Auf den Punkt! … vergleiche! (narzisst-starke-persoenlichkeit-menschen-selbstbewusstsein)

Narzisst oder starke Persönlichkeit: 10 Anzeichen für Menschen mit wahrem Selbstbewusstsein

Verlosung, raffle, present, tombola, gift, cadeau, rifa, regalo

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Ein kleines Präsent (siehe oben, ALUMINIUM 30x20cm ) für meine Abonnenten: Ich möchte ein Aluminium-Direkt-Druck eines Fotos aus meinen Arbeiten verlosen. Der bei Whitewall produzierte Druck wird unter allen Einsendern verlost, die mir eine kleine Kritik (Was kann besser werden, was könnte ich ändern!!!!, also bitte nicht : Schön!, Toll!, Gefällt mir! oder sowas 😉 ) über meinen Blog hinterlassen. Also, wer möchte, ran an die Worte 🙂

A small present (see above ALUMINIUM 30x20cm ) for my subscribers: I would like to draw lots an Aluminum directly pressure of a photo of my work. The pressure produced with Whitewall is drawn lots among all senders who leave a small criticism (What can become better, what I could change!!!!) about my Blog to me. Thus who might, come on to the words 🙂

Een klein presentje (zie hierboven ALUMINIUM 30x20cm ) voor mijn abonnees: Ik wil een aluminium direct printen van foto’s van mijn werk weg te geven. De geproduceerde whitewall druk zal worden verloot onder alle deelnemers, de hint me een beetje kritiek (Wat kan beter, wat kon ik veranderen !!!!) over mijn blog. 🙂

Un petit cadeau (voir ci-dessus ALUMINIUM 30x20cm ) pour mes abonnés: Je veux donner une impression directe d’aluminium de photos de mon travail. La pression WhiteWall produite sera tiré au sort parmi tous les participants, l’indice-moi un peu de critiques (Quoi de mieux, que pouvais-je changer !!!!) à propos de mon blog 🙂

Un piccolo regalo (vedi sopra, ALLUMINIO 30x20cm) per i miei iscritti: voglio dare via un stampa diretta in alluminio di foto da me. La pressione Whitewall prodotta sarà sorteggiato tra tutti i partecipanti, che mi ha lasciato un po ‚di critiche (Che cosa può essere migliore, quello che ho potuto cambiare !!!!) sul mio blog. 🙂

Un pequeño presente (véase más arriba ALUMINIUM 30x20cm ) para mis suscriptores: Quiero regalar un impresión directa de aluminio (producto de Whitewall) de fotos de mi trabajo. La presión de banda blanca entre todos los participantes, la sugerencia de mí un poco crítica (¿Qué puede ser mejor, lo que podría cambiar !!!!) sobre mi blog 🙂

V I E L ___ E R F O L G __ ! __ LÄUFT BIS 03/2016 🙂

(Nichts Kommerzielles, kein Fake, kein Blödsinn, nur aus Spaß an der Bloggerei, keine Barauszahlung, keine notarielle Aufsicht, der Gewinner müsste am Ende der Verlosung eine Postadresse für den Versand übermitteln, bei Fragen gerne über Kommentare oder meine Homepage: http://www.mies-vandenbergh-fotografie.de)

Körperwahrnehmung, Teil I (190)

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mies-vandenbergh-fotografie

Körper – ein spannendes Feld. Was fühlst du, wenn du an deinen Körper denkst. Liebst du ihn, hasst Du ihn? Wie gehst du mit ihm um? Oder ist er dir egal. Ist er nur Transportbehälter für deine Seele? Oder Formungsobjekt aus deinem Anspruch an einen sozial funktionierenden Mechanismus?

Wie siehst du deinen Körper? Wie erfährst du deinen Körper im Laufe deiner Menschwerdung? Wie empfindest du die Unterschiede zwischen dem öffentlichen Bild von Körpern zu deinem eigenen Körper? Akzeptierst du deinen Körper? Siehst du ihn als deinen Körper an und in wie weit lässt du ihn Anschauungsobjekt und Spielobjekt für andere Menschen sein.

Zunächst eine Festlegung von mir: ich spreche im folgenden vom Körper des Menschen, und meine dabei sowohl den der Frau wie den des Mannes. Obwohl es in der Körperwahrnehmung kulturell und gesellschaftlich nachgewiesenermaßen Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, werde ich diese nur dort explizit differenzieren, wo es mir unumgänglich erscheint. Sonst folge ich zuverlässig der Devise, dass wir in erster Linie Menschen sind. 🙂

Wie ergeht es dir mit deinem Körper? Ich hoffe und wünsche dir, du fühlst dich, und nimmst dich als das wahr, was du bist! Dein Körper ist in erster Linie Schnittstelle! Schnittstelle zwischen Geist und Wesen, zwischen innen und außen, zwischen dir und allen anderen Menschen, zwischen deiner Idee und der Erde, die du bereicherst, formst, gestaltest und erhältst mit deiner Existenz. Schnittstelle zwischen dem Materiellen und der Idee von Menschlichkeit. Prinzipiell bist du der Mittelpunkt des Universums. Es kann nur so sein. Es geht gar nicht anders, denn ohne dich gäbe es das Universum nicht! Logisch, oder?

Dein Geist sagt dir sicherlich andere Wahrheiten, du hast gelernt, dass die Welt, das Universum, alle anderen Menschen auch dann noch existieren werden, wenn du nicht mehr da sein solltest. Schließlich bist du auch noch da, obwohl andere Menschen ihren Körper bereits verlassen haben. Ja, das bestätige ich dir. Doch wenn du überlegst, was die Seele, die ihren Körper verlassen hat, wohl dazu sagt, so wird es ein spannendes Unterfangen.

Was ich damit sagen möchte, ist folgendes: Es geht hier um deinen Körper, um dich, und es geht um die Wahrnehmung der Umwelt durch deinen Körper. [Zwischenbemerkung: das oder ob es noch andere, körperlose Wahrnehmungen gibt, sei dahingestellt. Auch, wenn ich davon überzeugt bin, endet auch diese Wahrnehmung in unseren Gedanken, Gefühlen, Intuitionen.] Wenn dein Körper nicht mehr da ist, kommunizierst du nicht weiter. Wenn dein Körper eingeschränkt ist, findet auch Kommunikation eingeschränkt statt. (Dazu später mehr) So ist dein Körper ein Medium, du kommunizierst passiv, so z.B. über unbewusste Gestik, Mimik, Körperhaltung, Kleidung und Statur und auch aktiv über Worte, Blicke, Bewegung, Berührungen, Handeln oder Nichthandeln. Es geht mir darum, dies im einzelnen zu beleuchten, eine Verbindung von Körper und Psyche zu entdecken.

In weiteren Beiträgen werde ich die Fragen von oben aufgreifen, deren Beantwortung unter Einbeziehung einschlägiger Literatur und diversen Forschungsergebnissen eine spannende und interessante Materie ist. Demnächst 🙂

Time’s up, you’ve been wishing your life away…

Errungenschaft: 3. Jahrestag
Glückwunsch zum Jahrestag mit WordPress.com!
Du hast dich vor 3 Jahren auf WordPress.com registriert!
Danke für dein Vertrauen in uns!

Kinder, wie die Zeit vergeht …. :-)))

Ich wünsche Dir, lieber unbekannter Leser alles Gute, und bleib dabei, folge Deinen Ideen!!!!!!!! Deinem Herzen!!!!!!!!!! Deinem Ideal!!!!!!!!!!!!

Neu! Nagelneu! Das Neueste, nicht nur schnöde „Neu“! ;-) ( 188 )

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Neophilie! Von Konrad Lorenz geprägter Begriff, der, kurz übertragen, die Liebe zu Neuem bedeutet. Er beschreibt, welche angeborenen Mechanismen im Menschen ablaufen, wenn er Neuem, Unbekanntem gegenüber steht, welche Reaktionen erwartet werden können. Neu ist toll! Ist das so? Wirklich und Wahrhaftig?

Sind wir Menschen stets neugierig? Gierig auf Neues? Neugierig auf alles, wenn es neu ist? Ist Neugierde einer der Motoren unserer Entwicklung, der Evolution überhaupt? Warum bewirbt die Industrie erfolgreich ihre entwickelten Produkte und Leistungen grundsätzlich immer mit dem Attribut NEU? Weil die Marktforschung erwiesen hat, dass wir Homo consumicus wie „HB-Männchen“ auf das Adjektiv „neu“ anspringen? Etwas ist anders, als das, was wir bereits kennen. Was wir kennen ist schon irgendwie langweilig, oder? Nur zu neu oder zu unbekannt sollte es auch wieder nicht sein.
„NEU“ counts! Das neue Auto, der neue Italiener, eine neue Waschformel, eine neue Frisur, ein neuer Partner … ehm, moment mal, neuer Partner? Nee, oder? Na nicht ganz. Neu ist zwar spannend, aber mit vielen Investitionen belegt. Könnte zu anstrengend werden. Oder gilt es nur für eine kurze Spanne? Schon eher. Geht man ja keine Verpflichtung ein. Also muss man ja auch nicht viel von dem halten, was man verspricht, oder?
Ist das tatsächlich so? Verhaltensforscher bestätigen es leider. Woher kommt dieser Ansatz und was hat er mit Schönheit zu tun? Ganz einfach, es wurde untersucht, in wie weit sich die Schönheit zunächst auf die Wahl eines Partners auswirkt, und anschließend eine Rolle bei der Wahl eines neuen Partners spielt. Dabei kamen spannende Ergebnisse heraus. Doch der Reihe nach.
Der Mensch hat von Beginn seiner Entwicklung an gelernt auf seine Umgebung adäquat zu reagieren. Früh lernte er, was wie zu verarbeiten, zu speichern, zu lernen ist. Bis zu den ersten eigenen Gedanken wurde er erfolgreich konditioniert. Nun galt es, alles noch einmal in Frage zu stellen, zu überarbeiten. Je nach Grad der Konditionierung und je nach Geistesleben gelang das dem einen besser, dem anderen schlechter, dem einen früher, dem anderen später, dem nächsten nicht.
Eigene Wertvorstellungen sind das Ergebnis. Es sei dahingestellt, welcher Qualität sie sind. Es gibt sie einfach und nach ihnen richtet sich der Mensch regelmäßig. So hat er Vorstellungen von einem Partner. Begonnen von Freundschaften im Kindergarten (oder vorher in der Krabbelgruppe, dort allerdings zu 99% elterngesteuert) über die Vorschule, Grundschule, Sek.1 und vielleicht Sek.2, Ausbildung oder Studium tragen zu einem Bildnis bei, einem Kunst-werk, welches der Mensch zeitlebens formt.
Es schwebt ihm wie eine Schablone im Geiste vor, wenn er über einen Menschen befindet, mit dem er mehr als nur kollegiale oder freundschaftliche Gefühle zu pflegen wünscht. Er sucht einen Partner fürs Leben, beginnt zu sondieren, was passen könnte, welche Voraussetzungen er wünscht, mehr noch, welche Bedingungen er überhaupt umzusetzen im Stande ist. Welchen Marktwert wirft er in den Ring? Mal mehr mal weniger Versuche gibt es, mal längerfristige Beziehungen werden wertvoll, mal Enttäuschungen (beiderseits wie einseitig) sind zu überstehen.
Irgendwann wird der Mensch fündig. Eine Partnerschaft ist entstanden. Viele Emotionen entstehen in diesen Momenten und alles Neue am Anderen ist spannend und faszinierend. Hormonausschüttungen unterlegen unsere Empfindungen. Wir leben auf Wolke 17, sehen vieles rosaroter, als es zu sein pflegt. Ein überaus wichtiger Baustein unserer Beziehungen, bedeutet doch die Partnerschaft eine längerfristige Beziehung zu einem Mitmenschen, nämlich mindestens so lange, bis ein eventueller Nachwuchs da ist oder besser noch gut vorbereitet in die weite Welt hinaus gelassen kann. Letztes ist dabei jedoch schon als Luxus anzusehen.
Doch irgendwann reist die Beziehung nicht mehr über so eine rauschende Gefühlsachterbahn entlang. Gewohnheit und Gewöhnung treten an die Stelle der Faszination. Ernüchterung macht sich breit, und zwar umso mehr, als sich einer oder beide Partner zuvor verstellten, vorspielten etwas zu sein, was man gern gewesen wäre oder was von anderen erwartet wurde. Eigentlich eine Chance, den anderen erneut kennen zu lernen, wird es aber nicht so gelebt, sondern viele Menschen distanzieren sich, da sie sich etwas anderes versprachen. Ent-Täuschung kratzt am Ego des anderen, doch während dies als fundamentaler Beginn einer fantastischen Beziehung zu verstehen, wendet sich der Mensch häufig ab. Was aber macht der Mensch sehr gerne, wenn etwas nicht seinen Vorstellungen entspricht? Richtig, er wendet sich Neuem zu. Allzu gern widmet er sich neuen Abenteuern, die in erster Hinsicht das versprechen, was gesucht wird. Das „Alte“ kennt jeder. Es ist unspektakulär, und es hat scheinbar nicht den Erfolg gebracht, den sich der Mensch versprochen hat. Da kann das Neue ja nur besser sein. Oder?
Und spätestens in diesem Moment kommt die Psychologie der Schönheit ins Spiel. Wir haben gelernt, dass schön = gut ist. Dabei wird uns suggeriert, dass das Neue, solange es schön ist, mit allergrößter Wahrscheinlichkeit viel mehr dem entspricht, was wir uns wünschen, wonach wir streben. Daher die vermeintliche Chance, in Neuem die Erfüllung unserer Begierde zu finden. Erst mit den Jahren, und bei genauerem Hinsehen lernen wir, dass das Neue nicht automatisch das Bessere ist. Aber es ist kein einfacher Weg, denn man muss tatsächlich ehrlich reflektieren, was eine grundsätzliche Ehrlichkeit zu sich selbst und mit sich selbst zu Grunde legt.

Über mein Bloggen ( 183 )

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Eine Verselbständigung meiner Ambitionen durch den Blog oder den Aufwand, den ich in dieses Unterfangen investiere, ist nicht in Sicht. Doch die Gedanken kreisen manches Mal um Sinn und Zweck, Inhalte und Frequenz, Bedeutung und Beschäftigungen mit meinen Aktivitäten rund um den Blog. Dazu ein kleines Intermezzo. 🙂

Dies sollen keine langen Worte über das Thema Bloggen werden, wenn auch Parallelen durchaus angeschnitten werden. Begonnen habe ich mit der Intention, ein Buch über die Bedeutung des Aussehens zu verfassen. Dies wollte ich mit Abbildungen des Körperteils Po versehen. Die Welt um mich herum mit offenen Augen betrachtend, schon immer angezogen von der Schönheit (des anderen Geschlechts), habe ich versucht, eine Begründung zu finden, woher das alles rührt. Literatur und Gespräche ohne Ende, seit der Pubertät, führten mich zu immer neuen Denkansätzen.

Das Thema ist grundsätzlich weiterhin spannend, zumal neben vielen sich bestätigenden Forschungsergebnissen immer wieder neue, zum teil konträre Erkenntnisse gewonnen werden. Ich stelle fest, dass sich manche meiner Beiträge im thematischen Inhalt sehr ähneln. Fast könnte man sie zusammen fassen.

Doch um dieses nicht machen zu müssen, habe ich mich entschieden, ältere Beiträge zu ergänzen, wenn sich derart enge Bezüge zu beschriebenen Themen durch neue Literatur ergeben. Im Moment lese ich ein Buch, dessen Forschungsergebnisse aus den Jahren 1998 bis 2007 stammen, also -wissenschaftsrelevant- höchst aktuelle Inhalte beschreiben.

Ebenso die hier gezeigten Fotografien der Hintern, die ich im Laufe der Zeit fotografieren konnte, ähneln sich immer wieder mal. Es liegt weniger an der möglichen Vielfalt der Popos, dass Du solch frappierende Ähnlichkeiten in den Aufnahmen findest, sondern an meiner Vorliebe für ganz bestimmte Formen und Proportionen. Fast wäre es einerlei, ob ich immer wieder ein neues Bild eines Gesäßes in jedem Artikel abbilde, oder ein identisches, das sich in allen Artikeln wiederfindet. Nur die Abwechslung ist interessant, wie im Leben der Menschen überhaupt.

Ich meine, es sollte sich nur nicht verselbständigen, die Sache mit den Fotos zur Hauptsache des Blogs werden. Das sollen die thematischen Inhalte bleiben. Ich bekomme hin und wieder Meinungen mitgeteilt, nach denen es die Mischung ist, die es ausmacht. Ich bin zutiefst überzeugt, dass ohne die gezeigten Fotografien dieser Blog wesentlich weniger Besuche verzeichnen würde. Wenigstens kann ich mich so der Illusion hingeben, dass meine Texte sogar hin und wieder gelesen werden. 😉

Was ich des weiteren erwähnen möchte ist eine Mail einer Leserin, in der sie mich fragte, warum ich meine Quellen nicht unter die Artikel schreibe. Ich habe auch daran gedacht. Wie während meines Studiums ist eine Ausarbeitung eigentlich nichts ohne Quellenangabe. Doch ich habe mich gegen diese Praxis entschieden, weil sonst der Umfang der Artikel, nein, der Aufwand zum Verfassen der Artikel weitaus größer wäre. Wie jeder andere Blogger hier es auch weiß, ist ein Blog eine Freizeitbeschäftigung, die nicht wenig Zeit in Anspruch nimmt. Das machen fast alle gerne, ich auch, aber irgendwo ist eine Grenze für mich erreicht.

Texte zu verfassen ist etwas anderes, als nur Handy-Bildchen oder Statusmeldungen vom WC zu posten. Da ich nun noch eine wunderbare Familie habe, mit allem dumm herum, dazu noch Kinder und Hund, Haus und Garten, einen Job und andere Hobbies, wie Freunde, Fotografie, Sport, Taxidienste für die Kinder, Eltern, die nicht mehr 70 sind (ja, beginnende Alterserscheinungen erfordern Pflege – die man gerne gibt, weil ich das Glück hatte, dass auch meine Eltern IMMER für uns Kinder da waren, aber auch sonst) und, und, und, so nehme ich mir dann doch nicht ganz so viel Zeit, wie es Spaß machen würde.

Eine beständige Quellangabe würde wesentlich mehr Aufwand bedeuten, da diese, wenn, dann schon genau für jeden Absatz und jedes Zitat sinnvoll wäre, unter jeden Artikel gebracht werden müsste. Ich habe mich dazu entschlossen, hin und wieder die Namen derer zu nennen, die die Bücher geschrieben haben, die ich gelesen habe. Wenn jemand etwas mehr wissen möchte, so kann er/sie mir gerne eine Mail schreiben. Auch ist das Netz voll von wissenschaftlichen Erkenntnissen, man muss sich nur informieren. Und da bin ich schon wieder am Punkte angelangt, am dem die große Frage erscheint: Für was soll ich mich noch alles interessieren?

Ich meine, es wäre toll, wenn die Ethik und das Menschsein wesentlich mehr Raum in der Bildung hätte. Verdient haben sie es allemal. Und damit meine ich nicht nur die Schulen, die mehr und mehr die verpasste Erziehung der Kinder zur Mitmenschlichkeit leisten sollen. Ich schweife ab.

So bleibt mein Blog vorerst ohne Quellangaben. Aber ich lese weiterhin interessante Bücher und besuche noch immer fundiert geschriebene Webseiten, die das Thema Äußerlichkeiten und deren Wirkung zum Thema haben. Zuweilen ist das Unterstreichen von Sätzen und kleben von Buch-Post-Its und das spätere wiedergeben der Inhalte mühsam, aber es macht mir Spaß. Die Bildbearbeitung steht noch aus: die mache ich gerne, wenn alle anderen schon sanft schlummern.

Ich wünsche Dir viel Spaß weiterhin bei Deinen Besuchen hier, beim wohlgeformten Hintern 😉

Welcome back my friends, to the show that never ends… come inside, come inside …

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Zurück aus dem Urlaub, viele friesische Impressionen entführt aus der bedingungslosen Abgeschiedenheit der Weiten des Landstrichs, deren Wasserwege, an der Zahl gefühlt so viele wie Straßen zu immer neuen und spannenden Orten und ihrer freundlichen Bewohner führten.

Viele Beiträge von Dir sind mir entgangen, und ich werde mir die Zeit nehmen, bei Dir zu stöbern, zu entdecken, was alles wichtig und erwähnenswert Dir schien.

Körperlichkeiten ( 180 )

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Wie steht der Mensch zu seiner Körperlichkeit? Wie nimmt er/sie den eigenen Körper wahr. In wie weit hat der Mensch eine Beziehung zu seinem Körper und wenn er eine hat, welcher Art ist sie, eher liebevoll und annehmend oder gleichgültig hinnehmend?

Ich wachse mit meinem Körper auf, lerne ihn nach und nach kennen, akzeptiere ihn aber noch lange nicht. Kleine Eroberer und Entdecker werden ab der ersten Phase der „Erziehung“ darauf hingewiesen, dass noch lange nicht jeder Bereich des eigenen Körpers seine ungeteilte Aufmerksamkeit verdient. Und die Götter, die uns da erziehen, die haben Allmacht. Für Kinder ist das so.

Was diese Götter ihrerseits, in ihrer Kindheit über ihren Körper erfahren haben, steht auf einem ganz anderen Blatt. Diese Götter also führen ein junges Menschenkind über die Landkarte des eigenen Körpers, weisen Zonen aus, die verbotenes Terrain sind, andere Bereiche, denen nicht zu viel Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, andere, die immerzu gereinigt werden müssen und solche, die einfach da sind, die wir begrapschen dürfen, wann immer uns danach ist.

Irgendwann aber ist die Zeit vorüber, in der wir uns was sagen lassen. Nachts unter der Bettdecke wird erstmal kontrolliert, ob die verbotenen Zonen tatsächlich so tabu sein können. Was hat es damit auf sich? Das geschieht freilich stets mit dem Wissen von Moral und Sitte, von Regelbruch und Anarchie. In wie weit das zuträglich für die gesunde Entwicklung der Menschenkinder ist, darf hier offiziell in Frage gestellt werden.

Wie gehe ich mit dem um, was mich körperlich ausmacht? Habe ich gelernt, jeden Teil meines Körpers anzunehmen, oder gibt es Bereiche, deren Existenz mir bewusst ist, die ich aber hervorragend ausblenden kann: „Nun ja, ich nutze sie zwar, aber nur im Verborgenen.“ Degradiert zur Funktionalität?

Spätestens in der Pubertät stellen sich dem jungen Menschen viele Fragen, für die er nicht immer einen Adressaten findet. Worüber kann ich reden? Auch über das, was mir peinlich ist? Und was ist mir peinlich? Warum ist es mir überhaupt peinlich? Peinlich heißt doch, dass ich etwas denke, fühle, von dem ich meine, dass es vor dem Augen anderer moralisch fragwürdig ist. Und fragwürdig ist dabei, ob es nicht bei jedem Menschen so ist, und wir uns nicht viel ähnlicher sind, als wir vermuten. Wo ist dabei die Grenze zu natürlicher Scham? Gibt es, soweit es unseren Körper betrifft, soetwas wie natürliche Scham tatsächlich?

Kann ich darüber frei sprechen, von dem ich seit der Kindheit hörte, dass es bloß tabu bleiben soll? Viele kleine Entwicklungen fordern die Aufmerksamkeit des jungen Pubertierenden. Die Regel setzt ein, der erste Samenerguss geschieht und die Frage ist, mit wem kann ich darüber sprechen.

Die Eltern waren und sind da nicht immer die erste Wahl. Freunde, die sich vermutlich in der gleichen Situation befinden sind einem nahe, aber nicht zu nahe, als dass man sich nicht an das ein oder andere Thema behutsam herantasten könnte.

Nur, welche Erziehung genossen diese Freunde, wie gehen sie selbst mit dem Thema um. Und, auf der anderen Seite steht im Raume, was aus der Gesellschaft zurück hallt. Diese Gesellschaft in Form der Stimme von Medien (elektron. und Print), Familie und Verwandtschaft sowie dem Bekanntenkreis. Multiple Einflüsse sind bei der Formung meines Körperbildes wirksam. Wie groß ihr jeweiliger Einfluss tatsächlich ist, bleibt die entscheidende Frage. Ist mein Charakter, mein Geist in der Lage diese Strömungen zu integrieren, zu umschiffen, überhaupt erst mal zu analysieren.

Wie ich mit meinem Körper umgehe ist also das Resultat dessen, welche Entwicklung ich durchlaufen habe, ganz besonders, welchen Einflüssen ich ausgesetzt war und wie ich diese verarbeitet habe. Dennoch sollte ich mir bewusst sein, dass die Menschwerdung nie ein abgeschlossener Prozess ist, und dass ich mich immer wieder neu entschließen kann, auch meinen Körper wieder anders verstehen, erkennen und lieben zu lernen.

Werden wir immer schöner? (173)

mies-vandenbergh-fotografie.de

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Unterschiedliche Schönheiten finden unterschiedliche Liebhaber. Es bilden sich nahezu unendlich viele Teilmengen aus. Innerhalb dieser Teilmengen sind stärker durchgezeichnete Bereiche genau so vorhanden, wie weniger stark hervor gehobene Bereiche. Was bedeutet das?

Der Ausspruch „… für jeden Topf gibt es einen Deckel!“, aus Zeiten der Großeltern, dessen Ursprung sehr wahrscheinlich schon so alt ist, wie die Geschichte der Menschheit selbst, übermittelt etwas vom oben genannten Vergleich aus der Geometrie. Tatsächlich scheint es stets jemanden zu geben, der einen ganz bestimmten anderen Menschen in irgend einer Art und Weise anziehend findet. Unter ihnen befinden sich selbstverständlich Menschen, deren äußere Attraktivität im allgemeinen Ansehen weniger hoch ist, genau so, wie -im Ansehen der jeweils aktuellen Sicht auf die Attraktivität- solche, die als attraktiv zu bezeichnen sind.

Was führt dazu, dass es größere Teilmengen gibt, so, wie es kleinere gibt, möglicherweise sogar nur Teilmengen bestehend aus 1.

Hergeleitet aus der Tatsache, dass im Menschen ein grundsätzliches Streben nach Entwicklung fest verankert ist, gilt mein Ansatz diesem daraus resultierendem, selektiven Verfahren. Wir „möchten gerne“ einen in unserem Auge attraktiven Menschen finden, um uns mit diesem zu liieren. Dabei gibt es sehr differenziert erfasste Ursachen für wahrgenommene Attraktivität, hinzu kommt das unterschiedliche Verständnis von Attraktivität, gekennzeichnet unter anderem durch weibliche und männliche Präferenzen. Wer die Wahl hat, würde sich grundsätzlich eher für einen attraktiven Menschen als Partner entscheiden, als für einen minder attraktiven. Wie gesagt, was im einzelnen die Attraktivität ausmacht, sei vorerst dahingestellt.

Beobachtungen und statistische Erhebungen verzeichnen eine Tendenz zur steigenden Symmetrie des menschlichen Körpers. (Außen vorgelassen bleibt eine andere Tendenz zur zunehmenden Fettleibigkeit der Menschen.) Das heißt, wir Menschen werden immer schöner, weil symmetrischer. Ich wage daraus die Schlussfolgerung, dass es eine Folge der Selektion ist. Der Einfluss der Ernährung, Lebensweise und körperliche Fitness in diesem Zusammenhang ist natürlich sekundär genauso relevant und halte ich einen fortführenden Artikel darüber nach entsprechenden Recherchen für aufschlussreich, nichtsdestotrotz sind die Wahl der Gene und die Verbindung daraus entstehenden Lebens vorentscheidend. Was nun die Bedeutung des Aussehens betrifft, der ich in diesem Blog auf die Spur zu kommen plane, ergibt sich aus der Selektion eine stetige Entwicklung im Aussehen der Menschen, tendenziell zum schlanken, aber durchtrainierten Körper.

Besonders ersichtlich ist das bei der Beobachtung von jungen und sehr jungen Menschen, bei denen die Umwelteinflüsse noch nicht in entsprechendem Maße wirken konnten. Vorgeburtliche Maßnahmen verstärken diesen Trend erheblich, folgt man den Wissenschaftlern, deren Veröffentlichungen sehr interessante Hinweise beschreiben. So ist zum Beispiel die gezielt gesunde Ernährung der werdenden Eltern und deren medizinische Begleitung ein wesentlicher Grund für eine optimale Versorgung des werdenden Lebens und die Schaffung der damit verbundenen gesundheitlichen Voraussetzungen der bestmöglichen Entwicklung des Körpers und Geistes. Damit sind leider vorerst noch Industrienationen beschrieben, denn von gesundheitlicher Prävention kann in den Entwicklungsländern noch keine Rede sein, bzw, in Ländern, in denen chronische Unterversorgung nicht nur mit Nahrung und Trinkwasser herrscht.

Was nun der einzelne Mensch aus diesen positiven Fundamenten macht, sein dahingestellt, wenn in der Schule Kinder zu beobachten sind, deren Frühstückspaket tagein tagaus aus einer koffeinhaltigen Brause und einem Schokoladenriegel besteht, so sollte einem das zu denken geben. Aber nicht nur Kinder sind davon betroffen, auch für mich sind die ölig-kross gerösteten Kartoffelsticks aus der Tüte oftmals verlockender, als ein paar frisch geschnittene Kohlrabi-Stäbchen…  und: auf die Dosis kommt es an, schon länger bekannt 😉

Zurück jedoch zur oberflächlichen Äußerlichkeit: Wie sich die Richtungsänderungen in der Gesellschaft durch unterschiedliche Strömungen im Wert der Attraktivitäten auswirken, ist für mich noch nicht ersichtlich. Wenn in einer Zeit X ein schlanker Körperbau bevorzugt wird und in der darauf folgenden Epoche Y ein stärkerer Körperbau im Trend liegt, so werden sich frei nach den Evolutionstheorien die Durchschnittsmenschen mal schlanker, mal kräftiger entwickeln. Speziell in die Tiefe gehende evolutionstheoretische Fakten, wie die generationsüberspringende Vererbung bestimmter Gene möchte ich hier nur erwähnen, nicht jedoch vertiefen. Dazu gibt es Fachliteratur, für den interessierten Leser kommt man im www schon zu verständlichen Ergebnissen. Was jedoch an den Tendenzen und Vorlieben der jeweiligen Zeit entscheidenden Einfluss hat ist die Tatsache, dass die Zyklen in immer kleiner werdenden Intervallen wechseln. Da stellt sich die Frage, inwieweit unsere Körper dann noch in der Lage ist, darauf zu reagieren und die Evolution damit egalisiert erscheinen wird. Findet die Mode zwischen schlank und vollschlank einen Wechsel innerhalb einer oder zweier Generationen statt, so befindet sich dies außerhalb der Evolution. Dann kommen andere Eigenschaften zum Tragen. Braucht der Mensch noch Füße oder Beine? Oder Zehen? Oder reicht die Hand zur Bedienung eines Mediengerätes?

Weniger ironisch-sarkastisch fortfahrend komme ich auf die Frage nach dem Wert der Attraktivität. Ein Topf findet einen Deckel, wenn z.B. eine Liebenswürdigkeit im Menschen vorhanden ist, die weit über jedweden Äußerlichkeiten steht. Doch in der Gesellschaft wird es zunehmend erschwert, diese Liebenswürdigkeit zu zeigen, dazu müsste man mit dem Menschen näheren Kontakt haben. Der wird reduziert, durch selbst genutzte Medien und einem weichenden Verständnis für Geduld, Verzeihen und anderen kleinen, aber dann doch geradewegs liebenswerten Unzulänglichkeiten. Der Schein rockt on Stage. Erkennen wir das, können wir darüber nachdenken, in wie weit das zu dem führt, wonach der Mensch im Grunde genommen strebt: Menschlichkeit!

Look at the Beauty! (141)

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Mies-Vandenbergh-Fotografie

Warum verändert der Mensch seinen Körper? Liegt der Grund darin, dass dieser Mensch eine Zugehörigkeit in ein von einer elitären Gesellschaft bestimmtes Sozialgefüge anstrebt? Dazu jedoch müsste er erst einmal ein Gefühl des Ausschlusses empfinden! Und die Ursache dessen auf sein Äußeres fundieren.

Eine Diskussion darüber, welche Menschen es sind, die, global betrachtet, einen Prototyp der Attraktivität bilden ist schon lange im Gange. War es bis zum Ende des letzten Jahrhunderts noch fast ausschließlich der kaukasische Typus, so hat sich bis in die Gegenwart hinein eine vorsichtige Erweiterung dieses Bildes manifestiert. Hatten es die plastischen Chirurgen aus dem „Fachgebiet Beauty“ vorher noch damit zu tun, Gesichter vom asiatischen oder afrikanischen Typus in Richtung des europäischen anzugleichen, so ging dieser Anteil der Schönheitsoperationen aktuell deutlich zurück, so die Presse.

Im Einzelfall handelte es sich dabei um die Ergänzung einer zweiten Lidfalte beim asiatischen Typ und die Veränderung der Nase beim afrikanischen Typus. Zwar sind Veränderungen im Nasenbereich noch immer eine der häufigsten Maßnahmen zur Angleichung an einen idealtypischen Menschen, doch erfährt im Zuge der Globalisierung auch auf diesem Gebiet das Schönheitsideal Anpassungen. Die Omnipräsenz von (bearbeiteten)Fotografien von Menschen vielfältiger ethnischer Herkunft in allen verfügbaren Medien erweitert so das bisherige Ideal.

Eine Erklärung, oder besser Aufklärung über die Beweggründe für einen Menschen, einem bestimmten Vorbild entsprechen zu wollen, lässt sich einleiten, wenn man die Bestrebungen genauer unter die Lupe nimmt, die die Menschen auf sich nehmen, um erklärte Ziele für ihr Aussehen zu erreichen. Unternehme ich eine Schönheits-OP, um einem bestimmten sozialen Verbund beitreten zu können oder um einem anderen zu entkommen?

Liest man Aussagen über die Ziele der Personen, die sich einer plastischen Operation unterziehen, so steht an erster Stelle fast immer die Manipulation des eigenen Ego. Der Wunsch, sich im äußeren einer Veränderung zu unterziehen, geht Hand in Hand mit dem Wunsch einher, dass sich diese Veränderung sowohl auf ihr inneres, besonders aber auf die Wirkung auf ihr soziales Umfeld überträgt. Nicht dass diese Menschen sich über die Ausschöpfung der Möglichkeiten von Veränderungen ihres Äußeres definierten, es stellt sich vielmehr so dar, als dass sie ihr Äußeres auf ihre charakterliche Persönlichkeit übertragen. Dieses Äußere ist zunehmend formbar, steuerbar und beeinflussbar.

Meistens liegen die Gründe für eine Manipulation des Aussehens weniger im Wunsch nach einem Superlativ, so das tendenzielle Ergebnis der Mehrzahl entsprechender Untersuchungen, sondern in der Absicht, das Äußere in einen Zustand zu bringen, der gesellschaftlich in einen Rahmen der sozialen Toleranz fällt. Die Ziele der Menschen, die als Mittel der Wahl die kosmetische Chirurgie wählen, liegen demnach in Veränderungen in genau den Bereichen, die von einem gesellschaftlichen Gefüge in ihrer ursprünglichen Form dieser Äußerlichkeit mindestens mit teilweise erheblichen Störungen, bis hin zum offenen, öfter aber noch perfiderweise unterschwellig versteckt zum gänzlichen Ausschluss von dieser Gemeinschaft führen.

Da der Mensch ein zutiefst soziales Wesen ist, unternimmt er tagtäglich alles, um in der Gesellschaft eine Anerkennung seiner Persönlichkeit zu erreichen. Der Weg dahin ist so vielfältig, wie es Menschen gibt, doch der hier beschriebene Bereich der optischen Attraktivität nimmt dabei weltweit eine Sonderstellung ein. Das zeigt sich schon allein in der Tatsache, dass optische Manipulationen in allen Teilen der Erde und zu allen Zeiten unserer Gesellschaft eine herausragenden Status einnehmen. Darüber schrieb ich schon häufiger.

Was in der Gegenwart -für mich als eifriger Beobachter dieser Entwicklungen- besonders auffällig ist, sind die steigenden Zahlen der kosmetischen Operationen weltweit. Dieses, als eines der letzten Mittel -vor der pränatalen Einflussnahme- das letzte Mittel, weist hin auf die scheinbar zunehmenden Kräfte der Angleichung der eigenen Persönlichkeit an soziale Idealvorstellungen, in einer Gesellschaft, die sich vermeintlich immer mehr über Äußerlichkeit definiert, oder aber ihr zumindest einen immer größeren Rang zuschreibt.

Das dekadente Wesen Mensch, könnte man annehmen, nutzt die sich ihm bietenden Möglichkeiten immer aus. Was machbar erscheint, wird ausgeführt. War die kosmetische OP noch vor einiger Zeit ein durch ihre immensen Kosten der reichen Oberschicht vorbehaltenes Mittel, beispielsweise überbezahlten Mimen, bei denen man es durch ihre öffentliche Tätigkeit stets gut nachvollziehen konnte, (Cher, Elizabeth Taylor, u.v.a.m.) so bietet sich diese Möglichkeit zunehmend jedermann an. Wie oben erwähnt, angenommen wird es mehr und mehr, was die Zahlen der Umsätze der Branche offen nachvollziehbar verdeutlichen.

Vorläufiges Fazit: hauptsächlicher Grund für die kosmetische Operation scheint die Beseitigung eines selbst empfundenen Mangels zu sein. Die Ursache dieser Empfindung scheint vorrangig daraus zu resultieren, dass der Mensch sich per Definition seines Äußeren sozial anerkannt fühlt. Die Idealvorstellungen, denen jede Gemeinschaft anzugehören bestrebt ist, wurde durch sie selbst erschaffen. Die Erreichung dieses Zustands kann nicht das erklärte Ziel sein, sondern die Ausmerzung all der Hindernisse, die eine Zugehörigkeit gefährden. Im Moment erscheint es einfacher zu sein, optische Hindernisse aus dem Wege zu räumen, als sich idealistisch-geistig zu entwickeln. Doch noch ist nicht aller Tage Abend!

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