TU ES! ENDLICH! FÜR DICH! JETZT! SOFORT! ((152))

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Mies-Vandenbergh-Fotografie

Was sollen denn die Leute sagen? Was, wenn ich das tue, was ich erkannt habe tun zu müssen, tun zu wollen? Was gebe ich von mir preis, wenn ich von einem Bild abweiche, das zwar nicht ich bin, was aber von mir existiert, welches ich durch mein Verhalten in anderen Menschen erzeugt habe, welches sich in den Köpfen der Mitmenschen etabliert hat?

Was wirst du demjenigen sagen, der da, am Ende deines Lebens vor dir steht? Vor dem, der dich fragt, ob du dein Leben gelebt hast? Oder hast du nur mehr dein Leben damit verbracht so zu erscheinen, wie du nie warst, nie sein wolltest, doch du dich niemals getraut hast, zu sein, das unwirkliche Bild zu durchbrechen?

Wie groß ist die Differenz zwischen dem, was dir gefällt und dem, was du zuzugeben bereit bist von dem, was dir gefällt? Woraus entsteht diese Differenz, mit der die gefühlte Mehrzahl der Menschen in unserem Habitat umher irrt? Weiß der moderne Mensch um seine Wünsche, seine Sehnsüchte, seine Begierden? 

Oder ist der moderne Mensch instrumentalisiert, fremdgesteuert und manipuliert in dem, wonach er streben soll? Viele meiner Gesprächspartner bejahen diese letztere Frage eindeutig. Soweit reicht das Bewusstsein demnach.

Während sich nun der einfache Bewohner am Rande der Kalahari-Wüste einen sauberen, dichten i-mer für den Transport von Wasser wünscht, so sollte es bei uns schon der „neueste“ i-mac® sein. Denn Wasser fließt bei uns wie selbstverständlich gegen einen geringen Unkostenbeitrag aus dem Wasserhahn und wird nicht von bestimmten Konzernen vor unserer Nase in kleine Plastikflaschen abgefüllt, um es uns zu einem Preis eines halbes Monatseinkommen pro Liter zu verkaufen.

Entrückt von diesen Grundbedürfnissen zurück zu der Frage, warum wir unsere Träume nicht (wenigstens teilweise) in die Wirklichkeit umsetzen. Was hindert uns daran? Sind es gesellschaftliche Übereinkünfte, die es uns verbieten, oder sind wir am Ende doch zu abgelenkt durch vielerlei Einflüsse aus vielen Richtungen. Als da wären:

· „Arbeit macht frei“ (ja, hatten wir schon zu unrühmlichen Zeiten unserer Vorfahren einstmals) – bedeutet, dass wir so sehr mit unserer Arbeit beschäftigt sind (werden), dass die Zeit und Kreativität, etwas wirklich Individuelles zu erschaffen, bereits schlichtweg erschöpft in den Mühlen unserer Arbeit zerronnen ist.

· Dem eigentlichen „Cogito ergo sum“ entlehnt, das „Consumere ergo sum“ , als ein veritabler Ausruf der Neuzeit, übertrifft meiner Ansicht nach den oben erstgenannten Einfluss der Arbeit um ein vielfaches! – bedeutet, das wir so sehr mit dem Konsumieren der Güter und Medien „beschäftigt“ sind, dass uns die Zeit und Kreativität abermals in den Mühlen unseres Konsums zermalmt wird.

Fazit, oder besser AUFRUF: Durchbreche es! Entlarve die Zeit- und Kreativitäts-Killer, entblöße sie. Entferne die Schlacke der Ausreden! Sei kreativ! Fotografiere! Male! Bildhauere! Schreibe! ……. Tue es! Jetzt! Nein, nicht irgendwann, nicht bald, nicht später! Jetzt.

Und vergiss nicht den zweiten Schritt: zeige, was du erschaffen hast, sprich darüber, kommuniziere deine Gedanken und Gefühle darüber, wenn du magst, oder lasse deine Werke für sich selbst sprechen, nur versteckte sie nicht. Und auch dich nicht, sondern zeige dein Werk her und zeige dich, den Erschaffer deiner Werke, den Künstler und Menschen, der es gewagt hat, seiner Phantasie einen Ausdruck zu geben. 🙂

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