Die Brücke [121]

Manchmal geschieht so etwas einfach so, ohne, dass eine Absicht dahinter steht. Man fühlt eine tiefe Verbundenheit, und diese erblüht in mannigfaltiger Weise. Der Intellekt tritt dabei zurück. Die entstandenen Gefühle können dabei ausschließlich in Worte gefasst werden, weil ein Blick, eine Berührung, ein Lächeln, das Tauschen des größeren Eises für das kleinere Eis als Intuition besteht. Die entstandenen Gefühle, die keineswegs fiktiv sind, fließen durch Worte als direkten Kontakt der Seelen. Dieser Teil des Herzens fühlt, er denkt nicht. Zumindest nicht in diesen Momenten, da es präsent ist. Wenn dann wieder der Kopf, der Geist – nicht als Gegenpart, eher als Ergänzung – Einzug hält in die Gedanken, dann spürt man diese Größe und wird durch das, was gerade geschieht oder eben nicht, erinnert, an die Realität, den Tag, die Zeit, das Leben im Alltag, wovon das Herz nichts weiß. (Was richtig und gut ist) So gibt es ein Auf und Ab. Das Herz schlägt bis zum Hals, es kann nur fühlen, der Verstand wägt ab und relativiert, bringt die Lebenserfahrung mit ins Spiel und so ist er wieder da, der alte und von Shakespeare so tief und ergreifend beschriebene Abgrund unter der Brücke der Herzen.

Das versteckte Bild, Teil 2 [119]

Fotos von mir, gerne, ich bin ja Model, aber kein Akt, Teilakt, Dessous oder sinnliche Bilder.

Nichts gegen einzuwenden, oder? Es gibt Menschen, die mit ihrem Körper zufrieden sind und ihn gerne sehen, andere eher nicht. EIN AUFSCHREI? So kann man es nicht sehen. Nun gut, denkt sich der Mensch, ich versuche es anders. Die einen sehen ihren Körperbau als eine private Angelegenheit, der sollte nur zu erahnen sein. Ihr Gesicht darf gezeigt werden. KEIN AUFSCHREI? Welche Betrachtungsweise ich auch immer an den Tag lege, ich komme zu ja oder nein, wenn es darum geht, den Körper in seiner Form zu präsentieren. Wohlgemerkt, es geht nicht um den Körper an sich, sondern um die Präsentation in der Öffentlichkeit desselben.

Ich möchte mich nicht als Aktmodel versuchen. Meine Haut bleibt versteckt, weitestgehend. Bikini ist eine andere Sache. Das höre ich oft. Ja, so sehen mich die anderen am Strand oder im Schwimmbad. An anderen Orten nicht, denn wer versucht, im Bikini durch Venedig zu gehen, dem drohen Bußgelder im fast 4-stelligen Bereich und die Ausweisung aus der Stadt. 2019. Nebenbei bemerkt.

Doch wir waren bei einem Lichtbild, das auch in Jahren noch sichtbar sein wird, das zeigt, was wir einst taten, wie wir aussahen, im Bikini, oder im Pulli, mit nacktem Gesicht oder mit nacktem Körper, bis auf die Stellen, die ein Bikini verdecken könnte, aber nicht muss. Diese Bilder verschwinden niemals im Netz. Jeder könnte sie finden, unter den zum Beispiel im Jahr 2017 geschätzten 1.500.000.000.000 veröffentlichen Bildern wäre es dabei, darunter könnte man es finden. Ja, stimmt, könnte man.

Worum geht es hier eigentlich? Um Körper-Verständnis weitestgehend, und um Fotografie im engeren Sinne.

Was bedeutet eine Präsentation von mehr Körper auf einem Bild, als sonst in der Öffentlichkeit zu sehen ist? Keineswegs präsentieren sich nur Menschen, die einem allgemein akzeptierten Ideal von einem ansehnlichen Körper entsprechen. Es ist vom Supermodel bis zum Nicht-Model jeder dabei. Woran liegt die Abneigung oder Zustimmung zu derartigen Aufnahmen? Jeder kann diese Frage für sich selbst beantworten und kommt zu einem persönlichen Ergebnis, das vielleicht variabel ist. Akt-Aufnahmen ja, für mich persönlich, aber nur für mich. Gut, der Fotograf sieht sie auch, aber ist sein Job und er hat schon unzählige Körper gesehen. Oder sind die Aufnahmen für meinen Partner? Ja, wäre eine Möglichkeit und wird öfters angefragt. Oder mache ich es, weil ich mich gerne präsentiere, jedem und allen gegenüber offen bin und meinen Körper toll finde? Da ist es wieder, die Vermischung von Aussehen und Wahrnehmung. Den Aufschrei hatten wir schon. Und doch differenziert sich hier die Einstellung, denn ein Mensch, der mit seinem Körper zufrieden ist und ihn toll findet, muss noch lange nicht einem gängigen Schönheitsideal entsprechen. Darin liegt nämlich der Unterschied, es kommt auf das Selbstverständnis an.

Ich möchte hier keinen Zusammenhang zur Sitte und Moral herstellen, das würde zum einen zu weit führen und zum anderen gilt die Ethik als höchst persönlich. Was für einen Kunst ist, (Rembrandt Harmenszoon van Rijn, Picasso, Dürer, Praxiteles, Tizian, Goya, Gauguin, Manet, und so weiter, ist für den anderen Schund. Ein nackter Körper ist für einen Normalität, für einen anderen anstößig, es kommt auf die Umstände an und die Zeit und die Gesellschaft. Es gab Zeiten, da wurde der Beischlaf ausschließlich im Dunkeln vollzogen. Heute sind frei zugängliche Erotika aller Art Gang und Gäbe. Darüber hinaus gibt es Künstler, die anerkannt einen Teil ihrer Fotografie der Akt-Fotografie gewidmet haben (Newton, Bietesnich, Mappelthorpe), auf der anderen Seite finden sich im www genug stillose Beweise für Versuche, die nicht nur der Ästhetik widersprechen, sondern sogar vulgär und billig erscheinen. Und das ist nicht adäquat mit der Summe der sichtbaren Haut.

Was steckt also dahinter, hinter einer Aussage eines Menschen, Model ja, bitte kein Akt, Teilakt, verdeckter Akt oder Dessous? Tatsächlich nur die Gesellschaft? Was denkst Du, warum es so lauten könnte? Privatsphäre und Sicherheit, Intimität und Anstand? Was denkst du?

Das versteckte Bild, Teil 1 [118]

Fotos, ja, aber bitte nur verkleidet.

Was erreichten unsere Vorfahren, was wurde aus unserer eigenen Sicht auf das, was menschlich ist? Was hat ich im Laufe der Evolution getan in Bezug auf die Ansichten und Aussichten auf unseren Körper, unsere Seele? Sind es ethische und ästhetische Aspekte, die unsere Empfindung anleiten, unser Denken bestimmen, unsere Ansichten zu konkreten Reaktion zwingen? Nicht immer ganz zuverlässig kommt es in Sachen Ästhetik zu Entgleisungen. Irrungen und Wirrungen scheinen an der Tagesordnung zu sein, sie beeinflussen so unsere Wahrnehmung, stellen sie auf eine manchmal harte Probe, und rütteln mitunter gehörig an den Grundfesten.

So auch bei mir. Die Beben sind manchmal so gewaltig, dass ich viel mehr von dem in Frage stelle, was in mir zurechtgebogen und niedergemetzelt, ausgemerzt und aufoktroyiert wurde. Regeln und Sitten, Anschauungen und Gesetze, Verordnungen und Verhaltensweisen stehen da, immer wieder nackig, ohne Verkleidung, zeigen ihren wahren Hintergrund und ergeben sich damit der Sinnfrage, und der Herkunft ihrer selbst. Warum soll es SO sein, und wohin soll ES führen? Wer prägte ES einst, wer vertritt ES heute und wozu? Was könnte sich ändern, verfolge man ES so nicht weiter? Revolution nannten es manche, Konterrevolution erfolgte häufig, andere nannten es sittlichen Verfall, wieder andere Befreiung. Wenn ein System als einzige Rechtfertigung den Selbsterhalt vorweisen kann, ist dann nicht der Zeitpunkt gekommen, es zu hinterfragen?

Wann erkennen die Menschen ein System? Erkennen sie es dann erst, wenn es sie in ihrer Existenz bedroht? Wie könnte eine solche Bedrohung aussehen? Was, wenn das System den Menschen konditioniert hat, und er gefangen in weltlichen Dingen einer wesensfremden Kultur verfällt? Was muss dann geschehen, bis der Mensch erwacht, aus dieser doppelten Falle? Einmal die Falle der Wesensfremde, zum anderen die Falle der eigentlichen Entmenschlichung.

Wenn das System dem Menschen eine recht komfortable Lage bietet, in der die Grundbedürfnisse gestillt sind, und jenen Bedürfnissen, die darüber hinaus gehen, eine Ersatzbefriedigung geboten wird, vielleicht lässt sich damit diese Trance so lange aufrecht erhalten, bis die Menschen zu dekadent, zu bequem, so verunsichert, so geistig alt und arm geworden sind, um einen Aufruhr anzuzetteln oder die richtigen Fragen zu stellen, damit die Menschen erwachen. Das System erhält sich selbst somit. Wer ist eigentlich DAS SYSTEM? Sind es Menschen unter uns, die das System bilden, oder hat es sich verselbstständigt? Wer sind seine Lakaien, seine Helfershelfer, seine Verehrer, seine Knechte, seine Verfechter, seine Mitläufer, seine Anhänger und Handlanger und gar seine Erschaffer? Etwa wir alle? Ich fürchte, ich bin ein Teil davon.

Brauchte es Zeit, um diese Dinge zu erkennen? Nein, nicht wirklich. Mut? Schon eher. Und etwas verändern? Vielleicht, jeder einzelne und in seinem Wirkungskreis. Von innen, dort, wo wir sind. Oder?

Vom Wandel der Fotografien [114]

Ich wiederhole mich mit meinen Äußerungen zur Qualität der gezeigten Bilder im www. ganz gerne mal, ist es doch etwas, was mir immer wieder auffällt. Doch dieses Mal betrachte ich die Lage der Dinge von einer anderen Seite. Man muss es nur lang genug und oft genug wiederholen, dann wird eine Sache schon richtig, oder? Passiert das gerade in Sachen Fotografie? Lege ich einmal die Historie der Lichtbilderstellung zu Grunde, so stelle ich fest, dass aus einer Kunst oder einer technisch nur wenigen „Fotografen“ vorbehaltenen Kunstfertigkeit ein Massenphenomen geworden zu sein scheint. Der einstige Seltenheitswert einer fotografischen Aufnahme trug dazu bei, dass sie begutachtet wurde. Nicht nur wegen eventuell angefallener Kosten, auch wegen des Aufwandes, der mit der Erstellung verbunden war. Ein Ergebnis war nie sofort verfügbar, sondern es bedurfte einer Wartezeit, zu der sich immer eine gewisse Vorfreude gesellte.

Das ist heute anders. Jeder Mensch kann zu jeder Zeit ein Lichtbild erstellen, und er tut dies auch. Es ist keine besondere Ausrüstung von Nöten. Als zweiten Aspekt, der noch viel erheblicher wirkt, wirkt die Möglichkeit zur Veröffentlichung der Lichtbilder. Diese besteht durchgehend und wird ebenso beständig genutzt. Während zu Beginn der Fotografie und vor der Massenverfügbarkeit eine Veröffentlichung äußerst eingeschränkt war, nämlich in Form von gedruckten Bildern in entweder Büchern oder Magazinen, in der Mehrzahl aber als Ausdruck in Form von 9×13 oder 10×15 Bildern für das eigene Fotoalbum, seltener als 30×45 Print für die eigenen vier Wände, so wird heute nur wenig gedruckt, da im Zeitalter der Digitalisierung hierzu vermeintlich keine Notwendigkeit mehr besteht.

Dazu bedarf es scheinbar auch keiner Notwendigkeit des Drucks mehr, denn die Fotografie oder Lichtbilderstellung tauscht ihren Sinn ein. Ein schon immer dokumentarischer Charakter übernimmt zunehmend den Sinninhalt, indem nicht mehr die einzelne Fotografie im Vordergrund steht, sondern der Stream. Nicht ein Bild ist als solches wichtig, sondern dieses eine nur als Bestandteil einer Präsentation eines Alter Egos im www. Diese Bilder sind mehr oder weniger austauschbar, es kommt nicht so sehr auf den Inhalt, sondern mehr auf eine Frequenz zum richtigen Zeitpunkt an, in der die Menschen ein Lichtbild veröffentlichen. Damit löst sich die Halbwertszeit der Bilder in Wohlgefallen auf. Im Umkehrschluss fällt auch der Inhalt auf ein kaum mehr messbares Niveau, es scheint einfach nicht mehr notwendig, dass aus einem Lichtbild eine Fotografie oder tatsächlich ein Bild wird.

Nicht aber bei allen Menschen ist es so, nicht alle finden sich damit ab. Obwohl auch ich manchmal diesem Phänomen Rechnung trage. So versuche ich unentwegt eine Art der Kunstfertigkeit aufrecht zu erhalten, die Fotografie als eine Möglichkeit aufrecht zu erhalten, die die Muse im Menschen berührt, seine Phantasie beflügelt und Gefühle wie Anmut, Schönheit und Entzückung nicht aussterben lässt. Ob mit das gelingt steht auf einem anderen Blatt und das darf jeder Betrachter selbst entscheiden. Für mich kann ich nur sagen, dass ich danach trachte, auch, wenn hin und wieder die Verzweiflung ob der unendlichen Flut der Belanglosigkeit an mir knabbert.

Was ich besser machen könnte… Teil 6 von 12 [Intermezzo]

6. Mach es! Jetzt! 💪

Manchmal kommt mir der Verdacht nahe, dass bestimmte Vorhaben, die unter „mache ich mal“ hinterlegt sind, womöglich niemals statt finden werden. Diese reichen von kleinsten Vorhaben am Tage bis hin zu großen Ideen des Lebens. Ich sollte mir vornehmen einige dieser Pläne und Wünsche in ihrer Bedeutung auf den Status „JETZT“ zu setzen. Sonst wird das nix!

Es geht dabei nicht mal um immer ganz dringliche Angelegenheiten. Schon die Antwort oder Aussage „Mache ich gleich!“ birgt ein hohes Potential der Vergessenheit. Jeder kennt die Präambel der Improvisation: Nichts ist so beständig, wie ein Provisorium. Das bezieht sich keineswegs nur auf bauliche Werke, auch menschliche Beziehungen geraten offensichtlich und leider zunehmend in diese Rolle. Ich möchte hier aber nicht wieder über den Verlust von Verbindlichkeit und Authentizität sprechen.

Es sind nicht unbedingt die großen Ideen, wie zum Beispiel einer meiner Träume aus der Kindheit, eine Einhand-Weltumseglung. Dauer 3-4 Jahre. Wäre längst möglich gewesen. Aber schwebte immer nur so dahin, als Traum, oder etwas, was man ja mal machen könnte. Doch die Umsetzung ist eine ganz andere Sache, und es gibt genug Gründe, die diesen Traum zwar bestehen lassen, aber die seine Umsetzung zumindest bedingen. Familie zum Beispiel ist einer derer. Diese würde, wenn es wirklich virulent geworden wäre, wahrscheinlich sogar dahinter gestanden haben. Doch man selbst will es gar nicht, zum Beispiel Partner und Kinder für diese Zeit vermissen. (Ginge übrigens auch gemeinsam.)

Dann gibt es noch den eigenen Besitz. Der wird bekanntlich nicht besessen, sondern er besitzt. Dich. Verlangt Deine Aufmerksamkeit und Pflege, möglichst tagtäglich.

Wie verhält es sich mit kleinen Ideen? „Mache ich irgendwann einmal!“ Bedeutet „irgendwann“ niemals? Was ist mit kleinen Pflichten? „Später!“ Treiben mit dieser Einstellung einige Aufgaben und Ideen vor dir her und in wie weit beschränkt dieses Treibgut das eigene Vorankommen?

Mir fallen all diese Vorhaben immer wieder ein und auf, ich sehe ihre Geschichte und vermute ihre Zukunft. Es gibt nur das Leben in der Gegenwart, das ist allseits bekannt, doch solche Worte, wie „Plane in der Zeit, dann hast du in der Not.“ haben großen Einfluss auf mich, immernoch. Noch ginge die Weltumseglung. Irgendwann sagen die Knochen, die Konzentrationsfähigkeit und die Abenteuerlust solche Worte, wie „och nö, der Garten ist auch schön (ist er wirklich) “ und es würde verantwortungslos anderen Menschen gegenüber werden. Nicht dass ich aufgrund von Müdigkeit ein Containerschiff ramme und es versenke.

Aber es geht ja wie erwähnt nicht ausschließlich um die großen Ideen, von denen noch mehr existieren. Schon die kleinen und ganz kleinen Ideen sind es Wert, umgesetzt zu werden. Wieder mal Wagner in der Semperoper, Bamberg endlich kennen lernen, und wieder mal eine Nacht in den Dünen schlafen. Ginge alles. Sofort. Aber es liegt irgendwo im Kopf und Herz vor Anker. Neben all den anderen Ideen. Tausende. Was ich dazu am Rande bemerken kann: keine ist dabei, bei der es um Besitz ginge. So weit bin ich schon. Immerhin, denke ich für mich. Zumindest fast. Aber das passt hier nicht her, Umzug ist ein anderes Thema….

Was ich also besser machen könnte: „Irgendwann“ muss mehr zu „Jetzt“ werden! Wann? – Jetzt! Später? – Nein, sofort! Du wirst verlieren, glaube mir, wenn Du es nicht jetzt machst. Und die Vernunft, so lasse Dir gesagt sein, ist ein massiver Partner in deinen Überlegungen, die einiges zu sehr dramatisiert. Ich möchte das ändern. Oder nein, es geht nur folgendermaßen: Ich ändere es bis zum ……2019! Setze Dein Datum selbst ein! 😊

Mache es. Jetzt!

Reaktionen [Intermezzo]

Fotoshooting Koblenz Portrait tfpShooting

mies-vandenbergh-fotografie.de

Wie reagierst du? Angemessen? Gar nicht? Mit erheblicher Verspätung? Nur oberflächlich? Ehrlich?

Hier eine kleine Übersetzung:

1. Du sagst etwas ab. Wie?

  • Du sagst, du kannst nicht: HEIßT- Ich möchte eigentlich gar nicht (mehr), also bitte sieh‘ ab von weiteren Nachfragen
  • Du sagst ab, schlägst einen oder mehrere neue mögliche Ausweich-Termine vor. HEIßT: Ich möchte wirklich, kann aber jetzt nicht, biete dir daher einen neuen Termin.

2. Du hattest eine Zusammenarbeit?

  • Ich bedanke mich bei Dir für die tolle Zusammenarbeit. HEIßT: Es war nett, aber bitte nicht noch einmal.
  • Ich bedanke mich bei Dir und betone die positive Arbeit und frage nach einer Wiederholung: Ich fand es gut, so gut, dass ich mir eine Wiederholung wünsche.

3. Du möchtest ein bestimmtes Ziel erreichen?Du erfährst, welche Voraussetzungen und Anstrengungen erforderlich sind.

  • Ich bedanke mich, finde es ganz toll und melde mich, wenn ich Zeit habe. HEIßT: Hört sich toll an, aber nee, lass mal, ist mir zu viel Jedöhns, habe Besseres zu tun.
  • Ich bedanke mich, finde es ganz toll, welche Termine schlägst du vor? HEIßT: Hört sich gut an, ich bin interessiert, finde die Arbeit angemessen und möchte es erreichen.

4……..Fallen Dir noch Beispiele ein? 😊

Fotografiere Mich! [112]

Fotografiere mich. Ja, machen wir das? Mache viele verschiedene Bilder von mir. Bitte. Ich möchte ganz besondere Bilder von mir haben. Bilder, die außergewöhnlich sind. Bilder, die nicht wie alle anderen sind. Ideen habe ich viele. Wann können wir sie machen?

Hast Du Erfahrungen, was die Fotografie und das Posing angeht? Warst Du schon einmal vor einer Kamera?

Ja, ich habe sehr viele Bilder auf Instagram gesehen und stelle mir genau solche von mir vor. So an coolen Locations und in total coolem Outfit. Weißt Du, was ich meine?

Kannst Du mir ein paar Bilder schicken, damit ich sehe, welche Bilder Du gut findest?

Klar, mache ich. Ich habe viele von denen auf meinem Handy gespeichert. Und ich folge denen auf IG. Was meinst Du soll ich anziehen?

Sobald ich die Bilder gesehen habe, kann ich etwas dazu sagen. Welche Outfits besitzt Du?

Ich habe einen ganzen Schrank voll davon. Alle möglichen Sachen, je nach dem, was wir shooten kann ich kombinieren. Viele Schuhe, auch Tops und Kleider, Hosen und Jacken.

Schön, dann erwarte ich Deine Beispielbilder. Wann möchtest Du gerne das Shooting durchführen?

Können wir bald machen, ich habe viel Zeit, besonders am Wochenende. Samstag oder auch Sonntag. Wie lang wird es dauern?

So lange kann es dauern, bis wir unsere Ideen fotografiert haben. Je nach dem, wie viele Ideen wir uns vornehmen. Und so lang unsere Konzentration aufrecht erhalten bleibt.

Cool, ich sende Dir nachher die Bilder, dann können wir über Deinen Chat besprechen, wie wir es machen oder? Schminken kann ich mich selbst, ist das okay?

Es kommt darauf an, welche Bilder Du erwartest und wie gut Du Dich selbst schminken kannst. Das zu beurteilen überlasse ich Dir, schätze es selbst ein.

Supi, dann bis später.

Danke und bis später.

(Anfrage für ein Shooting, Sommer 2017)

Was denkst Du über diesen Dialog? Ist alles verständlich? Gibt es Anmerkungen?

P.S. Das Bild hat nichts mit dem Text zu tun, Auf dem Foto die junge Dame war hervorragend vorbereitet und es fand ein offenes und tolles Shooting in Königstein statt!