Verlosung, raffle, present, tombola, gift, cadeau, rifa, regalo

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Ein kleines Präsent (siehe oben, ALUMINIUM 30x20cm ) für meine Abonnenten: Ich möchte ein Aluminium-Direkt-Druck eines Fotos aus meinen Arbeiten verlosen. Der bei Whitewall produzierte Druck wird unter allen Einsendern verlost, die mir eine kleine Kritik (Was kann besser werden, was könnte ich ändern!!!!, also bitte nicht : Schön!, Toll!, Gefällt mir! oder sowas 😉 ) über meinen Blog hinterlassen. Also, wer möchte, ran an die Worte 🙂

A small present (see above ALUMINIUM 30x20cm ) for my subscribers: I would like to draw lots an Aluminum directly pressure of a photo of my work. The pressure produced with Whitewall is drawn lots among all senders who leave a small criticism (What can become better, what I could change!!!!) about my Blog to me. Thus who might, come on to the words 🙂

Een klein presentje (zie hierboven ALUMINIUM 30x20cm ) voor mijn abonnees: Ik wil een aluminium direct printen van foto’s van mijn werk weg te geven. De geproduceerde whitewall druk zal worden verloot onder alle deelnemers, de hint me een beetje kritiek (Wat kan beter, wat kon ik veranderen !!!!) over mijn blog. 🙂

Un petit cadeau (voir ci-dessus ALUMINIUM 30x20cm ) pour mes abonnés: Je veux donner une impression directe d’aluminium de photos de mon travail. La pression WhiteWall produite sera tiré au sort parmi tous les participants, l’indice-moi un peu de critiques (Quoi de mieux, que pouvais-je changer !!!!) à propos de mon blog 🙂

Un piccolo regalo (vedi sopra, ALLUMINIO 30x20cm) per i miei iscritti: voglio dare via un stampa diretta in alluminio di foto da me. La pressione Whitewall prodotta sarà sorteggiato tra tutti i partecipanti, che mi ha lasciato un po ‚di critiche (Che cosa può essere migliore, quello che ho potuto cambiare !!!!) sul mio blog. 🙂

Un pequeño presente (véase más arriba ALUMINIUM 30x20cm ) para mis suscriptores: Quiero regalar un impresión directa de aluminio (producto de Whitewall) de fotos de mi trabajo. La presión de banda blanca entre todos los participantes, la sugerencia de mí un poco crítica (¿Qué puede ser mejor, lo que podría cambiar !!!!) sobre mi blog 🙂

V I E L ___ E R F O L G __ ! __ LÄUFT BIS 03/2016 🙂

(Nichts Kommerzielles, kein Fake, kein Blödsinn, nur aus Spaß an der Bloggerei, keine Barauszahlung, keine notarielle Aufsicht, der Gewinner müsste am Ende der Verlosung eine Postadresse für den Versand übermitteln, bei Fragen gerne über Kommentare oder meine Homepage: http://www.mies-vandenbergh-fotografie.de)

Time’s up, you’ve been wishing your life away…

Errungenschaft: 3. Jahrestag
Glückwunsch zum Jahrestag mit WordPress.com!
Du hast dich vor 3 Jahren auf WordPress.com registriert!
Danke für dein Vertrauen in uns!

Kinder, wie die Zeit vergeht …. :-)))

Ich wünsche Dir, lieber unbekannter Leser alles Gute, und bleib dabei, folge Deinen Ideen!!!!!!!! Deinem Herzen!!!!!!!!!! Deinem Ideal!!!!!!!!!!!!

Über mein Bloggen ( 183 )

mies-vandenbergh-fotografie.de  hago jeans hintern

mies-vandenbergh-fotografie.de

Eine Verselbständigung meiner Ambitionen durch den Blog oder den Aufwand, den ich in dieses Unterfangen investiere, ist nicht in Sicht. Doch die Gedanken kreisen manches Mal um Sinn und Zweck, Inhalte und Frequenz, Bedeutung und Beschäftigungen mit meinen Aktivitäten rund um den Blog. Dazu ein kleines Intermezzo. 🙂

Dies sollen keine langen Worte über das Thema Bloggen werden, wenn auch Parallelen durchaus angeschnitten werden. Begonnen habe ich mit der Intention, ein Buch über die Bedeutung des Aussehens zu verfassen. Dies wollte ich mit Abbildungen des Körperteils Po versehen. Die Welt um mich herum mit offenen Augen betrachtend, schon immer angezogen von der Schönheit (des anderen Geschlechts), habe ich versucht, eine Begründung zu finden, woher das alles rührt. Literatur und Gespräche ohne Ende, seit der Pubertät, führten mich zu immer neuen Denkansätzen.

Das Thema ist grundsätzlich weiterhin spannend, zumal neben vielen sich bestätigenden Forschungsergebnissen immer wieder neue, zum teil konträre Erkenntnisse gewonnen werden. Ich stelle fest, dass sich manche meiner Beiträge im thematischen Inhalt sehr ähneln. Fast könnte man sie zusammen fassen.

Doch um dieses nicht machen zu müssen, habe ich mich entschieden, ältere Beiträge zu ergänzen, wenn sich derart enge Bezüge zu beschriebenen Themen durch neue Literatur ergeben. Im Moment lese ich ein Buch, dessen Forschungsergebnisse aus den Jahren 1998 bis 2007 stammen, also -wissenschaftsrelevant- höchst aktuelle Inhalte beschreiben.

Ebenso die hier gezeigten Fotografien der Hintern, die ich im Laufe der Zeit fotografieren konnte, ähneln sich immer wieder mal. Es liegt weniger an der möglichen Vielfalt der Popos, dass Du solch frappierende Ähnlichkeiten in den Aufnahmen findest, sondern an meiner Vorliebe für ganz bestimmte Formen und Proportionen. Fast wäre es einerlei, ob ich immer wieder ein neues Bild eines Gesäßes in jedem Artikel abbilde, oder ein identisches, das sich in allen Artikeln wiederfindet. Nur die Abwechslung ist interessant, wie im Leben der Menschen überhaupt.

Ich meine, es sollte sich nur nicht verselbständigen, die Sache mit den Fotos zur Hauptsache des Blogs werden. Das sollen die thematischen Inhalte bleiben. Ich bekomme hin und wieder Meinungen mitgeteilt, nach denen es die Mischung ist, die es ausmacht. Ich bin zutiefst überzeugt, dass ohne die gezeigten Fotografien dieser Blog wesentlich weniger Besuche verzeichnen würde. Wenigstens kann ich mich so der Illusion hingeben, dass meine Texte sogar hin und wieder gelesen werden. 😉

Was ich des weiteren erwähnen möchte ist eine Mail einer Leserin, in der sie mich fragte, warum ich meine Quellen nicht unter die Artikel schreibe. Ich habe auch daran gedacht. Wie während meines Studiums ist eine Ausarbeitung eigentlich nichts ohne Quellenangabe. Doch ich habe mich gegen diese Praxis entschieden, weil sonst der Umfang der Artikel, nein, der Aufwand zum Verfassen der Artikel weitaus größer wäre. Wie jeder andere Blogger hier es auch weiß, ist ein Blog eine Freizeitbeschäftigung, die nicht wenig Zeit in Anspruch nimmt. Das machen fast alle gerne, ich auch, aber irgendwo ist eine Grenze für mich erreicht.

Texte zu verfassen ist etwas anderes, als nur Handy-Bildchen oder Statusmeldungen vom WC zu posten. Da ich nun noch eine wunderbare Familie habe, mit allem dumm herum, dazu noch Kinder und Hund, Haus und Garten, einen Job und andere Hobbies, wie Freunde, Fotografie, Sport, Taxidienste für die Kinder, Eltern, die nicht mehr 70 sind (ja, beginnende Alterserscheinungen erfordern Pflege – die man gerne gibt, weil ich das Glück hatte, dass auch meine Eltern IMMER für uns Kinder da waren, aber auch sonst) und, und, und, so nehme ich mir dann doch nicht ganz so viel Zeit, wie es Spaß machen würde.

Eine beständige Quellangabe würde wesentlich mehr Aufwand bedeuten, da diese, wenn, dann schon genau für jeden Absatz und jedes Zitat sinnvoll wäre, unter jeden Artikel gebracht werden müsste. Ich habe mich dazu entschlossen, hin und wieder die Namen derer zu nennen, die die Bücher geschrieben haben, die ich gelesen habe. Wenn jemand etwas mehr wissen möchte, so kann er/sie mir gerne eine Mail schreiben. Auch ist das Netz voll von wissenschaftlichen Erkenntnissen, man muss sich nur informieren. Und da bin ich schon wieder am Punkte angelangt, am dem die große Frage erscheint: Für was soll ich mich noch alles interessieren?

Ich meine, es wäre toll, wenn die Ethik und das Menschsein wesentlich mehr Raum in der Bildung hätte. Verdient haben sie es allemal. Und damit meine ich nicht nur die Schulen, die mehr und mehr die verpasste Erziehung der Kinder zur Mitmenschlichkeit leisten sollen. Ich schweife ab.

So bleibt mein Blog vorerst ohne Quellangaben. Aber ich lese weiterhin interessante Bücher und besuche noch immer fundiert geschriebene Webseiten, die das Thema Äußerlichkeiten und deren Wirkung zum Thema haben. Zuweilen ist das Unterstreichen von Sätzen und kleben von Buch-Post-Its und das spätere wiedergeben der Inhalte mühsam, aber es macht mir Spaß. Die Bildbearbeitung steht noch aus: die mache ich gerne, wenn alle anderen schon sanft schlummern.

Ich wünsche Dir viel Spaß weiterhin bei Deinen Besuchen hier, beim wohlgeformten Hintern 😉

Kleidung als Wertsteigerung der persönlichen Erscheinung (179 )

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Mies-Vandenbergh-Fotografie

Kleidung als Wertsteigerung der persönlichen Erscheinung wird als Wertmassstab in der globalen Gesellschaft verstanden.

Wir Menschen laufen schon etwas länger nicht mehr nackt durch die Gegend. Es begann zu Zeiten, in denen sich der Mensch an mehreren Standorten gleichzeitig überlegte, seinen Gang aufzurichten. Das war vor ungefähr 40.000 – 75.000 Jahren. Damals, vergeblich die Suche nach dem nächstgelegenen Jeans-Store, begnügte man sich mit dem, was man vorfand: Felle und Pflanzenfasern. Warum? Ursprünglich als Schutz vor Witterungseinflüssen und zum Schutz vor Verletzungen durch beispielsweise Sträuchern mit Dornen und Stacheln. Und, man wird’s kaum erwarten, zur Erkennung von Stamm und Stand! Häuptling oder Briefbote, die Kleidung der Neandertaler zeigt es. 😉

Anthropologen gehen davon aus, dass der Zeitraum der Einführung von Kleidung weniger genau eingegrenzt werden kann. Funde datiert man auf eine Zeit von 25.000 v. Chr., doch es könnte schon vor 350.000 Jahren Kleidung gegeben haben. Was aber erforscht werden konnte ist die Tatsache, dass schon in frühester Zeit die Kleidung mehr bedeutete, als nur Funktion. Warum sonst, so die Forscher, begnügte man sich nicht mit natürlichen Farben? Es wurde nämlich schon vor 20.000 Jahren gefärbt.

Sollte es also schöner werden?! Erst mal nicht. Die Bedeutung war die Erkennbarkeit der Stammeszugehörigkeit. Fortuna Düsseldorf gegen Schalke 04. Rot gegen Blau. Neandertaler gegen Cro Magnon. Bärenpelz gegen jene mit dem Wolfsfell, später dann die mit dem Henna-gefärbtem Flachs gegen die mit dem Indigo-gefärbten. Und die Sieger wurden geachtet. „Boah Ey, kumma der mit dem blauen Baströckchen, das is einer von den Starken!“ Kennt man, nicht war? Der mit dem Armani(R)-Anzug muss einer von den Erfolgreichen sein, der hat sicher schon viele Euro erlegt.

So begann es, dass Kleidung mehr als nur Schutzfunktion hatte. Körperschmuck wird seit Jahrtausenden getragen, hat seitdem eine immer gleich bleibende Bedeutung beibehalten: er soll den Träger abheben, vom Allgemeinbild, vom Standard, vom Durchschnitt, vom Normalen. Er zeichnet sich aus, im wahrsten Sinne des Wortes.

Sinngemäß zum Schmuck schreibt Georg Simmel: “ Denn dieser Sinn ist, die Persönlichkeit hervorzuheben, sie als eine irgendwie ausgezeichnete zu betonen, aber nicht durch eine unmittelbare Machtäußerung durch etwas, was den Andern von außen her zwingt, sondern nur durch das Gefallen, das in ihm erregt wird und darum doch irgendein Element von Freiwilligkeit enthält.“ (Danke nataliebella! 🙂 )

So rücke ich die Kleidung bestimmter Art sehr freizügig in die Nähe des Schmucks. Durch die Kleidung senden wir vielfache Botschaften aus. Abgewandt von Mao Tse Tung mit der Vorgabe seiner grauen Kittel für das gesamte Volk definieren wir uns heutzutage ein Stück weit durch die Art der Kleidung. Apropos Uniform: Wenn auch die Jeans oberflächlich als uniform angesehen werden könnte, ( was trägt er/sie, Jeans, ach so!) so ist die Form, Marke, Stoff und Style unter Insidern sehr genau diffenziert. Jeans ist noch lange nicht gleich Jeans!

Wieder kommt es zur Devise: Zeige mir deine Kleidung, und ich sage dir, wer du bist! Über die Botschaften, die ich durch das Tragen der Kleidung aussende, habe ich zuvor hier geschrieben. Expressive Darstellungen von Kleidung führt aber nicht zwingend zur Ausschmückung des Trägers, denn beim Akt der Identifikation mit einer Modegruppe uniformieren sich die Träger erneut und heben sich so nur außerhalb dieser Gruppe ab. Tendenziell findet hier oftmals eine Ausgrenzung derer statt, die, aus welchen Gründen auch immer, sich nicht dieser Mode unterwerfen (können).

Der Anteil der Schmückung an der Art der Kleidung ist damit ein weiterer Schwerpunkt, der den Wert unseres Aussehens maßgeblich beeinflusst. Ein famoses, weil anschauliches Beispiel dafür sind ausgerechnet die Paparazzi, denen es manchmal gelingt, ein Star zu fotografieren, der sonst nur „zurechtgemacht“ abgebildet wird. Meist ist es zwar auch den Paparazzi erlaubt, nur solche Aufnahmen zu veröffentlichen, die vom Motiv oder dessen Agentur freigegeben wurden, dennoch finden sich immer wieder Beiträge, die dem nicht nachkommen. So zum Beispiel auf dieser Website, auf der z.B. Jessica Biel, Beyoncé, Madonna oder Angelina Jolie geschminkt und ungeschminkt gezeigt werden. Diese Gegenüberstellung bezieht sich zwar auf die Farben im Gesicht der Menschen, es ist in ähnlicher Form durchaus auch auf die Kleidung zu übertragen, meine ich.

Wieder ist es das visuelle Wesen Mensch, dass sich allzu gerne und allzu oft blenden lässt. Und wenn hier in WordPress eine Autorin nach dem Verbleib der warmherzigen (Worte) zwischen den Menschen fragt, so konstatierten andere traurig: In der anonymen Oberflächlichkeit von Internet und Smartphone! Dazu rege ich an, dies zu bedenken.

Intermezzo: Zeit-Falle

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Zeit nehmen für die Vorhaben, die schon länger im Kopf ihrer Verwirklichung entgegen sehen.

Trägheit schließe ich aus, wenn ich nach Gründen suche, warum Ideen ihrer Umsetzung so gefühlt unendlich lange entgegen sehen. Vermeintlich Wichtiges drängt sich immer wieder vor, Bedeutungsloses stiehlt uns die Kraft, sich dem Kreativen zu widmen. Wichtige Dinge des täglichen Lebens fordern unsere Aufmerksamkeit, die wir leisten müssen, um das elementare Gerüst der Funktionalität unserer Grundbedürfnisse aufrecht erhalten zu können.

Evolutionäre Prämissen, frei nach der Wahl unserer Standards, fordern Tribute, sie zweigen einen beträchtlichen Teil unserer Lebensenergie für sich ab. Verrannt in so manche Gasse der Leidenschaft lassen wir uns aufsaugen von Dingen, deren einziger Sinn darin zu bestehen scheint, uns vom fühlenden Leben abzuhalten, unsere Schaffenskraft umzuleiten in die Suche nach dem scheinbaren Licht eines Sonnenstrahls im Schatten. Gebückt mit der Sonne im Rücken, abgewandt vom wirklichen Sein, suchen wir im Schatten unserer selbst die Sonnenstrahlen der Menschlichkeit, und bemerken nicht, dass diese durch unser Selbst nicht hindurch dringen, weil wir zu sehr dem Materiellen, auf dem Boden vor uns selbst, verhaftet sind.

Einst sprach ein Wesen, bekannt unter unendlich vielen Namen wie z. B. „Gott“, „Buddha“, „Allah“, „Manitou“, „Shiva“, usw. folgendes: „Gebt den Menschen das GELD, und sie werden ihr ganzes Wesen, ihren Geist und ihren gesamten Willen, ja ihre Seele diesem verschreiben, und ihr gesamtes Leben an ihm und seinen Vasallen ausrichten, die da heißen Gier, Habsucht und Macht.“

Und siehe da, es geschah so, wie gesprochen.

Feuerwerk der Schönheit (171)

mies-vandenbergh-fotografie.de

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Frei nach Schopenhauer gilt, dass sich die körperliche Schönheit der weiblichen Menschen auf die Zeit der Periode der Gebährfähigkeit konzentriert.

Zu Zeiten von Schopenhauer galt es für das Alter von 19 bis 35 Jahren, wie er sich ausdrückte. Heutzutage wäre die Spanne etwas größer zu wählen, denn die Gebährfähigkeit setzt schon 3-5 Jahre früher ein und endet deutlich später, mindestens 8-10 Jahre. Folgt man der Argumentation Schopenhauers nur ein Stück weit, so ergibt sich in heutiger Zeit ein ähnliches Szenario. Menschen, (noch!) vornehmlich weiblichen Geschlechts, unternehmen ungemeine Anstrengungen, ihr Antlitz von jugendlicher Schönheit so früh wie möglich zu erlangen und so lange wie möglich zu erhalten.

Damit wird auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten ein Wert vorgespielt, dessen Wirkung dem der unmanipulierten Wesen der Menschengattung in nur wenig nachsteht. Allein bei näherer Betrachtung, oft erst nach nächster Betrachtung, kommen Unterschiede zu Tage. Doch dann ist es zu spät! Zu spät? Nun, bis dahin konnte der Mensch bereits einen Eindruck jenseits von Schein und Aussehen platzieren. Er konnte von seinen eigentlichen Werten genügend zum besten geben. Damit beschränkte sich der erste Eindruck nicht mehr nur auf die äußere Erscheinung, die vorerst nur Fassade zu sein schien.

Heißt der Gedanke Schopenhauers im Umkehrschluss, dass Menschen, deren Alter jenseits der Gebährfähigkeit oder Zeugungsfähigkeit liegt, kaum mehr einen relevanten Marktwert besitzen, was die körperliche Schönheit betrifft? Vor einem bestimmten Alter und ab einem bestimmten Alter verändert sich die Relevanz des Aussehens tatsächlich erheblich. Dabei sicher mehr noch nach Verlust der arterhaltenden Fähigkeiten, als vor Eintritt der körperlichen Reife. Insgesamt hat sich durch eine massive Werteverschiebung der optischen Attribute die Bedeutung des Aussehens gelöst von archaischen Grundgedanken der Arterhaltung. Daher relativiert sich gleichwohl der Gedanke Schopenhauers, dessen Gedanken von einer wissenschaftlich fundierten Lehre der Evolution beflügelt waren.

Damit ist eine Werteverschiebung sonder gleichen zu attestieren, dessen Auswirkungen uns aktuell jeden Tag in Medien und Gesellschaft begegnen und letztendlich durch unser Verhalten höchst selbst initiiert wurde.

Gehe ich noch einen Schritt weiter, bleibe weiterhin bei Schopenhauers Gedanken, welche von der größten Attraktivität der Frau ausgehen, solange sie im gebährfähigem Alter ist, so wird durch die Erhaltung dieser Jugendlichkeit eine Verlängerung dieser Zeitspanne vorgespielt. Folglich werden alle weiteren Werte, die heutzutage über das (positive) Aussehen assoziiert werden, gleichfalls angeglichen (erhöht). Je größer die Werte sind und je länger diese erhalten bleiben, desto höher bleibt unser Ansehen ( Wert!?) in der Gesellschaft.

Aussehen und Selbstwertgefühl (170)

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Körpergefühl, Selbstverständnis und Selbstbewusstsein. Zusammenhänge und Differenzen

Eine Betrachtung:
Zusammenhänge von Aussehen und Selbstwertgefühl beim Menschen, untersucht in unterschiedlichen Studien, ergeben für mich ein diffuses Bild. Wie groß ist der Einfluss des äußeren Erscheinungsbildes auf das eigene Selbstbewusstsein? Wieviel davon ist mir tatsächlich bewusst. Wieviel wirkt in meinem Unterbewusstsein? Was leitet mich unterschwellig an? Unterschiedliche Herangehensweisen an die Lösung dieser Frage verleiten zu unterschiedlichen Standpunkten. Widersprüche existieren nebeneinander.

Suggestionen der Gesellschaft führen zu einer verstärkten Definition des Selbstwertgefühls über die Äußerlichkeiten. Das wurde vielfach dargelegt. Es beginnt früh im jugendlichen Alter. Wie oft hört ein Jugendlicher Sätze, wie zum Beispiel: „Wie siehst duuu denn aus?“, wenn er oder sie anders aussieht, als der Durchschnitt der Gleichaltrigen. So kleiden sich junge Menschen meist derart, dass sie möglichst einem akzeptierten Allgemeinbild nahekommen. Dabei bleibt die Form des Körpers keinesfalls außenvor. Schon zu unserer Jugendzeit (1970/19 80er Jahre) wurden unförmig gewachsene Kinder und Jugendliche ausgiebig gehänselt, was sich bis heute kaum verändert hat, wie ich in meiner Jugendarbeit immer wieder feststellen musste. Dadurch wird gerade bei jungen Menschen eine wesentliche, künstliche Hürde aufgebaut, die äußerst schwer und langwierig, wenn überhaupt, erst wieder abgebaut werden kann. Dabei liegt es nicht mal im Interesse der Hänselnden, einen derartigen Schaden im Gegenüber anzurichten. Es ist weder geplant noch beabsichtigt, doch es liegt scheinbar im Menschen veranlagt, Andersartige auf welche Art auch immer, auszugrenzen oder anzuprangern.

Im weiteren Verlauf des Lebens gilt es dann, das unter Umständen wiederkehrende Szenario dahingehend einzuordnen, die Äußerlichkeiten in ein „richtiges“ Verhältnis zum eigentlichen, inneren Wesen zu bringen. Zu lernen, dass nicht das Aussehen jenes ist, worüber sich ein Mensch definiert. Dieses Ansinnen ist vermeintlich heutzutage bei all der Oberflächlichkeit scheinbar sehr schwer. Immer wieder wird es läppische Pfaun und einfältige Mädchen geben, die ihr Aussehen als ihr wertvollstes Gut erachten, denen das auch oft genug noch eingeredet oder bestätigt wird, doch sie werden früher oder später erfahren, was wichtiger ist für ein emotional erfülltes Dasein, meistens.

Wie aber bringt man dieses Missverhältnis der Überbewertung von Aussehen wieder ins Lot? Wie stark ausgeprägt ist die Überzeugung des Einzelnen, mit einem wohlgefälligen Aussehen steige linear sein Wert in der Gesellschaft, aber auch insbesondere bei sich selbst. Führt die Angleichung seines Äußeren an vorhandene Normen folgerichtig zu einem gesteigerten Selbstwertgefühl? In der momentan als oberflächlich und dem schönen Schein verfallenen Gesellschaft hat es den Anschein, wird doch regelmäßig den Formen und Ausprägungen der vermeintlichen Schönheit gehuldigt. ( … dem auch ich zum Teil durchaus erlegen bin, denn wie gern sehe ich wohlgeformte Menschen an – aber auch, wie gehe ich damit um und da spätestens kommt das Menschliche weit vor dem Äußeren!)

Ob aber der Erfolg durch den Einsatz des Aussehens in der Gesellschaft nachhaltig ist, ist durchaus zu bezweifeln, meine ich. Menschen, die sich eines Makels entledigt haben, berichten regelmäßig über den Erfolg in ihrem gesamten Umfeld. Doch würden sie auch von einem Misserfolg berichten? Würden sie davon berichten, dass nach einer Zeit der verstärkten Beachtung der Veränderung danach der Umgang auf ein ähnliches Niveau zurückgeht, wie es vor der Manipulation erfahren wurde. Schließlich wirkt der Mensch zusätzlich zu seinen optischen Werten durch Gestik, Mimik und noch viel mehr durch seine Taten oder deren Unterlassung.

Einen halben Schritt zurück: gibt die Überlegung, ob eine Tat oder Gestik oder Mimik erst durch eine Veränderung des Äußeren möglich gemacht wurde? Hatte diese erst ein gesteigertes Selbstbewusstsein zur Folge? Bin ich erst durch die Manipulation an meiner Erscheinung in einem so hinreichenden Maße innerlich gestärkt, um souverän und selbstbewusst interagieren zu können? Auch diese Frage wird fast durchgängig bejaht.

Ein Beispiel aus meiner Jugend: Der Gockel Bernhard mit der Chevignon-Jacke stolziert so überzeugt von der exklusiven Jacke über den Schulhof, dass er die neugierigen Blicke der Mitschüler auf sich zieht und so eine Bestätigung erfährt, die sein Selbstbewusstsein bis zur Einbildung hin steigen lässt. Ohne die Jacke kam er verdammt unscheinbar daher. Was änderte das an seinem Charakter? NICHTS. Oder er glaubte, er war nun ein toller Hecht, so, wie die Mitschüler auf seine Jacke reagierten, was er auf seine Person projezierte, wurde selbstsicherer und damit auch freier, eloquenter, was ihm offensichtlich gut tat. Erfolg auf ganzer Linie? Ja, könnte man meinen, doch war Bernhard vorher weniger wert? Nein, doch die Jacke öffnete ihm damals die entscheidende Türe. Er wurde wahrgenommen, er hatte die Chance, Worte zu sagen und dabei gehört zu werden. Hätte man ihm vorher zugehört, wäre er kein anderer gewesen, ohne den schönen Schein einer modischen Manipulation seines Äußeren. Gilt das jetzt als Beweis für die Notwendigkeit der Manipulation? Ganz im Gegenteil, möchte ich anführen, denn zu überdenken ist die eigene Einstellung, Menschen wahrzunehmen, jenseits des bloßen Äußeren, nämlich der eigentlichen charakterlichen Werte halber. Wie schwer das ist, erleben wir täglich… und so war es tatsächlich früher. Weiß jemand etwas Ähnliches aus heutiger Zeit zu berichten?

Dadurch wird deutlich, wie eingreifend unser Selbstbewusstsein unterlaufen ist, wie groß der Einfluss der gesellschaftlichen Trends und Moden auf unser innerstes Selbstwertgefühl ist. Momentan scheint der oberflächliche Erfolg dieser Strömung recht zu geben, stark steigende
Umsätze in der Industrie der Verschönerung des Menschen in all seinen Ausprägungen belegen dies.

Schönheit – Eine Frage des Wertes? Teil I (169)

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Bemisst sich Schönheit in einem absoluten Wert?  Stellt eine Art Gegenwert das Maß der Schönheit in Relation? Wieviel wert ist meine Schönheit auf dem Markt?

Eine weitere spannende Herangehensweise an die Erkundung der Bedeutung von Schönheit in unserer Gesellschaft, finde ich, ist die Frage nach deren Wert. Und zwar deshalb, weil ich, wenn ich diesen Wert bestimmt habe, einen Schritt weiter gehen kann, als über schön oder unschön nachzudenken, und folgerichtig in den Bereich von Ursache und Wirkung gelange. Warum? Weil jenseits von irgendwelchen Maßen und Vorgaben, jenseits von aufgelegten Trends und Moden, jenseits von medialen Idealvorstellungen die Tatsache der Schönheit an sich als Nenner fungiert, und ein Wert derselben in unserer Gesellschaft den Zähler darstellen könnte.

Wie ich das meine? Nun, betrachte ich die Schönheit als absolut, noch nicht philosophisch, eher mathematisch, so bin ich jenseits von jedweder Ausprägung der Schönheit. Ein Mensch, eine Sache, eine Landschaft, irgendetwas kann als schön empfunden oder definiert werden! Dazu bedarf es eines Subjekts. Das sind wir Menschen. Temporär und geografisch gibt es bei dieser Definition keine Abweichung: hier die möglichen Zähler:

1. Temporär
Die ebenmäßige Ägypterin ist schön, die Rubensfrau ist schön, Twiggy ist schön, Gina Lollobrigida ist schön, Kate Moss ist schön, Brad Pitt ist schön, und für jeden Menschen ist gerade ein ganz bestimmter Mensch schön.

2. Geografisch
Die Frau mit Giraffenhals ist schön, der Mann mit Tellerlippen ist schön, Yu Wenxia ist schön, Cara Delevingne ist schön, Beyoncé Knowles ist schön, Ben Dahlhaus ist schön.

Schön = Der Nenner. Absolut gesehen gibt es keinen Unterschied. Tatsächlich! Schön ist schön. In allen erdenklichen Ausprägungen. Basta!

Nach Festlegung dieser Prämisse kann ich mich ganz entspannt dem Zähler widmen. Was ist Schönheit wert? Kulturübergreifend bringt die Schönheit eine Reihe von Wirkungen mit sich. Sie hat maßgeblichen Einfluss auf die Empfänger, die Subjekte, welche mit unterschiedlichsten Rezeptoren versehen, sich ihr nicht entziehen können, ganz im Gegenteil, die sie aus inneren Antrieben heraus sogar geradezu suchen.

Der Wert der Schönheit ist unermesslich. Weiter in Teil 2.

Danke für 25.000 in 2 Jahren

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