„Wie fotografiere ich den Hintern meiner Frau richtig?“ (206)

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„Wie fotografiere ich den Hintern meiner Frau richtig?“ Diese Frage fand ich jetzt schon einige Male in den Suchanfragen meines Blogs. Zeit also, darauf eine Antwort zu geben. Eine kleine Anleitung mit ein paar unbearbeiteten „Was passiert, wenn … “ Fotografien. 

Wie fotografiere ich den Hintern meines Partners / meiner Partnerin (richtig)? Eine Frage, die vermutlich nicht allzuhäufig öffentlich gestellt wird. Das Thema ist nahezu gleichbedeutend mit der Anleitung, einen Menschen, respektive einen menschlichen Körper zu fotografieren. Es geht dabei um Ästhetik und Wahrnehmung von Körpern, bestenfalls ist ein Hauch von Sinnlichkeit zu finden.

Du findest eine große Auswahl von Fachbüchern auf dem Buchmarkt. Von der einfachen „Portrait – Fotografie“ über die „People-Fotografie“ bis hin zu Anleitungen über das vorteilhafte Posing sind dazu erhältlich. Aus diesen Büchern kann sich der interessiert Fotografierende jene Tipps und Erfahrungsberichte zu Rate ziehen, die ihn in seinen Fragen weiter voran bringen oder ihm überhaupt erst einmal einen Einstieg in diese Art der Fotografie eröffnen.

Workshops oder Coachings können für Nichtprofis einen weiteren Weg darstellen, sich einen ersten Einblick in ein Genre zu verschaffen oder sich darin weiter zu entwickeln. Das meiste aber erfährt man nachhaltig durch „Learning by Doing“! Nach erfolgtem Shooting immer wieder seine Arbeiten kritisch zu überprüfen ist ein probates Mittel, um festzustellen, warum eine bestimmte Art der Aufnahme besser gefällt, als eine andere.

Eine zusätzliche Hilfe kann der Vergleich sein. Vergleiche deine eigenen Fotografien mit denen der anerkannten Meister. Du kannst Hinweise auf mögliche Unterschiede herausarbeiten und Änderungen bei deiner Arbeit einplanen und erneut vergleichen. Finde heraus, was anders verlief. Nicht aber verfallen solltest du dem [irrigen] Ansporn, so zu werden, wie diese Künstler, vielmehr arbeite daran, deinen eigenen Stil zu finden. Wichtig halte ich es, besser zu werden, als deine Arbeit zuvor und dabei zu wissen, warum es so ist. Selbst Rückschritte sind fördernde Meilensteine, wenn du sie denn so sorgfältig analysierst, wie deine vermeintlichen Erfolge. Warum ist eine fotografische Aufnahme gut oder weniger gut gelungen? „Likes“ eignen sich dafür sicher nicht besonders😉 !

 

Wohin?

Eine erste Frage stellt sich bald schon, wenn du dich entschieden hast, Fotografien anzufertigen: Wo soll ich das ganze durchführen? Da fallen einem zunächst vielleicht die eignen vier Wände ein. Das bringt viele Vorteile mit sich:

  • kein (schweres) Tragen einer Ausrüstung
  • Wetterunabhängigkeit
  • Lichtverhältnisse vorher gut zu durchdenken und vielleicht weiches Fenster-Seitenlicht
  • vertraute Umgebung und keine neugierigen Blicke von Passanten
  • problemloses Umkleiden

Als nachteilig könnte sich der vielleicht beengte Raum erweisen, oder eine fehlende optisch ansprechende Umgebung, beziehungsweise ein ruhiger Hintergrund. Outdoor werden die oben genannten Vorteile zu Herausforderungen, die erst mal gemeistert werden wollen. Sicher lässt es sich machen, der Aufwand ist einfach nur größer. Das muss jeder für selbst entscheiden. Außerdem muss ja nicht bei einem Shooting bleiben. Draußen eignen sich beispielsweise alte Mauern, Häuserwände, manchmal auch Landschaft, wenn sie nicht zu unruhig ist. Auch sollte der Hintergrund nicht in Konkurrenz zu deinem Partner stehen. Bei einem Waggon aus dem frühen 20. Jahrhundert und zu weitem Ausschnitt beispielsweise ist es gut möglich, oder?

Hilfe beim Shooting?

Wenn du Outdoor fotografierst kann es hilfreich sein, wenn du einen Assistenten hast, der vielleicht Dein Lampenstativ hält oder einen Reflektor ausrichten kann, damit das Licht dahin kommt, wohin es soll. Vielleicht reicht dir aber auch das Licht der Umgebung, um gut beleuchtete Aufnahmen zu erstellen. Achte dabei unbedingt auf den Schattenwurf. Die Tageszeit ist ein wesentlicher Aspekt. Wenn das Licht beispielsweise nicht zu hoch steht, und es gleichzeitig etwas diffus ist, dann werden Konturen besser herausgestellt. Das ist für die Plastizität in deinem Fall wichtig. Es hängt wie gesagt von der Lichtsituation in der Location ab. Darüber solltest du dir vorher Gedanken machen.

Vorgedanken

Vorher ist es an der Zeit, dir ein paar grundsätzliche Vorgedanken zu machen, so z.B. über den Sinn und Zweck deines Vorhabens: Wie stellst du es an, einen Hintern möglichst vorteilhaft zu fotografieren? Zunächst einmal beantworte dir einige Fragen, die schon einleitend die Antworten implizieren:

▪ Sinn und Zweck der Aufnahme?
Warum möchtest du diese Aufnahmen anfertigen? Möchtest du deinen Partner mit schönen Aufnahmen begeistern? Möchte dein Partner einmal sehen, wie er von hinten aussieht? Möchte er viele verschiedene Möglichkeiten sehen, die darstellen, wie er von hinten aussehen könnte? Möchtest du für dich schöne Aufnahmen vom Po deines Partners haben? Oder ist es eine bunte Mischung aus den oben genannten Gründen? Ist es noch etwas gänzlich Anderes? Beschreibe es!

▪ Großer Po oder kleiner Po?
Diese Frage geht in Richtung der Wirkung der Bilder und richtet sich gleichzeitig an die Aufnahmetechniken. Dabei ist es sogar eher unwesentlich, welche Größe der Po deines Partners tatsächlich hat, und noch unabhängiger davon, was gefällt. Es gibt nämlich so viele Popos, wie es Menschen gibt, auch wenn sich viele Kategorien bilden lassen, in die der Po eines Partners einzuordnen wäre, des Menschen liebstes ist ja das Einordnen in Schubladen!
Ist es ein eher flacher Po oder ein ausgeformter Po? Ist es ein eher breites Becken oder ein schmales? Möchtest du den Po so fotografieren, wie er ist, dokumentarisch, oder durch verschiedene fotografische oder stilistische Mittel differenziert darstellen? Jeder Mensch möchte sich gerne vorteilhaft darstellen. Das ist auf Fotografien nicht anders. So ist es eine der ersten Aufgaben des Fotografierenden die schönste Ansicht deines (Foto-) Partners heraus zu finden. Als erster Hinweis mag hier die Dynamik in der Körperhaltung dienen. Eine gerade oder gebogene Linie trifft eine gänzlich andere Aussage. Probiere es aus! Du wirst sehen, wie unterschiedlich die Bilder werden, wenn dein Partner schon eine nur leicht gebogene Körperhaltung einnimmt. Dazu weiter unten mehr.

▪ Angezogen oder nackt?
Die Kleidung kann bei der Fotografie eines Hinterns eine kaschierende Wirkung haben. Sowohl ein kleiner Hintern kann größer dargestellt werden, wie auch ein größerer Popo kleiner. Ein breiterer Hintern kann durch einen veränderten Aufnahmewinkel schmaler wirken, ein schmalerer Hintern beispielsweise durch Wahl eines bestimmten Objektives sowie der Ausrichtung auf den Menschen breiter abgebildet werden. Nackt kann ein und derselbe Hintern ebenso durch Posing und Stellung der Kamera ganz unterschiedlich dargestellt werden. Eine Besonderheit der Aktfotografie ist es, dass man jede Muskelanspannung deutlich erkennen kann. Das wird durch die Pose erheblich beeinflusst. Du merkst es, wenn Du zur Probe nur schon mal unterschiedliche Arten des Stehens ausprobierst. Wenn ihr euch zum Aktshooting entscheiden solltet, dann achtet vorher auf evtl. Abdrücke der Kleidung auf der Haut. Diese könnten störend wirken. Dein Einfallsreichtum und dein Wissen um fotografische Verhältnisse kann dazu führen, dass man meinen könnte, es wäre nicht derselbe Hintern auf den Bildern, den du da von deinem Partner fotografiert hast.

▪ sexy, lasziv, oder lieber erotisch, mehr förmlich, vielleicht sportlich/athletisch oder elegant – modisch?
Die Aussage deines Bildes ist durch die Art und Weise der Fotografie unbedingt beeinflussbar. Nicht umsonst sprechen dich manche Abbildungen von Menschen direkt an, während dich andere umgehend abstoßen. Vergleiche, und versuche einmal herauszufinden, was der Auslöser dafür ist. Allein durch die Körperhaltung werden unterschiedliche Botschaften transportiert. Verdeutlicht ist das bei der Betrachtung von Menschen in Mode-Zeitschriften im Gegensatz zu Darstellungen in beispielsweise Männer-Magazinen oder Frauen-Magazinen, bzw. einschlägigen Internet-Seiten. Die gewünschte Aussage entscheidet dabei deine weitere Vorgehensweise.

▪ Farbe oder achromatisch

Geht es um die Darstellung von Formen, so wage ich zu behaupten, dass dies die Stunde des schwarz-weiß Fotografie ist. Ich meine, dass die Form eines Pos viel deutlicher in einer monochromen Aufnahme darzustellen ist. Doch auch hier gehen die Meinungen -wie überall- auseinander, also solltest du es für dich selbst entscheiden. Eine Farbaufnahme muss ja nicht farbig bleiben, experimentiere ruhig einmal damit und frage deinen Partner, was ihm an der ein oder anderen Variante besser gefällt.

▪ unscharf oder scharf

Ganz häufig, zumindest für mich, ist es die Ahnung, die ein vielfaches mehr an Anmut innehat, als die bloße Tatsache. Daher kann eine weichgezeichnete Bearbeitung oder ein weichgezeichnetes Szenario bei der Erstellung einer Fotografie manchmal viel mehr aussagen, eine viel ansprechendere Wirkung haben, als ein durchgezeichnetes und detailreiches Bild. Auch dazu kannst du Experimente versuchen. Es muss nicht gleich eine Nebelmaschine sein, manchmal reicht schon Wasserdampf. Gegenlicht in gerichteter Form ist auch ein Mittel, um einen diffusen Charakter auf einer Fotografie zu erzeugen. Die Freiheit der Gestaltung liegt bei euch!

 

Wie geht es weiter?

Ich gehe davon aus, dass es sich um vorteilhafte Aufnahmen handelt, die du erstellen möchtest. Du wirst den Hintern deines Partners nicht verändern können, aber ich meine, dass es darum gar nicht geht. Es geht darum, dass du schöne Fotos machst, mit all den Mitteln, die dir zur Verfügung stehen. Lichtsetzung beispielsweise kann bewirken, dass schöne Formen auf deinem Bild betont werden und Unvorteilhaftes im Schatten verschwinden kann. Dabei geht es um den Po deines Partners, und der ist so, wie er ist. Er gehört so zu deinem Partner, wie auch alles andere an ihm. Du liebst ihn dafür, wie er ist, und das kannst du in deine Aufnahmen transportieren. Beachten kannst du dabei folgendes, bzw. bevor ich zu den einzelnen Bereichen explizit etwas sagen werde, möchte ich einen Grundsatz postulieren: Alles auf deinem Körperbild steht und fällt mit der Körperspannung. Das vorweg und später dazu mehr. Jetzt zu den Möglichkeiten, die ich mit Beispielbildern zu bestimmten Posen unterlegt habe:

1. Die Stellung der Beine
Je nach Stellung der Beine senkt sich das Becken bei uns Menschen in eine seitliche Richtung. Ein Bein kann das Standbein sein, entscheidend ist dabei, welche die Schokoladenseite deines Partners ist, wenn es diese gibt. Probiere es aus. Wechsle die Seite mehrfach. Das Spielbein steht sozusagen zur „freien Verfügung“, und kann für jede Spielart genutzt werden. Eine Möglichkeit stellt ein Bein erhöht auf einem Absatz dar. Eine dynamische Hintern-Form wird durch die Anspannung des Standbeines gebildet. Der Stand auf den Zehenspitzen aktiviert ganz deutlich entscheidende Muskelpartien überall im Körper. Vergleiche die Unterschiede.

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2. Der Abstand zwischen den Beinen
Je nach Abstand der Füße öffnet sich auch der Winkel ab Beckenboden, was sich direkt auf die dreidimensionale Form des Pos auswirkt. Möchtest Du den Po deines Partners schmaler abbilden, so ist es vorteilhafter, stellt er die Beine etwas weiter auseinander. Dabei ist unter Umständen die sozial-gesellschaftliche Bedeutung für die Haltung der Körperglieder relevant. Bei geschlossenen Beininnenseiten wirkt das Foto distanziert, bei leicht geöffneten Beininnenseiten freier und offener, nicht aber zu weit öffnen, denn dann kann es schnell vulgär anmuten. Du kennst es aus der Situation, in der eine Frau mit weiter geöffneten Beinen dasitzt. Viele Zeitgenossen regt das auf. (Oder an, deshalb auf😉 ) Überkreuzt dein Partner die Beine, so wird wieder eine andere Bildaussage erzeugt. Probiere es aus!

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3. Die Abwinklung der Knie
Gerade durchgedrückte Knie wirken oft unvorteilhaft, dem Körper fehlt dadurch entweder Spannung, oder er zeigt zu viel des Ganzen, er wirkt versteift. Einige wenige Posen werden dadurch jedoch unterstützt. Auch hier gibt es Ausnahmen von der Regel. Beispielsweise folgende Pose: die Beine leicht auseinander gestellt, die Arme in die Hüften gestützt, und dabei den Oberkörper etwas seitlich gedreht. Durchgedrückte Knie bewirken die Kontraktion der Oberschenkel- und Po – Muskulatur. Der Körper erhält eine sehr deutliche Dynamik. Führe es einmal durch.

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4. Die Haltung des Oberkörpers
Organische Formen sprechen uns Menschen intuitiv an, wirken positiv. Gerade Linien findest du in der Natur nur selten. So spricht uns ein natürlich gebogener Körper direkt an. Gleichzeitig wirkt eine zu steife Haltung des Rumpfes meist kontraproduktiv. Leicht gebogene Linien wirken da Wunder. Hinzu kommt die Bildung eines leichten Hohlkreuzes, welches die Form und Linie eines Pos fast immer positiv unterstützt, weil die Linien optisch verlängert werden. Hier ganz wichtig: Nicht übertreiben!

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5. Abstand von Kamera zum Objekt der Begierde
Je nach Abstand (Brennweite) kann ein Hintern gleichfalls größer oder kleiner wirken. Manchmal erwirkt eine deutlich nähere Distanz ein viel klareres Abbild, und in genau dieser Betrachtungsweise kommt eine Form (egal, welche Form) erst richtig zur Geltung, bzw. wird so erst deutlich erkannt. Ein größerer Abstand verursacht eine „flachere“ Sichtweise, die Formen wirken gedrungen. Nutze auch hier einmal verschiedene Brennweiten. Verändere dabei zusätzlich den Abstand zum Partner. Achte auf den Winkel, du kannst einmal von erhöhtem Standpunkt aus fotografieren oder auch mal von unten nach oben. Was in der Portraitfotografie als ungünstig angesehen wird, führt hier vielleicht zu besonderen Perspektiven. Trau dich.

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20mm

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24mm

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35mm

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50mm

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70mm

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100mm

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135mm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


6. Fußstellung
Schon bei Helmut Newton, einem Meister der Fotografie, mussten alle Models hochhackige Schuhe tragen, ganz gleich, wieviel oder wie wenig Kleidung sie am Körper trugen. Durch das Anheben der Ferse(n) spannen sich bei fast allen Menschen die Gluteus-Muskeln, welche den Po anheben. Dadurch ist und erscheint der Po straffer, als bei flacher Fersenhaltung. Eine, wenn auch nicht natürlich anmutende Pose für die Füße, so doch eine sehr einfache und wirkungsvolle Unterstützung für die Form des Hinterns auf Fotografien. Was mir bei der Fotografie selbst erst auffiel ist die Veränderung der Breite im oberen Oberschenkelknochen: der große Rollhügel dreht sich je nach Höhe der Ferse nach außen. Auch ist für das Aussehen des Hinterns der Schenkelhalswinkel maßgeblich beteiligt. Der sich tatsächlich mit zunehmendem Alter schließende Winkel ist für den Po formgebend: bei jüngeren Menschen zeichnet der größere Winkel einen schmaleren Po, der allgemeinhin als attraktiver gilt. Fand ich spannend. Die Füße selbst erscheinen, wenn sie von der Außenseite aufgenommen werden, eleganter, hingegen von innen oder gar rechtwinklig projiziert, verursachen sie eine fast tollpatschige Wirkung, was keiner wünscht. Achte einmal darauf.

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Ferse 0cm

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Höhe Ferse 1cm

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Höhe Ferse 2cm

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Höhe Ferse 3cm

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Höhe Ferse 4cm

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Höhe Ferse 5cm

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Höhe Ferse 6cm

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Höhe Ferse 7cm

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Höhe Ferse 8cm

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Höhe Ferse 9cm

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Höhe Ferse 10cm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


7. Körperstellung zur Kamera
Ein leicht bis mehr von der Kamera abgewandter Körper zeichnet fast immer ein gefälligeres Bild des Menschen. Direkt von vorn fotografiert wirkt der Mensch häufig steif, der Körper wirkt sogar oftmals breiter, als er ist, weil die Fläche größer erscheint. Den Kopf kann dein Partner, wenn er/sie seitlich steht, gefällig zur Kamera drehen, dabei entstehen wunderbare Posen und Blicke. Wichtig sind dabei grundsätzlich die Schultern. Niemals dürfen sie (durch-)hängen. Nebeneffekt ist dabei erneut ein gespannter Körper, der den Bauch strafft. Wieder: Körperspannung! Gib fleißig Tipps.  KniendStandortwechsel004sq KniendStandortwechsel005sq KniendStandortwechsel006sq KniendStandortwechsel007sq KniendStandortwechsel008sq KniendStandortwechsel009sq KniendStandortwechsel010sq

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kamera oben diagonal

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Kamera unten diagonal

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Kamera Mitte diagonal

 

 

 

 

 

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Kamera Oben

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Kamera unten

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Kamera Mitte

 

 

 

 

 

 

8. Andere Posen als das Stehen
Je nach Wunsch kann eine andere Pose als das Stehen eine weitere Aussage der Fotografie treffen. Ob im Liegen (Seite, Rücken oder Bauch), im Knien, im Sitzen (weniger), oder in der Hocke, es ist, wie im richtigen Leben. Es gibt viele unterschiedliche, abgewandelte Möglichkeiten, den Po vorteilhaft aufzunehmen, bei der keine „besser“ ist, als die andere, nur anders. Es kommt darauf  an,  je nach Mensch und Vorstellung von Model, Fotograf oder Betrachter. Beim Liegen auf dem Bauch ist z.B. die Bildung eines Hohlkreuzes besonders effektiv, angewinkelte Beine verstärken die Wirkung. Stützt dein Partner den Kopf auf, ist auf die Schultern zu achten, weil diese dazu neigen, bequem durchzuhängen. Gegensteuern! Sitzt dein Partner auf den Wadenbeinen, kommt das leichte Hohlkreuz wieder in Betracht. Es beschreibt -ähnlich wie beim Liegen- so eine wunderbare Kurve des Körpers und erzeugt eine äußerst wohlgefällige Dynamik. Probiere fleißig aus.  liegendvomFussaushochsq liegendseitlichuntensq Liegendseitlichobensq liegendseitlichmittesq liegenbeinegeradesq liegenbeineangewinkeltsq hockersq fersensitzsq


9. Unterschiedliche Kleidung
Je nach Kleidung ist der Mensch mal mehr, mal weniger körperbetont abgebildet, so dass dadurch mal mehr, mal weniger von seiner Form zu sehen ist. Soll die Form erkennbar sein, hilft weite Kleidung meist nicht weiter. Die Farben spielen gleichfalls eine wesentliche Rolle, uni-farbene Hosen hinterlassen -auch je nach Sensor der Kamera- nicht immer zuverlässig die erforderlichen Strukturen, um die Form eines Pos erkennen zu können. Wilde Muster tun ein Gleiches, können aber als Stilmittel hervorragend genutzt werden. Geht mal zusammen die Möglichkeiten durch.
10. Gesichtsausdruck
Bei all der Körperspannung liegt es an dir als Fotografen darauf zu achten, dass der Gesichtsausdruck deines Partners bei den teils durchaus anstrengenden Posen nicht verkrampft aussieht. Besondere Aufmerksamkeit gegenüber der Gebiss-Muskulatur zahlt sich aus. Fordere deinen Partner zum locker lassen und zum Lächeln auf, wie beim Yoga in der Stellung der Krähe.😉 Nach der Entspannung darf ein Lächeln aber auch gerne wieder verschwinden, je nach Intention der Bilder. Habt Spaß miteinander.
11. Hände
Auf deinen Bildern kann dein Partner in den verschiedenen Posen gut die Hände zur Hilfe nehmen. Ob als Element im Foto oder als Unterstützung für bestimmte Posen, die Hände und dein Partner freuen sich über Beschäftigung bei den Aufnahmen. Schon nur ein Accessoire kann zu spannenden Bildinhalten führen, sie führen vielleicht zum Motiv, untermalen es oder kontrastieren es.

11. Arme

Die Haltung der Arme möchte ich als letzten Punkt erwähnen, der aber auch einen großen Einfluss auf die Körperspannung hat. Anhand der Bilder lässt sich gut erkennen, wie der Körper mit dem anheben der Arme seine Spannung erhöht. Schon ein Abstützen der Hände in der Hüfte bewirkt eine leichte, aber sichtbare Spannung. Du kennst es vom Recken: strecke dich, um den Körper in Spannung zu bringen. Du wirst es erleben. Probiere es aus.

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Damit sind einige meiner Gedanken beschrieben, die bei der Fotografie eines Gesäßes eine Rolle spielen. Es ist hilfreich, wenn dieses Handwerkszeug, sowie das Wissen um die Auswirkung kleiner Veränderungen in deinem Sinn bleiben und du sie bei Bedarf abrufen kannst. Damit reagierst Du nicht nur, wenn sich eine Situation ändert, Du führst bestimmte Situationen gezielt herbei. Beides wird geschehen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist deine Kommunikation. Dabei geht es nicht um irgendwelche Befehle, die du als Fotograf aussprichst. Kommunikation meint hier beide Richtungen, von dir zum Model und auch zurück. Die Antwort besteht nicht immer aus Worten, sondern um bestimmte Handlungen. Du siehst als Fotograf das Ergebnis vor dir durch den Sucher oder life, du bist es, der im positiven Sinne Verbesserungsvorschläge macht, wie etwas vorteilhafter zur Geltung kommen würde, was anders dargestellt vielleicht erst ausgedrückt wird. Dabei ist ein stets positiver Ton geboten. Auch Erklärungen sind hilfreich, und dein Partner ist nicht unfähig sich zu bewegen, zu posieren, es kommt auf deine Anweisungen an, die verständlich formuliert sein sollten. Und nutze alle Sinne: VORMACHEN!

Einen letzten, ganz besonderen Tipp von mir möchte ich zum Ende hin geben. Fotografieren in der Bewegung. Es ist vielleicht nicht immer einfach für deinen Partner, bestimmte Posen einzunehmen, besonders dann, wenn du bestimmte Ideen im Kopf hast, die du gerne umgesetzt hättest. Versuche dann einmal folgendes: Nutze gerichtetes Licht, teste es aus, während dein Partner einfach nur da steht. Wenn die Belichtung zu deiner Zufriedenheit stimmt, beginne mit eindeutigen Regieanweisungen:

☆ gehe bitte auf die Leiter und gib mir bitte das Buch von oben an.
☆ stelle dich bitte auf den Stuhl und drehe dich zu mir herum
☆ schließe deine Schnürsenkel und sieh mich bitte mal kurz an
☆ Gehe bitte zum Fenster und komme wieder
☆ Tanze für mich deinen liebsten Tanz
☆ Gehe doch mal ins Licht ( Gegenlicht?!)

Denke dir andere Geschichten aus und spiele Regisseur! Fotografiere deinen Partner in Bewegung!

Trotz aller fotografischen Finessen werden deine eigene Ideen, das Äußere deines Partners, der Zweck deiner Aufnahmen immer wesentlichen Einfluss auf dein Vorhaben ausüben. Das ist aber nicht dramatisch, denn mit der passenden Vorgabe und deinen eigenen, den Ideen deiner Partnerin, wie gemeinsam entwickelten Vorstellungen entsteht oft ein sehr produktives Miteinander, das ganz tolle Ergebnisse zu Tage bringt. Du musst es nur tun. Einfach anfangen. Heute!

 

P.S. Vielen Dank, liebe Mimi, für Deine Geduld und die vielen Posings in den Aufnahmen für diesen Beitrag🙂

 

P.P.S. Die Anordnung der Bilder bitte ich zu entschuldigen, ich war nicht in der Lage die Bilder vernünftig anzuordnen, weil sich die Anordnung in der öffentlichen Ansicht mit jedem Speichern immer wieder willkürlich veränderte.

2 Gedanken zu “„Wie fotografiere ich den Hintern meiner Frau richtig?“ (206)

  1. Schöne Zusammenfassung.
    Ich hätte dazu nur noch eine weitere Anmerkung/Regel: „Versuch immer DIE Fotos zu machen, die du selber gerne sehen würdest.“ – nur so kann man authentische Aufnahmen erreichen.
    Alles was man Fotografiert um irgendeinem gezielten Publikum zu gefallen verliert meines Erachtens….😉

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