Beliebigkeit oder was zählt das Aussehen schon? Teil 1 (218)

image

mies-vandenbergh-fotografie.de


Gibt es eine Beliebigkeit des Aussehens? Gibt es sie in bestimmten Grenzen? Existiert eine Beliebigkeit nur außerhalb unseres persönlichen Verständnisses von Normalität, Durchschnitt und Mittelmaß, oder bewegt sie sich innerhalb dieser Grenzen? Oder trifft die Bedeutung des Äußeren in viel größerem Maße, als wir jemals zugeben wollten.

Ist es einerlei, wie wir aussehen? Vielleicht nur, solange unser Äußeres nicht zu sehr vom Mittelmaß abweicht? Je nach Zusammenhang spielt unser Aussehen eine mehr oder minder große Rolle. Mündet die vermutlich wichtigste Bedeutung unseres Äußeren in die Partnerwahl? Oder liegt es viel mehr in der Alltäglichkeit von Leben, Beruf und sozialem Umfeld? Wenn ja, was folgt daraufhin?

Wenn das Aussehen und die Partnerwahl die stärkste Verbindung bilden, immer mit der Idee, dass ich auch viel weiter oben ansetzen könnte, dabei fragen, ob es bei der Partnerwahl überhaupt die größte Bedeutung haben kann, wie weit relativiert sich das Aussehen für eine Partnerschaft unter Berücksichtigung von Wesen und Seele, Handeln und Sein?

Ist es bei jedem Menschen anders? Und was folgt, sobald wir einen Partner gefunden haben? Verändert sich, entweder schlagartig oder schleichend, die Bedeutung des Aussehens in einer Partnerschaft? Sollte die Bedeutung des Aussehens in einer bestehenden Partnerschaft auf Belange außerhalb der Partnerschaft zielen? Oder sind es persönliche, egozentrische Gründe? Wenn es nicht die persönlichen Gründe wären, welche sind es dann? Sind es die gleichen, für die unser Aussehen eine Bedeutung ausübt, die folgen, wenn wir die partnerschaftliche Bedeutung als wichtigste ansehen und die nachfolgenden Felder bestimmen, auf denen eine Bedeutung von Äußerlichkeiten wesentlich ist? Welche wären das?

Unterscheide ich selbstbezogene und nach außen gerichtete, intrinsische und extrinsische Bereiche. Extrinsische Bereiche könnten der Beruf sein, der Bekannten- und Freundeskreis, die Familie oder Bereiche des sozialen Engagements? Die intrinsischen Bereiche finden wir im Selbstbewusstsein, in der Selbstdarstellung unter der Eigenwahrnehmung. Vielleicht ein Selbstwertgefühl zur Bildung des Selbstbewusstseins? Auch Machtkampf und Geltungsbedürfnis spielen eine Rolle?

Haben letztendlich sämtliche Beweggründe nur eine Ursache, nämlich den Bezug zum eigenen sozialen Umfeld: der Mensch, das soziale Wesen.

Unser Körper, nur noch ein formbarer Gegenstand? (155)

baek jeans hintern   Mies-Vandenbergh-Fotografie

Mies-Vandenbergh-Fotografie

In den verschiedenen zeitlichen Epochen wurde immer wieder an unserem menschlichen Körper herumgewerkelt. Ist es heute also anders, als zu vorangegangenen Zeiten?

Für den modernen (westlichen) Menschen stehen jederzeit alle möglichen Experten bereit, um bei der Ausformung unseres gewöhnlichen Körpers zu unterstützen. Die allseits präsenten Medien suggerieren die Notwendigkeit eines perfekten Körpers. Sie weisen auf die unerschöpflichen Möglichkeiten hin, die zur Verfügung stehen, um einen energetisch wertvollen und der aktuellen Mode entsprechend ansehnlichen Körper zu formen.

Fitnessstudios an jeder Straßenecke haben bis spät in die Nacht hinein geöffnet, um uns die Ausflucht des Zeitmangels gleich im Keim zu ersticken. Ratgeber und Artikel erinnern in immer kürzeren Intervallen an die Verpflichtung, unser Outfit entsprechend zu gestalten, Ärzte stellen verantwortungsbewusst einen Verweis wegen adipöser Anzeichen aus oder klären zumindest freundlich auf über die gesundheitlichen Risiken des Specks auf unseren Rippen. Unsere Arbeitswelt honoriert deutlich jene Anstrengungen, einen ansehnlichen Körper vorzuweisen und bestraft geradezu diejenigen, die diesen nicht vorzuweisen in der Lage sind, ganz gleich, ob monetär oder hierarchisch.

Und früher? Köche, die geadelt wurden, da sie in der Lage waren, Mahlzeiten zuzubereiten, die einen derart kalorienreichen Inhalt besaßen, mit denen die Herrschaften ihr Übergewicht ohne Probleme halten oder besser noch, ausbauen konnten. Es fand (und findet!) bekanntlich im Laufe der Jahrhunderte ein stetiger Wechsel in Bezug auf den Körper und seine Form statt. In den Zeiten der Renaissance beispielsweise konnte in der adligen Gesellschaft um Louis XVI. ein Körper gar nicht füllig genug sein. Zeitzeugnisse berichten mit größter Inbrunst von der Schönheit des Doppelkinns, und distanzierten sich angewidert von der kränklichen Erscheinung der Mageren und Schlanken.

Auch die Ärzteschaft, wozu in manchen Zeiten die Hexen zählten, wusste allerlei Tinkturen, Salben, Auszüge oder Essenzen zu verschreiben, deren Anwendung versprach, an Gewicht zuzulegen oder gegenteilig an Gewicht zu verlieren, je nach dem, was gerade nachgefragt wurde. Übungen, um die Spannkraft des Körpers möglichst lange aufrecht zu erhalten, machten immer wieder die Runde. Aderlässe und Einläufe sollten helfen, sich die Körperform zu modellieren, die gerade en Vogue war.

Und heute? Hat sich irgend etwas verändert? Laufen wie nicht wieder nur einer bestimmten (von wem eigentlich) Mode hinterher? Verwenden wir nicht einen immensen Teil unserer Lebensenergie darauf, unser Aussehen zu verändern? Wollen wir es nur deswegen verändern, weil unser Äußeres vielleicht nicht unbedingt der angesagten Mode entspricht?

Wieviel Zeit investieren wir in das Kostüm für unseren Auftritt auf dieser Bühne „Welt“? Wir geben Unsummen aus, um unseren Body zu shapen! Nicht nur die Zeit im Fitnessstudio und beim Walking, beim Laufen oder auf dem heimischen Ergometer zählt, auch die Arbeitszeit, die zum erwirtschaften der finanziellen Mittel notwendig ist, mit denen wir uns die Manipulationen an unserem Körper bezahlen. Jeder Mensch entscheidet selbst, welchen Einsatz er bringt, um auf dem Parkett der sozialen Beziehungen Erfolge zu erreichen. Wie letztendlich dieser Einsatz aussieht, dessen sollte sich jeder Einzelne gewahr werden. Meine ich!

Körper – Aquarelle (46)

Schon früher habe ich über die Formen des menschlichen Körpers nachgedacht und die Berichte über die von Sozialwissenschaftlern und Forschern durchgeführten Beobachtungen und Experimente gelesen oder mehr noch verschlungen. Vom Aussehen der hübschen Mädchen an unserer Schule inspiriert und vor dieser Zeit erstmalig mit dem anderen Geschlecht in Berührung gekommen – zur Zeit der Grundschule – kamen die wohl von nahezu jedem Kind oder Jugendlichem erlebten „Doktorspiele“ vorab zu meinen ersten Erfahrungen. Wir wohnten in einem Mehrfamilienhaus mit 10 Parteien, unter denen neben uns noch zwei Familien mit Kindern unseres Alters lebten. Da wir uns gut kannten, kamen wir einmal dazu, im Zuge der Entdeckung unserer Geschlechter, dies doch mal genauer zu untersuchen. So verabredeten wir uns nachmittags im Partykeller, um dort heimlich vor den Erwachsenen verborgen, zu betrachten, wie es beim anderen aussieht. Zu fünft mit zwei Jungs und drei Mädchen sahen wir nun liegend auf einem Sofa nach, wie es denn aussah. Das Bild von Rembrandt van Rijn „Die Anatomie des Dr. Tulp“ könnte da fast eine Kopie der Situation darstellen! Völlig ohne irgendwelche Hintergedanken gaben wir unserer Neugier nach und in der Zeit nach diesem Abend gingen wir alle mit zwar einem leichten Lächeln, aber insgesamt ganz normal – wie vorher – freundschaftlich miteinander um.

mies-vandenbergh-fotografie Gemälde Gruppe Körper

Nach diesen spannenden Erlebnissen kamen die Zeiten der Oberschule und das sollte die Entwicklung meines Verständnisses von Beziehungen zum anderen Geschlecht prägen. Dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

Ich sah gerne die Mädchen an und ich habe schon immer auf die Proportionen geschaut. In wie weit das bei anderen Jugendlichen der Fall war entzieht sich meiner Kenntnis. Bei meinen Freunden war es unterschiedlich, es waren die Gesichter wichtig, der Busen, die Erscheinung oder die Figur. In diesem Alter wechselten unsere Vorlieben häufiger, wenn man das überhaupt so beschreiben kann. Ich meine, am wichtigsten war für uns damals das Gesicht. Ich habe aus meinen damaligen Tagen alte Aufzeichnungen durchgesehen und ich erinnere mich ebenso daran, dass ich schon damals sehr viel Wert auf den „Verlauf“ legte, wie ich es beschrieb. Ich meinte damit genau die Körperregion von den Oberschenkeln bis zur Hüfte. Ich war und bin noch immer von diesen Linien fasziniert. Ausdruck habe ich dem schon immer in Form der Fotografie gegeben, doch vor einigen Jahren zusätzlich damit begonnen, in der Malerei eine Darstellungsform für die Wiedergabe der Faszination zu finden oder besser gesagt damit meine Vorstellung davon zu manifestieren. Bilder als Ausdruck einer Odyssee der inneren Reise zwischen eigenen Vorlieben und Wünschen, dazu die Irrungen und Wirrungen des Erwachsenwerdens, das keineswegs je mit dem 18. Lebensjahr abgeschlossen wurde. Selbst im Alter von Ü40 entwickelt sich die Sichtweise weiter, vermutlich wird es wie das Gesamtbild ein Teil des Lebenswerkes.

Hier wiedergegeben habe ich zwei Bilder in der Aquarelltechnik, in denen die Farbe Siena dominiert. Die Formen und Linien beschreibend habe ich eines der Bilder monochrom gemalt, das andere fast monochrom. Bei der Ansicht soll der Betrachter auf sein eigenes Vorstellungsvermögen zurückgreifen, ohne dass ich eine detaillierte Bildaussage vorgeben möchte. Einzig die Linien sind deutlich gemalt, die Formvollendung findet in der Gedanken- und Gefühlswelt des Betrachters statt. Ich sage mit den Bildern aus, was ich für mich selbst in ihrem Motiv erkenne, soweit ich die Fertigkeit zur Umsetzung dessen beherrsche; bei jedem Menschen kommt es in Folge der eigenen Idee von Schönheit und Kunst zu einer Differenz oder Vielfalt in der Botschaft des Bildes. Lasse ich also die Bilder wirken.

soli kl

Zur Aussage der bildenden Kunst möchte ich meine Erfahrung bei der Fertigung von kleinen Skulpturen erzählen, das in einem der nächsten Beiträge. Ich habe die Skulpturen nach einem Bildnis in meinen Gedanken gearbeitet.

Bedeutung des Wortes Hintern und Synonyme (31)

wpid-bag-jeans-rend hintern Mies-Vandenbergh-Fotografie

mies-vandenbergh-fotografie.de

„Das (Un-) Wort“ oder „Ein ambivalentes Verhältnis“

DER HINTERN

In Wikipedia ist unter anderem zu lesen: „Das Gesäß (anatomisch Nates, Clunium, Regio glutea, Regio glutealis, Glutealregion) ist ein nur bei Menschen und ansatzweise bei Primaten ausgeprägtes Körperteil am unteren Rumpfende. In der topographischen Anatomie wird das Gebiet des Gesäßes als Regio glutaea (Gesäßregion) bezeichnet.…“

Soweit die Erklärung des Wortes dort. Im Duden ist zu lesen:

„(Hintern), umgangssprachlich für das Gesäß (Nates, Clunes, Clunis); die Bezeichnung stammt von lateinisch podex, der Hintere. Seine Form, das heißt die der Pobacken und der Pospalte mit dem After, wird durch die Form des knöchernen Beckens, die individuell verschiedene Ausbildung der Gesäßmuskeln und durch Fettgewebe (in individuell verschiedenen Anteilen) gebildet. Die Form des Pos und seine Bewegung beim Gehen kann eine starke erotisch-sexuelle Signalwirkung haben, die durch enge Kleidung und betonte Bewegungen noch verstärkt werden kann. Diese Wirkung kann durchaus aus unserer Abstammung als Säugetier abgeleitet werden, da bei diesen bis hin zu den Menschenaffen (Primaten) die Region des Afters und der darunter liegenden Geschlechtsöffnung der Weibchen (Anal-Genital-Region) sowie die Analregion der Männchen eine wichtige optische und geruchliche Signalwirkung auf die Geschlechter haben.“

Eine Bezeichnung bei den Eidgenossen in der Schweiz ist „Fudi“ oder „Füdle“, deren Wort-Wurzeln – wie bei „Fotze“ – wahrscheinlich das indogermanische *pū, „faulen“, „stinken“ sein sollen.

Gesäß: mittelhochdeutsch gesæʒe = (Wohn)sitz; Ruheplatz, dann: Gesäß, althochdeutsch gisāʒi = Ruheplatz; (Wohn)sitz, Siedlung, eigentlich = das, worauf man sitzt, zu ↑sitzen

Hier eine unvollständige Aufzählung von Synonymen:

  1. 2 Brötchen
  2. 4 Buchstaben
  3. Abseite
  4. Allerwertester (umgangssprachlich scherzhaft verhüllend)
  5. Analkanal
  6. Anus
  7. Apfelbäckchen
  8. ars (althochdeutsch, ursprünglich Erhebung; vorstehender Körperteil)
  9. Arsch (derb, aus indogermanisch orso-s, „Hinterer“ ,im Hethitischen arraš, im Griechischen órros, eigentlich Anus)
  10. Arschbacken
  11. Ärschle
  12. Birne
  13. Bobbo
  14. Bobbes
  15. Brötchen
  16. Buchstabe
  17. Buckel (umgangssprachlich)
  18. Bumba
  19. dicke Kiste
  20. Dups (schlesisch)
  21. Envers (veraltet)
  22. Fettbacken
  23. Fettbeule
  24. Fettsteiß
  25. Fott
  26. Futt (Rheinland)
  27. Füdli (schweizerisch)
  28. Gammler
  29. Gegenteil (umgangssprachlich scherzhaft)
  30. Gesäß
  31. Glutalregion, Nates (anatomisch)
  32. großes Fass
  33. Hinterbacken
  34. Hinterer (umgangssprachlich)
  35. Hintergestell
  36. Hinterkastell (salopp)
  37. Hintern
  38. Hinterpartie
  39. Hinterseite
  40. Hinterster
  41. Hintersteven (landschaftlich scherzhaft)
  42. Hinterteil
  43. Hinterviertel
  44. Kehrseite (umgangssprachlich scherzhaft)
  45. Keister
  46. Kiste (familiär)
  47. Kreuz
  48. Maschikseite(ostösterreichisch)
  49. Mäse, Gat, Maars (niederdeutsch)
  50. Moors, Mors (niedersächsisch)
  51. Po (Kurzwort für Popo)
  52. Pobacken
  53. Podex (veraltend, hochsprachlich, lateinischen Ursprungs, geht auf pedere, „furzen“, zurück)
  54. Pöker (norddeutsche Kindersprache)
  55. Pöks
  56. Popo (aus der Kindersprache) verdoppelte Kurzform von Po
  57. Popöchen
  58. Poppes (Eifel)
  59. Posterior
  60. Posteriora (bildungssprachlich scherzhaft veraltet)
  61. Rosinenbrötchen
  62. Rückfront
  63. Rückseite
  64. Schinken
  65. Sitzfläche
  66. Sitzfleisch (salopp scherzhaft)
  67. Steiß
  68. Sterz
  69. toches ( jiddisch)
  70. Tokus; (landschaftlich)
  71. verlängerter Rücken (scherzhaft verhüllend)
  72. Wängle(badisch)

Andere Sprachen:

Dänisch: røv, sæde

Englisch: behind, rear, bottom arse, ass, bootie, booty, bum, buttocks, butt, hind end, quarters, buns, Bowels

Französisch: derrière, daûr , martìn

Friaulisch: cûl

Italienisch: deretano, sedere, culo, posteriore, chiappe

Niederländisch: achterwerk, achtereinde, achterste, bips, staartstuk, zitvlak, kont, billen

Norwegisch: bak

Chinesisch: 臀部 (túnbù), 屁股 (pìgu), 臀

Katalanisch: cul (männlich), traser (männlich), pompis (männlich)

Slowenisch: ritka (weiblich)

Spanisch: culo, anca, trasero

Esperanto: postaĵo, pugo, sidvango

Finnisch: perse

Isländisch: rass, sitjandi, heimskingi

Polnisch: dupa

Portugiesisch (brasil.): bunda

Rätoromanisch: chül

Rumänisch: cur

Russisch: жопа (žópa), задница (zádnica)

Sorbisch (Ober-): rić, (Dim.) ritka, zadk

Schwedisch: röv, häck; arsle, vulgär: arsel, bak, ända

Tschechisch: prdel

Türkisch: göt, kic

Ungarisch: segg

Venezianisch: cuło

Schweizerisch: Fudi, Füdle

Begriffsursprung „Arsch“: vom protogermanischen „*arsoz“ (vergleiche englisch arse, amerikanisch ass, mittelniederländisch ærs); verwandt mit griechisch „orros“ (Schwanz, Steiß), hittitisch „arrash“, armenisch „or“ und altirisch „err“. aus Wiktionary

Mit Schimpfwörtern belegt:

  • Hintergedanken
  • hinterhältig
  • „Du kannst mich am Arsch lecken“ (Mittelalter, galt als Entwürdigung und Demütigung)
  • Das Wort „Scheiße“ ist seit dem Mittelalter ein Ausdruck der Ablehnung und des Fluchens.
  • hinterlistig
  • hinterrücks

Redewendungen

  • Arsch und Friedrich sein – egal sein, gleichgültig sein
  • am/im Arsch sein – ein großes Problem haben, Ärger bekommen, müde/kaputt sein
  • am Arsch vorbeigehen – egal sein, gleichgültig sein
  • am Arsch der Welt – fernab der Zivilisation
  • den Arsch abfrieren – sehr frieren
  • sich den Arsch/Hintern aufreißen – sich sehr (oft aber vergebens) abmühen; aber: jemandem den Arsch aufreißen – sich bei jemandem mit Nachdruck beschweren
  • den Arsch hochbinden – strafen
  • den Arsch polieren – strafen, züchtigen
  • den Arsch versohlen – strafen, züchtigen
  • einer ist immer der Arsch – jemand fällt immer auf, tanzt immer aus der Reihe
  • ein müdes Arschrunzeln kosten – eine Leichtigkeit sein
  • Feuer unter den Arsch machen oder Feuer unter dem Arsch machen – antreiben, strafen, züchtigen
  • für’n Arsch – vergebens
  • Himmel, Arsch und Wolkenbruch – Fluch
  • Himmel, Arsch und Zwirn – Fluch
  • im Arsch – kaputt
  • jemandem geht der Arsch auf Grundeis – große Angst haben, sich fürchten
  • jemandem in den Arsch/Hintern kriechen – sich bei jemandem einschmeicheln
  • jemandem in den Arsch treten – jemanden antreiben, strafen
  • keinen Arsch in der Hose haben – keinen Mut haben
  • leck mich am Arsch – Aufforderung, sich zu entfernen, jemanden in Ruhe zu lassen
  • gearscht sein – selbe Bedeutung wie „am Arsch sein“
  • sich den Arsch ablachen – sehr lachen, sich tot lachen, über einen makaberen Witz lachen
  • Nimm endlich den Finger aus dem Arsch! – Mach dich endlich an die Arbeit!
  • auf einer Arschbacke absitzen! – etwas mit Leichtigkeit erledigen, ausharren
  • den Hintern zusammenkneifen – durchhalten
  • sich mit etwas den Hintern abwischen -Bezeichnung für etwas völlig wertloses
  • sich auf den Hintern setzen – fleißig lernen, arbeiten
  • aufs Gesäß fallen – überrascht sein
  • sich in den Hintern beißen – sich sehr ärgern
  • jemandem mit dem Hintern ins Gesicht springen – jemanden stark zurechtweisen
  • jemandem den Hintern verhauen, versohlen – jemanden bestrafen

Ableitungen von Arsch:

    • Affenarsch
    • Apfelarsch
    • Arschbacke
    • Arschansatz
    • arschblöd
    • arschegal
    • Arschfalte
    • Arschgesicht
    • Arschgeweih
    • Arschhaar
    • Arschkarte
    • Arschkriecher
    • Arschkugel
    • Arschkuh
    • arschlecken
    • Arschlecken
    • Arschlecker
    • Arschleder
    • Arschloch
    • Arschrunzel
    • Arschkrampen
    • Birnenarsch
    • Blödarsch
    • Breitarsch
    • Dreckarsch
    • Frauenarsch
    • Fettarsch
    • Kinderarsch
    • Knackarsch
    • Kugelarsch
    • Männerarsch
    • Pferdearsch
    • Saftarsch
    • Stutenarsch
    • Weiberarsch
    • verarschen

    Anatomie:

    „Das Gesäß ist aus zwei halbkugelförmigen, spiegelsymmetrischen Hälften, den beiden Gesäßbacken, aufgebaut, die von der Analrinne (Crena ani) getrennt werden. Es besteht aus den Sitzbeinen (Os ischii) des Beckens als knöcherner Grundlage, den Gesäßmuskeln Musculus gluteus maximus, medius und minimus und ausgeprägten Fettpolstern, vor allem unter der Haut. Der Musculus gluteus maximus ist nach dem Kaumuskel (Musculus masseter) der stärkste Skelettmuskel des menschlichen Körpers (es gibt jedoch unterschiedliche Definitionen für Muskelstärke, nach anderen ist der Musculus gluteus maximus der stärkste Muskel). Er verbindet Darmbeinschaufel und Kreuzbein mit dem Oberschenkel, ermöglicht als Strecker des Hüftgelenks das Gehen und Stehen und verhindert ein Überkippen des Beckens nach vorne. Die Musculus gluteus medius und Musculus gluteus minimus verhindern das Absinken des Beckens auf der Seite des Spielbeins beim Gehen und einbeinigen Stehen. Außer der aufrechten Haltung erlaubt das Gesäß dank seiner Fettpolster auch längeres Sitzen. Es stellt nach dem Bauch das größte Fettdepot dar. Die Form und Größe der Gesäßbacken wird daher weitgehend von der Masse des subkutanen Fetts bestimmt. Seine Menge (ca. ein Drittel bis weit über die Hälfte der Gesäßmasse) hängt in erster Linie vom Geschlecht und vom Ernährungszustand des Körpers ab. Das Fett konzentriert sich an den Hinterbacken als mehrere Zentimeter dicke Schicht unter der Haut, als Fetteinlagerung zwischen den einzelnen Muskelsträngen sowie als Fettkörper im unteren inneren Bereich der Gesäßbacken. Die Tendenz, im Lebensverlauf ein mächtiges Gesäß zu entwickeln, wird als Steatopygie (umgangssprachlich auch als Fettsteiß) bezeichnet.Das Gesäß (anatomisch Nates, Clunium, Regio glutea, Regio glutealis, Glutealregion) ist ein nur bei Menschen und ansatzweise bei Primaten ausgeprägtes Körperteil am unteren Rumpfende. In der topographischen Anatomie wird das Gebiet des Gesäßes als Regio glutaea (Gesäßregion) bezeichnet. Bei Tieren nennt man diese Region auch Kruppe. „

    Soziale Bedeutung:

    „Da das Gesäß in unmittelbarer Nähe zu den Geschlechtsorganen liegt, gilt es als intimes Körperteil mit starkem erotischen Reiz, aber wegen der Nähe zum Anus auch als unrein. Das Schamgefühl gebietet es daher in sehr vielen Kulturen, das Gesäß zu bedecken. Infolgedessen stellt seine Entblößung meist eine sexuelle Einladung oder beleidigende Provokation dar. Schläge auf das Gesäß sind in vielen Kulturen eine Methode der Körperstrafe, vor allem in der Kindererziehung. Im BDSM werden sie als Spanking bezeichnet.“

    aus: Wikipedia

    fir jeans hintern Mies-Vandenbergh-Fotografie

    Mies-Vandenbergh-Fotografie

    Besonderes – Auch mit 5 Kindern einen schönen Po (24)

    glu3 jeans hintern Mies-Vandenbergh-Fotografie

    Mies-Vandenbergh-Fotografie

    glu4 jeans hintern Mies-Vandenbergh-Fotografie

    Mies-Vandenbergh-Fotografie

    glu jeans hintern Mies-Vandenbergh-Fotografie

    Mies-Vandenbergh-Fotografie

    Heute möchte ich über eine kleine Fotoreihe berichten, die ich auf dem Koblenzer Weihnachtsmarkt am Zentralplatz machen konnte. Eine Frau „mittleren Alters“ stand neben dem Glühweinstand, und mir fiel ihr wohlgeformter Po auf. Ich fragte und ich durfte ihre Rückansicht fotografieren, nur ihr Gesicht sollte ich nicht veröffentlichen. Bei einem kurzen Gespräch verriet sie mir, dass sie für ihre Figur außer der ausgewogenen Ernährung nur ein wenig schwimmen zu verdanken hat. Sie fasste meine Frage nach den Fotos als Kompliment auf, und erzählte mir, dass sie FÜNF! Kinder hat und allesamt auf natürlichem Wege zur Welt kamen, nicht durch OP. Ich konnte ihr natürlich nur ein Kompliment machen und als fremder Unbekannter auch die Worte über ihr Aussehen bekräftigen. Sie fragte noch nach den Sinn und Zweck meiner Fotos, auf meine Erzählungen hin, dass sie für einen Blog über Schönheit wären lächelte sie allerdings nur süffisant. Sie will sich dennoch den Blog ansehen, in dem ihre Bilder erscheinen.

    Hier also nur die Fotos eines schönen Popos einer Mutter mit fünf Kindern. Es muss nicht immer die knackige JUNGE Frau sein, die eine tolle Figur hat.

    glu2 jeans hintern Mies-Vandenbergh-Fotografie

    Mies-Vandenbergh-Fotografie

                                                                                                                                                           

    Die Entstehung meiner Bilder (20)

    hat jeans hintern Mies-Vandenbergh-Fotografie

    Mies-Vandenbergh-Fotografie

       Hier möchte ich etwas über die Entstehung meiner Bilder schreiben.

    Ich fotografiere seit dem 14. Lebensjahr. Damals fing noch alles sehr einfach an, denn ich bekam von meinen Eltern als erste Kamera eine sog. “ Ritsch-Ratsch-Klick“ Kamera von Kodak für meine Fahrt mit dem Schwimmverein nach Husum. Dort konnte ich einige Filme verknipsen, wobei einige der Aufnahmen (natürlich viele) meine Freundin abbildeten. Lernen konnte ich vorher schon etwas über die Fotografie und die Bildgestaltung bei meinem Vater. Der hatte zum damaligen Zeitpunkt eine Leica M3. Ich musste zwar immer wieder nachfragen, wie das mit dem externen Belichtungsmesser funktioniert, aber mit der Zeit zeigte der Einsatz erste Erfolge. Nach einem Jahr und dem nächsten Ausflug des Schwimmvereins nach Österreich war ich mit der Kodak nicht mehr glücklich. Mein Vater stellte mich vor die Wahl, entweder seine M6 mit Sucher zu nehmen oder eine Spiegelreflex- Einsteigerkamera zu kaufen. Ich entschied mich als Jugendlicher für die Spiegelreflex, eine Nikon EM mit 35er.(Um Gottes Willen!)

       Von da an konnte ich meine Erfahrungen ausweiten und fotografierte viel mit Freunden auf Städtetouren und langen Radtouren. Und schon damals war ich fasziniert von anderen Geschlecht. Ausdruck konnte ich dem geben, indem ich manches mal meine Kamera mit in die Schule nahm und dort habe ich gerne meine Klassenkameradinnen und Schulkameradinnen fotografiert. Unsere Schule war schon etwas größer mit ca. 2200 Schülern und ich hatte viele fragen können wegen eines Fotos. Die meisten stellten sich gerne in Pose und sie bekamen anschließend immer einen Abzug. Soweit ich das heute beurteilen kann, war ich der einzige, der solche Fotos in der Schule gemacht hat. Und es war problemlos möglich, denn es waren keine Hintergedanken dabei, denn die Fotos sollten außer in der Schule nicht veröffentlicht werden. Und auch dort nur mit Zustimmung der Schüler.

       Auf den Städtetouren mit Freundinnen und Freunden habe ich auch neben den Städten selbst immer wieder gerne die Menschen fotografiert. Heute würde man dazu Streetfotografie sagen. Wenn ich das ein oder andere mal ein Mädchen eher ungezwungen fotografieren wollte, setzte sich dafür meine Kameradin Petra neben die Auserwählte und ich konnte ein ungestelltes Foto aufnehmen. Heute fotografiere ich auch auf Städtetouren. Ich nehme gerne eine kleine G5 mit 20er Objektiv mit. Wie auch im alltäglichen Leben. Sehe ich hin und wieder ein schönes Motiv, so habe ich die Kamera dabei. Für die Fotos von schönen Popos in Jeans fotografiere ich manches mal einfach so und auch frage ich die jenige, ob ich ihren Po fotografieren dürfe. Weiter oben habe ich ja schon darüber berichtet. Meine Fotos nehme ich im RAW – Format auf. Daher habe ich bei der Entwicklung noch einige Reserven mehr, als ich sie bei Aufnahmen im JPG-Format hätte.

       Nach der Entwicklung mit dem RAW-Konverter Capture One Pro bearbeite ich die Fotos weiter mit Silver Efex, Gimp und Image Optimizer. Ich wandle sie in Schwarz-Weiß um und wende dann neben kleineren Korrekturen und Freistellungen den Filter „Differenzwolken“ bei Gimp an. Dieser stellt für mich neben einer leichten Verfremdung doch durch die Helligkeitsverteilung besonders gut die Form des Hinterns heraus. Für die Bearbeitung mit diesem Filter ist schon eine gewisse Größe der Fotos vonnöten, um ein einigermaßen akzeptables Bildnis zu erhalten. Notwendig sind immer einige Feinjustierungen in diesem Filter, bis ich die Helligkeitsverteilung so eingestellt habe, wie ich es für optimal halte.

       Die Verkleinerung der Fotos mache ich mit dem Programm Image Optimizer. Dabei kann ich leicht die Größe und den Speicherplatz abstimmen, es ist für mich durch die sofortige Ansicht des Ergebnisses leicht und praktisch zu bedienen. Diese Bearbeitung nimmt einige Zeit in Anspruch, aber sie führt zu einem für mich guten Ergebnis. Der Sinn und Zweck der ganzen Sache wird an anderer Stelle fortgeführt, vielleicht nur so viel möchte ich voranstellen, als dass neben der Fotografie auch die gesellschaftlichen Umgangsformen der Menschen im Hinblick auf Geschlecht, Körper und auch Gedanken und Gefühlswelt im Bezug auf den Körper, insbesondre natürlich den Hintern für mich äußerst interessante Fragestellungen und Antworten aufwirft.

       Über das Thema schöne Popos hinaus werden in die weitere Betrachtung auch noch Bereiche einfließen, die zwar nur indirekt mit dem Hintern zu verbinden sind, die aber bei näherer Betrachtung durchaus einen wesentlichen Beitrag zum Gesamtbild beitragen werden. Da ist z.B. die Schönheitsforschung, ein umfangreiches Teilgebiet, die manches Ergebnis hervorbringt, welches, wie wir sehen werden, unbedingt auf das eigentliche Thema Hintern übertragen werden kann. Auch Themen wie gesellschaftliche und individuelle Bildung sowie Entwicklung werden uns zahlreiche Erkenntnisse liefern. Aber dazu, wie gesagt, später mehr. Dazu habe ich noch einige Literatur zu sichten und zu Rate zu ziehen, die ich an entsprechender Stelle anführen werde.