionen ausgleichen müssen.

Können wir uns wehren gegen diese Automatismen? Neurowissenschaftliche Forschungen verneinen diese Frage eindeutig. Doch im zweiten Schritt haben die Menschen Handlungsspielraum. Nachdem die evolutionär-soziale Sensorik auf die Schönheit mit körperlichen Reaktionen antwortete, liegt es an uns, diese in unserem Bewusstsein als das zu erkennen, was sie tatsächlich ist. Schöner Schein, der vorerst nur den Sinn des Schönen Scheins besitzt, sonst nichts.

Unser Körper, nur noch ein formbarer Gegenstand? (155)

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Mies-Vandenbergh-Fotografie

In den verschiedenen zeitlichen Epochen wurde immer wieder an unserem menschlichen Körper herumgewerkelt. Ist es heute also anders, als zu vorangegangenen Zeiten?

Für den modernen (westlichen) Menschen stehen jederzeit alle möglichen Experten bereit, um bei der Ausformung unseres gewöhnlichen Körpers zu unterstützen. Die allseits präsenten Medien suggerieren die Notwendigkeit eines perfekten Körpers. Sie weisen auf die unerschöpflichen Möglichkeiten hin, die zur Verfügung stehen, um einen energetisch wertvollen und der aktuellen Mode entsprechend ansehnlichen Körper zu formen.

Fitnessstudios an jeder Straßenecke haben bis spät in die Nacht hinein geöffnet, um uns die Ausflucht des Zeitmangels gleich im Keim zu ersticken. Ratgeber und Artikel erinnern in immer kürzeren Intervallen an die Verpflichtung, unser Outfit entsprechend zu gestalten, Ärzte stellen verantwortungsbewusst einen Verweis wegen adipöser Anzeichen aus oder klären zumindest freundlich auf über die gesundheitlichen Risiken des Specks auf unseren Rippen. Unsere Arbeitswelt honoriert deutlich jene Anstrengungen, einen ansehnlichen Körper vorzuweisen und bestraft geradezu diejenigen, die diesen nicht vorzuweisen in der Lage sind, ganz gleich, ob monetär oder hierarchisch.

Und früher? Köche, die geadelt wurden, da sie in der Lage waren, Mahlzeiten zuzubereiten, die einen derart kalorienreichen Inhalt besaßen, mit denen die Herrschaften ihr Übergewicht ohne Probleme halten oder besser noch, ausbauen konnten. Es fand (und findet!) bekanntlich im Laufe der Jahrhunderte ein stetiger Wechsel in Bezug auf den Körper und seine Form statt. In den Zeiten der Renaissance beispielsweise konnte in der adligen Gesellschaft um Louis XVI. ein Körper gar nicht füllig genug sein. Zeitzeugnisse berichten mit größter Inbrunst von der Schönheit des Doppelkinns, und distanzierten sich angewidert von der kränklichen Erscheinung der Mageren und Schlanken.

Auch die Ärzteschaft, wozu in manchen Zeiten die Hexen zählten, wusste allerlei Tinkturen, Salben, Auszüge oder Essenzen zu verschreiben, deren Anwendung versprach, an Gewicht zuzulegen oder gegenteilig an Gewicht zu verlieren, je nach dem, was gerade nachgefragt wurde. Übungen, um die Spannkraft des Körpers möglichst lange aufrecht zu erhalten, machten immer wieder die Runde. Aderlässe und Einläufe sollten helfen, sich die Körperform zu modellieren, die gerade en Vogue war.

Und heute? Hat sich irgend etwas verändert? Laufen wie nicht wieder nur einer bestimmten (von wem eigentlich) Mode hinterher? Verwenden wir nicht einen immensen Teil unserer Lebensenergie darauf, unser Aussehen zu verändern? Wollen wir es nur deswegen verändern, weil unser Äußeres vielleicht nicht unbedingt der angesagten Mode entspricht?

Wieviel Zeit investieren wir in das Kostüm für unseren Auftritt auf dieser Bühne „Welt“? Wir geben Unsummen aus, um unseren Body zu shapen! Nicht nur die Zeit im Fitnessstudio und beim Walking, beim Laufen oder auf dem heimischen Ergometer zählt, auch die Arbeitszeit, die zum erwirtschaften der finanziellen Mittel notwendig ist, mit denen wir uns die Manipulationen an unserem Körper bezahlen. Jeder Mensch entscheidet selbst, welchen Einsatz er bringt, um auf dem Parkett der sozialen Beziehungen Erfolge zu erreichen. Wie letztendlich dieser Einsatz aussieht, dessen sollte sich jeder Einzelne gewahr werden. Meine ich!

Sturmfluten der Schönheit (154)

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Die Übersättigung an Schönheit in den allgegenwärtigen Medien könnte die Hinsehenden vielleicht stärker beeinflussen, als wir glauben.

Während der Lektüre eines Spiegel-Artikels über den Konsum von pornografischen und erotischem Bildmaterial im Internet durch Jugendliche und die Auswirkungen auf sie stellte ich die Überlegung an, in wie weit sich die Erkenntnisse auf die Zielgruppe der Erwachsenen übertragen lässt, die mit schönen Körpern und Gesichtern in allen Medien überflutet werden.

Ohne eine Zensur, ohne eine jegliche Qualitätskontrolle werden zigfach Bilder ins Internet gestellt, die den User regelrecht überfluten. Schönheit, oder solche, die es sein soll, Hässlichkeit, oder solche, die vermieden werden sollte trifft unsere Sinne an allen Ecken und Enden. Natürlich ist diese Flut nicht auf das Internet begrenzt. Auch in Anzeigen und Werbespots „begegnen“ uns sorgfältig gegimpte Körper und Gesichter. Es hat den Anschein, als wären es so viel, wie niemals zuvor. Jedes Mobiltelefon ist mit einer „Kamera“ bestückt, jeder Fernsprechende wird so zum Fotografen par Excellance, die Ergebnisse seiner Tätigkeit ist in vielen Foren und den Social Media Plattformen zu bewundern.

Printmedien und Werbespots zeigen immerfort schöne Menschen, “Sex Sells” funktioniert wie vor 30 oder 130 Jahren, oder eine schöne Prinzessin bescherte  einem Lande schon einmal mehr den Frieden mit einem einstmals verfeindeten Nachbarlande.

In der Fotografie scheinen vordergründig immer nur die möglichst knapp bekleideten Mädchen das große Interesse auf sich zu vereinen, Klicks und Kommentare scheinen es zu beweisen. Deren Anzahl steigt zunehmend, ob qualitativ wertig oder weniger. Meist scheint es nicht einfach zu sein, beispielsweise Fotografien von der Güte derer wie von Betina la Plante zu finden. Ferner habe ich den Eindruck gewonnen, Motive jenseits von Schönheit haben es zunehmend schwerer mit der Würdigung-

Bei näherer Auseinandersetzung mit dem oben beschriebenen Eindruck komme ich jedoch zu ambivalenten Ideen. Auch wenn diese omnipräsente Bilderflut in sämtlichen Medien auf uns hernieder geht, so trifft es uns im “richtigen Leben” bedeutend weniger heftig. Es steht uns schließlich frei, sich mit diesem Angebot auseinander zu setzen oder es zum Teil zu ignorieren. Hingabe in unserem medienfernen Teil des Lebens bedeutet weniger Einfluss. Du kannst hinsehen, du musst es aber nicht. Du kannst dich dem Thema widmen, aber nur so weit, wie es dir gefällt. Eine Auszeit wirkt wie ein Wandertag in den Weiten der Berge oder ein Trip mit dem Segelboot über das Meer.

Schönheit ist für den Menschen zweifelsohne eine fastzinierende Stimulanz, ob der Sixpack oder Knackpo eines Mannes oder die Grazie einer ausdrucksstarken Frau.  Doch es macht das Leben nicht aus, es nur ein kleiner, wunderbarer Teil des Ganzen. Nähert man sich so dieser Sache, meine ich, kann man mit der richtigen Distanz den Blick schweifen lassen über die wunderbare Welt der Schönheit, ohne dabei durch die schier unerschöpflichen Fluten der Bilder ohnmächtig darin ertränkt zu werden.

 

 

 

 

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Ist sie schöner? Teil 1 (153)

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Austauschbare Schönheiten umgaben uns schon seit je her. Wer ist also schöner? Brad Pitt oder George Clooney? Caroline Brasch Nielsen oder Imaan Hammam? Mona Lisa oder David?

Zurück von der weltweit größten Messe für Fotografie erblickte ich neben unendlicher Vielfalt von Konsumgütern, deren Sinn und Zweck meiner persönlichen Ansicht nach -zwar unermüdlich als Innovationen angepreist- nichts wirklich neues hervorbrachte und noch immer nicht das fotografische Auge durch Technik ersetzt erfunden hat(zum Glück), wundervolle, bildhübsche Gesichter und Körper. Allen gemein stand ein statisch anmutendes, bezauberndes Lächeln zu Gesicht. So viel betörende Schönheit, auf den Ständen, als auch vermeintlich noch mehr Schönheit auf den Catwalks und in den zahlreichen Workshops durfte bewundert werden.

Anfangs, ich war keineswegs geblendet durch den Schmelztiegel der Eitelkeiten, dennoch hingerissen ob der vollendeten Kunst der Visagisten vergas ich nicht ganz das Fotografieren. Zwischen den Zeilen, unter dem Publikum fand ich dabei gleichwohl das ein und andere natürliche Antlitz, das mir fast noch mehr gefiel, liegt es doch in meiner persönlichen Vorliebe für Ursprünglichkeit begründet. Die Entscheidung fällt mir bis jetzt nicht ganz leicht, festzustellen, wo die größere Bewunderung liegt, denn die durch und durch gestylten Gesichter vieler Modelle üben eine ausgesprochen hohe Anziehungskraft auf den sehenden Betrachter aus.

Mit ein paar Tagen Abstand zum Besuch der Messe relativiert sich die von mir persönlich empfundene Übersättigung an schönen Menschen. Verblassende Erinnerung als Indiz für die Bedeutung der Schönheiten infiltriert fast unmerklich den Geist, infiziert mit der Vermutung von Austauschbarkeit des Schönen. Relativiert sich die Begeisterung relativ schnell in Anbetracht der Masse der schönen Menschen, so wird einem (=mir) schnell bewusst, wieder den einzelnen Menschen zu sehen, und dabei über den Horizont des Aussehens, diesen Teil des Menschen, hinaus zu schauen.

Die oberflächliche Austauschbarkeit der Schönheiten verliert sich denn auch zunehmend mit der Wahrnehmung der Persönlichkeit.[Ich sehe dich, Du bist schön und Dein Wesen?!...] Über die Wirkung der Schönheit im Laufe der Annäherung zu einem Menschen, im Laufe der sich entwickelnden Beziehung zu einem Menschen hinaus – im Laufe der Zeit sehen wir unbewusst immer weniger -wenn auch stetig immer mal wieder- von der anfangs überwältigenden Ausstrahlung eines schönen Menschen – es stellt sich das Wesen als Gesamtbild des Gegenüber dar!

Das Aussehen nimmt damit einen neuen Stellenwert ein. Von Beginn an in der Begegnung, in dem das Aussehen durch einer der intensivsten Sinneswahrnehmungen des Menschen mit weitem Abstand zum wichtigsten Aspekt wurde, relativiert sich diese Wahrnehmung, vorerst schon in einem sehr frühen Moment, die Stimme und der Geruch des Gegenübers erschließt sich unseren Sinnen gleich in den ersten Sekunden des Kennenlernens, dann, sehr viel später in der Beziehung, je nach Intensität derselben, werden andere Dinge stetig wichtiger. Damit rauben diese dem raumeinnehmenden Antlitz den anfänglich hohen Stellenwert, nur um von Zeit zu Zeit dann doch den optischen Reizen für kurze Momente das Feld zu überlassen.

Synthetitisiert sich der Mensch aus den Elementen aller Sinne, so nimmt er den Raum ein, der ihn ausmacht. Er stellt sich dar aus einer Mischung aus Antlitz und Geräuschen, aus Gerüchen und Form, aus Geschmäckern und seinem Handeln oder Nichthandeln.

Das Sehen des schönen Menschen ist ein Aspekt, der, stets unterschiedlich gewichtet, aus dem Gesamten extrahiert ist. Jede Betrachtungweise erfährt eine ständige Verlagerung, etwa durch Gewohnheit (der schöne Brad Pitt sieht die schöne Angelina Jolie jeden Morgen wieder, und umgekehrt) , durch Altern (Schönheitsidol Brigitte Bardot ist nicht mehr 17 Jahre alt.) oder durch das Streben nach Abwechslung und Entwicklung.

 

 

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TU ES! ENDLICH! FÜR DICH! (152)

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Was sollen denn die Leute sagen, wenn ich das tue, was ich erkannt habe tun zu müssen, tun zu wollen? Was gebe ich von mir preis, wenn ich von einem Bild abweiche, das zwar nicht ich bin, von mir ist, aber ich durch mein Verhalten in anderen Menschen erzeugt habe oder sich in den Köpfen der Mitmenschen etabliert hat?

Was werde ich demjenigen sagen, der da, am Ende meines Lebens, vor mir steht, und mich fragt, ob ich mein Leben gelebt habe oder nur mehr damit verbracht habe so zu erscheinen, wie ich nie war, nie sein wollte, doch ich mich niemals getraut habe, zu sein, das unwirkliche Bild zu durchbrechen?

Wie groß ist die Differenz zwischen dem, was mir gefällt und dem, was ich zuzugeben bereit bin von dem, was mir gefällt? Wie entsteht diese Differenz, mit der die gefühlte Mehrzahl der Menschen in meinem Habitat umher irrt? Weiß der moderne Mensch um seine Wünsche, seine Sehnsüchte, seine Begierden? Oder ist er instrumentalisiert, fremdgesteuert und manipuliert in dem, wonach er streben soll? Viele meiner Gesprächspartner bejahen diese letztere Frage eindeutig. Soweit reicht das Bewusstsein demnach.

Während sich nun der einfache Bewohner am Rande der Kalahari-Wüste einen sauberen, dichten i-mer für den Transport von Wasser wünscht, so sollte es bei uns schon der „neueste“ i-mac® sein. Denn Wasser fließt bei uns wie selbstverständlich gegen einen geringen Unkostenbeitrag aus dem Wasserhahn und wird nicht von bestimmten Konzernen vor unserer Nase in kleine Plastikflaschen abgefüllt, um es uns zu einem Preis eines halbes Monatseinkommen pro Liter zu verkaufen.

Entrückt von diesen Grundbedürfnissen zurück zu der Frage, warum wir unsere Träume nicht wenigstens teilweise in die Wirklichkeit umsetzen. Was hindert uns daran? Sind es gesellschaftliche Übereinkünfte, die es uns verbieten, oder sind wir am Ende doch zu abgelenkt durch vielerlei Einflüsse aus vielen Richtungen. Als da wären:

· „Arbeit macht frei“ (ja, hatten wir schon zu unrühmlichen Zeiten unserer Vorfahren einstmals) – bedeutet, dass wir so sehr mit unserer Arbeit beschäftigt sind, dass die Zeit und Kreativität, etwas wirklich Individuelles zu erschaffen, bereits schlichtweg erschöpft in den Mühlen unserer Arbeit zerronnen ist.

· Dem eigentlichen „Cogito ergo sum“ entlehnt, das „Consumere ergo sum“ , als ein veritabler Ausruf der Neuzeit, übertrifft meiner Ansicht nach den oben erstgenannten Einfluss der Arbeit um ein vielfaches! – bedeutet, das wir so sehr mit dem Konsumieren der Güter und Medien „beschäftigt“ sind, dass uns die Zeit und Kreativität abermals in den Mühlen des Konsums zermalmt wird.

Fazit: Durchbreche es! Entlarve die Zeit- und Kreativitäts-Killer, entblöße sie. Entferne die Schlacke der Ausreden! Sei kreativ! Fotografiere! Male! Bildhauere! Schreibe! ……. Tue es! Jetzt!

Und vergiss nicht den zweiten Schritt: zeige, was du erschaffen hast, sprich darüber, kommuniziere deine Gedanken und Gefühle darüber, wenn du magst, oder lasse deine Werke für sich selbst sprechen, nur versteckte sie nicht und dich nicht, sondern zeige sie her und zeige dich, den Erschaffer deiner Werke. :-)

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Zurück aus Nordspanien einen sonnigen Gruß an alle Leser, zum Einstieg in die weiteren Artikel Impressionen aus der asturischen Hauptstadt OVIEDO, sehr speziell einige Skulpturen, deren Erschaffer meiner Ansicht nach einen Blick und die Hand für “DEN WOHLGEFORMTEN HINTERN” hatte. Euch allen eine schöne weitere Zeit und viel Spass mit meinen  folgenden Artikeln. http://www.smartphoneforums.com/forums/images/smilies/camera.gif

 

 

Vereinigte Staaten von Amerika (USA) Flagge   Großbritannien Flagge

Back from northern Spain a sunny greetings to all my readers, to get started in the other Article impressions from the Asturian capital Oviedo, very specifically some sculptures, whose creators in my view, a view and the hand for “The well-formed butt” had. I wish you all a nice for more time and a lot of fun with my following articles. http://www.smartphoneforums.com/forums/images/smilies/camera.gif

 

 

Frankreich Flagge

Précédente d’un Nord nous saluant tous mes lecteurs, au point de départ dans la suite de l’article impressionen ont capitale Oviedo, très particulier certains sculptures, dont erschaffer mon avis, un regard et de la main pour «le postérieur wohlgeformten” a eu. Vous tous une belle et plus de temps beaucoup de plaisir avec mes articles suivants.http://www.smartphoneforums.com/forums/images/smilies/camera.gif

 

 

Spanien Flagge

Atrás en norte de España un un saludo a todos mis lectores, al entrar en el nuevo artículo Impressionen procedentes de los asturianos capital OVIEDO, muy especialmente algunas esculturas, cuyo Erschaffer en mi opinión, una cara y las manos para “los WOHLGEFORMTEN ADJUNTARÁN” ha tenido. Todos os un hermoso más tiempo y mucha diversión con mis siguientes artículos.http://www.smartphoneforums.com/forums/images/smilies/camera.gif

 

 

Portugal Flagge  Brasilien Flagge

Para trás a partir do norte de Espanha a sunny saudações a todos os meus leitores, para começar no outro artigo primeiras impressões da capital das Astúrias Oviedo, muito especificamente algumas esculturas, cujos criadores em meu ponto de vista, um ponto de vista como o lado do “bem-formada culo” tinha. Desejo-vos a todos um agradável por mais tempo e um monte de diversão com meus artigos seguintes.http://www.smartphoneforums.com/forums/images/smilies/camera.gif

 

Niederlande Flagge

Terug uit noord Spanje zonnige groeten aan al mijn lezers, om aan de slag te gaan in het andere artikel afdrukken van de Asturiaanse hoofdstad Oviedo, heel concreet een aantal beeldhouwwerken, wier scheppers in mijn oog, het oog en de hand voor “De welgevormde billen” gehad. IK wens u allen een mooi om meer tijd en veel plezier met mijn volgende artikelen.http://www.smartphoneforums.com/forums/images/smilies/camera.gif

 

 

Italien Flagge

Dal nord della Spagna un bel saluto a tutti i miei lettori, per iniziare l’altro articolo impressioni dalla capitale Oviedo Asturie, in particolare alcune sculture, il cui creatore, a mio avviso, la visualizzazione e la mano per “La testa” era. Auguro a tutti voi una bella per più tempo e un sacco di divertimento con i miei articoli seguenti.http://www.smartphoneforums.com/forums/images/smilies/camera.gif

 

Rumänien -Flaggen wehend animiert transparent

Înapoi din nordul Spaniei însorite salutari la toti cititorii, pentru început în alt articol impresii din capital Asturian Oviedo, foarte specific unele sculpturi, ale carui creatori în părerea mea, un punct de vedere şi de mână, pentru “bine-formate cap la cap” ar fi. VA doresc tuturor o nisa pentru mai mult timp şi de distractiv mea cu următoarele articole.http://www.smartphoneforums.com/forums/images/smilies/camera.gif