Männerpo (37)

men jeans hintern Mies-Vandenbergh-Fotografie

Mies-Vandenbergh-Fotografie

Eigentlich wäre ich schon fertig, bevor ich das erste Wort überhaupt geschrieben hätte, denn die Fotografie von schönen Männerhintern gestalte sich nur sehr unbefriedigend. Bei einem aromatisch heißen Latte Macchiato auf dem Bonner Münster-Platz genieße ich die wärmende Septembersonne in meinem Gesicht, sehe den vorbeieilenden Menschen zu und stelle die ein oder andere Vermutung über ihre Ziele und Wege an.
Neben manchen schönen Frauenpopos kommen ebenso viele Männerhintern vorüber. Doch hier das Adjektiv „schön“ zu gebrauchen käme mir dann doch nur schwer in den Sinn. Zumindest in den von den Männern bevorzugten Beinkleidern. Dass es nicht so schlimm um den Männerpo bestellt ist, zeigte sich den Sommer über im Freibad. Doch die Männermode in Sachen Hintern ist für mich und auch die Freundinnen, mit denen ich mich über das Thema austauschen durfte, in eine Richtung gedriftet, die mit ansehnlicher Kleidung nicht viel gemein hat.

Die Hosen vieler Männer haben einen Beinansatz in Kniehöhe, das Kleidungsstück ähnelt mehr einem „Sack“, als einer Hose. So sehe ich den „Ist-Stand“ der Mode vieler Männer. Po-betonte Hosen sind bei den Männern sehr rar, die große Mehrheit trägt weitere Hosen. Aus welchem modischen „Un“-Bewusstsein diese Hosen momentan so gerne getragen werden, kann ich nur anhand von Stichprobenbefragungen unrepräsentativ ermitteln. Nach meinen bisherigen Befragungen kamen Gründe wie z.B. Bequemlichkeit des Kleidungsstückes und Gleichgültigkeit gegenüber der Optik(Form) der Hose heraus. Geld spielt seltenst eine Rolle, bei den jüngeren Befragten sind von „Coolness“ über „Gruppendynamik“ bis zu „Attraktivitätsglauben“ Gründe für das Tragen solcher Hosen.

Dass es – nicht nur in meinen Augen – nicht die schönste Modeerscheinung ist, beschreien meine weiblichen Freunde lautstark, die abgesehen von der Tatsache, dass die Männer nicht das schöne Geschlecht sind, doch lieber den knackigen Männerpo ansehen. Vielleicht mag die ein oder andere Leserin dieses Blogs etwas dazu anmerken :-).

Ausnahmen gibt es aber dennoch:

Nach diesem schönen Männerpo als positives Beispiel möchte ich noch ein weiteres Beispiel für die Misere der „Sackjeans“ vorstellen:

BILD folgt widerwillig…

Hier also das versprochene Bild:

sackmen jeans

Warum ist es nun so, dass die Bedeutung der rückwärtigen Optik beim männlichen Geschlecht so gering ist? Warum ist es vielen Männern vordergründig nicht wichtig? „Gibt es andere Dinge, die mehr zählen“, so könnte ich ironischer Weise fragen und ich tue dies auch!

Sicher gibt es wichtigere Attribute, als dieses sekundäre Geschlechtsmerkmal. Die breiten Schultern oder der Waschbrettbauch, wie sie besonders bei den Schwimmern zu bestaunen sind, sind anschauliche Beispiele, auch muskulöse Oberarme sehen „gut“ aus. Doch ist es so unwichtig, wie der Mann von hinten wirkt? Ich denke nicht! Abgesehen von der Tatsache, dass ich mich hier weiterhin nur auf einer rein optischen Ebene bewege, also die vielen anderen Werte des Menschen wie Ausstrahlung, Seele, Geist oder Humor bei der Betrachtung wieder mal außen vor lasse, so bin ich der festen Überzeugung, dass es auch auf die Optik des Rückens und des Hinterns bei uns Männern ankommt. Dabei sind viele Aspekte aufzuzählen, deren Zusammensetzung  bei den Männchen genau so wie bei den Weibchen der Gattung Mensch eine Aussage über deren Erscheinungsbild ergeben. Heißt es schon bei Homers Odysseus im übertragenen Sinne , dass die Schönheit nicht aus eigenen Verdiensten erlangt wurde, so gebe ich dem nur bedingt recht. Sicher spielen die Gene eine Rolle, die Schönheit eines Menschen ist, wenn man so will, gottgegeben, und jeder sieht anders aus. Es schreiten in der Tat schönere und weniger schöne Menschen durch die Lande und über die Leinwände. Wenn ich als Beispiel Sean Connery(Bild), George Clooney (Bild) oder Lex Barker(Bild) nenne, dann sind deren Gesichter – neben ihrer charismatischen Ausstrahlung – bestimmt als schön einzustufen, und wenn ich daneben die Gesichter von Klaus Kinski(Bild), Mickey Rourke(Bild) oder Marty Feldmann(Bild) stelle, so sind diese weniger schön (Ohne über die Ausstrahlung oder Sympathie zu sprechen!!!). Der Schönheit als Thema an sich möchte ich mich aber an anderer Stelle annehmen.

Neben der angeborenen Schönheit gibt es also die Dinge, die ich für mich selbst tun kann, um mich wohlzufühlen. Zähle ich diese Aspekte auf:

    • Das Essen: Wenn ich gerne esse, heißt das nicht, das ich viel esse, ich kann gut, aber gemäßigt essen. Ich kann auch übermäßig essen! Das wirkt sich auf die Figur aus und ich kann die Proportionen damit gehörig durcheinander bringen. Das ist eine Sache, mit der ich durchaus meine „Schönheit“ beeinflussen kann.
    • Die Bewegung: Ich könnte hier am Rechner oder Smartphone viel Zeit mit bloggen verbringen, auch mal ab und zu zum Fernseher gehen, und nachsehen, was so läuft. Auf meiner Arbeit sitze ich vielleicht auch den ganzen Tag lang auf einem Bürostuhl. Ich gehe zwischendurch vielleicht auch gerne mal einen Cappucchino einnehmen. Am Abend mit meiner Frau zu Griechen zu gehen könnte ein Ritual sein. Am Wochenende gerne ins Kino oder in die Oper.  –  Man merkt schon, worauf ich hinaus will: So würde ein Körper vermutlich nicht so bewegt, wie er es zur Ausbildung bestimmter Muskelpartien erfordert. Die sind aber wichtig für die Gesundheit, die Körperhaltung und vieles mehr, worum jeder bestens informiert ist.
    • Die Gestik und Mimik: Bei der Betrachtung der Gesichter und Körper kann man einen großen Einfluss durch die Grimassen oder Bewegungsabläufe der Menschen erkennen. Jeder kennt den Moment, wenn ein optisch ansprechender Mensch plötzlich zu sprechen beginnt, und zu den Worten manch ulkige oder peinliche Grimasse auftaucht, man sich daraufhin sogleich bei dem Gedanken ertappt: „Hätte er doch bloß nichts gesagt“. Ein Beispiel aus der TV-Welt ist die Parodie von Heidi Klum durch die Comedy-Schauspielerin Martina Hill in der „Heute Show“ (als Tina Hausten). Auch die Körperbewegungen können ein Bildnis eines Menschen zerstören, ich denke da nur an den „Watschelgang“ mit nach außen zeigenden Fußspitzen. Dieses Beispiel mag mir eigen sein, doch ich meine, viele Leser finden ein Beispiel für sich selbst.
    • Die Kleidung: Man sehe sich nur die Jahrhunderte der Menschheit an, sehe sich an, was gerade Mode war, dann wieder nicht , dann wieder, dann wieder nicht , dann wieder doch…… Auch ich zeichne hier wieder nur eine Momentaufnahme, außer der Tatsache, dass ich mich näher an Kleidung der Körperbetonung orientiere. Karin Pöhlmann und Peter Joraschky schreiben in ihrem Beitrag: Körperbild und Körperbildstörungen, Der Körper sls gestaltbare Identitätskomponente:“Ein weiterer genereller Trend besteht darin, dass die Mode immer mehr vom Körper sichtbar macht, und immer weniger Möglichkeiten lässt, Mängel und Unvollkommenheiten zu verstecken. (Johnston 1993)“mehr Vielleicht hätte ich vor zweihundert Jahren einen Blog  über die Vorzüge des Korsetts geschrieben.;-)
    • Die Gesellschaft: Unser aller Verständnis und die Bedeutung von Aussehen in unserem Habitat beeinflußt direkt die Sichtweise auf die Verhüllung unserer Körper. Je nach ethnologischem und räumlichem Umfeld haben die Einwohner eine eigene Bewertung für die Bekleidung, das divergiert in dem räumlichen Gefüge, wie auch in der zeitlichen Spanne.
    • Die eigene Wahrnehmung: All die vorherigen Punkte spielen bei diesem natürlich mit hinein, denn die Weise, wie ich mich selbst sehe und selbst wahrnehme wird immer durch die Aktionen und Reaktionen meiner Umgebung beeinflusst. Liefe ich nackt durch den Urwald, wäre es unter Umständen normal und etwas anderes, als täte ich dies auf der Königsallee in Düsseldorf.

Zurück zu den mit Tarnkleidung verdeckten, knackigen Männerpopos. Mit der Hoffnung meiner Freundinnen auf bessere Zeiten in Sachen Hosen-Mode möchte ich bemerken, dass ich guter Hoffnung bin. Vielleicht sollte die Beratung der Herren in Form eines sanft formulierten „schweren Schlages auf den Hinterkopf“ – lieben Tipps der Partnerin unterstützend verstärkt werden. Nach einem üblichen wie immer geistesabwesend klingendem „Jaja“ des Mannes wirkt dieser Hinweis doch meist länger nach, als manche Frau glaubt.

Frauen und Männer Teil 1 (21)

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   Der Mensch sieht mit seinem Auge einen anderen Menschen. Das Licht trifft auf die Netzhaut und wird über Nervenbahnen zum Gehirn geleitet. Das Bild, das Foto, welches Gemälde aus Licht genannt wird, kommt zum Teil in unseren Gehirn an. ZUM TEIL? Ja, zum Teil, denn im Gehirn wird das Foto durch eine Instanz geschickt, die aus vielen vorgefertigten Schablonen bestehend unser Bild filtert, mit bekanntem vergleicht und (aus-)sortiert. Welche Schablonen es in unserer westlichen Welt sind, das möchte ich hier kurz darstellen.

Vielleicht fallen Dir noch weitere ein und Du hast Lust mir weiter zu helfen!

   Ich „sehe“ ein Foto eines Menschen und ich sehe was?

  •  Das Geschlecht
  •  Das Alter
  •  Die Hautfarbe
  •  Die Haarlänge
  •  Die Größe
  •  Den Körperumfang
  •  Die Hautstruktur
  •  Die Kleidung
  •  Das Umfeld
  •  Die Figur
  •  Die Proportionen
  •  Die Augen
  •  Die Lippen
  •  Das Gesicht
  •  …

   Diese Sequenz könnte jeder von uns weiter fortführen. Ich möchte näher darauf eingehen und frage danach, was von den wenigen Attributen des Bildnisses bei uns im Gehirn ankommt und was wir davon bewußt wahrnehmen. Ich stelle mir den im wahrsten Sinne kurzen Augenblick der Wahrnehmung vor. Was sehe ich als Erstes? Ist es die Größe, wenn ein Mensch sehr groß ist? Ist es die Hautfarbe, wenn diese nicht wie die eines Mitteleuropäers ist? Oder sind es die Augen, wenn Dir ein stolzer Japaner gegenüber steht? Bei mir ist es so, dass ich meist als erstes auch den ersten Punkt auf meiner kleinen Aufzählung feststelle. Ist es eine Frau oder ein Mann, die/der da erkannt werden will? Und schon ergibt sich die erste Einschränkung, denn noch zuvor nehme ich die Größe des Menschen wahr, und ich stelle fest, ob es ein Erwachsener oder ein Kind ist, dessen Antlitz ich „erblicke“. Aber das blende ich an dieser Stelle bewußt aus. 

   Ich sehe einen Erwachsenen und möchte feststellen, ob es ein Weibchen oder Männchen ist. Ich suche also mehr oder weniger unbewußt nach Hinweisen, die mich auf die richtige Fährte locken. Da alles in Bruchteilen von Sekunden geschieht, findet es nicht bei „vollem Bewußtsein“ statt. Ich suche also so oder so nach Anhaltspunkten, die mich nicht auf den Leim kriechen lassen. Da wir alle nicht nackt umhergehen, kann ich nicht immer nach den primären Geschlechtsmerkmalen suchen. Sicher gibt es Menschen, die diese hervorgehoben zur Schau tragen, doch diese nicht so häufige Ausnahme setze ich hier nicht an. Bei der Frau ist es sicher der Busen, der als augenscheinliches Merkmal in ausgeprägter Weise auf die Frau hindeutet, doch auch dann ist es manchmal nicht eindeutig zu erkennen, man denke nur an weite Kleidung. Was aber ist es, dass uns so gleiche Menschen unterscheidet?

    Ich sehe also auf die Kleidung. Diese Wahrnehmung, die uns in unserer Kultur meist eindeutig zur Geschlechterdifferenzierung anerzogen wurde, sorgt für die Wiedererkennung. Schon als kleines Kind wurden uns die Klamotten als weiblich und männlich anerzogen. Rosa und Hellblau waren irgendwie belegt. Das sei nur als Beispiel genannt. 

   Ich sehe auf die Bekleidung und da ich bei einem Foto nicht auf die so wichtigen Bewegungsmuster des Menschen achten kann, sehe ich mir das Gesamtbild an, besonders dabei die Augen, die Figur, die Größe, die Proportionen (Stichworte Beckenbreite und Schulterbreite). Das alles geschieht, wie gesagt in nur einem Bruchteil einer Sekunde und teilweise unterbewusst, in dem sich nach erfolgter Zuordnung des Geschlechtes alles weitere ergibt. Manchmal dauert es länger, bis wir ein Geschlecht erkannt haben, dann sehen wir auch länger hin, und unser Verständnis von weiblich und männlich wird in allen Rastern bemüht. Ein besonders interessanter Vorgang bei -oftmals Kindern- androgyn aussehenden Menschen. Da werden wir gefordert und sehen noch etwas länger hin, weil unsere Erkennungssoftware nicht so richtig funktioniert.

    Nach diesem Muster verfährt der Mensch auch bei den anderen Schablonen, sicher mit vielen Differenzierungen, die es im Einzelnen zu betrachten sehr spannend wird. Dazu an anderer Stelle mehr. Jetzt kommt die Intention der Betrachtung dazu und es wird richtig spannend! Warum sehe ich hin? Warum meine ich hinzusehen? Was meint unser Unterbewußtsein? Wieviel dieser Intention kann ich steuern und wieviel ist vorgegeben automatisiert? 

Der Mann sieht die Frau. Glaubt man dem vielfach beschriebenen Urtrieb des Mannes, so checkt er gleich, ob die Frau als potentielle Partnerin und Gründerin einer Familie zur Erhaltung des gemeinsamen Erbgutes in Frage käme. Wenn das der automatisierte Teil der Intention sein sollte, was wäre der bewußte? Ich denke mir beim Hinsehen bewußt die folgenden Gedanken: „Oh, eine hübsche Erscheinung.“ Ich sehe hin und der Blick wandert. Wenn ich dann die Figur betrachte, was bei mir schon wieder automatisch geschieht, sehe ich die Linien und Proportionen sehr schnell, stelle ich dann weiter – zum Teil unterbewusst – fest, dass es für mich eine besonders anziehende äußere Erscheinung ist, so sehe ich ein wenig länger hin. Bei dieser Verlängerung des Augenscheines wandern meine Augen über die Formen und Proportionen und schließlich enden die Blicke auf der Form des Pos. Dort angekommen nehme ich auch diese Form wahr. Ist sie für mich „schön“, so denke ich – mit Kamera ausgerüstet – über ein Foto nach. Manchmal fotografiere ich, manchmal nicht. Wenn es die Situation ergibt, frage ich nach einer Erlaubnis für ein Bild. Alles weitere ergibt sich dann.

Der Weg bis hier hin dauert meist nur Sekunden. Dauert er länger, ist die Voraussetzung eine längere Begegnung, wenn z.B. der Mensch in einer Situation mit sich selbst beschäftigt ist, oder aber in Kontakt steht mit einem Mitmenschen.Habe ich die Zeit, so kann ich einen Augenblick länger über den Sinn und Unsinn einer Aufnahme nachsinnen. Ich darf einen kleinen Moment länger in der Phase der Betrachtung bleiben, was den Fotos sehr zu Gute kommt, wenn ich mich denn zu einer Aufnahme entscheide. Und was sehe ich? Was ist es, dass mich zu einer Aufnahme und vorher zum Hinsehen verleitet? Für mich ist es schlussendlich die Erscheinung eines Menschen, die in mir eine Reaktion auslöst,welche ich mit einem Gefühl begründen würde, hervorgerufen von der grundsätzlichen Sehnsucht nach der für mich vollkommenen Form.
Darüber zu schreiben und auch Bilder zu fotografieren möchte ich wagen. Das Thema Po ist für mich spannend und ich möchte darüber Material sammeln und weiter zum Thema machen. Wer interessiert ist, mitzulesen, sie oder er sei herzlich eingeladen, mich zu begleiten. Weiterhin viel Vergnügen beim Stöbern über die wohlgeformten, schönen Hintern.

Der Autor und Fotograf ( 17 )

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mies-vandenbergh-fotografie.de

>Malen mit Licht<      das bedeutet Fotografie

 

Mein Name ist Mies Vandenbergh           

       

       * 1964 in Düsseldorf,  über Duisburg, Berlin nach Koblenz gekommen

       Ich lebe mit meiner Familie seit 2004 am Mittelrhein

       wandre gerne durch Tal und über Berg

       besuche mit Freude schöne Städte

       fotografiere oft , aber bis auf kleinere Aufträge nicht beruflich

       weiß nicht, was aus den Bildern in 200 Jahren werden wird

       suche den Anmut in vielen Dingen

       und backe unser Brot selber …

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( Ausrüstung und noch viel mehr)  Link auf meine Homepage



 

Der wohlgeformte Hintern – Fotografie, Ansichten und Geschichte(n) ( 1+2 )

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Guten Tag liebe Leser!

Danke für’s Hereinschauen und Willkommen beim Lesen und Schauen meines Blog.

Es geht um

  • die Faszination des Aussehens (am Beispiel des Pos)
  • Schönheit und Attraktivität (nicht nur dieses Körperteils)
  • die Beziehung zwischen Gesellschaft und Aussehen des Einzelnen
  • das Verhalten des einzelnen Menschen (in Bezug auf das Aussehen)
  • neu seit Ende 2016: Traumfragen und Bildnisse schöner Menschen
  • neu seit 2017: Fotografie als Statement und Gedanken zur Fotografie

Ich möchte ein Statement über die Faszination für den menschlichen Körper und sein Aussehen einbringen.

〈 Ergänzung 2016: Zunehmend beschäftige ich mich in meinen Artikeln mit dem sozialen Aspekt von Schönheit, Aussehen und dem Selbstverständnis des Menschen in Verbindung zur Gesellschaft; was macht den Menschen aus, in wie weit formt der Mensch Gesellschaft und Gesellschaft den Menschen. Der momentane und stetige Wandel der Sichtweise in den Wissenschaften empfinde ich als sehr spannend. 〉

Auch wenn für den ein oder anderen Menschen die Begeisterung für den Körper des anderen oder gleichen Geschlechtes beispielsweise bei Gesicht, den Beinen, den langen Haaren, dem Busen oder den Händen liegt, oder aus einer Mischung der verschiedenen Körperpartien besteht, so ist es im übertragenen Sinne immer der Reiz der Äußerlichkeiten, der auf uns Menschen wirkt. (Schlüsselreiz)

Natürlich nicht nur meine Faszination ist hier gemeint, wenn ich über die Bedeutung des Aussehens allgemein, und beispielhaft über den Hintern im speziellen berichten möchte. Es ist ein Körperteil, der sehr viele Menschen anspricht, bewundern lässt, hinsehen lässt – nicht nur Männer – auch Frauen tun dies gerne.

So geht es im weiteren Verlauf immer wieder um das Thema „Schönheit“! Damit untrennbar verbunden ist „Aussehen“, „Attraktivität“, „Gefallen“ und „Wirkung“. Wissenschaftliche Betrachtungen von Karl Grammer und seinem Team verschlang ich schon in meiner Jugend.

Dazu kommen viele Veröffentlichungen von Personen aus der Attraktivitätsforschung, wie z.B. Ronald Henss. Ich stelle fest, dass es sich bei dieser Wissenschaft um einen noch jungen Zweig der Verhaltensforschung handelt. Erst seit den 1970er Jahren beginnt die Attraktivitätsforschung Fuß zu fassen. Damit beschäftige ich mich in meiner Freizeit neben anderen unzähligen Beschäftigungen, wie z.B. der Fotografie.

Hier präsentiere ich in den einzelnen Artikeln Bilder des Gesäßes. Diese Fotos, die ich alle selber fotografierte, zeige ich in leicht bearbeiteter Farbe und Form. Das mache ich, weil es für mich zu einer Verdeutlichung der Bildaussage führt. Ich fotografiere seit meiner Jugend. Damals besonders gerne meine Freundinnen, aber auch Mädchen, die ich fragte und nicht fragte. Die Zustimmung in den 70ern und 80ern war groß, lebte es sich doch in einer freien und experimentierfreudigen Zeit sehr unverkrampft.

Der Mensch in seiner äußerlichen Erscheinung war schon immer ein Vorbild für die Kunst – ob in der Bildhauerei, der Malerei und – eben der erst viel später dazugekommenen Fotografie. Ich meine, das nicht jedermann (meine) Bilder vom Po für Kunst hält, selbst wenn in der Kunstgeschichte ausgiebig darüber gesprochen wurde und zahlreiche Gemälde und Skulpturen mit -meiner Ansicht nach- speziell wohlgeformten Hintern geschaffen wurden. Eine kleine Übersicht folgt in einem der nächsten Blog-Beiträge

Allein das Motiv „ Hintern“ hat, wie wir später erkennen werden, in unserer Gesellschaft -zumindest öffentlich- einen ruchlosen Charakter. Dieser Scheinheiligkeit beuge ich mich jedoch keineswegs. Für mich stellen die Kunstwerke der Epochen soetwas wie ein Ausdruck für die Schönheit des Hinterns an sich und überhaupt des menschlichen Körpers dar. Ob Michelangelos “Hintern Gottes“ als Fresco in der sixtinischen Kapelle oder die Arbeiten der Bildhauer zu Zeiten der Klassik und Romanik geben für mich Beispiele für die vollkommene Form wieder.

Das wird gerne jeder Betrachter für sich selbst bedenken. Der Leser, „ Sie“, „Du“, der diese Worte ließt, hat aus irgend einem Grunde zu diesem, meinem Beitrag über den perfekten Hintern gefunden. Die bildende Kunst ist am Menschen selbst ( wie auch sowieso im Menschen ) erschaffen, ich bilde mit der Kamera lediglich ab, und zwar genau das, was ich sehe, was speziell oft dargestellt, „ausgestellt“ wird.

Manch eine Frau, die ich fragte, ob ich ihren Po fotografieren dürfte, empfand es als eher peinlich. Manch andere empfand es aber durchaus auch als Kompliment. Nicht jedes dieser Fotos erfragte ich, einige fotografierte ich als Schnappschuss.

So mag sich ein jeder an meinen Texten und meinen Bildern erfreuen, vielleicht ist manche Information und Impression neu für Dich. Auch freue ich mich, wenn ich inspiriere oder kontroverses Gedankengut erzeugen kann. Eine Diskussion ist bekanntlich immer der Beginn einer Revolution! Meine Bilder sprechen für sich selbst.

Also nochmals HERZLICH WILLKOMMEN, und wenn Fragen, Meinungen, Kritik oder Lob in Deinen Gedanken entstehen, gerne kommentieren.

Und zu guter letzt: Wenn Du Lust auf ein Fotoshooting hast, nicht nur, was Deinen Po betrifft, so zögere nicht und schreib‘ mir kurz eine Mail.

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