M Ä N N E R – Das am Ende doch schönere Geschlecht (109)

leth jeans hintern   mies-vandenbergh-fotografie

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NEIN, „leider😉 nicht“, soviel kann ich vorweg nehmen!

Es geht um das Gerücht, dass Männer im fortschreitenden Alter besser aussähen, als die Frauen. Doch was früher durch populäre Studien immer wieder als Fazit herausgestellt wurde, erwies sich seit Studien aus den 1990er Jahren als Irrtum. Es wurde zuvor auf der Erkenntnis begründet, dass Männer im Zuge ihres Alterns weniger schnell an Attraktivität einbüßten, als die Frauen. Dieser Fakt ist zwar durchaus richtig, doch die Betrachtung der gesamten Zahlen und Ergebnisse erklärte den Zusammenhang erstmals umfassend. In den neueren Ratings wurden die Frauen durchgehend von allen Gruppen (beide Geschlechter und über sämtliche Altersgruppen hinweg) stets mit einer höheren Attraktivität bewertet. Wenn man nun die Varianz betrachtet, so führt die viel größere Veränderung durch die eh höhere Attraktivität der Frau im Laufe des Alterns zwangsläufig zu einem stärkeren Abfall der Kurve, während es beim Mann nur deswegen viel moderater geschieht, weil er niemals die Höhe der Attraktivität der Frau erreichen konnte. Erst im sehr viel fortgeschritterem Alter (ab ca. 60 Jahren) kommt es vermehrt zur größeren Attraktivität des Mannes. Dazu folgende Abbildung:

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Die Grafik zeigt (nur beispielhaft) die Entwicklung der Attraktivität im Verlauf des Alters bei Männern und Frauen. Dadurch wird noch einmal deutlich, warum die Attraktivität der Männer langsamer zurück geht, die der Frauen schneller absinkt, aber immer noch auf einem anderen Niveau.

Denkt man jetzt an so bekannte Gesichter wie z.B. Sean Connery oder George Clooney, so mögen sie als Beispiele dafür herhalten, wie sich ein Gesicht eines Mannes zum immer positiveren entwickelt. Doch darf man an dieser Stelle nicht übersehen, dass es sich bei diesen Gesichtern, wie bei den Gesichtern aller in der Öffentlichkeit stehenden Personen, nur um einen kleinsten Bruchteil der Menschen um uns herum handelt. Nicht nur die häufig wiederkehrende Anwesenheit in den Medien verleitet uns zu diesen subjektiven Empfindungen, auch der durch diese hohe Frequenz an Abbildungen in uns erreichte Bekanntheitsgrad (…ja, den kenn‘ ich gut…) suggeriert uns diesen enormen Wertungsfaktor.

Gehen wir jedoch auf die Straße, setzen und in das schöne Bistro in der Altstadt, und beobachten sie vorbei laufenden Menschen einmal, so bietet sich uns doch ein gänzlich anders Bild. Da schlendert Herr X. und Herr Y. an uns vorbei, gefolgt von Herrn Z. Wie gestaltet sich nun da Bild der Herren ab 60? Wie viele George Clooneys schreiten an uns vorüber? Im Gegenzug dazu ist zu fragen, wie viele gut genährte Bäuche stiefeln entlang der Promenade? Wie viele Köpfe mit schütterem Haar sehen uns an? Wie oft schleppt sich ein kleiner, wohlgefütterter Herr neben seiner Gattin entlang der verträumten Gasse? Und nicht doch noch ein edel gekleideter, gut gebauter Herr in den Endfünfzigern?

Ich für mich stelle fest, dass es doch nicht sehr viele Männer sind, die ich zu den letzteren zählen würde. So werden auf der Straße doch die Erhebungen der Attraktivitätsforschung bestätigt. Mehr Liebhaber des allseits beliebten Gerstensafts säumen den Weg, wenn man unterstellen mag, dass der Genuss dieses Gebräus im Umfang des Bauches resultiert.

Da spielt auch die Tatsache keine Rolle, dass die Frauen der gleichen Altersstufe immer noch unzählige Kniffe und Tricks anwenden, um ihrem -dem Alter entsprechenden- Äußeren ein Schnippchen zu schlagen. Den allermeisten Männern ist es nach wie vor vollkommen unbekannt, mit welchen Methoden sich die Frauen seit je her unglaublichen Mühen unterziehen, um ihr Aussehen zum positiven (jüngeren) zu verändern. Im fortschreitendem Alter ändert sich daran nur wenig. Wenn es auch schon mal bei bekannten Persönlichkeiten wie etwa Cher, Darryl Hannah oder Elizabeth Taylor in der Presse bis ins Kleinste seziert wird, so sind das nur die Paradebeispiele, die uns allen (den Männern nur sehr kurzfristig) ins Bewusstsein gerückt werden. Gerade wir Männer finden diese Schönheiten trotz (oder vielleicht sogar wegen) der „kleinen“ Nachbesserungen doch „Supertoll“, oder? Die Attraktivitätsforschung hat es zumindest belegen können! ( Sollte es den Männern peinlich sein?)

Dazu in einem der nächsten Artikel mehr.

So komme ich zum Fazit, dass die Frauen in den letzen Jahrhunderten das schöne Geschlecht waren und heute weiterhin sind! Und, dass sie uns Männer sehr gezielt mit ihrem Äußeren steuern. Die Männer sind zwar im Begriff, sich auf dem Gebiet der Schönheitspflege und Körper-Gestaltung einzufinden, doch dabei stecken noch nicht mal in den Kinderschuhen, meine ich. Bewerten möchte ich diese persönliche Einschätzung an dieser Stelle nicht.

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