Niemals so ganz [94]

Fotoshooting Koblenz Portrait tfpShooting

mies-vandenbergh-fotografie.de

Ein Ausschnitt des Lebens, ein Moment, der zwar im Augenblick des Erlebens real, aber schon wenig Zeit danach nur noch Erinnerung ist. Gepaart mit all unseren Erfahrungen und Erinnerungen, unseren Filtern und vor allem den gerade neuen, aktuellen Gedanken wird er relativiert, in einem fort, wird verfärbt, verblasst, erblüht wieder, wird vergessen und erneut erinnert man sich. Nach und nach verebbt er, versiegt im Sande wie die Welle am Strand, um irgendwann verschwunden zu sein. Spätestens mit uns, wenn wir nicht mehr sind.

Doch jetzt ist jetzt, in diesem Augenblick leben wir. Wir erleben unser Leben, nehmen wahr, was geschieht, sind umtriebig, reagieren und agieren so, wie wir sind. Wir leben das Leben und planen es, genießen die Zeit und schlagen sie dennoch manchmal tot. Wir blicken zurück, erinnern uns und lassen diese Erinnerungen einfließen in unser Heute! Es sind gute und schlechte Erinnerungen, einige würden wir am liebsten verdrängen, andere bleiben präsent, als wären sie gerade geschehen. Viel mehr, als wir denken, prägen uns diese Ideen, jene, die wir von Beginn an im Leben erfuhren, andere begleiten uns klammheimlich und subtil, bis wir sie ent-decken, verstehen dabei oftmals, warum manches so geschah und nicht anders geschehen konnte.

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5 Gedanken zu “Niemals so ganz [94]

  1. Auf der Suche nach Wegen zur Veränderung finde ich diese bewundernswerten Zeilen. Bin inspiriert und werde übermorgen beginnen. Vielleicht sollten wir unsere Erfahrungen austauschen:
    I´m writing about beauty of mankind “
    The photographer is the person, who is documenting the seen and unseen pictures in the world. Everyone looks to anything, she/he likes or not, but the photographer shares the view to those For the photographer, the moment of the first photo shoot is a lot like getting to know someone. The photographer looks to the individuality.
    „Mein Alltag die letzten Wochen war im Gegensatz zu meiner November- und Dezemberintention alles andere als ruhig und routiniert. Wobei sich doch gewisse Strukturen eingeschlichen haben. Jeden Morgen dehnen und kräftigen meine Mitbewohnerin und ich uns ungefähr eine halbe Stunde im Yogaraum.

    Wir nennen das Workoutclub, wobei die Gründerin erst zwei mal dabei war.

    Anschließend frühstücken wir. Je nachdem, welche Teamkollegen und Gäste da sind und wie mein Tagesplan aussieht, nehme ich mir dafür Zeit und genieße das Beisammensein.

    Meistens ziehe ich mich dann zurück, beschäftige mich mit meiner Coachingausbildung, schreibe, organisiere, wasche singend Wäsche und baue mir ein Leben auf, das ich liebe.

    Und ich liebe diese Zeit – auf meinem Bett oder im Kaminzimmer sitzend, über meine Bücher und Notizen gebeugt. Neues lernen. Altes verarbeiten.

    Um eins Mittagessen mit Gästen und Teamkollegen zusammen.

    Wenn ich keine regulären Schichten als Community Managerin arbeite, dann bekomme ich extra Projekte zugeteilt. Wie Website aktualisieren, Abläufe optimieren und Newsletter übersetzen.“

    Heute und morgen noch die verbliebenden Regularien in Kunst, Literatur und Politik abarbeiten – Trump lesen, Putin kritisch lesen, Xi Jinping im chinesischen Fernsehen CGTN anhören – dann ins neue Jahr schlittern. Grüße an alle Dieter Weigert, Prenzlauer Berg, Berlin, Germany

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