Siehst Du, was Du erwartest zu sehen? 

Wieviel vom einem Bild siehst du tatsächlich, und wieviel von diesem Bild fügt deine Erwartung über das, was du siehst, hinzu? 
How much of a picture do you realy see, and how much of this image does your expectation add to what you see?

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13 Gedanken zu “Siehst Du, was Du erwartest zu sehen? 

  1. Wieviel vom einem Bild siehst du tatsächlich, und wieviel von diesem Bild fügt deine Erwartung über das, was du siehst, hinzu?

    Tatsächlich sehe ich das was Du dargestellt hast… weniger geht ja nicht. Der Rest ist reine Spekulation, und Phatasie die Du im Idealfall durch Deine Bildbearbeitung und die Art wie das Bild dargestellt ist, auslöst. Die Leichtigkeit die Du anführst erkenne ich in diesem Fall so nicht, was auch der Posen der Mädchen irgendwie verstärkt, ganz besonders das Modell rechts. Du schreibst ja auch: …die etwas erschöpft in Richtung Kamera blickend… Erschöpft und Leichtigkeit schließen sich irgendwie aus, finde ich…
    Engelchen und Teufelchen – diemal friedlich nebeneinander nach einer ziemlich kräftezehrenden Aktion, welche es auch immer gewesen sein mag… 🙂 Und dazu passt dann auch wieder diese teuflische Bildbearbeitung…
    Ja, so sehe ich das Olaf…

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    • Phantasie ist ein passendes Stichwort. Wenn diese angeregt wurde, finde ich ein Bild interessant. Und da werden, wie wir ja schon einschl zuvor festgestellt hatten, bei jedem Menschen andere Saiten angeschlagen.
      Vielleicht umschreibe ich Leichtigkeit noch: Unbefangenheit, Freiheit, Offenheit,… aber ich gebe Dir auch recht, das Erschöpfte ist schon dominanter. Die kräftezehrende Aktion war tatsächlich nur ein Fotoshooting von morgens 10.00 Uhr bis abends ca. 19.00 Uhr. Mit Pausen natürlich…
      Danke Dir für Deine Sicht der Dinge 🙂

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    • Was der Betrachter sieht. Fragst Du mich als Betrachter, so antworte ich Dir, dass ich in diesem Bild neben der von Dir bezeichneten makellosen Jugendlichkeit diese unendliche Leichtigkeit sehe, im Ausdruck der beiden und der Umgebung mit diesem verfälschten Licht, das einen gewissen Surrealismus akzentuiert. Frei von konventionellen Anfeindungen gibt es diese freien Blicke bei vielen Menschen nicht (mehr), vielleicht weil sie das Leben gekostet haben. Vielleicht verfalle ich hin und wieder zu sehr dieser Schöngeistigkeit, die sich an puren Formen derart begeistern kann, dass ich dabei vieles andere ausblenden will. … Nachher noch etwas mehr…. 😊

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    • Teil ⚁ Was ich als Fotograf sehe ist ein Bild mit zwei Menschen, die etwas erschöpft in Richtung Kamera blickend im relativ kühlen Wasser der Mosel stehen. Viel später am Abend als vermutet mit nur einer Softbox ganz leicht aufgehellt kommt noch wenig Restlicht von hinten und erschafft ein für mein Empfinden wunderbar weiches Licht. Die kontrastierende unterschiedliche Kleidung unterlegt ein wenig Spannung in die sonst in das im Bohemian – Style gehende Outfit. Das Halten der Hände suggeriert eine Beziehung der Mädchen zueinander, welche es immer auch sein mag.
      Die Findung der Bildaussage möchte ich an dieser Stelle jedem Betrachter überlassen. BG Olaf

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      • Tja, also, soviel kann ich da nicht zu sagen. Das Auge bleibt an den Menschen, und da an den Gesichtern hängen. Natürlich das Licht, das aber bleibt für den Laien im Reich des Zufalls. Kleidung nehme ich kaum wahr. Was ich grade noch wahrnehme, wie die Modelle stehen und schauen, sie haben bewusst am Entstehen des Bildes mitgewirkt, im Gegensatz zu zufälligen Motiven, welche oft den Unterschied zwischen Mensch und Bild nicht kennen.

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