Die Frau macht den ersten Schritt! (117)

hasnut jeans hintern  Mies-Vandenbergh-Fotografie

Mies-Vandenbergh-Fotografie

 

In diesem Artikel möchte ich über die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau während der Anbahnung eines Flirts und den damit verbundenen Handlungsmustern mutmaßen.

Mit der Schönheit fängt alles an. Eine Frau betritt die Bühne. Männer nehmen sie wahr. Frauen bemerken sie vielleicht noch etwas eher. Die Männer sehen sie an. Was sie zu sehen bekommen, bestimmt allein die Frau. Die Männer sehen, was ihnen gefällt.

Beim Einen ist es der Mund. Die Lippen sind evtl. mit Lipp-Gloss oder Lippenstift hervorgehoben, seine Kontur wurde vielleicht umrandet. Die Lippen wirken bestimmt größer. Er sieht ein bisschen wie ein Schmollmund. Mann kann nur hoffen, dass er nicht aufgespritzt wurde. Wirklich? Für wen tun die Frauen so etwas? Nicht auch für die Männer?

Beim Nächsten ist es der Busen. Ein BH gibt dem Busen die „richtige“ Form. Es könnte ein Push-Up sein. Die Bluse oder das Shirt hat exakt den Ausschnitt, den die Dame zur Ansicht freigegeben hat. Selbst der Busen wurde vielleicht in seiner Größe „angepasst“.

Die Haare haben es dem Dritten angetan. Auch sie werden ungestylt niemandem zur Schau gestellt. Geschnitten, geföhnt, gefärbt, verlängert, mit Strähnchen versehen, durch Spülungen auf Hochglanz gebracht werden sie drapiert. Manchmal auf Welle und Locke, oder im Gegensatz geglättet mit Eisen, gebändigt im Zopf bishin zum Dutt auf dem Kopf. Ob mit Pony oder streng nach hinten gekämmt sind sie eine durch und geplante und immer wieder überprüfte Zier. Selbst dann, wenn sie wie wild durcheinander gewirbelt aussehen, so ist das noch lange nicht ohne eine langwierige, aufwändige Prozedur dazu gekommen.

Kajal und angeklebte Wimpern unterstreichen vielleicht die Augen der weiblichen Schönheit, denen ein Vierter erlegen ist. Hervorgehoben durch Lidschatten und Eyeliner, Glitzer und Schatten erscheinen sie viel intensiver und größer, als sie es in ungeschminktem Zustand wären. Kontrastreiche Farben zaubern ein Glitzern und Leuchten in sie.

Das Gesicht bildet den vermeintlich stärksten optischen Reiz. Ein Reiz, dem wohl alle Männer erliegen. Ganz besonders aber Mann Nummer fünf, der nichts davon ahnt, dass seine Angebetete vielleicht die Haut ihres Gesichts mit vielfältigen Pudern und Cremes bedeckt hat. Von Farbe zu Glanz oder wichtiger noch Mattierungen der Haut sind da nur der Standard. Unter Zuhilfenahme von Schattierungen kann sogar die Form des Gesichts scheinbar modelliert werden. Etliche Masken und Tinkturen später kommt noch das Entspannungspeeling dazu. Manchmal wird auch zum äußersten gegriffen, und die Spritze mit Botox soll dauerhaft gegen Falten wirken.

Der sechste Mann ist fasziniert von ihren grazilen Bewegungen. Frau lernt schon sehr früh im Leben, wie sie sich zu bewegen hat. Von Kindesalter bis zum Oldie lernt die Frau von heute ihre Bewegungen zu kontrollieren. Schon die Anweisungen der Mutter oder Großmutter besagen, dass es sich nicht schickt, mit festem Schritt zu stampfen, sondern nur elfengleich zu schweben, oder bestenfalls zu trippeln. Einen Fuß vor den anderen und bloß nicht breitbeinig zu schreiten, dass ist das erklärte Ziel der Übungen. Und der Mann? Der ist wirklich fasziniert von der katzengleichen Kür, die ihm die Weiblichkeit mit diesem Bilde offeriert.

Nummer sieben lebt die Hände. Er mag gerade Finger und ebenmäßige Handflächen. Nichtsahnend, was die Frau vor ihm mit ihren Fingern während der Maniküre hat anstellen lassen. Nagelbett-Behandlung, gefolgt von Glätten der Nageloberfläche, schneiden und feilen der Fingernägel, lackieren derselben, zupfen von Häärchen, falls vorhanden, abschleifen evtl. Hornhaut an den Innenseiten der Fingerkuppen sind nur wenige Schritte.

Rückansichten sind das Faible Nummer Achtens. Er liebt die Rundungen des Po. Wieviel Stunden „Bauch-Beine-Po-Training pro Woche zur Erhaltung seiner Form für die Frau nötig sind, das kann der Mann nur erahnen. Höchstwahrscheinlich liegt er daneben. Dem neuesten Schrei folgend könnte die Schöne auch eine Push-Up-Jeans tragen. Er würde es nicht bemerken. Hochhackige Schuhe sehrwohl. Sie geben dem Hinter immer eine straffere, und damit jüngere Erscheinungsform. Unterstützung erhält die Form durch den entsprechenden Gang der Lady. Dadurch ist der Mann mit allergrößter Wahrscheinlichkeit hin und weg.

Kein schöner Po ohne schöne Beine.Auf die Beine legt Nummer neun größten Wert. Wieviel Kilometer Jogging die Frau jeden Morgen für den Erhalt der schlanken Beine zurücklegt, davon erfährt der Mann höchstens dann, wenn er mit ihr eine Wohnung teilt. Die vielen Besuche in diversen Fitnessstudios mit Kursen in Pilates, Aerobic, Stretching oder BBP-Training sind die Voraussetzung für die schönen, schlanken Beine.

Nimmt man die Summe der Aufwendungen, die die Frau aufbringt, um zu gefallen, so könnte man zu dem Schluss gelangen, dass die Frau einen Großteil ihrer Zeit, ihrer Energie und ihres Kapitals aufbringt, um einem Schönheitsideal näher zu kommen. Dies macht sie nicht mal in erster Linie der Männern wegen, sondern für sich selbst. Und in der Tat investiert die Frau sehr viel Lebensenergie in ihr Aussehen. Warum es so ist, das soll Thema eines der nächsten Artikel sein. Der durchschnittliche Mann weiß sehr wenig davon. Er betrachtet gerne das gelungene Ergebnis. Er freut sich über die Schönheit der Weibsbilder, die es in großer Mehrheit genießen, wenn sie gefallen. Schließlich ist es eine Bestätigung für ihre vielen Mühen, die sie Tag ein, Tag aus auf sich nehmen. Sie tun dies nicht zuletzt, weil die Wertevorstellung in der heutigen Zeit, der westlich orientierten Welt genau in diese Richtung unterwegs ist. Attraktivität, Aussehen und der schöne Schein ist ein entscheidender Faktor, gesellschaftlich und ökonomisch gleichermaßen.

Als Fazit:
Der Mensch ist scheinbar zu sehr optisches Wesen, ist doch die Sehkraft des Menschen stärkster Rezeptor. Damit kann die Frau, wenn sie es gelernt hat, das Verhalten der Männer sehr bewusst lenken. Die Männer lassen sich vorzüglich lenken. Zumindest dann, wenn es um Belange der Optik und des damit verknüpften Verhaltens, sowie die Erwartungen der Männer geht. Und Männer setzen Himmel und Hölle in Bewegung, wenn es ihnen um die Schönheit der Frauen geht. Fast immer.

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