Körperwahrnehmung, Teil II (191)

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„Finde Deinen Körper (gut)!“Wie beginnt Deine Körperwahrnehmung?

Hier in Teil 2 von Körperwahrnehmung möchte ich zunächst eine chronologische Herleitung beginnen. Von der Jugend an befasst du dich mit deinem Körper. Anfangs ist es vielleicht nur warm und kalt, laut und leise, hell und dunkel, du hast Hunger und Durst und du fühlst Geborgenheit und Liebe, wenn du Glück hast. Richtig nachdenken über deine Empfindungen kannst du zu diesem Zeitpunkt noch nicht, reagieren sehr wohl. Grundsteine für dein Gefühlsleben, so haben Forscher mittlerweile festgestellt, wurden für dich sogar schon vor deiner Geburt gelegt. Die Gefühle deiner Eltern, ihre Stimmungen, auch ihre Stimmen prägen dich schon im Mutterleib.

Nach deiner Geburt findet Prägung weiter statt. Der Umgang deiner Eltern mit dir ist enorm wichtig, viele deiner fundamentalen Gefühle von Verständnis und Empathie, der Fähigkeit, Liebe zu empfinden und zu geben werden im Idealfall, so die Forscher, in Grundzügen in frühester Jugend gebildet. Dass der Idealfall oft nicht eintritt, ist leider Fakt. Oft selbst nicht ihrer Gefühle gewahr, versäumen es Eltern, diese fundamentalen Weichen zu stellen, meist nicht bewusst, sondern aus eigenem Mangel, aus fehlender Empathie. Verlässliche Zahlen diesbetreffend wurden bisher nicht erhoben, erste Zählungen aus wenigen Forschungsergebnissen nennen vorsichtig Zahlen um die 60% derer Menschen, die in frühester Jugend einen Mangel an Zuwendung erhielten. Damit ist nicht unbedingt nur eine Überforderung der Eltern hinsichtlich der Gabe frühkindlicher Zärtlichkeiten beschrieben, auch der eigene Mangel an solchen Erfahrungen wurde beschrieben. Ein soziologisch spannendes Feld, über das ich, bevor ich weiter darüber schreibe, noch einiges lesen und recherchieren möchte.

Nach der Zeit der frühen Jugend beginnt gemeinhin die Zeit, an die du dich erinnern kannst. Du erlebst Aktion und Reaktion, erfährst einen ersten Eindruck von Ursache und Wirkung, dir werden erste Ver- und Gebote auferlegt. Spätestens dann wird, so die gängigen Theorien aus der Humanforschung, die erste Differenzierung zwischen den Geschlechtern konstruiert. Mädchen und Jungs erfahren unterschiedliche Vorgaben hinsichtlich ihrer Körper, einerseits aus Tradition, andererseits aus unterschiedlichem Dafürhalten.

Aber auch dann findet eine Reflektion noch nicht statt. Diese beginnt meist mit Eintreten der Pubertät. Die dann eintretenden Veränderungen am Körper, einhergehend mit Veränderungen in Psyche und Geist finden ähnlich der Fahrt auf einer Achterbahn statt und überfordern zeitweise den jungen Menschen enorm. Darüber findet man etliche Studien, die ein sehr weitläufiges Bild zeichnen, interessant sind hierbei die Verdichtungen, die Punkte, in denen weitestgehend Konsens besteht.

Was geschieht nun in den Anfängen mit dir, deinem Körper während der Entwicklung hin zu deiner Persönlichkeit? Über deinen Körper erfährst du nach und nach dein Selbst. Du bist dein Körper und du hast dein Körper. Im Prozess der Reifung deines Körpers, deiner zunehmenden Handlungsfähigkeit und Beherrschung deiner Körperfunktionen bildet sich dein Selbstbewusstsein heraus, mit dem du die oben genannte Ambivalenz zu einer Einheit bildest.[Dass diese meist nicht konstant erhalten bleibt, und wieder und wieder erneuert werden kann, ist Teil deiner weiteren Entwicklung.]

Auf dem Weg zu deiner Persönlichkeit begleiten dich mehrere Menschen. Zu Beginn sind es deine Eltern, dabei wird in den meisten sozialwissenschaftlichen Betrachtungen dem gleichgeschlechtlichen Elternteil der größere Einfluss zugesprochen. Zusätzlich spielen die Geschwister, wenn vorhanden, eine große Rolle, denn der Vergleich ist ein wesentliches Element, mittels dem deine Auseinandersetzung mit deinem Körper von statten geht. Wenn keine Geschwister da sind, nehmen Freunde und Spielkameraden diese Rolle ein, hier meist auch die gleichgeschlechtlichen.

Du erfährst deine eigenen Sinneswahrnehmungen und vergleichst diese mit denen der Menschen um dich herum. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob es sich um positive oder negative Erfahrungen handelt. Was tut dir weh oder deinem Schwesterchen, vielleicht ein erster Kniff, du probierst es – auch deine Schwester wird es tun, was du zu spüren bekommst.

In der Zeit des ersten Bewusstwerdens deines eigenen Körpers bildet sich dein Körperbild. Wie schwer diese Wahrnehmung aufgrund der ständigen Veränderungen sein kann, wird Thema in folgenden Beiträgen werden, auch die Tatsache, dass die Veränderungen bei Mädchen und Jungen aufgrund der viel stärkeren und zeitlich ausgedehnteren Veränderungen des weiblichen Körpers sehr unterschiedlich ausfallen.

Differences (130)

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Unterschiede zwischen Mann und Frau in der jeweils eigenen Präsentation der Gesellschaft gegenüber führt uns große Unterschiede vor Augen. Darum soll es in diesem Artikel gehen.

Wie ist es mit dem Aussehen von Frauen und Männern, wenn es um die Mode der Gegenwart geht? Mit welchem Körperverständnis finden sich die Geschlechter wieder, getrennt voneinander betrachtet und gemeinsam gegenüber gestellt? Steht meine Fotografie oben als Ausdruck eines unterschiedlichen Lebensgefühls von jungen Erwachsenen? Auf den Bild ist Freund und Freundin zu sehen, sie verstehen sich gut, viele gemeinsame Interessen haben sie. Und doch, in der Mode tragen sie so offensichtlich verschiedene Stile und bedienen sich unterschiedlicher Trends. In der Öffentlichkeit finden sich eine Vielzahl ähnlicher Bekundungen eines bestimmten Lebensgefühls.

Beobachte ich diese modischen, schnell wechselnden Modeströmungen, so frage ich nach einem Inhalt, der möglicherweise hinter dieser Art Mode steht, ich bin interessiert an der Aussage, die seine Träger verkündet, wenn es denn eine zu formulieren gibt. In meinem Artikel „Männerpo“ ging ich bereits auf die sehr weiten Jeans männlicher, junger Erwachsener und Heranwachsender ein, wie sie auf dem Foto oben zu sehen sind. Ich stelle dahin, ob diese Beinkleider, und hier kommt der alte Begriff für Hose seiner Bedeutung gefährlich nahe, als ansehnlich gelten können oder nicht. Was sie in jedem Falle verursachen ist eine Verhüllung jeglicher körperlicher Formen.

Welche Aussage wird transportiert? Worte wie etwa „Protest“ oder „Freiheit“ werden genannt, wenn ich nach dem Grund für das Tragen derartiger Kleidung frage. Widerstand gegen das Elternhaus und das Establishment, für ein eigenes Verständnis auf der Suche nach sich selbst und die eigene Standortbestimmung. Die Kleidung ist nicht der einzige Weg dieser Verkündung, doch im Rahmen der Betrachtung von Aussehen im Allgemeinen und Schönheit im Besonderen gehe ich darauf hier nicht explizit ein.

Bei den jungen Frauen und Mädchen liegt die Sache ganz anders, könnte man den Eindruck bekommen. Sie kleiden sich mehr konform zur Gesellschaft, nehmen mehr Teil an den Strömungen der Mode und gehen doch ihre eigenen Wege. Ein Lebensgefühl zwischen Diktat der Mode, Selbstbestimmung und Verflechtungen innerhalb der Gesellschaft bewirken einen eigenen Weg der jungen Frauen. Die Kleidung ist Teil der Aussage ihres Lebensgefühls, aber anders als bei den Männern scheint die eigene Verwirklichung jenseits des Protestes durch Tragen bestimmter Kleidung zu liegen. Während zur Zeit die Männer der Mode (noch) keine besondere Bedeutung zumessen, sie muss zweckdienlich und praktisch sein, sehen die Frauen dies anders. Für sie ist die Mode ein Mittel, ihr Aussehen zu verändern, ihre Attraktivität zu steigern. Das ist den Männern in der Mehrzahl völlig fremd.

Damit scheint ein weiteres Indiz gefunden zu sein für die Aussage, die Frauen sind aktuell das schöne Geschlecht. Dies bezieht sich nicht nur auf die westlich geprägte Welt, sondern auch auf andere Kulturen, die jedoch durch die weltweite Vernetzung durch Fernsehen und Internet immer stärker den Strömungen aus der westlichen Welt ausgesetzt sind. Dieser Einfluss wurde schon vielfach dokumentiert und wird ein spannendes Thema für einen der nächsten Artikel sein.

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Jugendwahn Teil 1 (129)

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Jugendwahn und Anbetung der jugendlichen Schönheit, woher kommt es?

In der Jugendlichkeit liegt der Schlüssel der Schönheit, so deute ich den Tenor der Ergebnisse aus der Attraktivitätsforschung, wenn ich mir diverse Studien durchlese. Jugendliche Frische scheint ein zuverlässiger Garant zu sein für ein großes Maß an Attraktivität. Dieses Bild zeichnet sich durch alle Kulturen der Welt hinweg in gleicher Weise ab. Die Gründe dafür liegen im Verständnis unserer Gesellschaften von Sinn und Zweck für attraktives Aussehen. Alles und jedes scheint im Leben des Menschen zweckbehaftet zu sein. Der Mensch ist stets bestrebt, nach dem Warum zu forschen oder wenigstens danach zu fragen. Kausalität ist eine der maßgeblichen Säulen unserer Existenz. „Warum muss ich dies oder jenes tun, woher kommt dies oder das und weshalb muss ich es so machen und nicht anders?“, dies sind die immer wiederkehrenden Fragen, die uns in unserem Dasein in allen Bereichen begegnen.

Diesen Sinn und Zweck beständig in Frage zu stellen, möglicherweise zuvor zu erforschen, woher er kommt, und in wie fern er zielgerichtet ist, ist ein wesentlicher Auftrag des denkenden Menschen. Meine ich! Zielgerichtet deswegen, weil die meisten Menschen mindestens ein Ziel vor Augen haben und danach handeln. Welcher Art Ziel es ist, ist sekundär, da vielfältige Ziele meist in Oberziele zusammengefasst werden können und diese wenigen lassen sich an einer Hand abzählen bzw. sogar auf ein einziges Ziel reduzieren. Das wird uns später noch begegnen.

Für die Schönheit und deren scheinbar wichtigstes, weil nachgewiesenermaßen allgemeingültiges Attribut, die Jugendhaftigkeit, gilt die gleiche Frage, wie für jeden anderen Zustand, jeden anderen Kult in unserer Gesellschaft: Warum haben wir ihn uns genau so erschaffen? Nähere ich mich dem Thema von der evolutionsbiologischen Sichtweise her, und begrenzte ich es auf wesentliche Thesen, lasse dabei erste Einsprüche beiseite, weil marginal, so könnte ich es wie folgt ausdrücken:

Der Mensch ist genetisch dazu programmiert, seine Art zu erhalten. Das hat sich in den letzten Jahrmillionen nicht wesentlich verändert. Um das zu erreichen, ist der Mensch (noch) gezwungen, sich einen anders-geschlechtlichen Partner zu suchen. Jetzt steht der Mensch dabei vor einem prekären Sachverhalt. Er findet einen wesentlichen Unterschied zwischen Mann und Frau: die Natur hat es so eingerichtet, dass die Frau eine begrenzte Zeitspanne in der Lage ist, Nachkommen zu gebären. Dabei beginnt diese Phase nach der Pubertät, hat ihren Höhepunkt der Fertilität mit ca. 17 Jahren und beginnt danach abzubauen, wobei mit einem Alter von 40 Jahren die Empfängnis sehr viel seltener gelingt. Beim Mann ist es anders, er könnte nahezu sein ganzes Leben lang Kinder zeugen.

Aus diesem Sachverhalt ergibt sich zwangsläufig eine Prämisse bei der Partnersuche: jeder Mensch ist grundsätzlich dazu bestrebt, die bestmöglichen Nachkommen zu erzeugen. Damit das bestmöglich gelingt, wählt der Mann eine Frau aus, die die größtmöglichen Voraussetzungen besitzt. Diese besitzt sie -überspitzt ausgedrückt- im Alter zwischen 15 und 20 Jahren, wenn es nur auf die Fertilität ankäme. Worauf es mir bei dieser These aber ankommt ist der folgende Punkt: weil es so ist, steht die Jugendlichkeit, die genau diese Voraussetzung für eine erfolgreiche Arterhaltung verspricht, so hoch im Kurs. Sämtliche Maßnahmen der Verschönerung bestehen in fast allen Kulturen der Erde in der Vorspiegelung eines jüngeren Alters. Dabei beschränkt sich dieser Akt keineswegs auf die Frau, ähnlich auf den Mann, wenngleich in abgeschwächter Weise. Der jüngere Mann ist viel stärker, um die Familie stets mit frischer Nahrung zu versorgen und wendig genug, sie vor Gefahren zu beschützen.

Soweit die These. Einwände gibt es mannigfaltig, begründet werden sie sehr unterschiedlich bis gar nicht. Darauf möchte ich in den nachfolgenden Artikeln näher eingehen, bislang kann sich die Leserin und der Leser gerne einmal selbst damit beschäftigen, und fragen, in wie weit sie plausibel erscheint! Viel Erfolg.

M Ä N N E R – Das am Ende doch schönere Geschlecht (109)

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NEIN, „leider 😉 nicht“, soviel kann ich vorweg nehmen!

Es geht um das Gerücht, dass Männer im fortschreitenden Alter besser aussähen, als die Frauen. Doch was früher durch populäre Studien immer wieder als Fazit herausgestellt wurde, erwies sich seit Studien aus den 1990er Jahren als Irrtum. Es wurde zuvor auf der Erkenntnis begründet, dass Männer im Zuge ihres Alterns weniger schnell an Attraktivität einbüßten, als die Frauen. Dieser Fakt ist zwar durchaus richtig, doch die Betrachtung der gesamten Zahlen und Ergebnisse erklärte den Zusammenhang erstmals umfassend. In den neueren Ratings wurden die Frauen durchgehend von allen Gruppen (beide Geschlechter und über sämtliche Altersgruppen hinweg) stets mit einer höheren Attraktivität bewertet. Wenn man nun die Varianz betrachtet, so führt die viel größere Veränderung durch die eh höhere Attraktivität der Frau im Laufe des Alterns zwangsläufig zu einem stärkeren Abfall der Kurve, während es beim Mann nur deswegen viel moderater geschieht, weil er niemals die Höhe der Attraktivität der Frau erreichen konnte. Erst im sehr viel fortgeschritterem Alter (ab ca. 60 Jahren) kommt es vermehrt zur größeren Attraktivität des Mannes. Dazu folgende Abbildung:

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Die Grafik zeigt (nur beispielhaft) die Entwicklung der Attraktivität im Verlauf des Alters bei Männern und Frauen. Dadurch wird noch einmal deutlich, warum die Attraktivität der Männer langsamer zurück geht, die der Frauen schneller absinkt, aber immer noch auf einem anderen Niveau.

Denkt man jetzt an so bekannte Gesichter wie z.B. Sean Connery oder George Clooney, so mögen sie als Beispiele dafür herhalten, wie sich ein Gesicht eines Mannes zum immer positiveren entwickelt. Doch darf man an dieser Stelle nicht übersehen, dass es sich bei diesen Gesichtern, wie bei den Gesichtern aller in der Öffentlichkeit stehenden Personen, nur um einen kleinsten Bruchteil der Menschen um uns herum handelt. Nicht nur die häufig wiederkehrende Anwesenheit in den Medien verleitet uns zu diesen subjektiven Empfindungen, auch der durch diese hohe Frequenz an Abbildungen in uns erreichte Bekanntheitsgrad (…ja, den kenn‘ ich gut…) suggeriert uns diesen enormen Wertungsfaktor.

Gehen wir jedoch auf die Straße, setzen und in das schöne Bistro in der Altstadt, und beobachten sie vorbei laufenden Menschen einmal, so bietet sich uns doch ein gänzlich anders Bild. Da schlendert Herr X. und Herr Y. an uns vorbei, gefolgt von Herrn Z. Wie gestaltet sich nun da Bild der Herren ab 60? Wie viele George Clooneys schreiten an uns vorüber? Im Gegenzug dazu ist zu fragen, wie viele gut genährte Bäuche stiefeln entlang der Promenade? Wie viele Köpfe mit schütterem Haar sehen uns an? Wie oft schleppt sich ein kleiner, wohlgefütterter Herr neben seiner Gattin entlang der verträumten Gasse? Und nicht doch noch ein edel gekleideter, gut gebauter Herr in den Endfünfzigern?

Ich für mich stelle fest, dass es doch nicht sehr viele Männer sind, die ich zu den letzteren zählen würde. So werden auf der Straße doch die Erhebungen der Attraktivitätsforschung bestätigt. Mehr Liebhaber des allseits beliebten Gerstensafts säumen den Weg, wenn man unterstellen mag, dass der Genuss dieses Gebräus im Umfang des Bauches resultiert.

Da spielt auch die Tatsache keine Rolle, dass die Frauen der gleichen Altersstufe immer noch unzählige Kniffe und Tricks anwenden, um ihrem -dem Alter entsprechenden- Äußeren ein Schnippchen zu schlagen. Den allermeisten Männern ist es nach wie vor vollkommen unbekannt, mit welchen Methoden sich die Frauen seit je her unglaublichen Mühen unterziehen, um ihr Aussehen zum positiven (jüngeren) zu verändern. Im fortschreitendem Alter ändert sich daran nur wenig. Wenn es auch schon mal bei bekannten Persönlichkeiten wie etwa Cher, Darryl Hannah oder Elizabeth Taylor in der Presse bis ins Kleinste seziert wird, so sind das nur die Paradebeispiele, die uns allen (den Männern nur sehr kurzfristig) ins Bewusstsein gerückt werden. Gerade wir Männer finden diese Schönheiten trotz (oder vielleicht sogar wegen) der „kleinen“ Nachbesserungen doch „Supertoll“, oder? Die Attraktivitätsforschung hat es zumindest belegen können! ( Sollte es den Männern peinlich sein?)

Dazu in einem der nächsten Artikel mehr.

So komme ich zum Fazit, dass die Frauen in den letzen Jahrhunderten das schöne Geschlecht waren und heute weiterhin sind! Und, dass sie uns Männer sehr gezielt mit ihrem Äußeren steuern. Die Männer sind zwar im Begriff, sich auf dem Gebiet der Schönheitspflege und Körper-Gestaltung einzufinden, doch dabei stecken noch nicht mal in den Kinderschuhen, meine ich. Bewerten möchte ich diese persönliche Einschätzung an dieser Stelle nicht.

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Miteinander – ein Intermezzo (42)

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Warum dreht sich so viel um die Äußerlichkeiten der Menschen, und so viel weniger um die eigentlich bedeutsamen Belange unter den Menschen. Wenn mir diese Frage in den Sinn kommt und ich sie an dieser Stelle, so mag der aufmerksame Leser mit berechtigter Verwunderung feststellen, dass ich mich gerade hier den Äußerlichkeiten widme, und die Bedeutsamkeiten dazu noch ausblende.

Doch wie im richtigen Leben sende ich hier einen Ausgleich dazu, nämlich dieses Intermezzo! Beginnen möchte ich dabei mit der Festlegung, was überhaupt zu den Belangen neben, bzw. weit vor dem Äußerlichen zu zählen ist. Worauf kommt es im Leben an?

„Glaube, Liebe, Hoffnung, die Liebe aber ist die größte unter ihnen… .“ So stand es neulich in einer älteren Schrift.

Folge ich dem, – und ich behaupte, das tue ich – so wie die meisten Menschen es mehr oder weniger bewusst tun, so finde ich leicht Bedeutsames im Leben. Die Liebe als erstes. Vertrauen, Achtung, Empathie, Fürsorge, Mitmenschlichkeit, ich könnte sicher noch viele Eigenschaften, Empfindungen und Verhaltensweisen finden. Ich möchte mich im Weiteren damit beschäftigen, warum es darauf ankommt, überhaupt so zu sein, mit dieser Vielzahl von überlebenswichtigen „Zutaten“ zum Leben ausgestattet zu sein und sie vorzuleben. Erneut von der Voraussetzung ausgehend, dass der Mensch ein zutiefst soziales Wesen ist, und „sozial“ gleich den Menschen zu einem kommunikativen Wesen macht, so kommt es letztendlich auf die Form der Kommunikation an.

In den Medien ist  von einer immer weiter zunehmender Egozentrik zu hören. Im Fernsehen lief neulich auf ZDF NEO eine Folge der Sendung „Bambule“, die sich mit diesem Phänomen auseinandersetzte. „Warum ist der Mensch immer egoistischer?“ Es war zu hören, dass in den allgegenwärtigen Medien immer die Rede von Selbstverwirklichung die Rede ist, frei nach dem Motto: „Tu Dir etwas Gutes“. Dieser andauernde Beschuss mit Aufforderungen derart soll mit dazu beitragen, dass die Menschen immer mehr nur an sich selbst denken. Politiker wurden befragt, was sie davon hielten, und diese bestätigten mehr oder weniger diesen Trend, den es jedoch umzukehren gälte.

Diesen Trend zu unterbrechen versuchen immer wieder einige Menschen. Auch in o.g. Sendung wurde darüber berichtet. Ich kann dazu in meinem Biotop wildern. Die Menschen in diesem Umfeld zeigen mir ein Bild, das ich erkennen kann, wenn ich hinsehe. Gefiltert durch meine rosarote Brille komme ich zu Feststellungen, die ich hier als Anregung von mir geben möchte:

Es ist noch nicht alles verloren. Wenn ich auf die Menschen zugehe, ihnen weitergehende Vorschusslorbeeren zugestehe, ihnen offen Vertrauen entgegen bringe, so ist dies ein Weg, auf dem ich gute Erfahrungen gemacht habe. In meiner Kommunikation verhalte ich mich so, dass ich nicht unter der Prämisse des drohenden Verlustes von Gefühlen in mir auf den Anderen zugehe. Ich gehe also vom Guten aus! Selbst, wenn ich manchmal etwas Gutes gegeben habe, eine Hilfe, oder eine Tat, die dann nur genommen wird ohne sie gleich zu erwidern oder weiter zu geben, so meine ich dennoch einen Anstoß gegeben zu haben, Gutes zu tun.

Zurück zur Notwendigkeit der Innerlichkeiten. So, wie unser Äußeres einem stetigen Wandel unterzogen ist, so ist es auch unser Inneres. Es ist für mich schön anzusehen, wenn ein Mensch ein attraktives Äußeres mit sich bringt. Was genau es ist, liegt in meinem Ermessen, ich mag zum Beispiel bei einer Frau viel lieber die verwuselten Haare nach dem Aufstehen als die zurechtgemachte Frisur. Ebenso mag ich auch die offene Frage nach dem Befinden viel lieber als die vorgefertigte Überzeugung in einem Vorurteil verpackt. Was ich damit ausdrücken möchte ist die Tatsache, das dem offenen, fragenden Menschen viel eher Verständnis für Beständigkeiten und vor allem Unbeständigkeiten zukommt, als dem Wesen mit eingemeißelten Richtlinien. Kategorisch sein heißt für mich, ein in Kategorien eingebranntes Denken und Fühlen auf die Vielfalt des Menschen und seiner Gefühle anwenden zu wollen, ohne dass dieser Mensch die Chance bekäme, ein Stück weit er selbst zu sein, so zu sein, wie er ist, geschweige denn als er erkannt zu werden. Offene, von Vorurteilen befreite Kommunikation ermöglicht in meinen Augen überhaupt erst eine Kommunikation. Doch das könnte eine Büchse der Pandora sein. Wir Menschen hätten uns wieder mit dem anderen Wesen in unserer Gemeinschaft zu beschäftigen, wir fänden womöglich eine Bereitschaft in uns wieder, etwas für den anderen Menschen zu tun, obwohl wir dafür keine direkte oder indirekte Gegenleistung erhielten. Diese Veränderung in diesen Innerlichkeiten möchte ich erzeugen. Ziehen wir uns um! Ziehen wir die Kleidung der Offenheit an. Wir verändern uns optisch ständig weiter, wir altern. Wir verändern uns auch innerlich. Wenn wir reflektieren, können wir weise werden, wenn wir es zulassen. Hängen wir aber dem Bild der Gegenwart nach, so verpassen wir wahrscheinlich den wichtigen Abzweig zum Weg der bewussten Mitmenschlichkeit in unserem Miteinander.

Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung sind für mich dabei nicht die unüberwindbaren Hindernisse auf dem Weg zu mehr Füreinander. Im Gegenteil, ich sehe sie als Stege. Ich meine, dass ein Mensch, der sich selbst gefunden hat, von diesem Ruhepol aus ganz entspannt auf einen anderen Menschen zugehen kann. Er weiß damit, wo er selbst ist, und muß nicht Sorge tragen, von einem anderen Menschen in ein Bild gedrängt zu werden, das ihn nicht wieder gibt. Fällt diese Sorge weg, so kann sich die Beziehung zum anderen Menschen in ihrer Kommunikation dem Inhalt und dem Ziel der Kommunikation selbst widmen, ohne sich um Standortfragen und Befindlichkeiten der eigenen Seele immer im Kreise zu drehen. Wir kommen dann gemeinsam weiter!

Zur eingangs gestellten Frage nach dem Grund der Notwendigkeit mitmenschliche Eigenschaften kann ich resümieren, dass der Mensch als soziales Wesen als solches wahrgenommen, respektiert und vor allem geliebt werden will. Dazu ziehen wir uns schöne Kleidung (Jeans 🙂 ) an und sind „NETT“. Begreifen wir erst, das durch „geben“ unsere Bedürfnisse viel eher erfüllt werden, so ändern wir unsere Gesellschaft vielleicht so maßgeblich, dass nicht weiterhin nur Geld zählt.

Männerpo (37)

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Eigentlich wäre ich schon fertig, bevor ich das erste Wort überhaupt geschrieben hätte, denn die Fotografie von schönen Männerhintern gestalte sich nur sehr unbefriedigend. Bei einem aromatisch heißen Latte Macchiato auf dem Bonner Münster-Platz genieße ich die wärmende Septembersonne in meinem Gesicht, sehe den vorbeieilenden Menschen zu und stelle die ein oder andere Vermutung über ihre Ziele und Wege an.
Neben manchen schönen Frauenpopos kommen ebenso viele Männerhintern vorüber. Doch hier das Adjektiv „schön“ zu gebrauchen käme mir dann doch nur schwer in den Sinn. Zumindest in den von den Männern bevorzugten Beinkleidern. Dass es nicht so schlimm um den Männerpo bestellt ist, zeigte sich den Sommer über im Freibad. Doch die Männermode in Sachen Hintern ist für mich und auch die Freundinnen, mit denen ich mich über das Thema austauschen durfte, in eine Richtung gedriftet, die mit ansehnlicher Kleidung nicht viel gemein hat.

Die Hosen vieler Männer haben einen Beinansatz in Kniehöhe, das Kleidungsstück ähnelt mehr einem „Sack“, als einer Hose. So sehe ich den „Ist-Stand“ der Mode vieler Männer. Po-betonte Hosen sind bei den Männern sehr rar, die große Mehrheit trägt weitere Hosen. Aus welchem modischen „Un“-Bewusstsein diese Hosen momentan so gerne getragen werden, kann ich nur anhand von Stichprobenbefragungen unrepräsentativ ermitteln. Nach meinen bisherigen Befragungen kamen Gründe wie z.B. Bequemlichkeit des Kleidungsstückes und Gleichgültigkeit gegenüber der Optik(Form) der Hose heraus. Geld spielt seltenst eine Rolle, bei den jüngeren Befragten sind von „Coolness“ über „Gruppendynamik“ bis zu „Attraktivitätsglauben“ Gründe für das Tragen solcher Hosen.

Dass es – nicht nur in meinen Augen – nicht die schönste Modeerscheinung ist, beschreien meine weiblichen Freunde lautstark, die abgesehen von der Tatsache, dass die Männer nicht das schöne Geschlecht sind, doch lieber den knackigen Männerpo ansehen. Vielleicht mag die ein oder andere Leserin dieses Blogs etwas dazu anmerken :-).

Ausnahmen gibt es aber dennoch:

Nach diesem schönen Männerpo als positives Beispiel möchte ich noch ein weiteres Beispiel für die Misere der „Sackjeans“ vorstellen:

BILD folgt widerwillig…

Hier also das versprochene Bild:

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Warum ist es nun so, dass die Bedeutung der rückwärtigen Optik beim männlichen Geschlecht so gering ist? Warum ist es vielen Männern vordergründig nicht wichtig? „Gibt es andere Dinge, die mehr zählen“, so könnte ich ironischer Weise fragen und ich tue dies auch!

Sicher gibt es wichtigere Attribute, als dieses sekundäre Geschlechtsmerkmal. Die breiten Schultern oder der Waschbrettbauch, wie sie besonders bei den Schwimmern zu bestaunen sind, sind anschauliche Beispiele, auch muskulöse Oberarme sehen „gut“ aus. Doch ist es so unwichtig, wie der Mann von hinten wirkt? Ich denke nicht! Abgesehen von der Tatsache, dass ich mich hier weiterhin nur auf einer rein optischen Ebene bewege, also die vielen anderen Werte des Menschen wie Ausstrahlung, Seele, Geist oder Humor bei der Betrachtung wieder mal außen vor lasse, so bin ich der festen Überzeugung, dass es auch auf die Optik des Rückens und des Hinterns bei uns Männern ankommt. Dabei sind viele Aspekte aufzuzählen, deren Zusammensetzung  bei den Männchen genau so wie bei den Weibchen der Gattung Mensch eine Aussage über deren Erscheinungsbild ergeben. Heißt es schon bei Homers Odysseus im übertragenen Sinne , dass die Schönheit nicht aus eigenen Verdiensten erlangt wurde, so gebe ich dem nur bedingt recht. Sicher spielen die Gene eine Rolle, die Schönheit eines Menschen ist, wenn man so will, gottgegeben, und jeder sieht anders aus. Es schreiten in der Tat schönere und weniger schöne Menschen durch die Lande und über die Leinwände. Wenn ich als Beispiel Sean Connery(Bild), George Clooney (Bild) oder Lex Barker(Bild) nenne, dann sind deren Gesichter – neben ihrer charismatischen Ausstrahlung – bestimmt als schön einzustufen, und wenn ich daneben die Gesichter von Klaus Kinski(Bild), Mickey Rourke(Bild) oder Marty Feldmann(Bild) stelle, so sind diese weniger schön (Ohne über die Ausstrahlung oder Sympathie zu sprechen!!!). Der Schönheit als Thema an sich möchte ich mich aber an anderer Stelle annehmen.

Neben der angeborenen Schönheit gibt es also die Dinge, die ich für mich selbst tun kann, um mich wohlzufühlen. Zähle ich diese Aspekte auf:

    • Das Essen: Wenn ich gerne esse, heißt das nicht, das ich viel esse, ich kann gut, aber gemäßigt essen. Ich kann auch übermäßig essen! Das wirkt sich auf die Figur aus und ich kann die Proportionen damit gehörig durcheinander bringen. Das ist eine Sache, mit der ich durchaus meine „Schönheit“ beeinflussen kann.
    • Die Bewegung: Ich könnte hier am Rechner oder Smartphone viel Zeit mit bloggen verbringen, auch mal ab und zu zum Fernseher gehen, und nachsehen, was so läuft. Auf meiner Arbeit sitze ich vielleicht auch den ganzen Tag lang auf einem Bürostuhl. Ich gehe zwischendurch vielleicht auch gerne mal einen Cappucchino einnehmen. Am Abend mit meiner Frau zu Griechen zu gehen könnte ein Ritual sein. Am Wochenende gerne ins Kino oder in die Oper.  –  Man merkt schon, worauf ich hinaus will: So würde ein Körper vermutlich nicht so bewegt, wie er es zur Ausbildung bestimmter Muskelpartien erfordert. Die sind aber wichtig für die Gesundheit, die Körperhaltung und vieles mehr, worum jeder bestens informiert ist.
    • Die Gestik und Mimik: Bei der Betrachtung der Gesichter und Körper kann man einen großen Einfluss durch die Grimassen oder Bewegungsabläufe der Menschen erkennen. Jeder kennt den Moment, wenn ein optisch ansprechender Mensch plötzlich zu sprechen beginnt, und zu den Worten manch ulkige oder peinliche Grimasse auftaucht, man sich daraufhin sogleich bei dem Gedanken ertappt: „Hätte er doch bloß nichts gesagt“. Ein Beispiel aus der TV-Welt ist die Parodie von Heidi Klum durch die Comedy-Schauspielerin Martina Hill in der „Heute Show“ (als Tina Hausten). Auch die Körperbewegungen können ein Bildnis eines Menschen zerstören, ich denke da nur an den „Watschelgang“ mit nach außen zeigenden Fußspitzen. Dieses Beispiel mag mir eigen sein, doch ich meine, viele Leser finden ein Beispiel für sich selbst.
    • Die Kleidung: Man sehe sich nur die Jahrhunderte der Menschheit an, sehe sich an, was gerade Mode war, dann wieder nicht , dann wieder, dann wieder nicht , dann wieder doch…… Auch ich zeichne hier wieder nur eine Momentaufnahme, außer der Tatsache, dass ich mich näher an Kleidung der Körperbetonung orientiere. Karin Pöhlmann und Peter Joraschky schreiben in ihrem Beitrag: Körperbild und Körperbildstörungen, Der Körper sls gestaltbare Identitätskomponente:“Ein weiterer genereller Trend besteht darin, dass die Mode immer mehr vom Körper sichtbar macht, und immer weniger Möglichkeiten lässt, Mängel und Unvollkommenheiten zu verstecken. (Johnston 1993)“mehr Vielleicht hätte ich vor zweihundert Jahren einen Blog  über die Vorzüge des Korsetts geschrieben.;-)
    • Die Gesellschaft: Unser aller Verständnis und die Bedeutung von Aussehen in unserem Habitat beeinflußt direkt die Sichtweise auf die Verhüllung unserer Körper. Je nach ethnologischem und räumlichem Umfeld haben die Einwohner eine eigene Bewertung für die Bekleidung, das divergiert in dem räumlichen Gefüge, wie auch in der zeitlichen Spanne.
    • Die eigene Wahrnehmung: All die vorherigen Punkte spielen bei diesem natürlich mit hinein, denn die Weise, wie ich mich selbst sehe und selbst wahrnehme wird immer durch die Aktionen und Reaktionen meiner Umgebung beeinflusst. Liefe ich nackt durch den Urwald, wäre es unter Umständen normal und etwas anderes, als täte ich dies auf der Königsallee in Düsseldorf.

Zurück zu den mit Tarnkleidung verdeckten, knackigen Männerpopos. Mit der Hoffnung meiner Freundinnen auf bessere Zeiten in Sachen Hosen-Mode möchte ich bemerken, dass ich guter Hoffnung bin. Vielleicht sollte die Beratung der Herren in Form eines sanft formulierten „schweren Schlages auf den Hinterkopf“ – lieben Tipps der Partnerin unterstützend verstärkt werden. Nach einem üblichen wie immer geistesabwesend klingendem „Jaja“ des Mannes wirkt dieser Hinweis doch meist länger nach, als manche Frau glaubt.

Die Faszination des Weiblichen (33)

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“ Ein Frauenhaar zieht mehr als hundert Ochsen“  (Unbekannt)

  Viele, sehr viele Worte beschäftigen sich mit der Faszination des Weiblichen. Entscheidend für meine persönliche Betrachtung des weiblichen ist, dass ich als Mann heterosexuell bin. Damit empfinde ich das andere Geschlecht, nämlich die Frau, anziehend. Nicht nur Männer beschreiben das weibliche Geschlecht immer wieder mit den bezauberndsten Worten, auch Frauen tun dies mit großer Hingabe. Wenn ich vom grundlegendsten Bedürfnis des Menschen ausgehe, und ich meine dies bei aller „Zivilisation“ tun zu dürfen, dann kommt der Part der Fortpflanzung neben den Bedürfnissen nach Nahrung und Wohnen als Hauptverantwortlicher dafür in Frage.

   Die Menschheit bewegt, wie bei Tieren und Pflanzen, der allseits bekannte Fortpflanzungstrieb. Dient dieser der Arterhaltung, so dient unser „Mögen“ des anderen Geschlechts rein wissenschaftlich betrachtet ausschließlich der Fortpflanzung. Biologisch betrachtet hat die Natur Mechanismen entwickelt, die zwingend zur Arterhaltung beitragen. Nämlich sind bei der zwei-geschlechtlichen Fortpflanzungsweise bei den meisten Wesen Schlüsselreize in Form von körperlichen Attributen vorhanden, die dem anderen Geschlecht eindeutig zugeordnet werden können. Zum Teil geschieht dies in veränderter, optischer oder geruchlicher Weise als Paarungsbereitschafts – Symbol. (z.B. Farbe, Duftstoffe, Körperhaltung bei Tieren; Kleidung, Verhalten, Kommunikation beim Menschen.)

   Wir Menschen pflanzen uns ausschließlich in zwei-geschlechtlicher Art und Weise fort. Wir brauchen damit zur Arterhaltung einen Partner, den wir uns aussuchen können. In Vitro Möglichkeiten lasse ich hier unberücksichtigt. Eine unermessliche Anzahl an möglichen Konstellationen der Partnerwahl vor Augen ist der Mensch in der Realität meist jedoch in seinem engeren oder weiteren Wirkungskreis räumlich begrenzt. Durch die einfache Möglichkeit des Reisens und der relativ einfachen Wahl des Wohnortes und damit genau dieses Wirkungskreises ist es uns Menschen mehr als jemals zuvor gelungen, in einem Kreis von Menschen vielfältigster ethnologischer Herkünfte zu leben und zu wählen.

Eine Auswirkung dessen ist in der Tatsache deutlich geworden, dass sich die allgemeingültigen Schönheitsideale nicht mehr nur in einem Typus Mensch widerspiegeln, sondern sie variieren. Nicht dass es ein bloßes Phänomen unserer Zeit wäre, gab es doch immer schon Reisende oder gar Völkerwanderungen, doch in diesem Ausmaß und besonders dieser Geschwindigkeit ist es heute exorbitant geworden. Die allgegenwärtige Anwesenheit der Medien noch nicht mal einbezogen, multiplizieren diese alles um ein Vielfaches. Somit haben wir Menschen in allen erdenklichen optischen und wesentlichen Facetten vor uns, die, ob wir wollen oder nicht, einen Einfluss auf unser Weltbild, genauer gesagt Menschenbild ausüben und es damit formen.

    Sehen wir nun den einen oder anderen Menschen vor uns, sehen ihn an, nehmen ihn also wahr, so empfinden wir ihn in nur Sekundenbruchteilen als sympathisch oder unsympathisch. Ursprung dieser Entscheidung sind neben anderen Instanzen die Erinnerungen an bereits gesehene Personen, sozusagen die Summe aller gesehenen Menschen jemals, wie Wissenschaftler bewiesen. Diese Prämisse als Voraussetzung behandelt, zählt jeder wahrgenommene Mensch auf der Sollseite unseres Menschenbilder – Kontos, während sich die Haben-Seite auf unsere Vorlieben/Mögen/Attraktivitäts-vorstellungen direkt auswirkt.

    Angewandt auf das Thema meiner Faszination des Weiblichen bedeutet das, dass sich durch die Permeabilität meiner Eindrücke immer ein neues Ideal von Schönheit entwickelt, dessen Spuren sich in den fotografierten Bildern nachvollziehen und auch beschreiben lassen. Ich bin fasziniert von einer Weiblichkeit, die ich tatsächlich immer neu definiere, die ich immer neu entdecke. Ich sehe gerne einen schönen Menschen an, entdecke immer wieder schöne Körperlichkeiten, entdecke ansprechende Gesichter und traue mich, sie anzusehen! Ich finde es einfach schön, einen schönen Hintern anzusehen, aber darum dreht sich gerade das gesamte Thema in diesem Blog.

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Gesellschaftliche Konventionen – Sag‘ bloß nicht Hintern (28)

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Was lässt sich über gesellschaftliche Konventionen – in Verbindung mit dem Gesäß – so alles bemerken?

Lese ich bestimmte Artikel über das Thema, so eröffnet sich mir ein wahrer Reigen dieser Konventionen. Bestimmungen über Bestimmungen, Regeln, wohin man sieht und Tabus, deren Verletzung fast eine gesellschaftliche Ächtung, wenigstens aber eine soziale Diskriminierung zur Folge haben kann. Was haben wir, was hat unsere Gesellschaft erreicht?

Wir sind unsere Gesellschaft. Wir machen sie aus. Wenn wir uns am sozialen Umfeld orientieren, wenn wir teilnehmen am gesellschaftlichen Miteinander, wenn wir interagieren, so prägen wir unser Miteinander aktiv mit. Wir entwerfen selber die Umstände, unter denen wir uns wiederum selbst verantworten müssen. Wie entstanden also die Konventionen in meiner westlich geprägten Umwelt? Ich lernte schon als Kind, was sich ziemt und was nicht. Diese Konditionierung, die meine Eltern ihrerseits von deren Eltern, und diese wieder von ihren Eltern erfuhren, und die auch wir an unsere Kinder weiter geben. Eben diese Konditionierung eröffnet in uns eine Instanz, welche die Konventionen auf unsere Handlungsmuster überträgt. Dadurch wird eine Kommunikationsebene geschafft für die Verständigung in unserer Gesellschaft respektive in unserem sozialen Umfeld. Ohne diese Fähigkeit könnten wir uns in unserer Gesellschaft nicht verständigen. Wir wären in unserem Land, in dem wir nicht nur die Sprache nicht verstünden, auch die Gestik und Mimik sowie die Verhaltensweisen wären uns gänzlich unverständlich.

Aber wir haben die Fähigkeit der Kommunikation. Wir können sprechen und manchmal sogar zuhören. Und wir können denken. Manchmal auch nachdenken. Wir haben die Freiheit und selten sogar die Zeit, die Sitten und Bräuche, die Regeln und Vorschriften, die Gesetze und Verbote und die Dinge allgemein in Frage zu stellen. Ob die Dinge dann der Überprüfung stand halten, das ist nicht gesagt. Jedes könnte ganz, könnte zum bestimmten Teil oder könnte gar nicht aufrecht erhalten werden. Es geht dabei nicht darum, Gesetze zu brechen, oder Verbote zu umgehen. Es geht nicht darum, mit alten Bräuchen zu brechen und die Regeln zu verletzen. Es geht für jeden von uns Menschen darum, dieses Gebilde der Gesellschaft, unserer Gesellschaft, zu reflektieren. Was meine ich mit „reflektieren“? Ich frage nach dem Sinn und dem Ursprung für den Ist-Zustand. Ich stelle die Frage:“Wie wirkt die soziale Umgebung auf mein Leben und das meiner direkten und entfernteren Mitmenschen. Ich rede mit den Menschen und frage einfach.

Denke ich also hier laut über die Eingangs gestellte Frage nach.

Was lässt sich über gesellschaftliche Konventionen in Verbindung mit dem Gesäß so alles bemerken?

Der Hintern ist im Grunde genommen tabu. Er ist hinten und vorne ist das, worum es geht. Er ist es, aus dem der Körper sich der überflüssigen Exkremente entledigt. Wie ich schon weiter oben erwähnte, lernen wir als Kinder, dass das „AA“ „bahbah“ ist. Und wir sollen uns ja nicht dort anfassen. Genau genommen nicht nur dort nicht. In früheren Zeiten war es laut Berichten der Altvorderen noch viel strenger. Diese „Regel“ wird uns unter vielen anderen beigebracht, bis wir sie verinnerlicht haben. Unterstützend kommen noch die Einflüsse aus anderen Bereichen hinzu, wie der Umgangssprache: „Du Ar… “ und „ar…kalt“ zum Beispiel. In meinen Gedanken entsteht dabei die Frage nach der „Richtigkeit“, nach dem Ursprung für den „Verruf“.

In der Öffentlichkeit redet man nicht gerne über den Po. Es ist kein Thema. Die Auseinandersetzung findet lieber unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wenngleich es mittlerweile schon Ausnahmen gibt. In Brasilien wurde neulich die Miss Bumbum gekürt. Bumbum wird in Brasilien der Hintern genannt. Eine andere Kultur, auf die wir zugleich naserümpfend herniederblicken und neiderfüllt aufsehen. Das Internet stellt mittlerweile eine Plattform zur Verfügung, die die Möglichkeit zur halböffentlichen Darstellung der Ansichten der Nutzer bietet. Nicht nur durch einen Blog oder eine Homepage kann etwas dargestellt werden, was sonst nicht zu veröffentlichen wäre. Auch durch die Auswertung der Begehrlichkeiten findet eine gesellschaftliche Dokumentation statt. Was wird wie oft von wem nachgefragt? So wie in meinem Blog wird mancher Gedanke mitgeteilt, der gelesen wird und damit anregt, aufregt und einen (Denk-) Anstoss gibt.

Komme ich wieder zurück zum „Das macht man nicht!“ Schon das Wort Sitte erzeugt in mir ein deutliches Widerstreben. Das kommt m.E. durch die Erfahrungen, die sich auf der Soll – Seite meines Gewissenskontos seit meiner Jugend addiert haben. Sittsames Verhalten bedeutet für jeden Menschen etwas anderes, es finden sich zwar Gruppierungen, die oberflächlich gesehen in der Sitte einen gemeinsamen Nenner gefunden haben, die jedoch bei näherem Hinsehen starke Differenzen aufweisen. (Beisp.: Kirche oder Vereine) Das empfinde ich in meiner Kultur als verklemmtes und verlogenes Verhalten. Ich sehe „Verklemmt“ wörtlich und meine es so, als dass etwas klemmt, was gerne heraus möchte. Vielleicht wird es durch ein Gewissen eingeklemmt, welches aufgezwungen, domestiziert wurde. Hier oder in Papua-Neuguinea. Mit unterschiedlichen Wertvorstellungen.

Vielleicht durch die Sitte wird etwas eingeklemmt, das eigentlich unserer Natur entspricht. Wer bestimmt, was durch den Filter Gewissen, Sitte, Gesetz usf. aufgehalten wird, und zu einem Sediment in unserem Wesen wird.
Kann ich es anhand von Beispielen beschreiben, ohne gleich als freizügig und verantwortungslos bewertet zu werden. Sicher nicht. Doch wer bewertet? Ein Mensch? Eine Gesellschaft? Eine Konfession? Eine Gemeinschaft? Eine Partei? Ein Verein? Ein …?
Nehme ich ein Beispiel: Unbedeckte Schulter in einer venezianischen Basilika. Ein anderes: Mit Hut in eine Dorfkirche der Eifel. Noch eines: Lachen in einem Gerichtssaal. Ein letztes: Mann in einem String-Tanga im Kurbad Baden-Baden. Ein allerletztes: Eine Familie mit 6 Kindern im Feinschmeckerrestaurant.

Es könnte immer so weiter gehen mit Beispielen. Ihnen fallen bestimmt auch noch zig-hunderte ein. UND WER HAT WANN BESTIMMT, DASS WAS NICHT SITTSAM IST???

Wir! Wir halten uns daran. Nicht auffallen. lieber konsumieren. (… ich schweife ab!)

Denke ich also weiter. Warum ist unser Hintern tabu? Ist ein verantwortlicher Umstand der unangenehme Geruch, der entweichen kann? Sind es die Exkremente? Suche ich in der Geschichte nach…

Frauen und Männer Teil 1 (21)

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   Der Mensch sieht mit seinem Auge einen anderen Menschen. Das Licht trifft auf die Netzhaut und wird über Nervenbahnen zum Gehirn geleitet. Das Bild, das Foto, welches Gemälde aus Licht genannt wird, kommt zum Teil in unseren Gehirn an. ZUM TEIL? Ja, zum Teil, denn im Gehirn wird das Foto durch eine Instanz geschickt, die aus vielen vorgefertigten Schablonen bestehend unser Bild filtert, mit bekanntem vergleicht und (aus-)sortiert. Welche Schablonen es in unserer westlichen Welt sind, das möchte ich hier kurz darstellen.

Vielleicht fallen Dir noch weitere ein und Du hast Lust mir weiter zu helfen!

   Ich „sehe“ ein Foto eines Menschen und ich sehe was?

  •  Das Geschlecht
  •  Das Alter
  •  Die Hautfarbe
  •  Die Haarlänge
  •  Die Größe
  •  Den Körperumfang
  •  Die Hautstruktur
  •  Die Kleidung
  •  Das Umfeld
  •  Die Figur
  •  Die Proportionen
  •  Die Augen
  •  Die Lippen
  •  Das Gesicht
  •  …

   Diese Sequenz könnte jeder von uns weiter fortführen. Ich möchte näher darauf eingehen und frage danach, was von den wenigen Attributen des Bildnisses bei uns im Gehirn ankommt und was wir davon bewußt wahrnehmen. Ich stelle mir den im wahrsten Sinne kurzen Augenblick der Wahrnehmung vor. Was sehe ich als Erstes? Ist es die Größe, wenn ein Mensch sehr groß ist? Ist es die Hautfarbe, wenn diese nicht wie die eines Mitteleuropäers ist? Oder sind es die Augen, wenn Dir ein stolzer Japaner gegenüber steht? Bei mir ist es so, dass ich meist als erstes auch den ersten Punkt auf meiner kleinen Aufzählung feststelle. Ist es eine Frau oder ein Mann, die/der da erkannt werden will? Und schon ergibt sich die erste Einschränkung, denn noch zuvor nehme ich die Größe des Menschen wahr, und ich stelle fest, ob es ein Erwachsener oder ein Kind ist, dessen Antlitz ich „erblicke“. Aber das blende ich an dieser Stelle bewußt aus. 

   Ich sehe einen Erwachsenen und möchte feststellen, ob es ein Weibchen oder Männchen ist. Ich suche also mehr oder weniger unbewußt nach Hinweisen, die mich auf die richtige Fährte locken. Da alles in Bruchteilen von Sekunden geschieht, findet es nicht bei „vollem Bewußtsein“ statt. Ich suche also so oder so nach Anhaltspunkten, die mich nicht auf den Leim kriechen lassen. Da wir alle nicht nackt umhergehen, kann ich nicht immer nach den primären Geschlechtsmerkmalen suchen. Sicher gibt es Menschen, die diese hervorgehoben zur Schau tragen, doch diese nicht so häufige Ausnahme setze ich hier nicht an. Bei der Frau ist es sicher der Busen, der als augenscheinliches Merkmal in ausgeprägter Weise auf die Frau hindeutet, doch auch dann ist es manchmal nicht eindeutig zu erkennen, man denke nur an weite Kleidung. Was aber ist es, dass uns so gleiche Menschen unterscheidet?

    Ich sehe also auf die Kleidung. Diese Wahrnehmung, die uns in unserer Kultur meist eindeutig zur Geschlechterdifferenzierung anerzogen wurde, sorgt für die Wiedererkennung. Schon als kleines Kind wurden uns die Klamotten als weiblich und männlich anerzogen. Rosa und Hellblau waren irgendwie belegt. Das sei nur als Beispiel genannt. 

   Ich sehe auf die Bekleidung und da ich bei einem Foto nicht auf die so wichtigen Bewegungsmuster des Menschen achten kann, sehe ich mir das Gesamtbild an, besonders dabei die Augen, die Figur, die Größe, die Proportionen (Stichworte Beckenbreite und Schulterbreite). Das alles geschieht, wie gesagt in nur einem Bruchteil einer Sekunde und teilweise unterbewusst, in dem sich nach erfolgter Zuordnung des Geschlechtes alles weitere ergibt. Manchmal dauert es länger, bis wir ein Geschlecht erkannt haben, dann sehen wir auch länger hin, und unser Verständnis von weiblich und männlich wird in allen Rastern bemüht. Ein besonders interessanter Vorgang bei -oftmals Kindern- androgyn aussehenden Menschen. Da werden wir gefordert und sehen noch etwas länger hin, weil unsere Erkennungssoftware nicht so richtig funktioniert.

    Nach diesem Muster verfährt der Mensch auch bei den anderen Schablonen, sicher mit vielen Differenzierungen, die es im Einzelnen zu betrachten sehr spannend wird. Dazu an anderer Stelle mehr. Jetzt kommt die Intention der Betrachtung dazu und es wird richtig spannend! Warum sehe ich hin? Warum meine ich hinzusehen? Was meint unser Unterbewußtsein? Wieviel dieser Intention kann ich steuern und wieviel ist vorgegeben automatisiert? 

Der Mann sieht die Frau. Glaubt man dem vielfach beschriebenen Urtrieb des Mannes, so checkt er gleich, ob die Frau als potentielle Partnerin und Gründerin einer Familie zur Erhaltung des gemeinsamen Erbgutes in Frage käme. Wenn das der automatisierte Teil der Intention sein sollte, was wäre der bewußte? Ich denke mir beim Hinsehen bewußt die folgenden Gedanken: „Oh, eine hübsche Erscheinung.“ Ich sehe hin und der Blick wandert. Wenn ich dann die Figur betrachte, was bei mir schon wieder automatisch geschieht, sehe ich die Linien und Proportionen sehr schnell, stelle ich dann weiter – zum Teil unterbewusst – fest, dass es für mich eine besonders anziehende äußere Erscheinung ist, so sehe ich ein wenig länger hin. Bei dieser Verlängerung des Augenscheines wandern meine Augen über die Formen und Proportionen und schließlich enden die Blicke auf der Form des Pos. Dort angekommen nehme ich auch diese Form wahr. Ist sie für mich „schön“, so denke ich – mit Kamera ausgerüstet – über ein Foto nach. Manchmal fotografiere ich, manchmal nicht. Wenn es die Situation ergibt, frage ich nach einer Erlaubnis für ein Bild. Alles weitere ergibt sich dann.

Der Weg bis hier hin dauert meist nur Sekunden. Dauert er länger, ist die Voraussetzung eine längere Begegnung, wenn z.B. der Mensch in einer Situation mit sich selbst beschäftigt ist, oder aber in Kontakt steht mit einem Mitmenschen.Habe ich die Zeit, so kann ich einen Augenblick länger über den Sinn und Unsinn einer Aufnahme nachsinnen. Ich darf einen kleinen Moment länger in der Phase der Betrachtung bleiben, was den Fotos sehr zu Gute kommt, wenn ich mich denn zu einer Aufnahme entscheide. Und was sehe ich? Was ist es, dass mich zu einer Aufnahme und vorher zum Hinsehen verleitet? Für mich ist es schlussendlich die Erscheinung eines Menschen, die in mir eine Reaktion auslöst,welche ich mit einem Gefühl begründen würde, hervorgerufen von der grundsätzlichen Sehnsucht nach der für mich vollkommenen Form.
Darüber zu schreiben und auch Bilder zu fotografieren möchte ich wagen. Das Thema Po ist für mich spannend und ich möchte darüber Material sammeln und weiter zum Thema machen. Wer interessiert ist, mitzulesen, sie oder er sei herzlich eingeladen, mich zu begleiten. Weiterhin viel Vergnügen beim Stöbern über die wohlgeformten, schönen Hintern.