Der Fotograf ist nur der Regisseur [93]

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Der Mensch hinter der Kamera ist eine Art Regisseur, wenn es um die Wirkung und Aussage einer Aufnahme geht. Er sollte erkennen, was wie wirkt und hinweisen, was eventuell dafür zu verändern wäre. Wenn er es erkennt!

Eine Aufgabe eines Trainers oder Coachs ist eigentlich ganz klar: Er sollte seine Protagonisten fordern und fördern, damit sie ihre Leistung stets verbessern und sich weiter entwickeln können. Dazu ist ein gewisser Grad an Wissen und Erfahrung, aber auch Einfühlungsvermögen und Gespür für eine Situation nötig. Manche haben es, andere weniger. Bei einem Fotografen ist in mehrerer Hinsicht ganz gut zu erkennen, ob diese Fähigkeiten vorhanden sind oder nicht. Es gibt Beweisbilder! 😉 Bestenfalls sollte der Fotograf jene Aufnahmen nicht publizieren, die eine unzureichende Komposition einer Aufnahme zeigen und eine Ergänzung von Model und Fotograf vermissen lassen.

Dabei spielen mehrere Faktoren eine entscheidende Rolle.

  • Erkennt der Fotograf das Potential einer Aufnahme?
  • Erkennt er die Unzulänglichkeiten im Bild?
  • Hat der Fotograf die Fertigkeiten eine Idee umzusetzen?
  • Passen Fotograf und Model zueinander, damit die notwendigen Synergien entstehen können?
  • Stimmt die Tagesform der Arbeitsgemeinschaft?
  • Sind alle äußeren Faktoren wie Zeit, Ort, Tageszeit, Lichtstimmung, Terminabstimmung, Befinden der Teilnehmer stimmig?

Manche Aufnahmen werden trotz der Tatsache, dass nicht alles passte, gezeigt, gerade weil Elemente zu erkennen sind, die besonders stimmig und außergewöhnlich scheinen. Bei der abschließenden Betrachtung kommt zum Tragen, in wie weit das Auge des Betrachters geschult ist, diese Besonderheit zu erfassen. Bei der Erstellung einer Aufnahme gilt es die möglichen Parameter zu beachten und all das, was nicht stimmig erscheint, zu verändern, bis es funktioniert. Oftmals entgeht einem das ein oder andere, wieder anderes erscheint beim Betrachten der Aufnahme – zufällig – absolut vorteilhaft. Diese Unwägbarkeiten machen ein Shooting mitunter spannend, denn auch, wenn ich noch so gut plane und steuere, so kommt es immer wieder zu außergewöhnlichen Konstellationen.

Einstellungen und Reaktionen verändern sich vielfach innerhalb von Bruchteilen von Sekunden. Manches davon ist wiederholbar, anderes und das weitaus häufiger, bleibt einzigartig. Wurde das Bild gemacht, hat man Glück, sah man gerade nicht rechtzeitig hin, ist es verloren. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Besonderheit eine Licht-Konstellation oder ein Blick des Models war, ein Windstoß durchs Haar oder eine Stimmung in der Mimik des Menschen vor der Kamera.

Wenn aber die Möglichkeit besteht zu steuern, die Gabe der Beobachtung und des Erkennens vorhanden ist, dann sind die kreativen Ideen sehr viel wahrscheinlicher in ein Bild zu transportieren. Voraussetzung ist immer ein Dirigent, der die Ideen verwirklichen kann. Es wäre fabelhaft, er empfände die Sprache und Wirkung eines Bildes, und könnte das formulieren und begleiten. Wenn er das alles dergestalt in Szene setzen könnte, mit alledem, was dazu gehört: Körpergefühl und Mimik des Models, eine Beweglichkeit und Reaktion, Vorstellungskraft und schauspielerisches Talent des Models so begleiten und hervorbringen, damit es passt. Doch dies entfaltet nur dann eine Wirkung, wenn eine Basis gefunden wurde, auf der die Kommunikation und Beschreibung der Kreativität einen Widerhall in allen Beteiligten findet.

Eine Muse zu finden wird nur wenigen Künstlern zu teil. In der heutigen schnelllebigen Zeit ist es schier noch schwieriger, als früher. Dabei ist es (für mich) ein schöner Gedanke, wie ein Bildhauer all das in einem Menschen zu erkennen, was einzigartig wirkt, dabei all das vom Rohdiamanten oder Felsen jenes wegzuhauen, was nicht dazu gehört und damit die Grazie und den Anmut, das Wesen und die Seele des Models herauszustellen. Wie der Maler in jenem Lichte und Schatten, sowie unter Zuhilfenahme der rechten Farben das Bildnis des Menschen zu vervollkommnen im Stande sein würde.

Zeitlos [89]

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Dein Antlitz wurde oftmals als zeitlos beschrieben. Ein Portrait von zeitloser Ausstrahlung. Dein Blick besticht ohne Einschränkung, frei, unbeugsam und entrückt. Das Bildnis mutet an, als handele es sich nicht um eine Fotografie des 21. Jahrhunderts, viel mehr um ein Gemälde aus den Zeiten weit zuvor. Nichts lässt erahnen, welche Mode gerade die angesagte oder was der letzte Schrei war und was gestern, aber nur noch gestern „in“ war.

Dein Blick fesselt mich und lässt doch los, er sagt alles, was mir, dem Betrachter, einfällt, jede betrachtende Seele scheint den Anspruch zu erfüllen. Eine Verbindung entsteht augenblicklich, fesselt mich, den Besucher. Er erweckt dieses unbeschreibliche Gefühl von Verstehen, deine bedingungslose Sprache im Bild befreit mich von jeglichen Konventionen, wie jeder Erwartung. Derart frei, dass nichts zwischen Abbildung und Verinnerlichung steht, deine Präsenz verbindet Medium und Umgebung, Betrachter und Zeit, um sich in letzterer zu verlieren.

Immer wiederkehren, in Gedanken und Gefühl, es scheint sich in einem zu manifestieren, zeitlos kommt das Bild auf mich zu, und ich erkenne wieder, was ich noch nie zuvor gesehen. Deine Fülle scheint allumfassend, so dass ich alles erkennen kann, so weit, dass ein Universum an Ideen einen Platz zum Verweilen finden. Aufgehoben mit jedem Zweifel, bestätigt in jenem Gedanken, der auf der Suche nach sich selbst fast verloren ging. Gefühle und Gedanken vereint, die Distanz überwunden, die, wenn alles stimmt, sich als inexistent erweisen wird.

Ein Bildnis ist ein Bildnis, das dem Lauf der Zeit entnommen scheint, das in sich ruht als die Erinnerung jenes Augenblickes, der beschreibt, wie es war, oder mehr noch, wie ich meine, dass es gewesen war oder wie es hätte gewesen sein können. Diese Freiheit der Interpretation entfacht die Phantasie der Seele in uns und lässt uns wachsen zu dem, was in uns verborgen liegt. Ein Schlüssel, der passt, der uns erschließt, was ungeöffnet hinter einer Wand aus Alltäglichkeiten wartet. Ein Bild ist ein Bild immer auch von uns selbst.

Die Zeit der Bilder [75]

Wir schwelgen in Bildern. Momente des Vergessenen besuchen unseren Geist, beflügeln unsere Erinnerungen, lassen uns unsere Gefühle erspüren.

Der Moment der Entstehung jener Aufnahmen, die wir einst mit Wehmut betrachten werden, unser jetzt, unser hier, die Gegenwart, ist fest eingebunden in einer tiefen Alltäglichkeit. Nichts lässt uns ahnen, welcher Moment, ja sogar welcher Zeitraum einst zur Bedeutung gereichen könnte. Wie auch, da wir hier und jetzt unserem Alltag stets gehorsam Folge leisten. Was für uns heute banale Realität ist, das kann morgen schon den Blick zurück zum herzerwärmenden oder herzzerreißendem Gefühle werden. Die Momente unserer Tage ähneln sich so sehr, dass dieses Funktionieren oftmals einer Trance zu gleichen scheint, die nur hin und wieder durch ein (un-) freudiges Ereignis und gewiss auch uns’ren Urlaub – die Zeit des Nichtstuns für einen Blick in unsere Seele- eine Unterbrechung, erfahren wird.

Manchmal aber, ganz selten, kommt es vor, dass wir uns unserer sehr bewusst sind. Wir werden uns gewahr. Wir begreifen einen einfachen und doch besonderen Moment in seiner Entstehung und verleihen ihm dadurch eine gesteigerte Aufmerksamkeit. Einige wenige dieser Augenblicke dokumentieren wir vielleicht, ganz gleich, welches Darstellungsmedium mit Hilfe welchen Werkzeugen (Kamera) wir uns dabei bedienen. Wir konservieren einen gelebten, erfahrenen Augenblick als Stütze für unser Gedächtnis, der uns dann wieder gewahr wird, in dem Moment, in dem wir das Werk ansehen. Wir erinnern uns. Ganz deutlich.

Was aber geschieht mit jeder unserer Erinnerungen. Vom Verblassen und Idealisieren ist die Rede, sie variieren dort, wo sich Eindrücke aus dem Hier und Jetzt mit dem Erlebten von damals vermischen. Davon erzählt ein Bild nicht. Erfährt so dein Erlebnis eine stetige Angleichung der Gefühle von einst und jetzt? Ganz ohne Wertung möchte ich es fragen, ich bin zeitlebens dieser Beobachtung auf der Spur und frage mich, welchen Einfluss sie auf unser jetziges Ich hat. Ein Bild hat einen dokumentarischen Charakter, es zeigt eine recht eindeutige Situation, zwar nicht das Danach und das Davor, aber den Ausschnitt des Moments.

Was dieses Bild (für mich) immer hervorrufen kann, ist das Gefühl dieses Moments, jene Empfindung, die herrschte, als die Aufnahme entstand. So wie ein Geruch dieses vermag, ein aufgesuchter Ort und noch viel stärker die Musik. Eine Freude oder ein Schmerz wird wach bei der Betrachtung eines Bildes, nicht ganz unabhängig vom Motiv sicherlich, doch die Szene, der Ort erinnert, gewährt den Gefühlen von damals erneut Einzug in mein Empfinden. Ein Stich im Herzen oder ein Zusammenziehen im Bauch, Gänsehaut oder tiefe Wärme kann die Reaktion sein, die mich aufhorchen lässt, die mich auffordert zu fühlen, zu spüren, was war und was ist.

Von alledem weiß die Gegenwart noch nichts. Sie lebt, sie agiert und reagiert, und je jünger ein Mensch ist, desto seltener kommen solche Gedanken darüber auf. Wie sollte es ein jüngerer Mensch auch ahnen, liegt schließlich noch viel mehr Leben vor ihm, als hinter ihm. Nur ganz selten bekommt man eine Ahnung davon. Es sind manchmal die außergewöhnlichen Momente, aber auch scheinbar völlig triviale Szenen. Es kommt darauf an, sich zu hören, nicht nur die lauten Schreie, sondern die leisen Töne, die vielleicht viel tiefer gehen, als ein noch so lauter Schrei.

Ein Foto aus einer Zeit, von damals, von früher, aus einer Zeit, in der die Gefühle so waren, wie…….?

Wie?

Wie jetzt, vielleicht ist jetzt dieser Augenblick, der später einmal dieses Gefühl in Dir sein wird, in ferner Zukunft, bei deiner Betrachtung des Bildes von heute…. Was fühlst Du?

Posing 4: Erwartungshaltung [12]

Wenn du einen anderen Menschen erblickst, erkennst du nur zum Teil seine tatsächliche Haltung. Vergleichst du im selben Moment nicht intuitiv das, was deine Augen sehen mit geläufigen Mustern deines persönlichen Erfahrungsschatzes?Schätzt Du den Menschen ein, versuchst zu erfassen, was diese Körperhaltung für dich persönlich zu bedeuten hat?

Du vergleichst und dir fällt dabei zuerst das auf, was du nicht in deinem Repertoire an bekannten Körperhaltungen wiederfindest. Wie in vielen Situationen im Leben sticht zuerst jenes heraus, was dir befremdlich erscheint. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob es ein Ausschlag in die positive oder negative Richtung gibt. Beides lässt dich gleichsam stutzig werden, deine Aufmerksamkeit ist der Sache -oder dem Foto- gewiss. Damit zu spielen ist ein Stil vieler Bildgestalter.

Wie weit eine Pose von gängigen Mustern abweichen kann liegt bestimmt bei jedem einzelnen Künstler, es hängt im wesentlichen davon ab, welche Rolle der Faktor „Likes“ spielt, d.h. in wie weit ein Bild der Allgemeinheit gefallen soll. Wird es nämlich zu künstlerisch, so geht das Verständnis der meisten betrachtenden Menschen rapide zurück. Es sind oftmals nur Nuancen, die vom visuellen Gleichgewicht abweichen und für positive Überraschungen sorgen

Manchmal kann man aber auch eine Pose so einrichten, dass sie trotz verfremdeter Art eine faszinierende Wirkung auf den Betrachter ausüben kann. Das aber hängt in der Wirkung von viel mehr Faktoren ab, als ausschließlich von der Pose. (Model, Location, Lichtstimmung, Kontext, …) Doch die Pose kann allemal ein sehr interessantes Zuspiel sein, wie auch sehr gefährlich, wenn sie nur unzureichend dargestellt oder erfasst wird…

Du versuchst beim Anblick eines Menschen zu verstehen, zu fühlen, was er fühlt, was in ihm vorgeht, und du versuchst zu erkennen, ob er mit die in Kontakt zu treten bereit ist. Dieser weitere Aspekt von Wahrnehmung einer Körperhaltung beeinflusst die Darstellung des Körpers auf einem Bild und so lässt sich eine Bildaussage steuern, wenn der Mensch vor der Kamera es versteht diese Ausdrucksweisen zu erzeugen. Wieder eine Parallele zum Schauspiel, das im Gegensatz zum Bilde die Emotionen im Fluss hält, während das Bild eine absolute Momentaufnahme wiedergibt.

 

Weiter geht´s in Teil 5

Das Bild oder der Mensch? [3]

Was siehst du, wenn du ein Portrait betrachtest? 

Millionen von Fotografien unzähliger Menschen sind im Netz. Auf vielen unterschiedlichen Plattformen sind Bilder aller Art zu betrachten. Etwa auf Instagram, Facebook, flickr, 500px, auf Seiten der fotocumunities und Fotomagazinen u.v.a.m. kann sich jeder Mensch „durchklicken“ und hin und wieder ein „LIKE“ hinterlassen. 

So finden sich Menschen-Bilder mit mehr und Menschen-Bilder mit weniger Aufmerksamkeit und weniger „Likes“. Was und ob es überhaupt etwas über die Qualität des Bildes aussagt kann jeder für sich selbst bestimmen. Ob ein „gutes“ Bild von einem Fotografen mit geringer Reichweite oder weniger Followern oder ein schlechtes Bild von einem Fotografen mit sehr vielen Followern ist, das die größere Anzahl von „Likes“ erhält, sei hier gleichwohl unkommentiert.

Die Frage ist viel mehr, was dir in den Sinn kommt, wenn du ein Bild betrachtest oder überscrollst. Was siehst du? Die Ausstrahlung des Menschen? Oder die Qualität der Aufnahmen? Zeitweise beides? 

Was erkennt der „Durchschnittsbetrachter“ beim scrollen, bestenfalls im Einzelbildmodus am 27 Zoll Monitor, ungünstigstenfalls auf dem kleinen Smartphone-Display im Galleriemodus? 

Wieviel erkennt der Betrachter, wieviel erkennst du von Bilddiagonalen, vom Anschnitt oder der Lichtführung, von Bokeh oder Flares, von Spitzlichtern oder weichem Rembrandt-Licht?

Was nimmt der Betrachter wahr von der Haltung der Hände, der Stellung der Füße oder der Blickrichtung des Menschen? Was sieht der Hinsehende in der Milisekunde der Zeit, die ihm bleibt für die Sichtung des Bildes von Körper-Dynamik und Körperspannung, vom Sitz der Kleidung oder erst deren Auswahl?

Was empfindet der Gast bei einer Präsentation, wenn er einen Menschen auf einem Bildträger jedweder Art sieht? 

Den Mensch? Den Ausdruck? Die Bildaussage? Eine Schönheit? Eine Sympathie oder eine Ablehnung? 

Was denkst du ist es bei dir? 

Ist es möglicherweise ganz schlicht ein Zusammenspiel aller möglichen Faktoren? Erfolgt deren intuitive Bewertung dadurch, dass ein Eindruck steht und fällt mit dem Fehlen eines oder mehrerer Einzelfaktoren, die die Summe der Aussage tatsächlich, wenn nicht ein Faktor andere überstrahlen kann, diese vernichten kann?

Verlosung, raffle, present, tombola, gift, cadeau, rifa, regalo

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Ein kleines Präsent (siehe oben, ALUMINIUM 30x20cm ) für meine Abonnenten: Ich möchte ein Aluminium-Direkt-Druck eines Fotos aus meinen Arbeiten verlosen. Der bei Whitewall produzierte Druck wird unter allen Einsendern verlost, die mir eine kleine Kritik (Was kann besser werden, was könnte ich ändern!!!!, also bitte nicht : Schön!, Toll!, Gefällt mir! oder sowas 😉 ) über meinen Blog hinterlassen. Also, wer möchte, ran an die Worte 🙂

A small present (see above ALUMINIUM 30x20cm ) for my subscribers: I would like to draw lots an Aluminum directly pressure of a photo of my work. The pressure produced with Whitewall is drawn lots among all senders who leave a small criticism (What can become better, what I could change!!!!) about my Blog to me. Thus who might, come on to the words 🙂

Een klein presentje (zie hierboven ALUMINIUM 30x20cm ) voor mijn abonnees: Ik wil een aluminium direct printen van foto’s van mijn werk weg te geven. De geproduceerde whitewall druk zal worden verloot onder alle deelnemers, de hint me een beetje kritiek (Wat kan beter, wat kon ik veranderen !!!!) over mijn blog. 🙂

Un petit cadeau (voir ci-dessus ALUMINIUM 30x20cm ) pour mes abonnés: Je veux donner une impression directe d’aluminium de photos de mon travail. La pression WhiteWall produite sera tiré au sort parmi tous les participants, l’indice-moi un peu de critiques (Quoi de mieux, que pouvais-je changer !!!!) à propos de mon blog 🙂

Un piccolo regalo (vedi sopra, ALLUMINIO 30x20cm) per i miei iscritti: voglio dare via un stampa diretta in alluminio di foto da me. La pressione Whitewall prodotta sarà sorteggiato tra tutti i partecipanti, che mi ha lasciato un po ‚di critiche (Che cosa può essere migliore, quello che ho potuto cambiare !!!!) sul mio blog. 🙂

Un pequeño presente (véase más arriba ALUMINIUM 30x20cm ) para mis suscriptores: Quiero regalar un impresión directa de aluminio (producto de Whitewall) de fotos de mi trabajo. La presión de banda blanca entre todos los participantes, la sugerencia de mí un poco crítica (¿Qué puede ser mejor, lo que podría cambiar !!!!) sobre mi blog 🙂

V I E L ___ E R F O L G __ ! __ LÄUFT BIS 03/2016 🙂

(Nichts Kommerzielles, kein Fake, kein Blödsinn, nur aus Spaß an der Bloggerei, keine Barauszahlung, keine notarielle Aufsicht, der Gewinner müsste am Ende der Verlosung eine Postadresse für den Versand übermitteln, bei Fragen gerne über Kommentare oder meine Homepage: http://www.mies-vandenbergh-fotografie.de)

SAILING TIME WITHOUT ALL MEDIA, JUST WIND…

litt jeans hintern  Mies-Vandenbergh-Fotografie

Mies-Vandenbergh-Fotografie

H O L I D A Y S – SAILING IN THE NETHERLANDS 🙂 🙂 🙂 Zum Beginn meines Urlaubs ein Zitat des Biologen Osche, 1979: „Die Ausbildung eines stark ausgebildeten, prominenten Gesäßes ist somit ein menschliches Artmerkmal, das allen anderen Primaten fehlt. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass es auch als optisches Signal dient: Durch das subcutane Fettpolster noch zusätzlich betonte weibliche Gesäß wirkt bei allen Menschenrassen als sexueller Auslöser. Bei den Hottentotten ist es als Rassenmerkmal besonders stark entwickelt. Auch die Frauenplastiken Palaeolithiker (Venus-Statuen, 30 000 Jahre alt) sind durch eine besondere Betonung der Gesäßregion ausgezeichnet…“ EINE SCHÖNE SOMMERZEIT AN ALLE WORDPRESS SCHREIBER UND LESER, bis in 3 Wochen. Have a nice summertime, live your life, be careful and often, one smile says more than a thousand words MIES VANDENBERGH

Perspektiven und Blickwinkel (67)

Zur Veranschaulichung unterschiedlicher Blickwinkel und Perspektiven habe ich eine Reise an die Mosel nach Bullay zum Brautrock – Brunnen der Stadt gemacht. Die Skulptur des Brunnens hält mit etwas Abstand einen Brautrock vor sich, während der Körper der Bronze-Statue unbekleidet dargestellt ist. Ferner wurde die Frauenfigur vom Künstler mit einem ausgeprägtem Hinterteil ausgeformt, welches ich – und jetzt wird es spannend – je nach Perspektive für äußerst wohlgeformt erachte. Aber dazu kann sich jeder Betrachter selbst ein Bild machen!

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Wie deutlich zu erkennen ist, ändert sich scheinbar die Form des Hinterns mit jeder Veränderung des Sichtwinkels. Faktisch ist es natürlich nicht so bei der in Bronze gegossenen Statue, doch was aus einer Richtung einen wohlgeformten Po erahnen lässt, ist aus schon leicht verändertem Standpunkt nicht unbedingt mehr so!

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Dieses Beispiel lässt nun bei seiner Übertragung auf die Fähigkeit des Fotografen sehr schön verdeutlichen, welchen Einfluss die Auswahl des Blickwinkels und der Perspektive auf die Darstellungsqualität hat. Am Beispiel dieses Brunnens ist wunderbar nachzuvollziehen, wie die Perspektive aus einem Motiv, und hier ist es das Aussehen, die Figur eines Menschenabbildes, eine „schöne“ Abbildung erzeugen kann oder auch nur eine Aufnahme eines vermeintlich nicht so schönen Motives. Das lässt sich einfach auf fast alle Motive übertragen.

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_MVD0450So ist der Modelfotograf mit der Fähigkeit, diese Proportionen, die das Aussehen jeder Person ausmachen, zu erkennen sowie  entsprechend wieder zu geben, ein Künstler auf seinem Gebiete. Wie schwer das ist, kann auf den einschlägigen Portalen (hier bei wordpress, 500px, flickr, u.a.) nachvollzogen werden!

Für mich stellt es eine spannende Herausforderung dar, wenn ich ein Modell fotografiere, dessen Figur und Aussehen nicht mit der einer Milla Jovovich oder eines Ralf Bauer zu vergleichen sind und damit aus fast jeder Perspektive eine „gute Figur abgeben“. Ich meine, dass es dem herausragenden Fotografen gelingen sollte, die „Schokoladenseite“ seines Models zu erkennen und diese in den Bildern zu verewigen.

Beim Körper wie beim Gesicht kann manchmal viel besser angeschnitten fotografiert werden, oder nur Teilansichten eines Menschen, als die Gesamtansicht, um besondere Charakterzüge fest zu halten. Für diese Beobachtungen und Aufnahmen sollte man sich selbstverständlich gemeinsam mit seinem Modell genügend Zeit nehmen.

Die Vergänglichkeit der Jeans ( 57 )

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Fotografie als Zeitvertreib, von Motiven, die sich im Laufe der Zeit aufreiben. Vergängliche Lebenszeit für vergängliche Motive. Was bleibt ist das Nichts. Weder Motiv bleibt noch Betrachter. Und dennoch: für die Zeit der Wahrnehmung bleibt die Erinnerung auf Zelluloid oder Bits und Bytes, Papier oder Alu-Dibond als geistige Krücke für vergessliche Geister. Wunderbar.

Sinn und Zweck unseres Daseins scheint vordergründig die Arterhaltung der Gattung Mensch zu sein. Läuft alles darauf hinaus, könnte man meinen. Schon immer hat mich die Frage nach dem „Warum?“ nicht nur beschäftigt, sie hat mich viele Minuten meiner Stunden, Stunden meiner Tage, Tage meiner Jahre gekostet. Dramatisch ausgedrückt hat mich diese Frage einen Teil meines Lebens so sehr beschäftigt, dass ich in dieser Zeit fast abgemeldet von der Realität nicht am regelmäßigen Leben teilnahm.

„Warum wurden diese Worte gesagt, jene Tat vollbracht oder manche Dinge unterlassen? Geschah dies aus freiem Willen? Ereignete es sich unter vollem Bewusstsein oder war Gedankenlosigkeit im Spiel, gar Absichtslosigkeit?“, so lauteten die Fragen in mir, die ich stets versuchte zu lösen. Zu lösen oftmals im Kreise meiner Freundinnen und Freunde, mehr aber noch in diffusen Gedanken, scharfen Thesen und noch schärferen Antithesen, ausgedrückt in Texten, die ich vornehmlich mit Hand verfasste. Mann dachte nach, bevor der Text zu Papier gebracht wurde. Das war schon im 5. Schuljahr so, und sollte bis heute bleiben. Nur die Handschrift ist dem Tippen gewi(s)chen.

So gibt es im Leben des denkenden, fühlenden Menschen mehr als die pure Arterhaltung. Folglich stellt sich die Frage, was den Mehrwert in unserem Leben ausmacht? Welchen Stellenwert nimmt beispielsweise die Beschäftigung mit dem Hobby Fotografie allgemein und die Ablichtung schöner Vergänglichkeit im Besonderen ein? Bezogen aufs Besondere frage ich weiter: Halte ich verzweifelt fest, was unabdingbar dem Wandel und letztlich sogar dem Untergang geweiht ist?
Da du nur eine begrenzte Anzahl von Tagen hier auf diesem Sonnentrabanten verweilst, sich dies einer so zumindest ausgedacht hat, ist die Überlegung anzustellen, wie du die Tage verbringen möchtest. „Jede Zeit hat ihre Dinge!“ So heißt es irgendwo.

Ich persönlich widme mich in meiner Freizeit unter anderem der Fotografie der schönen Vergänglichkeiten. Bei genauerer Betrachtung ist natürlich jedes Phänomen vergänglich, allein bei der Halbwertszeit finden sich Unterschiede. So, wie eine Blüte und ein Baum vergänglich ist, so ist es unser Körper ebenso. Allein die Geschwindigkeit der Veränderungen ist (nicht nur) von außen betrachtet unterschiedlich. Unter den Wesen dieser Erde denken wir uns die verschiedensten Zeitspannen. Schneller dahin geht unsere eigene Anmut im Auge der Schildkröte, wie unendlich langsam in den Augen des Schmetterlings. Diese Kreaturen wissen vermutlich nichts davon. Wir selbst hingegen besitzen dieses vermeintliche Wissen darüber, doch erleben uns letztlich nur durch unsere höchst subjektive Wahrnehmung.

Neben vielfältigsten weiteren Inhalten meines Daseins beansprucht das Hobby Fotografie für mich (inklusive einem Anspruch einer -irgendwie gearteten- Selbstverwirklichung) einen relativ weiten Raum. Das führt bisweilen dazu, dass andere Elemente des Lebens kürzer treten. In wie weit das zu bewerten ist, kann jeder mit seinen „Mitmenschen“ beschließen.

Nebenbei: Genauso viel Zeit beansprucht diese momentan ausgeführte Teilnahme an unserer Blogcommunity. Lesen und schreiben wir nicht eine Menge unserer Zeit hier? Besser als Television? Vermutlich!

Verfahren wir also in unserem Dasein allesamt mehr oder weniger gleich auf der Leiter der Evolution? Halte ich mich einmal nicht mit solchen Kleinigkeiten und Haarspaltereien wie unterschiedlichen Motiven auf, so ist für mich die Fotografie die spannende Dokumentation des Menschlichen und ja, auch hin und wieder des menschlich Möglichen. Dabei ist ganz wichtig, dass Absender und Adressat gleichermaßen gewichtet sind. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte, die Fotografie ist ausschließlich Dokumentation des menschlich Möglichen. Schließlich kann jeder Mensch, wenn sich ihm die Möglichkeit bietet, und er die technischen Voraussetzungen hat, alles, was ihm vor Augen schwebt, sehen, dabei ablichten und letztlich öffentlich machen. Selbst Ideen und Phantasien kann er „fotografieren“, wenn er die Kunst des „GIMPENS“ beherrscht.

Eine Bewertung dessen kann hier nicht erfolgen, denn es wäre nur ein Abklatsch der gesellschaftlichen Konventionen, gepaart mit persönlichen Präferenzen und gesetzlichen Vorgaben.

Wie bei anderen Sujets, so auch bei der Fotografie, dieser einen Variation der vielen menschlichen Betätigungsfelder, finden sich unendliche Facetten der stets subjektiven Darstellung von Lebensinhalten. Scheinbar befreit bleibt diese Richtung der Kunst von jedem Diktat der Arterhaltung. Die nach der Ausübung allzeit notwendige Kommunizierung der Ergebnisse, die für fast alle Hobbys der Menschheit fundamentaler Bestandteil ist, erfolgt über einfache mediale Wege, die niemals so leicht zu beschreiten waren, wie heute im Netz.

Was du auch tust, wenn du einem Sinn auf der Spur bist, es wird immerzu ein Teil deiner Aufgabe sein, die du dir selbst auferlegst, deren Ziel dir dabei jedoch nicht immer vor Augen liegt. Du verwendest dazu dein Leben und sogar einen Teil des Lebens deiner Mitmenschen. Die Schleife dazu finde ich genau in der Form der Kommunikation der Ergebnisse, die letztendlich dem Wunsch nach Gemeinsamkeit, Anerkennung und Sozialisation Rechnung trägt. Der Mensch, ein sozialer Egoist.