Posing 7: Dramatik und Überdrehung

Artistische Haltungen eines Models in der Fotografie können eine spannende Bildwirkung erzielen. Doch was passiert, wenn man die natürlich anmutenden Körperproportionen des Models dadurch bildlich verformt abbildet? Entstünde dann für den Betrachter eine Irritation? Bestünde nicht allzu schnell die Gefahr der Überzeichnung? Die Empfindung des Betrachters wird dadurch also gestört, was sich auf zweierlei Weise auswirken kann: Der Betrachter wendet sich ab oder er erforscht die Ursache.

Wieder steht die Bildaussage im Zentrum. Was möchte ich darstellen?

Ob es einer Bildidee entspricht, einen muskulösen Körper zartbesaitet darzustellen oder einen schlanken, grazilen Body in einem runden, kugelförmig anmutenden Oval wiederzugeben liegt in eben dieser Idee. Es spielt dabei keine Rolle, ob eine Wertung darin integriert sein soll oder nicht, oder ob dabei das Adjektiv „schön“ einen Einfluss behalten darf, die Verletzung einer Proportion bleibt dem menschlichen Auge niemals verborgen, nur das Motiv im Zusammenspiel mit dem Kontext zeichnet für die Unterscheidung von Kunst und Fehldarstellung.

Für mich liegt es in der Natur der Sache, was Variationen in der Darstellung von Proportionen beim menschlichen Körper betrifft. Das Streben nach der perfekten Form, die Darstellung von Proportionen, die den Geist des Betrachters schlichtweg fesseln, ob in einem Ausschnitt oder als ganzes, darin liegt für mich eine wesentliche Grundlage zu einer Bildidee.

Wie das erreicht werden kann, ist eine spannende Sache. Ob dabei der Umweg über Dissonanzen in der Erfahrung einer Körperform führt oder man sich dem kleinen Ausschnitt über die Form des gesamten widmet, es ist eine fantastische Reise mit manchmal atemberaubenden Werken. Der Mensch, sein Körper und die unendlichen Möglichkeiten seines Ausdrucks stellen für mich momentan eine schier unerschöpfliche Quelle von fotografischen Aussagen dar, in denen ich in allen Bereichen der Fotografie den Ausdruck des Lebens, der Schöpfung des Anmuts und der Leichtigkeit im Bild erreichen möchte.

Natürlichkeit als Orientierung dient mir momentan viel mehr zur Entdeckung der vorhandenen Proportionen als eine (künstlerische) Verfremdung. Eine möglichst (für mich) symmetrische Form zu beschreiben, manchmal angelehnt an der klassizistischen Körperwahrnehmung von Schönheit und Anmut führt für mich zu kreativen Bildern. Dabei sind es nicht immer die aktuell gängigen Schönheitsideale, die zu einer solchen Darstellung führen, aber aus einem kurzen Bein wird auch durch fotografische Perspektivenwechsel kein proportional langes Bein. Dass man auch ein proportional langes Bein in einem ungünstigen Winkel unproportional verstört darstellen kann, beweist die Presse und das Internet jeden Tag 😼.

Bei der Umsetzung einer Bildidee lohnt es sich meiner Meinung nach viel zu experimentieren, nicht plan- und ziellos, aber durchaus auch mal gewagt. Bekannte oder gewohnte Praktiken zurück zu stellen, zu erfahren, wie ändert sich die Bildaussage, wenn die Pose so oder anders variiert wird. Welches Adjektiv erzielt welche Aktion des Models und wie wird die Geschichte des Bildes dadurch verändert?

So ergeben sich neue Sichtweisen, die mit einem spannenden Blick des Betrachters auf eine kreative fotografische Arbeit belohnen.

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Posing 6: Gefallen

Fotoshooting Eifel Modelscout Portrait

Betrachte jene Bilder einmal genauer, die dir besonders gut gefallen. Was ist es, das deine Aufmerksamkeit erweckt? Warum gefällt dir genau dieses Bild? Was ist an diesem Bild besonders? Was ist diesem Bild anders, als an den vielen Millionen anderen Bildern, die tagtäglich um deine Aufmerksamkeit buhlen?

Wo verweilen deine Augen gerne länger, zu welchen Einzelheiten wenden sie sich, zwischen welchen Merkmalen wandern deine Augen hin und her? Oder ist es der Gesamteindruck, der dieses Bild besonders macht. Erreicht dich eine Art „Wow-Effekt“, der dich sprachlos überzeugt, bevor dir überhaupt klar wird, warum es so ist?

Und im weiteren, wie ist es mit dem Bild im Laufe der Zeit? Bleibt deine positive Bewertung erhalten oder verändert sie sich? Nutzt sich das Bild ab, gewöhnt sich dein Eindruck an das Bild oder kann die Begeisterung, die überzeugende Wirkung bestand halten?

Kannst (oder möchtest) du überhaupt analysieren, warum dir ein Bild gefällt? Da ich in der Reihe „Posing“ von Menschenbildern ausgehe, beginnt die Analyse natürlich mit dem Ausdruck des abgebildeten Menschen. Darauf folgt die Körperhaltung des Menschen.

Der sichtbare Teil des Körpers spielt eine Rolle, aber auch das, was nicht zu sehen ist, ist von entscheidender Wirkung auf den Betrachter. Wie viel siehst du vom Menschen? Denn ganzen Körper? Nur einen Teil des Körpers? Welchen Teil siehst du und ist es ein Teil des Körpers, der gemeinhin nicht üblicherweise zu sehen ist? Ist es eine Gliedmaße, die allgemein nicht öffentlich sichtbar gezeigt wird, deren Sichtbarkeit eine Art wohliger voyeuristischer Empfindung im Betrachter auslöst und eine daher rührende (heimliche) Begeisterung zur Folge hat?

Es kann ferner eine ungewöhnlich spannende Perspektive sein, die eine positive Gefühlsregung mit anschließender Begeisterung für eine Aufnahme hervor rufen. Nur warum ist es so? Was macht diese Aufnahmen so anziehend, für den einzelnen, oder für eine ganze Gemeinschaft von Betrachtern. Ist es ein Bein, ein Arm, die Statur, die Form, die Proportionen oder der Blick, der vielleicht laszive Blick, oder ein stolz-unnahbarer Blick, der dich fesselt? Überlege einmal, während du dir zwei, drei Bilder ansiehst, die dir so gut gefallen!

Posing 5: Idee und Aussage des Bildes

Du bist ein Mensch, der sich gerne alles erklären möchte? Aber nicht nur Du. Jedem Menschen wohnt diese Veranlagung inne, welche beständig nach Bestätigungen für sein Weltbild sucht und diese findet, dabei lieber gerne mal ausblendet, was im Gegensatz zu diesem Bild erscheint. 

Wenige Menschen nur suchen nach Widersprüchen, die dazu dienen könnten, ihr Weltbild zu bereinigen oder manches daraus gar zu widerlegen. 

Was hat das mit Posing zu tun? Das versuche ich mal darzulegen. Bei der Betrachtung einer Aufnahme suchen wir nach den gleichen Mustern, die wir zu Rate ziehen, wenn wir einem Menschen begegnen. Während jedoch bei der Begegnung immer auch eine Handlung entsteht, fehlt diese bei der Betrachtung eines Bildes und unsere Vorstellung ergänzt jenes, was zur Erklärung der dargestellten Handlung fehlt. Genau dann ist es in großem Maße von unserer Erfahrung abhängig, wie das Bild ergänzt wird, welche Interpretation erfolgt. 

Unser Weltbild erzeugt also den (nicht sogleich erkennbaren oder für uns fehlenden) Sinninhalt und die Aussage einer Fotografie einer Person, die während einer definierten Handlung fotografiert wurde oder in einer bestimmten Pose. Diese Pose kann, wie ich schon vorher in Artikel Posing 3 beschrieben habe, gesteuert werden, beziehungsweise die Absicht eine Aussage zu treffen, kann versucht werden. 

Mancher Zusammenarbeit gelingt dies besser, anderen weniger direkt, und der Adressat ist natürlich entscheidend. Für mich ist es momentan eine Frage der Darstellung, eine Frage dessen, warum ich eine Fotografie erstellen möchte, warum ich einen Menschen in dieser oder jener Haltung und Pose ablichten möchte, um eine Geschichte zu diesem Bild zu schreiben, die ich empfinde. 

Um einer Idee Ausdruck zu verleihen gibt es viele Parameter, die man variieren kann. Dabei versteht jeder Mensch gemäß seinen Erfahrungen zum Teil sehr unterschiedliches unter vermeintlich eindeutigen Szenen. Selbst dann, wenn sich Model, MUA und Fotograf untereinander verständigen und während der Zusammenarbeit immer wieder abstimmen, kann es einige Versuche dauern, bis die Vorstellung aller Beteiligten, die ja ein Gemeinschaftswerk sein sollte, die Form einer gelungenen Aufnahme einnimmt. (Oder es sind Varianten mit den zu jeder Idee gehörigen Besonderheiten.)

Es kann natürlich auch vorkommen, dass es nicht zu einem befriedigendem Ergebnis kommt, dann muss man halt neu planen und gegebenenfalls gemeinsam überdenken, wo und warum es haperte. 

Doch meist klappt es, und eine Bildidee kommt zur Umsetzung, die Beteiligten finden ihre Arbeit wieder. Nachdem dies geschah kommt der Betrachter. In der Vielfalt der Möglichkeiten versteht das Bild jeder einzelne Betrachter etwas anders. Wie viel anders liegt häufig an der Komplexität des Werkes. Sind viele Irrwege eingebaut, verläuft sich der Mensch. Ist der Weg zu leicht zu überblicken, verliert der Mensch vielleicht zu schnell das Interesse. Wird der Betrachter aber geführt, erkennt einige spannende Wendungen, so verweilt er vielleicht gerne einen Moment länger über dem Bild. Dazu kann das Posing ungemein hilfreich beitragen. Dazu im nächsten Beitrag mehr.    

Posing 4: Erwartungshaltung

Wenn du einen anderen Menschen erblickst, erkennst du nur zum Teil seine tatsächliche Haltung. Vergleichst du im selben Moment nicht intuitiv das, was deine Augen sehen mit geläufigen Mustern deines persönlichen Erfahrungsschatzes?Schätzt Du den Menschen ein, versuchst zu erfassen, was diese Körperhaltung für dich persönlich zu bedeuten hat?

Du vergleichst und dir fällt dabei zuerst das auf, was du nicht in deinem Repertoire an bekannten Körperhaltungen wiederfindest. Wie in vielen Situationen im Leben sticht zuerst jenes heraus, was dir befremdlich erscheint. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob es ein Ausschlag in die positive oder negative Richtung gibt. Beides lässt dich gleichsam stutzig werden, deine Aufmerksamkeit ist der Sache -oder dem Foto- gewiss. Damit zu spielen ist ein Stil vieler Bildgestalter.  

Wie weit eine Pose von gängigen Mustern abweichen kann liegt bestimmt bei jedem einzelnen Künstler, es hängt im wesentlichen davon ab, welche Rolle der Faktor „Likes“ spielt, d.h. in wie weit ein Bild der Allgemeinheit gefallen soll. Wird es nämlich zu künstlerisch, so geht das Verständnis der meisten betrachtenden Menschen rapide zurück. Es sind oftmals nur Nuancen, die vom visuellen Gleichgewicht abweichen und für positive Überraschungen sorgen

Manchmal kann man aber auch eine Pose so einrichten, dass sie trotz verfremdeter Art eine faszinierende Wirkung auf den Betrachter ausüben kann. Das aber hängt in der Wirkung von viel mehr Faktoren ab, als ausschließlich von der Pose. (Model, Location, Lichtstimmung, Kontext, …) Doch die Pose kann allemal ein sehr interessantes Zuspiel sein, wie auch sehr gefährlich, wenn sie nur unzureichend dargestellt oder erfasst wird…

Du versuchst beim Anblick eines Menschen zu verstehen, zu fühlen, was er fühlt, was in ihm vorgeht, und du versuchst zu erkennen, ob er mit die in Kontakt zu treten bereit ist. Dieser weitere Aspekt von Wahrnehmung einer Körperhaltung beeinflusst die Darstellung des Körpers auf einem Bild und so lässt sich eine Bildaussage steuern, wenn der Mensch vor der Kamera es versteht diese Ausdrucksweisen zu erzeugen. Wieder eine Parallele zum Schauspiel, das im Gegensatz zum Bilde die Emotionen im Fluss hält, während das Bild eine absolute Momentaufnahme wiedergibt. 

Posing 3: Erwartung und Abbild

Eine Körperhaltung auf einem Bild kann dir vertraut sein oder es gibt etwas in der Pose, das deine Erwartung als Betrachters irritiert. 

Es kommt vor, dass beispielsweise die Pose nicht zum Ort passt, oder dass die Pose nicht mit der Mimik des Models zu verbinden ist, oder dass die Pose die Geschichte des Bildes (Vorausgesetzt, es besitzt eine und hat nicht ausschließlich dokumentarischen Charakter) nicht schlüssig wiedergibt. Verschiedene Faktoren beeinflussen das Bild zusätzlich, etwa Kleidung und Makeup, Accessoires und Lichtgebung, denn damit wird letztlich die Bildkomposition gebildet, doch die Körperhaltung ist für den Betrachter ein wesentlicher Schlüsselaspekt. Störungen, ganz gleich welcher Art, ob es auffällige sind oder nur vermeintlich unscheinbare entziehen einem Bild manchmal das gewisse Etwas, etwas, dass es zu einem herausragenden Werk machte. 

Über Hände im sichtbaren Bereich eines Portraits ist schon viel gesagt worden. Es wird die Ansicht vertreten, dass diese nichts im Portrait verloren hätten oder jene, dass sie unbedingt zu sehen sein sollten, um das Portrait vollständig zu machen. Daraus ergibt sich die fortführende Überlegung, ob die Hände derart im Bilde integriert werden sollen, dass ihnen eine vermeintliche Aufgabe suggeriert wurde oder sie nur künstlich/künstlerisch vorhanden sein sollten. 

Gibt es also eine Grenze für ein stimmiges Posing und wenn ja, wo ist sie auszumachen? Existieren dafür allgemeingültige Regeln oder liegt es individuell bei jedem Betrachter? Kann es der Kunst zugeschrieben werden, wenn verstörende Posen in Szene gesetzt werden? Oder bedarf es, wie im Leben und seinem immer waghalsigeren Unternehmungen immer einer Steigerung bis ins Skurrile? Gibt es vielleicht im Gegensatz dazu eine leichte Rückbesinnung auf das Wesentliche und seine Reduzierung auf „weniger ist mehr“? 

Es kommt darauf an, was die Beteiligten mit einer Aufnahme beabsichtigen. Soll der Betrachter in die Aufnahme geführt werden oder ist augenblicklich alles plakativ zu erkennen? Schnell hinsehen, alles sehen, im Stile des Durchwischens alla Instagram? Wo nur Bruchteile von Sekunden gerade im Augenwinkel erspäht ein Bild gerade noch eine kleine Chance hat beachtet zu werden, um dann wieder vergessen zu sein und aberhunderten neuen Bildern im Gedächtnis zu weichen, die ihrerseits nur ein Scheindasein fristen… (Nebenbei nutze ich auch ganz gern Instagram!) 

Weiter in Teil 4 …

Posing 2: Bildaussage und Darstellung

Du blickst auf ein Foto, auf dem ein Mensch abgebildet ist. Diese Person zeigt eine bestimmte Pose. Wurde diese Pose in einer unbewusst zufälligen Haltung fotografiert oder ist sie inszeniert?

Zwischen diesen beiden Möglichkeiten sind die Übergänge fließend. Eine Pose kann eine bewusst unnatürliche Körperhaltung darstellen oder beispielsweise aus einer Bewegung heraus in einem bestimmten Augenblick dem Blickwinkel der Aufnahme entsprechend ungewöhnlich wirken, jedoch keineswegs bewusst beeinflusst worden sein.

Andererseits kann sie -aus einer genauesten Regieanweisung- zutiefst entspannt und ungestellt dargestellt werden oder tatsächlich aus dem Leben heraus in einem unbewussten Moment entnommen sein. (Etwas. das oft den Moment der Darstellung in der Streetfotografie wiederzugeben versucht.)

Damit haben wir die vier Möglichkeiten in ihrer Vollendung, einfacher zusammengefasst :

  • gestellt natürlich
  • gestellt ungewöhnlich
  • ungestellt natürlich
  • ungestellt außergewöhnlich

Dazwischen gibt es unendliche Variationen. Jede dieser Posen trifft 1. eine für den Menschen vor der Kamera definierte Aussage, beeinflusst von 2. den Möglichkeiten und Fähigkeiten des Fotografen in seiner Arbeitsweise und 3. in bestimmter Weise auf den Empfänger wirkend, der Betrachter des Bildes, auf den die Pose eine ganz eigene Wirkung hat. Einflüsse anderer Art wie z.B. die Attraktivität des Fotografierten im kulturellen Verständnis sowie dessen Bekanntheitsgrad sind Aspekte, die am Rande für diese Betrachtung ebenfalls eine Rolle spielen: Daraus entsteht die Frage, ob ein attraktiver Mensch eine beliebige Pose einnehmen kann und dieses daraus entstandene Bild stets eine positive Wirkung erzielt oder nicht, ferner die weitere Frage, ob bei einem Bild mit einem bekannten Menschen (prominent oder Freunde/Familie) die Pose von eben diesem Bekanntheitsfaktor positiv beeinflusst wird!

Weiter geht es in Teil 3.

 

Körperwahrnehmung auf einem Bild (Posing 1)

Wie beeinflusst die Körperhaltung des Menschen in einer Fotografie die Aussage des Bildes?

Der Mensch hat 26 Gesichtsmuskeln, von denen acht hauptsächlich für die Bildung von Mimiken verantwortlich sind. Damit sind mehr als 30 verschiedene Gesichtsausdrücke zu unterscheiden und dazu gibt es fast unendlich viele Körperhaltungen, die zwischen unterstützen bishin zu widersprechen alle Nuancen des Ausdrucks eines Menschen auf einem Bild beeinflussen.

In den nächsten Beiträgen möchte ich einen Versuch der Beschreibung der Körperhaltung und Mimik zeigen. Die damit verbundenen Auswirkungen auf die fotografische Aufnahme und das Verständnis des Betrachters ist dabei ein ganz spannender Aspekt, wie ich finde. 

Idee und Umsetzung

Wieviel bleibt von einem Bild erhalten, wenn du es aus deiner Vorstellung, deiner Idee heraus in die Wirklichkeit transferieren möchtest? Wieviel setzt du um, und welche neuen Eindrücke entstehen im Nachhinein in deiner Wahrnehmung über die Realisierung deiner Idee?
How much remains of a picture if you want to transfer it from your imagination to reality? How much do you deal with, and what new impressions arise afterwards in your perception of the realization of your idea?