Leichte Kost [34]

Vom Verlust des Anspruchs.

Was reicht dir persönlich an Qualität, ganz gleich, ob in den Dingen, die dich umgeben oder für die Art und Weise, wie du lebst? Gibt es in allen Dingen, in allen Bereichen des Lebens eine gewisses Niveau, hast du prinzipiell einen Anspruch an dich und das, das dich erreicht, umfasst, bereichert oder ausmacht?

Was geschieht, wenn du es misst, wenn es dich flieht, wenn es sich deiner entzieht? Bist du neuerdings zufrieden mit dem, was dir frei Haus geliefert, was dir geboten wird, worum du dich nicht mühen musst? Das, wofür du keinen Schritt weiter machen musst, was ohne Aufwand dir zufällt, ist es das, was dir reicht, ausreicht, dein Leben zu bereichern? Gibt es noch die Neugier in dir, die dich entfacht? Zu erforschen, was noch möglich ist, möglich nach dem, was Usus ist, was vorhanden und dir zu deinem Glück gereicht wird?

Verweilst du mit der Sicherheit des Bekannten in der Gewohnheit, dem, was dich nicht aus dem Wohlsein der I… bringen könnte? Lehnst du lieber an der Schutzmauer der Behaglichkeit, als einen Blick darüber zu riskieren, in Sorge, es könnte die Sicht auf das Fundament bloßlegen, das die Ketten an deinen Füßen verbirgt und eine Sehnsucht entfachen und dir die Ruhe gefährden, womöglich die Unruhe des Herzens der Kreativen in dir eröffnen könnte?

2 Gedanken zu “Leichte Kost [34]

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