Über mein Bloggen ( 183 )

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Eine Verselbständigung meiner Ambitionen durch den Blog oder den Aufwand, den ich in dieses Unterfangen investiere, ist nicht in Sicht. Doch die Gedanken kreisen manches Mal um Sinn und Zweck, Inhalte und Frequenz, Bedeutung und Beschäftigungen mit meinen Aktivitäten rund um den Blog. Dazu ein kleines Intermezzo. 🙂

Dies sollen keine langen Worte über das Thema Bloggen werden, wenn auch Parallelen durchaus angeschnitten werden. Begonnen habe ich mit der Intention, ein Buch über die Bedeutung des Aussehens zu verfassen. Dies wollte ich mit Abbildungen des Körperteils Po versehen. Die Welt um mich herum mit offenen Augen betrachtend, schon immer angezogen von der Schönheit (des anderen Geschlechts), habe ich versucht, eine Begründung zu finden, woher das alles rührt. Literatur und Gespräche ohne Ende, seit der Pubertät, führten mich zu immer neuen Denkansätzen.

Das Thema ist grundsätzlich weiterhin spannend, zumal neben vielen sich bestätigenden Forschungsergebnissen immer wieder neue, zum teil konträre Erkenntnisse gewonnen werden. Ich stelle fest, dass sich manche meiner Beiträge im thematischen Inhalt sehr ähneln. Fast könnte man sie zusammen fassen.

Doch um dieses nicht machen zu müssen, habe ich mich entschieden, ältere Beiträge zu ergänzen, wenn sich derart enge Bezüge zu beschriebenen Themen durch neue Literatur ergeben. Im Moment lese ich ein Buch, dessen Forschungsergebnisse aus den Jahren 1998 bis 2007 stammen, also -wissenschaftsrelevant- höchst aktuelle Inhalte beschreiben.

Ebenso die hier gezeigten Fotografien der Hintern, die ich im Laufe der Zeit fotografieren konnte, ähneln sich immer wieder mal. Es liegt weniger an der möglichen Vielfalt der Popos, dass Du solch frappierende Ähnlichkeiten in den Aufnahmen findest, sondern an meiner Vorliebe für ganz bestimmte Formen und Proportionen. Fast wäre es einerlei, ob ich immer wieder ein neues Bild eines Gesäßes in jedem Artikel abbilde, oder ein identisches, das sich in allen Artikeln wiederfindet. Nur die Abwechslung ist interessant, wie im Leben der Menschen überhaupt.

Ich meine, es sollte sich nur nicht verselbständigen, die Sache mit den Fotos zur Hauptsache des Blogs werden. Das sollen die thematischen Inhalte bleiben. Ich bekomme hin und wieder Meinungen mitgeteilt, nach denen es die Mischung ist, die es ausmacht. Ich bin zutiefst überzeugt, dass ohne die gezeigten Fotografien dieser Blog wesentlich weniger Besuche verzeichnen würde. Wenigstens kann ich mich so der Illusion hingeben, dass meine Texte sogar hin und wieder gelesen werden. 😉

Was ich des weiteren erwähnen möchte ist eine Mail einer Leserin, in der sie mich fragte, warum ich meine Quellen nicht unter die Artikel schreibe. Ich habe auch daran gedacht. Wie während meines Studiums ist eine Ausarbeitung eigentlich nichts ohne Quellenangabe. Doch ich habe mich gegen diese Praxis entschieden, weil sonst der Umfang der Artikel, nein, der Aufwand zum Verfassen der Artikel weitaus größer wäre. Wie jeder andere Blogger hier es auch weiß, ist ein Blog eine Freizeitbeschäftigung, die nicht wenig Zeit in Anspruch nimmt. Das machen fast alle gerne, ich auch, aber irgendwo ist eine Grenze für mich erreicht.

Texte zu verfassen ist etwas anderes, als nur Handy-Bildchen oder Statusmeldungen vom WC zu posten. Da ich nun noch eine wunderbare Familie habe, mit allem dumm herum, dazu noch Kinder und Hund, Haus und Garten, einen Job und andere Hobbies, wie Freunde, Fotografie, Sport, Taxidienste für die Kinder, Eltern, die nicht mehr 70 sind (ja, beginnende Alterserscheinungen erfordern Pflege – die man gerne gibt, weil ich das Glück hatte, dass auch meine Eltern IMMER für uns Kinder da waren, aber auch sonst) und, und, und, so nehme ich mir dann doch nicht ganz so viel Zeit, wie es Spaß machen würde.

Eine beständige Quellangabe würde wesentlich mehr Aufwand bedeuten, da diese, wenn, dann schon genau für jeden Absatz und jedes Zitat sinnvoll wäre, unter jeden Artikel gebracht werden müsste. Ich habe mich dazu entschlossen, hin und wieder die Namen derer zu nennen, die die Bücher geschrieben haben, die ich gelesen habe. Wenn jemand etwas mehr wissen möchte, so kann er/sie mir gerne eine Mail schreiben. Auch ist das Netz voll von wissenschaftlichen Erkenntnissen, man muss sich nur informieren. Und da bin ich schon wieder am Punkte angelangt, am dem die große Frage erscheint: Für was soll ich mich noch alles interessieren?

Ich meine, es wäre toll, wenn die Ethik und das Menschsein wesentlich mehr Raum in der Bildung hätte. Verdient haben sie es allemal. Und damit meine ich nicht nur die Schulen, die mehr und mehr die verpasste Erziehung der Kinder zur Mitmenschlichkeit leisten sollen. Ich schweife ab.

So bleibt mein Blog vorerst ohne Quellangaben. Aber ich lese weiterhin interessante Bücher und besuche noch immer fundiert geschriebene Webseiten, die das Thema Äußerlichkeiten und deren Wirkung zum Thema haben. Zuweilen ist das Unterstreichen von Sätzen und kleben von Buch-Post-Its und das spätere wiedergeben der Inhalte mühsam, aber es macht mir Spaß. Die Bildbearbeitung steht noch aus: die mache ich gerne, wenn alle anderen schon sanft schlummern.

Ich wünsche Dir viel Spaß weiterhin bei Deinen Besuchen hier, beim wohlgeformten Hintern 😉

Schönheit liegt NICHT im Auge des Betrachters! Teil 1 (93)

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Schönheit liegt NICHT im Auge des Betrachters!

Welch gewagte Aussage, finden doch nicht alle Menschen gemein hin als schön geltende Menschen auch schön. Gefällt der einen ein kleiner Po besser, so gefällt der anderen ein muskulöser Po viel mehr. Um nur ein Beispiel zu nennen, dass in allen Bereichen des Aussehens Anwendung finden kann. Die Frage ist an dieser Stelle, ob allgemeingültige Standards formuliert werden können, ob es nicht schon längst geschehen ist oder ob es vielleicht gar nicht möglich ist.

Wie würde ein solcher Standard aussehen? Um einen Ansatz aus der Evolution zu entwickeln, möchte ich die rudimentäre Prämisse der Arterhaltung zu Grunde legen. Zwar ist nicht jede Attraktivitätsbekundung auf mögliche Fortpflanzungsüberlegungen ausgelegt, jedoch stelle ich dies als weitestgehende Basis an den Beginn dieser menschlichen Handlungsweise.

Um mich erfolgreich fortpflanzen zu können brauche ich bei der vorhandenen zweigeschlechtlichen Art und Weise der Vermehrung unbedingt neben der gleichen Gattung, nämlich Mensch, einen Vertreter des anderen Geschlechts. Da ich mich erfolgreich vermehren möchte, bzw dies in meinen Erbanlagen verankert ist, versuche ich, meine Gene weiter zu geben. Für die erfolgreiche Arterhaltung brauche ich einen möglichst gesunden Geschlechtspartner.

Daraus resultieren ganz bestimmte Vorgaben. Ich muss in der Lage sein, gesunde Partner zu erkennen. Es existieren demnach bestimmte optische Merkmale, die einen Hinweis in sich tragen, ob ein möglicher Partner für die Weitergabe meiner Gene grundsätzlich in Frage kommt oder ob nicht, d.h. ob ich ihn für geeignet halte.

Diese optischen Merkmale, die weitestgehend in der Phase des Kennenlernens ihre größte Bedeutung haben, gilt es zu finden, zu benennen. Dabei wird es nicht bei den optischen Merkmalen allein bleiben, denn für die erfolgreiche Weitergabe der Gene an die nächste Generation ist viel mehr notwendig, als gesundes Aussehen in einem möglichst gesunden Körper. Durch die ungewöhnlich lange Zeitspanne der Brutpflege bei Säugetieren, insbesondere bei uns Menschen, spielen weitere wichtige Aspekte eine entscheidende Rolle. Faktoren oder Eigenschaften wie z.B. Fürsorge, Zuverlässigkeit, Treue, Durchsetzungsvermögen, Ehrlichkeit sind für den Erfolg der Genweitergabe in seinen Nachkommen nicht zu vernachlässigen.

Doch vorerst zurück zu den optischen Merkmalen. Evolutionsbiologisch betrachtet sind Abweichungen von einer Norm in den allermeisten Fällen kontraproduktiv. Ist ein Mensch stark verwachsen, so deutet es meist auf eine in der Vergangenheit gewirkt Anomalie hin, einen Mangel oder eine Krankheit. Da, vordergründig betrachtet, und unsere optische Bewertung ist -vorerst dahingestellt- erstmal nur vordergründig, wir danach trachten, unsere Gene erfolgreich, d.h. gesund weiterzugeben, erscheint uns der verwachsene Mensch folgerichtig als nicht attraktiv, nicht nur in körperlicher und optischer Hinsicht.

Für die Überlegung, ob im Rahmen der Attraktivitätsforschung die Möglichkeit besteht, einem definierten Standard näher zu kommen, schließt sich folgende Frage an die gerade gestellte Behauptung der Suche nach einem gesunden Partner an: Wie groß kann der Unterschied, der Grad der Anomalie sein, ohne dass wir Betrachter einen Verlust von Attraktivität diagnostizieren. Dabei spielen erneut mehrere Faktoren eine beeinflussende Rolle. Einer wäre folgender: Geht man vom Gesunden aus, setzt damit einen beliebigen Standard voraus, so wäre es interessant, welcher Mangel durch welche Vorzüge „ausgeglichen“ werden kann! Ein weiterer wäre dieser: In wie weit sind wir selbst überhaupt in der Lage, Gesundheit zu sehen, zu definieren, wenn ich bewusst oder unbewusst nach einer Verbreitung meiner Gene strebe, respektive Menschen für mehr oder weniger attraktiv halte. Ob ich hier die Beantwortung der letzten Fragestellung leisten kann, das möchte ich vorerst in Frage stellen.

Wende ich mich zur Frage nach dem Maße der Abweichung von der Norm, und den damit verbundenen Einbußen in der Attraktivität. Welche Abweichungen nach oben oder nach unten fallen unter eine Tolleranzgrenze, und ab wann überschreiten die Abweichungen diese Grenze?

Dieser Frage möchte ich in Teil zwei nachgehen.

Ausweg Schönheit? (59)

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„Another Day – Another Way“ oder wie es Konrad Adenauer mal sagte: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern…“
„Auf die inneren Werte kommt es an!“ Soooo So.

   Nur die Schönheit wird gerne gesehen. Wer sieht gerne in Durchschnittsgesichter? Was sind „Durchschnittsgesichter? Bei einem Partner-Findungs-Versuch eines Forscherteams unter Mitwirkung von 1200 Studenten blieb kein(e) einzige(r) ohne ein „Kennenlernen-Wollen-Kärtchen“ nach Sichtung von je nur zwei Fotos jedes möglichen Date-Partners. Im Volksmund hieß es früher so: „Jedem Topf sein Deckelchen.“ Doch ein anderer Versuch zeigte ein Ergebnis mit anderer Aussage.

   Identische Bewerbungen wurden zugrunde gelegt. Mit dem selben Gesicht wurde einmal mit jeweils hübscher wirkenden Manipulationen und eher unterdurchschnittlich wirkenden Manipulationen Schindluder getrieben. Diese Unterlagen wurden an eine hohe Zahl von Personalentscheidern zur Bewertung ausgegeben. Das Ergebnis war wie erwartet. Den scheinbar attraktiveren Bewerbern wurden durchweg bessere Qualifikationen attestiert. Wohlgemerkt, es waren identische Unterlagen mit nur anderen Fotos!

   Nix mit inneren Werten. Und wir? Wir sind alle ganz anders! Ich fürchte, dass dem nicht so ist. Beispiele? Gerne.

♡ Wir Männer gehen gerne in die Bäckerei mit der Backereifachverkauferin, die jeden Morgen ein so liebreizendes Lächeln an den Tag legt.
♡ Wir Männer sind viel lieber im Bistro am Brunnen, in dem die Bedienung mit der tollen Figur uns unseren Latte Macchiato serviert.
♡ Wir Männer sehen uns im Fernsehen doch nur deshalb das Beachvolleyball – Spiel an, weil die Sportlerinnen dazu genötigt werden, äußerst figurbetonte Kleidung zu tragen.
♡ Frauen sehen viel lieber den gut gebauten Bademeister, als einen, der gerne mal ein Bierchen seinem Bauche zuführt.
♡ Frauen gehen lieber in die Bar, in der der adonishafte Schönling die Cocktails mixt.(aus Gastronomie heute)
♡ …

   Diese Liste ist noch viel weiter zu vervollständigen, wir können jeder ein paar weitere Beispiele finden. Aussehen, besonders gutes Aussehen wird weiterhin offensichtlich unter Wert gehandelt, inoffizieller Tenor ist mit der heimlichen Verpflichtung zur stetig zu steigernden Attraktivität das genaue Gegenteil. Ich selbst gehe, wie vorher schon mehrfach erwähnt, ebenso lieber dahin, wo es nicht nur schöner ist, sondern auch lieber dahin, wo die schöneren Menschen sind. So wie ich attraktive Menschen lieber sehe. Ich meine, dass es bei der Mehrzahl der Menschen ähnlich ist. Daher die Erfolge der schönen Schauspieler(innen) und Sänger(innen).

   Somit ist die Diagnose eindeutig. Und die Therapie? Sollen die Männer auch in diesen Schönheitskult geführt werden. Die Kosmetikindustrie mit ihrem zweistelligen Milliarden-Gewinn sähe dies gewiss gerne. Mit Haarfärbemitteln extra für den Mann, bei dem außer der Verpackung die Handschuhgröße der einzige Unterschied zum Frauenhaarcolorant ist. Wäre es nicht sinnvoller, man führte eine Kampagne der Aufklärung, um der Frau durch Einsicht und vor allem männliche Unterstützung den Rücken dahingehend zu stärken, das das Leben für die moderne Frau im 21. Jahrhundert nicht mehr zu einem Spießrutenlauf durch Schönheitsparcours mannigfaltiger Ausartungen führen muss. Ich finde ja.

   Wer jetzt moniert, ich trüge mit meiner Art der hier ausgestellten Fotografie eher zum Gegenteil bei, dem sei folgendes gesagt: Meine Modelle sind ganz sicher nicht dick oder gar fett. Darauf kommt es auch gar nicht an, meine ich. Sie sind eher normalgewichtig, damit meine ich, weit weg von den gültigen Bodymaß-Indizes der Modelbranche. Natürlich sind es in meinen Augen wohlgeformte Körper mit harmonischer Linienführung. Doch derer gibt es viel mehr, als manchmal angenommen wird, dabei schließe ich nicht nur vom Aussehen des Gesichtes auf die Herkunft des wohlgeformten Körpers, der oft NICHT durch endlos wiederholte Fitnesstorturen oder schlimmeres erarbeitet wurde. Das versicherten mir die Modelle glaubhaft.

   Wenn jetzt der neueste Trend beim Manne schon das operative Einpflanzen von Barthaaren ist, so sehe ich das mit Sorge um die Menschen.

Die Entstehung meiner Bilder (20)

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   Hier möchte ich etwas über die Entstehung meiner Bilder schreiben.

Ich fotografiere seit dem 14. Lebensjahr. Damals fing noch alles sehr einfach an, denn ich bekam von meinen Eltern als erste Kamera eine sog. “ Ritsch-Ratsch-Klick“ Kamera von Kodak für meine Fahrt mit dem Schwimmverein nach Husum. Dort konnte ich einige Filme verknipsen, wobei einige der Aufnahmen (natürlich viele) meine Freundin abbildeten. Lernen konnte ich vorher schon etwas über die Fotografie und die Bildgestaltung bei meinem Vater. Der hatte zum damaligen Zeitpunkt eine Leica M3. Ich musste zwar immer wieder nachfragen, wie das mit dem externen Belichtungsmesser funktioniert, aber mit der Zeit zeigte der Einsatz erste Erfolge. Nach einem Jahr und dem nächsten Ausflug des Schwimmvereins nach Österreich war ich mit der Kodak nicht mehr glücklich. Mein Vater stellte mich vor die Wahl, entweder seine M6 mit Sucher zu nehmen oder eine Spiegelreflex- Einsteigerkamera zu kaufen. Ich entschied mich als Jugendlicher für die Spiegelreflex, eine Nikon EM mit 35er.(Um Gottes Willen!)

   Von da an konnte ich meine Erfahrungen ausweiten und fotografierte viel mit Freunden auf Städtetouren und langen Radtouren. Und schon damals war ich fasziniert von anderen Geschlecht. Ausdruck konnte ich dem geben, indem ich manches mal meine Kamera mit in die Schule nahm und dort habe ich gerne meine Klassenkameradinnen und Schulkameradinnen fotografiert. Unsere Schule war schon etwas größer mit ca. 2200 Schülern und ich hatte viele fragen können wegen eines Fotos. Die meisten stellten sich gerne in Pose und sie bekamen anschließend immer einen Abzug. Soweit ich das heute beurteilen kann, war ich der einzige, der solche Fotos in der Schule gemacht hat. Und es war problemlos möglich, denn es waren keine Hintergedanken dabei, denn die Fotos sollten außer in der Schule nicht veröffentlicht werden. Und auch dort nur mit Zustimmung der Schüler.

   Auf den Städtetouren mit Freundinnen und Freunden habe ich auch neben den Städten selbst immer wieder gerne die Menschen fotografiert. Heute würde man dazu Streetfotografie sagen. Wenn ich das ein oder andere mal ein Mädchen eher ungezwungen fotografieren wollte, setzte sich dafür meine Kameradin Petra neben die Auserwählte und ich konnte ein ungestelltes Foto aufnehmen. Heute fotografiere ich auch auf Städtetouren. Ich nehme gerne eine kleine G5 mit 20er Objektiv mit. Wie auch im alltäglichen Leben. Sehe ich hin und wieder ein schönes Motiv, so habe ich die Kamera dabei. Für die Fotos von schönen Popos in Jeans fotografiere ich manches mal einfach so und auch frage ich die jenige, ob ich ihren Po fotografieren dürfe. Weiter oben habe ich ja schon darüber berichtet. Meine Fotos nehme ich im RAW – Format auf. Daher habe ich bei der Entwicklung noch einige Reserven mehr, als ich sie bei Aufnahmen im JPG-Format hätte.

   Nach der Entwicklung mit dem RAW-Konverter Capture One Pro bearbeite ich die Fotos weiter mit Silver Efex, Gimp und Image Optimizer. Ich wandle sie in Schwarz-Weiß um und wende dann neben kleineren Korrekturen und Freistellungen den Filter „Differenzwolken“ bei Gimp an. Dieser stellt für mich neben einer leichten Verfremdung doch durch die Helligkeitsverteilung besonders gut die Form des Hinterns heraus. Für die Bearbeitung mit diesem Filter ist schon eine gewisse Größe der Fotos vonnöten, um ein einigermaßen akzeptables Bildnis zu erhalten. Notwendig sind immer einige Feinjustierungen in diesem Filter, bis ich die Helligkeitsverteilung so eingestellt habe, wie ich es für optimal halte.

   Die Verkleinerung der Fotos mache ich mit dem Programm Image Optimizer. Dabei kann ich leicht die Größe und den Speicherplatz abstimmen, es ist für mich durch die sofortige Ansicht des Ergebnisses leicht und praktisch zu bedienen. Diese Bearbeitung nimmt einige Zeit in Anspruch, aber sie führt zu einem für mich guten Ergebnis. Der Sinn und Zweck der ganzen Sache wird an anderer Stelle fortgeführt, vielleicht nur so viel möchte ich voranstellen, als dass neben der Fotografie auch die gesellschaftlichen Umgangsformen der Menschen im Hinblick auf Geschlecht, Körper und auch Gedanken und Gefühlswelt im Bezug auf den Körper, insbesondre natürlich den Hintern für mich äußerst interessante Fragestellungen und Antworten aufwirft.

   Über das Thema schöne Popos hinaus werden in die weitere Betrachtung auch noch Bereiche einfließen, die zwar nur indirekt mit dem Hintern zu verbinden sind, die aber bei näherer Betrachtung durchaus einen wesentlichen Beitrag zum Gesamtbild beitragen werden. Da ist z.B. die Schönheitsforschung, ein umfangreiches Teilgebiet, die manches Ergebnis hervorbringt, welches, wie wir sehen werden, unbedingt auf das eigentliche Thema Hintern übertragen werden kann. Auch Themen wie gesellschaftliche und individuelle Bildung sowie Entwicklung werden uns zahlreiche Erkenntnisse liefern. Aber dazu, wie gesagt, später mehr. Dazu habe ich noch einige Literatur zu sichten und zu Rate zu ziehen, die ich an entsprechender Stelle anführen werde.