Zeit der Muse (184)

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Ein Künstler lebt für die Erschaffung eines Werkes. Es ist meist das Werk, welches er gerade fertigt. Jedes neue, weitere Werk ist der Versuch, das zu erschaffen, was seiner Idee, seiner Vorstellung von einem Kunstwerk möglichst nahe kommt. Er ist jeden Tag auf’s neue auf der Suche nach (s)einem Kunstwerk, dass den Ausdruck seiner Idee, die als solche keineswegs statisch ist, wiedergibt, vervollkommnet.

Er sucht in gewisser Weise sich selbst. In dieser Zeit gilt es, jene Wege zu beschreiten, von denen sich nicht alle sogleich als Sackgasse zu erkennen geben. So durchläuft ein jeder, der diese Entwicklung durchmacht, viele Irrwege, aber auch Wege, die ihn immer wieder einen Schritt weiter in seiner Entwicklung voranbringen. Hier möchte ich die Muse ins Spiel bringen. Eine Muse kann für einen Künstler überaus belebend sein. Sie setzt Synergien frei. Zum Beispiel Salvador Dali hatte in seiner Frau Gala seine Muse, die er in vielen seiner Gemälde auf wundervolle Art und Weise verewigte, die ihn beflügelte in seiner Entwicklung.

Vielleicht muss es nicht einmal immer die eine Muse sein, die der Künstler auserkoren hat. Vielleicht können es auch eine Reihe von Musen sein. Diese Feststellung kommt mir in den Sinn, wenn ich an die Vielzahl der Modelle der Maler denke, die sich vor deren Staffelei begaben, um dem Künstler eine Inspiration  zu sein. Fern ab von Auftragsarbeiten konnte der Maler so seine Idee des Bildes versuchen umzusetzen, die Seele in die Erschaffung seines Werkes transportieren, die vielleicht durch gerade diese Person ihm entlockt wurde.

Auch bei den Kunstwerken der Fotografie ist zu beobachten, dass manchem Künstler seine Aussage der Sicht auf die Dinge erst gelang, nachdem er mit (einem) ganz bestimmten Menschen zusammen arbeiten konnte. Ob nun gezielt oder durch Fügung sei dahingestellt. Bei manchen Fotografen war es ein einziges Bild, auf dessen Wirkung sein Ruhm, seine Kunst beruht, bzw. begann. Das muss nicht das Bildnis eines Menschen sein, doch die Geschichte zeigte, dass dem häufig so war, denn der Mensch war und ist vornehmlich am Menschen interessiert. Ob es der Fotograf Dennis Stock mit seinem Foto von James Dean auf dem Times Square ist, oder Georg Zimbel mit dem Bild der Marilyn Monroe in ihrem hochfliegenden Kleide, Steve McCurry mit dem Portrait des afghanischen Mädchens, es sind die Augenblicke, in denen der Fotograf nicht nur anwesend sein sollte, sondern die Kamera bereit hatte, um auszulösen, und sich in der Vorbereitung zu seiner Idee dieses Shootings/Bildes gewahr war.

Ich halte es für wunderbar, wenn die Zusammenarbeit zweier Künstler  -ein Model sollte genau so (Performance-) KünstlerIn sein, wie der Fotograf- in meisterhaften Werken sich ergibt. Je besser die Beziehung, vornehmlich auf der Ebene der Zusammenarbeit harmoniert, desto eher ist die Möglichkeit gegeben, ein Bildnis mit Seele zu erschaffen. Zusätzlich ist es natürlich von besonderer Güte, wenn die „Chemie“ zwischen den Künstlern stimmt. Funktioniert über das Arbeiten hinaus die verbale und nonverbale Kommunikation und erwächst durch Freude und Lachen eine besondere Atmosphäre beflügelt das wunderbar. Vielleicht kann sich solch eine Beziehung nicht beim ersten Male der Zusammenarbeit ergeben, doch ich erlebte es schon genau in dieser Weise. Eine Muse sicherlich ist ein Mensch, der langfristig mit einem anderen Menschen zusammen wirkt. Eine Inspiration wächst dahingehend im Laufe der Sessions. Es ist ähnlich einer Beziehung, in der es Tage geben wird, in denen es nicht zu einer gegenseitigen Befruchtung kommt und es gibt Tage, da kommen regelrechte Kunstwerke zustande.

So wünsche ich jedem eine oder mehrere Musen, die Göttinnen der Künste aus der griechischen Mythologie, ob nun männlich oder weiblich, das ist dabei einerlei! So kann eine vertrauensvolle Gemeinschaft entstehen, aus der das Werk der Künstler erwachsen wird.

 

 

„Kunstlose Bewegungen“ ( 182 )

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Der wunderbare Moment der Gedankenlosigkeit, der den Menschen völlig losgelassen dasein lässt, ist immer häufiger zu beobachten. Nämlich dann, wenn der Mensch sich auf andere Dinge (Telefon 😉 )konzentriert, als auf die Dynamik oder Statik seines Körpers.

Wenn ich einen Menschen fotografiere, der sich auf die Aufnahme einlässt, ganz gleich, ob Model oder nicht, so laufen in seinem Kopf Unmengen von Denkprozessen ab. Bei gestellten Shootings fragt sich der Mensch beständig, ob die oder jene Pose nun gut, sehr gut, mittelmäßig oder unzufriedenstellend ausgeführt wird.

Dabei spielt es nur eine nachrangige Rolle, wie ich als Fotograf mit der Person vor meiner Kamera kommuniziere. Sicher ist es hilfreich die ein oder andere Anweisung zu geben, oder zu beschreiben, was der Augenblick gerade aussagen, ausdrücken soll, es trägt unbedingt zu einer harmonischen und guten Zusammenarbeit bei, das ist keine Frage, doch ich möchte auf etwas anderes hinaus.

Niemals wird die Pose so natürlich sein, wie sie ist, wenn der Person nicht gewahr wird, dass sie gerade abgelichtet wird. Der uralte Trick, als Fotograf vor einer Gruppe oder Person zu sagen, er zähle nun bis 3 oder 5 und werde dann fotografieren, in Wirklichkeit den Auslöser aber schon bei 2 oder 4 zu betätigen, entlockt manch ungezwungenere Mimik.

Bei der Straßenfotografie geht es gerade darum, Szenen des alltäglichen Lebens zu erfassen, die nicht gestellt wurden. Oft finden sich sehr natürlich anmutende Bilder, die so tausendfach jeden Tag erkannt werden können. Diese Wiedererkennung ist es, die den Reiz dieses Genres ausmacht. Und genau da möchte ich ansetzen, wenn ich von einem Spruch ausgehe, den ich auf meiner Homepage im Bereich des Fotoshootings stehen habe: No Posing!

Mir sagen Bilder von Menschen, Portraits oder andere Arten von Fotografien ganz besonders zu, auf denen möglichst viel von dieser oben beschriebenen Natürlichkeit enthalten ist. Dieser Stil könnte als „No-Posing-Stil“ bezeichnet werden, der als solcher nicht sehr leicht vorzustellen ist. Der Mensch denkt unentwegt. Damit reagiert er auch unentwegt. Und er stellt sich immer wieder vor, wie er wohl jetzt gerade aussieht oder wirkt. Dabei abzuschalten, das ist eine hohe Kunst.

Während eines Shootings nutze ich manchmal die Augenblicke, die bei einem Szenenwechsel entstehen, die oftmals nur Bruchteile von Sekunden einnehmen, wenn das Model sich beispielsweise gerade herumdreht. Dabei sind schon sehr oft die besten Bilder entstanden. Alles natürlich in Absprache mit dem Model. Was nicht heißt, dass eine sinnlich an die Wange gelegte Hand nicht absolut bezaubernd oder lasziv sein KANN.

Der Begriff „vollkommene Kunstlosigkeit“ (Moses Mendelssohn) lief mir neulich direkt in meine offenen Arme, ich verband es sofort mir dieser meiner Idee. Eine Pose in „vollkommener Kunstlosigkeit“ ist eine ungezwungene Bewegung oder Statik, die frei von jeder Absicht ist, oder frei von jedem Zweifel, der Mensch ist quasi gedankenlos, was seinen Körper angeht. Sagt mir sehr zu! 🙂

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Welcome back my friends, to the show that never ends… come inside, come inside …

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Zurück aus dem Urlaub, viele friesische Impressionen entführt aus der bedingungslosen Abgeschiedenheit der Weiten des Landstrichs, deren Wasserwege, an der Zahl gefühlt so viele wie Straßen zu immer neuen und spannenden Orten und ihrer freundlichen Bewohner führten.

Viele Beiträge von Dir sind mir entgangen, und ich werde mir die Zeit nehmen, bei Dir zu stöbern, zu entdecken, was alles wichtig und erwähnenswert Dir schien.

HOLIDAY 2015 Liebe Grüße, gehabt Euch wohl… :-)

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So Long, melde mich mal für 3 Wochen ab, wünsche Dir, was Du Dir wünscht, (ja, ich weiß, is gemein 😉 ) zudem bleibe gesund und frohen Mutes, bis in den September und ich werde über das Meer einen guten Hauch Frohsinn und Weite an Dich senden!!! :-))

Wenn ich vom Segeln zurück bin, folgen wieder viele neue Erkenntnisse, Gedanken und Gefühle. ..

Schönheit, eine Frage des Wertes, Teil II (172)

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Der Zähler der Schönheit wird definiert durch ihren Wert. Wenn Schönheit vorhanden ist, geht es nur noch um deren Gegenwert und Einfluss.

Hier nun in Teil II dieses Beitrages möchte ich von Werten der Schönheit schreiben. Was bedeutet es, wenn ich den Wert x auf einer Werteskala von 1-100 besitze? Welche Vorteile genieße ich, wenn der Wert größer ist und habe ich Nachteile, wenn er nicht so hoch ist? Und wenn es überhaupt einen Einfluss gibt, in welchen Bereichen kann er gemessen werden?

Dazu auch wieder ein Beispiel: Aus den vielen möglichen Bereichen wie z.B. Arbeitswelt, Partnersuche, Machtkampf, Öffentlichkeit, Freundschaften, Arterhaltung, Glaubensfragen oder Selbstwertgefühl möchte ich das Vertrauen herausnehmen, ein Gefühl, eine Einstellung, deren Beziehung zum Aussehen (nicht nur) beim Menschen hinlänglich erforscht wurde.
Jedermann kennt diese Ergebnisse, die durch vielfältige Untersuchungen verifiziert wurden: Einem gutaussehenden Menschen vertrauen wir nun mal eher als einem nicht so gut Aussehenden. Bis zu einem gewissen Grad, nicht aber darüber hinaus.

Von diesen Ergebnissen ausgehend kann ich den Wert des Zählers beschreiben und je nach Größe in ein Verhältnis setzen. Nehme ich also den Wert von 75, dessen Skala die Schönheit von 1, schön, aber nicht so schön, bis 100, sehr schön entnommen ist, so habe ich ein Wesen, dessen Schönheit grundsätzlich vorhanden ist ( zur Erinnerung, der Nenner ist die Schönheit, sie ist also da, und das ab dem Wert 1 in meiner erdachten Skala) und das mit einem relativ hohem Wert. Daraus ergeben sich möglicherweise eine Reihe von Gegenwerten, die ich bei diesem Vergleich dem Alphabet entnehmen möchte und mit A bis N, also 14 an der Zahl, bezeichne. Worum es sich handelt, dazu später mehr.

Als Gegenpart möchte ich den Wert 24 nehmen, der als Gegenwerte die der Bezeichnungen A bis G erhält, und damit weniger, als der Wert 75, nämlich genau 7. Ihm fehlen die Gegenwerte H bis N. An dieser Stelle sein nochmals erwähnt, dass diese Werte nur primär fehlen, bis wir den Menschen kennengelernt haben. Im Verlauf des Kennenlernens wird ent-deckt und ent-täuscht.

Nun zur Erklärung der sehr theoretischen Ansatzweise. Da ist ein Mensch. Ihm ist ein bestimmtes Maß an Schönheit zu eigen. Wie genau das sich festlegt, ist unwichtig, das wurde im Nenner bereits festgelegt! (z.B. ein Ring mehr zwischen Kopf und Torso bei dem Stamm der Karen , ein Speckröllchen mehr im Barock oder heute ein paar Gramm zu wenig) Diese Schönheit bringt diesem Menschen eine Verknüpfung verschiedener Attribute und Eigenschaften zu Tage, die schon in der Antike zur philosophischen Verbindung von schön und gut ( altgriechisch καλός, von innerer/moralischer Schönheit: schön, gut, trefflich, edel, ehrenvoll, anständig, rühmlich) wurde. Es ist in diesem Moment nicht von Bedeutung, ob er oder sie diese Eigenschaften tatsächlich besitzt, sie werden ihm oder ihr erstenmal zugerechnet. Damit schafft die Attraktivität einen ersten Vorteil in der Beziehung der Menschen, so auch in meinem Beispiel, dem Vertrauen. Wir vertrauen tatsächlich gutaussehenden Menschen viel eher, obwohl rein garnichts dazu berechtigte.

Diese Tatsache ist meist aber von kurzer Lebensdauer. Treten wir in Kontakt zu diesem Menschen, so erweist sich meist sehr schnell, ob dieses Vertrauen gerechtfertigt war oder nicht. An den Handlungen und Taten zeigt sich eindrucksvoll, was „dahinter“ steckt, ob wirklich Substanz da ist oder ob es hohl daher kam. Und an diesem Scheideweg trennt sich die ursächliche Wertigkeit der Schönheit vom aktiven Miteinander der Menschen. In der zugegeben zunehmenden Bedeutung der Medien, in dem der tatsächliche Kontakt zwischen Menschen immer fiktiver und virtueller zu werden scheint, verliert die Substanz zunehmend an Boden. Streit wird oft mit Ignoranz abgestraft, anstatt sich mit dem Menschen auseinanderzusetzen, und vielleicht großmütig Fehler zu verzeihen.

Beim Vertrauen ist es also eine Art Vorschusslorbeeren, die der schönere Mensch schneller erntet, und auf denen er erst mal aufbauen, oder sich ausruhen kann. Es dauert möglicherweise länger, bis sich herausstellt, ob das Vertrauen zurecht ausgesprochen wurde. Der Wert der Schönheit verursacht hier in erster Linie einen Vorteil, einem Mehrwert, solang es um dem ersten Eindruck geht.

In Teil 3 möchte ich mich dem Faktor Macht widmen und den Einfluss der Schönheit darauf beleuchten, denn auch dabei zeigt sich, in welchen Bereichen des menschlichen Miteinanders dies überhaupt zur Entfaltung kommt.

Schönheit: Wirkung und Auswirkung, ein Essay ( 137 )

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Für wen putzt du dich eigentlich so heraus? Für wen schlägt der Pfau sein Rad? Für wen setzt du -über dein ganzes Leben hinweg- all die Ressourcen ein und wendest diese Unmengen von Energie auf, um einem, vielleicht deinem, oder fremdbestimmten Bild der Schönheit möglichst nahe zu kommen? Wie konnte dieser Vorgang in Gang gebracht werden? Um diese Frage geht es in diesem Essay.

Du möchtest gut aussehen! Besser als du es jetzt tust? Du strebst nach einem Bild der Schönheit. Das Bild von dieser Schönheit – oder ist es nur eine Idee derselben – ist in deinem Kopf tief verankert. Seit Jahrhunderten oder länger suchen wir alle danach. Vielleicht nicht ein Leben lang, aber den Großteil doch.

Über die Dauer deines bisherigen Daseins auf diesem Planeten hat sich ein Geist, ein Wesen, eine Instanz gebildet, oder anders ausgedrückt, du selbst hast dich dahin entwickelt, wo du jetzt bist. Vieles hast du zugelassen, manches hast du abgelehnt, oft so gehandelt, wie es für dich am bequemsten war. Einige Kämpfe hast du gefochten, weil es trotz vermeintlicher Bequemlichkeit nicht mit deiner Idee vom „richtigen“ Leben vereinbar war. Manchen Sieg hast du errungen, manche Niederlage erlitten, aber, vielleicht öfter, als dir lieb ist, einfach nur kapituliert. So wurdest du im Laufe deiner Erfahrungen und Erlebnisse zu dem, was du heute bist. Dich zeichnet aus, unter vielen, vielen anderen Gesichtspunkten, was du mit deinem Äußeren heute darstellst. Dein Körper ist das sichtbare Ergebnis deiner Metamorphose.

Bevor ich zu einem späteren Zeitpunkt im geplanten zweiten Teil dieses Artikels auf die Entstehung von der Idee der Schönheit -in Bezug auf das menschliche Aussehen- eingehen werde, möchte ich den Zustand erfassen, in dem wir uns gerade befinden. Mittels konventionalisierter Körpersprache agieren wir schon mit dem bloßen Akt unseres Auftretens. Warum das so ist, folgt hiernach.

Wie erfährst du dich selbst und wie nimmst du deine Mitmenschen wahr? Du hast eine Wertvorstellung entwickelt von dem, was Schönheit ausmacht, nicht wahr? Deine subversiven Überzeugungen, was dein Urteil über dich selbst, wie auch über andere Menschen hervorbringt, lässt dich ständig bewerten. In jedem Moment, wenn du einem Menschen begegnest, wird in Bruchteilen von Sekunden das Urteil gefällt, ob du willst oder nicht! Du kannst nicht anders. Ebenso wenig, wie dein Gegenüber. Sicher, du kannst bei einer Begegnung schweigen, nichts sagen, dich heraus halten, still beobachten aus dem Hintergrund, am liebsten aus sicherer Entfernung, aber dein Körper kann es nicht. Geht nicht, weil du da bist. Du blickst, du wirkst unweigerlich mit Gestik und Mimik, mit Haltung und Motorik, selbst dann, wenn du meinst, du machst gar nichts! Sei dir gewiss!

Und du, du beurteilst, du bewertest, du schätzt ab und ein, ordnest ein und vergleichst. Ob da einer steht, schweigt, redet, lacht, melancholisch drein blickt, ganz egal. Deine Intuitionen und Instinkte laufen zuerst ab, ohne dass dein Bewusstsein davon Wind bekäme. Dein Hirnstamm hat bereits längst alles analysiert. Danach geht es nur mühsam weiter. Nach und nach wird eine Jury aus genau definierten Mitgliedern gehört. Deren Empfehlung folgt deine Erkenntnis deshalb immer, weil sie es gar nicht anders vermag. Normatives Verhalten, entstanden aus einer Aktionsordnung, die unser Verhalten erwartbar machen, prägen unsere Entscheidungen.

Wer aber ist diese Jury? Nun, jeder kennt seine eigene Jury genau. Ausführungen, wie etwa „Ich möchte es so nicht!“, oder „Ich meine, dass es sich so verhält und nicht anders“, oder „Ich empfinde es in dieser oder jener Weise und nicht anders!“ geben einen Hinweis auf deine Jury. Im Einzelnen besteht diese Jury aus folgenden Mitgliedern:

Erfahrung:
Da wäre dieser erste Teil der Jury, deren Gruppe unter dem Begriff „Erfahrung“ bekannt ist. Jede Erfahrung, die du im Laufe deines Lebens machst, wird deinem „Konto“ gutgeschrieben, das kann auf der Haben-Seite stattfinden oder auf der Soll-Seite geschehen. Jede einzelne dieser Erkenntnisse wird ihren ganz speziellen Teil zur Bildung eines Urteils beisteuern. Leider fließen die Erfahrungen jedes Mal ohne die Möglichkeit einer vorherigen Erhebung über ihren Wahrheitsgehalt mit ein. Die Aussage: „Das kenn‘ ich, dass weiß ich, das habe ich schon erlebt, das ist so und kann gar nicht anders sein!“ beschreibt es treffend. Existenzsicherung hat etwas mit zuverlässiger Einordnung unbekannter Materie zu tun. Wie suchen geradezu Anhaltspunkte, aus denen wir -oftmals/meistens allzu schnell- erschließen können. Da wieder heraus zu kommen ist vergleichsweise mühsam, unbequem und mit Aufwand verbunden, dem wir möglichst ausweichen möchten.

Moral:
Eine weitere Gruppe der Jury lässt sich unter dem Pseudonym „Moral“ zusammenfassen. Deren Mitglieder wurden dir ursprünglich mit auf den Weg gegeben. Verschiedene Instanzen prägten deinen Charakter. Du trägst die Moral solange mit dir herum, bis du sie kritisch hinterfragst und auf ihre Kompatibilität zu deiner Lebenseinstellung, zu deinen [sich immer wieder variierenden] Zielen und deinen gesellschaftlichen Verknüpfungen hin überprüfst. Manche Überzeugung entfällt infolgedessen sogleich, einzelne später, etliche bleiben erhalten. Deren Aussage lautet: „Wie sieht das denn aus, das geht ja gar nicht, wie kann der nur, weiß der nicht, dass es so gar nicht sein kann, sein darf, wo soll das hinführen!“

Sitte:
Eine zusätzliche Gruppe besteht aus Mitgliedern der gesellschaftlich-sozialen Komponente der Jury, die ich unter dem Begriff „Sitte“ einordnen möchte. Sie agiert in starker Konkurrenz zur vorgenannten Gruppe. Diese setzt sich zusammen aus den Vorbildern unserer Gesellschaft, aus den vermittelten Werten der Gemeinschaft, der Einwirkung durch aktuelle Umstände, zusammengefasst aus dem daraus entspringenden Handeln. Sie lässt ihr Urteil subtil, mit einem faden Beigeschmack verlesen, nämlich unter dem Joch des Dazugehörigkeitsgefühls. Die wenigsten unter uns sind Trendsetter oder Menschen mit ausgeprägtem Selbstvertrauen, die ihren eigenen Stil leben können. Anpassung, Unauffälligkeit, Mitmachen und immer schön unterdrücken hält ihren Geist und ihre Seele allzu oft gefangen. Ihre Aussage: „Was sollen denn die Nachbarn sagen, was sollen denn die Kolleginnen denken, was soll denn mein Freundeskreis machen, wenn ich das täte? Nein, wie sollte ich das denn erklären, und überhaupt, nein, nein!“

Nun haben wir einen Teil der Jury kennengelernt. Aber, wenn wir ehrlich sind, müssen wir nicht zugeben: „Wir kennen sie alle schon!“ Oder?
Du weißt, ein Zusammenleben erfordert Übereinkünfte. Du bist nicht allein. Es fängt sehr früh an, z.B. bei einem unserer 4 Grundbedürfnisse: Nahrung. Es gibt einen Apfel. Bist Du allein, isst du ihn. Bist du nicht mehr allein, und gibt es noch immer nur einen Apfel: Teilen. Aber wie? Da gibt es viele verschiedene Faktoren: Wer unter euch ist wie groß? Wer arbeitet wie viel? Wer ist wie gesund? Wer hat schon vorher wann und wie viele Äpfel vertilgt? Du merkst es? Und dabei handelt es sich noch um ein recht einfaches Beispiel. Übereinkünfte regeln manches, sie sind notwendig, aber sie bedürfen der ständigen Überwachung auf Sinnhaftigkeit im Sinne derer, die sie maßregeln.

Wenn du jetzt wieder zu deinem Urteil zurückkehrst, welches du (-oder deine Intuition, dein Instinkt, deine Gefühle) über die Schönheit, das Aussehen und die Erscheinung eines Menschen abgibst, so erkennst du, dass es zunächst nur ein zutiefst oberflächliches Ansinnen ist. Trotzdem gilt, die Bedeutung dieses ersten Urteils, dieses ersten Eindrucks ist in allen Fällen gegenwärtig einer extremen Überbewertung ausgeliefert.

Die Erkenntnis, dass es sich bei dem ersten Eindruck nur um ein oberflächliches Bild eines Menschen handelt ist zwar in den meisten Menschen latent vorhanden, aber sie fristet leider bisher nur ein bescheidenes Dasein. Sobald dein Fokus aber stärker darauf gerichtet werden würde, entkämst du vermutlich immer häufiger diesem Diktat. Du könntest lernen -und es beherrschen- hinter die Fassade eines jeden Menschen zu blicken, der es dir Wert ist. Und -in diesem Zusammenhang- vielleicht sollten wir die Wertigkeit der Menschen ebenso überdenken, gehen wir doch allzu oft zu leichtfertig mit dem Wert der Menschen um!

Wie oben schon angedeutet ergänze ich nun, dass der erste Eindruck, welchen wir von einem Menschen gewinnen, gerne von unserem Ego vehement verteidigt wird. Oft sogar noch wider alle neuen Erkenntnisse versuchen wir alles, um eine Person in der von uns zugewiesenen Schublade zu halten. Dazu finden sich etliche grundlegende Studien. Wie gern hören wir von uns doch die Worte: „Siehste, hab‘ ich’s doch gewusst, hatte ich nicht recht!“ Das bedarf kaum einer Bestätigung, was meinst du?

Wie schwer es ist, den Schein der Person, die gerade vor mir steht, genau als das, nämlich einen Schein, ein Bild sein zu lassen, und dem Wesen hinter der Erscheinung meine Aufmerksamkeit zu schenken, weiß ich nur zu gut, habe ich doch selbst noch einigen Bedarf der Aufklärung. Aber ich bemühe mich, versuche wach zu bleiben, mit jedem noch so kleinem Schritt voran zu kommen, und mein vorschnelles Urteil bald zu hinterfragen. Ich hoffe, für DICH ist auch eine Perspektive, und es wird für Dich selbst erkennbar, das wäre wundervoll.

 

 

Perspektiven und Blickwinkel (67)

Zur Veranschaulichung unterschiedlicher Blickwinkel und Perspektiven habe ich eine Reise an die Mosel nach Bullay zum Brautrock – Brunnen der Stadt gemacht. Die Skulptur des Brunnens hält mit etwas Abstand einen Brautrock vor sich, während der Körper der Bronze-Statue unbekleidet dargestellt ist. Ferner wurde die Frauenfigur vom Künstler mit einem ausgeprägtem Hinterteil ausgeformt, welches ich – und jetzt wird es spannend – je nach Perspektive für äußerst wohlgeformt erachte. Aber dazu kann sich jeder Betrachter selbst ein Bild machen!

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Wie deutlich zu erkennen ist, ändert sich scheinbar die Form des Hinterns mit jeder Veränderung des Sichtwinkels. Faktisch ist es natürlich nicht so bei der in Bronze gegossenen Statue, doch was aus einer Richtung einen wohlgeformten Po erahnen lässt, ist aus schon leicht verändertem Standpunkt nicht unbedingt mehr so!

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Dieses Beispiel lässt nun bei seiner Übertragung auf die Fähigkeit des Fotografen sehr schön verdeutlichen, welchen Einfluss die Auswahl des Blickwinkels und der Perspektive auf die Darstellungsqualität hat. Am Beispiel dieses Brunnens ist wunderbar nachzuvollziehen, wie die Perspektive aus einem Motiv, und hier ist es das Aussehen, die Figur eines Menschenabbildes, eine „schöne“ Abbildung erzeugen kann oder auch nur eine Aufnahme eines vermeintlich nicht so schönen Motives. Das lässt sich einfach auf fast alle Motive übertragen.

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_MVD0450So ist der Modelfotograf mit der Fähigkeit, diese Proportionen, die das Aussehen jeder Person ausmachen, zu erkennen sowie  entsprechend wieder zu geben, ein Künstler auf seinem Gebiete. Wie schwer das ist, kann auf den einschlägigen Portalen (hier bei wordpress, 500px, flickr, u.a.) nachvollzogen werden!

Für mich stellt es eine spannende Herausforderung dar, wenn ich ein Modell fotografiere, dessen Figur und Aussehen nicht mit der einer Milla Jovovich oder eines Ralf Bauer zu vergleichen sind und damit aus fast jeder Perspektive eine „gute Figur abgeben“. Ich meine, dass es dem herausragenden Fotografen gelingen sollte, die „Schokoladenseite“ seines Models zu erkennen und diese in den Bildern zu verewigen.

Beim Körper wie beim Gesicht kann manchmal viel besser angeschnitten fotografiert werden, oder nur Teilansichten eines Menschen, als die Gesamtansicht, um besondere Charakterzüge fest zu halten. Für diese Beobachtungen und Aufnahmen sollte man sich selbstverständlich gemeinsam mit seinem Modell genügend Zeit nehmen.

Die Ausrüstung (25)

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Meine Ausrüstung:  siehe auch auf meiner Homepage:  hier

Kamera:            Nikon D810

                              Fujifilm X-T1

Objektive:         Nikon 28-300mm f1/3,5-5,6

                              Nikon 80mm f1/1,8

                              Tamron 24-70 f/2,8 VC

                              Tamron 70-200 f/2,8 VC

                              Nikon 20mm f/1,8

Stativ:               Manfrotto 055xprob

                            Manfrotto RA 327 RC2

Blitz:                 Nissin Di 866

Winkelsucher:  Nikon DR-3

Fernauslöser:   Hähnel Combi TF

Tasche:            Lowe Slingshot

                           Kalahari K-31

Monitor:           HP LP 2475w

                             DELL u 2713

                             x rite i1 Display Pro

Bildbearbeitung :  Perixx Peritab-501

Software:         CaptureOne 6 Pro

                             Gimp

                             xat image optimizer

                             Photomatix Pro

Kate Moss – Ein schöner Popo ? ( 19 )

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Die Vorbildwirkung der in der Werbung gezeigten superschlanken Models hat nachgewiesenenermaßen einen erheblichen Einfluss auf das Körpergefühl der Betrachterinnen, besonders der jüngeren Mädchen.

   Als in den 1990er Jahren Fotos des Topmodels Kate Moss in die Medien kamen, da entstand – neben Empören – eine offene Disskussion über die Magersucht einiger Models und deren Wirkung auf die Menschen im Allgemeinen und auf die jungen Mädchen im Speziellen. Welchen Einfluss würden diese sehr schlanken und keineswegs beispielhaften Modells auf die Einstellung der Mädchen in ihrer körperlichen Entwicklung nehmen?

Würden jetzt alle mit Magersucht und Bullemie zu kämpfen haben? Es sollte sich zeigen, dass diese Gedanken und Befürchtungen sich zum Glück vorerst nicht bewahrheiteten. Die meisten Mädchen nahmen zunächst eine völlig „normale“ Ansicht zur Entwicklung ihres Körpers an. Erst im Laufe der Jahre etablierte sich in den Köpfen der zumeist jüngeren Betrachterinnen ein Schönheitsideal, das von Schlankheit gekennzeichnet war.

   Und Kate Moss? Sie wurde zu einem so genannten Supermodel. Überaus erfolgreich, so schrieb man mindestens ein Buch über sie, war sie stets begehrt, was nicht immer einfach für sie selbst war. Drogenprobleme schienen ihr zu schaffen zu machen, was sich zeitweise in ihrem Äußeren widerspiegelte. Doch sie schaffte es, diesen Kreislauf zu durchbrechen und ihre eigene „Marke“ zu etablieren. Weshalb ich darüber schreibe? Ich möchte ein paar Worte über ihren oft abgebildeten schlanken Körper, speziell auch über ihren Hintern anhand einer ganz speziellen Aufnahme schreiben. Das Foto fiel mir auf, weil auf ihm der Po -wie der gesamte unbekleidete Körper von Kate Moss (Verdeckter Akt)- zu sehen war. In einer Werbung eines Bekleidungsherstellers, bzw. in der Anzeuge für dessen Duftwasser for men, Namens „Obsession“, in einer Zeitschrift auf dem Bauch liegend sah ich sie und dachte „Sieht ja schön aus, ein wenig dünn, aber einen tollen Hintern hat sie.“ Wovon ich damals nichts ahnte war die Tatsache, dass sie erst knapp über 16 Jahre alt war. Ich dachte mir damals nichts dabei, ich nahm nur das Foto von Corinne Day als sehr gelungene Aufnahme wahr.

    Das besagte Bild ist hier zu sehen. Es ist in S/W gehalten und der Hintern mutet liegend auf einem Sofa in seinen Proportionen nahezu perfekt an. Trotz der schlanken, ja fast magersüchtig wirkenden Figur zeigt der Popo in seiner Form eine sehr harmonische Linie. Diese gibt der Symmetrie nach, die in der Kunst der Skulptur oft ähnlich angefertigt wurde. Es ist eine Momentaufnahme, von der ich nicht mal weiß, in wie fern sie in Photoshop nachgearbeitet wurde. Es soll nicht darstellen, wie ein Popo sein soll und immer bleiben wird, denn er sieht sich, wie unser gesamter Körper, vielen Veränderungen ausgesetzt, es geht mir um den Augenblick. Er ist es, den ich in meinen Fotos schön geformter Gesäße versuche festzuhalten. Ich stelle damit keine absolute Form im Sinne der beispiellosen Statur in Perfektion in den Raum, es ist nur genau dieser eine Augenblick, in welchem diese Kontur in für mich Ideal typischer Symmetrie vorhanden ist.

   Auf dem Foto von Corinne Day ist nicht unbedingt der Moment der Aufnahme, in dem sie gemacht wurde, für mich entscheidend, -sicher handelt es sich um ein Foto einer ganzen Serie- , es ist viel mehr der Blickwinkel der Kamera. Der Blick des Betrachters wird so auf den Hintern, wie auf den jugendlich knabenhaften Körper von Kate Moss geleitet.

Es spielt bei einem Foto eines (schönen) (nicht nur) Hinterns eine wesentliche Bedeutung, aus welcher Perspektive die Ansicht aufgenommen wird. Die Form variiert nämlich sehr stark je nach Betrachtungswinkel. Die eine Hinsicht kann eine tolle Linie darstellen, eine andere Ansicht des gleichen Pos kann plötzlich den Eindruck erwägen, die Linie würde etwas aus der Form laufen. Ich meine, bei besagtem Bild von Kate Moss ist die Ansicht des Profils sehr treffend gewählt, wenn ich die Symmetrie als positives Element vorraussetze. Da ich davon ausgehe, dass die Symmetrie die Attraktivität entscheidend erhöht, wie es in verschiedenen wissenschaftlichen Betrachtungen verifiziert wurde, ist gerade dieses Bild ein Beispiel par Excellence dafür. Wenn dieser Körper, der in der damaligen Zeit in den Medien als zu dünn und magersüchtig bewertet wurde, so kann der Popo auf diesem Bild mitnichten als zu dünn erachtet werden. Er kann als Beispiel für einen wohlproportionierten Hintern sehr gut hergenommen werden. Nicht außer Acht lassen sollte man unbedingt dabei, dass die Formen und Linien dieses Körpers den einer 16 jährigen beschreiben!

    Durch die Ansicht auf das Profil von Kate Moss spielt die Breite ihres Beckens und ihrer Hüfte nur eine untergeordnete Rolle, wie bei Profilaufnahmen allgemein. Meines Erachtens erwirkt ein vorhandenes oder dargestelltes Hohlkreuz eine verstärkende Betonung der Hinternform. Auch ein Bauchansatz wirkt sich auf die Linie aus. Am Beispiel von Kate Moss wirkt dieses Bild durch den konvex geformten Rücken und die Positionierung auf dem Sofa, sowie die Wahl der Ausleuchtung des Motivs in der Fotografie verstärkend auf die Form des Pos. Zusätzlich unterstützt durch die leicht erhöhte Wahl des Kamerastandpunktes wird die Linie des Bauches durch die Schattierung des eigenen Körpers leicht verschwommen dargestellt. Dadurch verstärkt sich die Betonung des Hinterns und des Rückens. Für mich eine sehr gezielt sinnliche Aufnahme des Pos, und auch, wenn der Po von Kate Moss in vielen anderen Aufnahmen eine andere Form beschreibt, halte ich dieses Bild für gelungen.

Der Autor und Fotograf ( 17 )

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>Malen mit Licht<      das bedeutet Fotografie

 

Mein Name ist Mies Vandenbergh           

       

       * 1964 in Düsseldorf,  über Duisburg, Berlin nach Koblenz gekommen

       Ich lebe mit meiner Familie seit 2004 am Mittelrhein

       wandre gerne durch Tal und über Berg

       besuche mit Freude schöne Städte

       fotografiere oft , aber bis auf kleinere Aufträge nicht beruflich

       weiß nicht, was aus den Bildern in 200 Jahren werden wird

       suche den Anmut in vielen Dingen

       und backe unser Brot selber …

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( Ausrüstung und noch viel mehr)  Link auf meine Homepage