Beine oder „Die Säulen des Po“ (34)

mies-vandenbergh-fotografie

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In diesem Artikel möchte ich auf die Auswirkungen schöner Beine auf die Attraktivität des Hinterns eingehen. Interessant ist die Bedeutung kleinster Veränderungen durch modische und sonstige Maßnahmen im Hinblick auf Körperdarstellungen und Körperpräsentation.
Ich sehe gerne Menschen an. Das sagte ich häufiger. Ebenso gerne fotografiere ich Menschen. Davon zeugen nicht nur die Bilder der wohlgeformten Hintern, die dich hier begleiten. Auch Menschengesichter, Portraits in mannigfaltigen Ausführungen fotografiere ich gerne, Gruppen von Menschen im Alltag, ungestellt und nicht immer unterlegt mit aufwändigen Aufhübschungen halte ich für äußerst interessant. Lange Haare sowie wind- und wetter-gezeichnete Gesichter älterer Menschen und spielende Kinder bilden wunderbare Motive.

Das Thema dieses Blogs ist aber die Schönheit am Beispiel des Hinterns. Um ihn geht es vornehmlich, ihn halte ich -nach wir vor- für eines der schönsten Körperteile des Menschen, besonders, wenn es um die Linien des Körpers geht. Wir Menschen empfinden viele weitere Körperregionen des Menschen als etwas besonderes, hinzu kommen dabei noch die vielen möglichen Posen. Es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, welche Regionen es mehr oder welche es weniger sind, die uns magisch in ihren Bann ziehen.

Evolutionsbiologisch, aber auch kulturell bedingt, obliegen Männer erheblich stärker den Reizen des anderen Geschlechts, als die Frauen. Die Reize sind optisch am intensivsten, der Mensch ist erwiesenermaßen zu aller  erst ein Wesen bestimmt durch den Sinn der Augen. Jeder Mann aber auch jede Frau weiß es.

Wenn die Frau -wohl wissend um die Wirkung ihrer Reize- im Begriff ist, in die Öffentlichkeit zu treten, dann tut sie dies niemals, ohne sich vorher zurecht gemacht zu haben. Dieses Zurechtmachen hat keinen anderen Zweck, als sich mit möglichst großer Attraktivität für das männliche Geschlecht und mit größtmöglichem Vorteil gegenüber den weiblichen Genossinnen gegenüber zu etablieren. Beim Mann funktioniert das (eigentlich) immer, er ist den weiblichen Reizen stets ausgeliefert.

Für die Präsentation eines schönen Popos sind erwartungsgemäß wenige Handgriffe nötig, wenn denn die Figur entsprechend ist. Kleine Unzulänglichkeiten lassen sich leicht kaschieren, die Mode hält die passenden Mittel bereit. Soweit passt es beim schönen Hintern, auch vulgär gerne „Knackarsch“ genannt! Ist der Körper nicht so attraktiv, wird es schwieriger, einen optischen Vorteil herauszuarbeiten. Dabei würde der Beobachter für sich vielleicht feststellen, dass der Mensch etwas breit, etwas klein, etwas groß, etwas dünn, etwas anders ist, als es dem Menschen attraktiv erschiene.

Um also einen schönen Popo zu präsentieren, bedarf es weniger Vorbereitungen. Eine figurbetonte Hose ist der Anfang.

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Was wäre der Hintern aber ohne die Beine, besonders ohne die Oberschenkel. Seltsam anmutende Frage: Zu Recht wird jeder sagen, ohne Beine gäbe es keinen verlängerten Rücken. Dem würde ich niemals widersprechen. Was ich daran beschreiben möchte, ist das Verhältnis zwischen der Form des Pos und der Form der Beine, bzw. dessen Verlauf. Interessant sind die Proportionen zwischen Hintern und der Länge der Beine. Auch wichtig bei der Hosenmode ist der kleine Abstand zwischen dem Ende der Oberschenkel-Innenseite und dem Becken. Ein kleines Dreieck in der Durchsicht ist ein oft gefragtes Muß bei der Auswahl der Jeans. So verriet es mir eine Beraterin in einem Jeans-Store.

Sind die Beine gerade gewachsen, nehmen es die Betrachter nicht speziell wahr, es erscheint ein Eindruck von Harmonie. Im umgekehrten Falle jedoch fällt es meistens auf. Dabei denken die wenigsten an die nicht geraden Beine, sondern empfinden nur eine Disharmonie, ohne zu wissen, wodurch sie hervorgerufen wird.

Ein positives Äußeres erzeugt ein harmonisches Bild, das in uns Wohlgefallen auslöst. Am Beispiel der Beine möchte ich das aufzeigen. Schlanke gerade Beine wirken auf uns harmonisch, wenn aber die Knie leicht nach innen gebogen sind, so kommt ein wenig das Bild von X-Beinen zustande. Bis zu einem gewissen Grade nicht weiter dramatisch, ab einem bestimmten Punkte jedoch werden sie als krumm empfunden. Ab diesem Punkt der Krümmung fällt der Grad der Attraktivität gleichfalls merklich ab. Symmetrisch gewachsene Beine unterstützen demzufolge sehr deutlich das Aussehen des Hinterns. Eine einfache wie einleuchtende Aussage. Dazu braucht es kaum einer wissenschaftlichen Untersuchung, könnte man meinen. Doch die Attraktivitätsforscher nahmen sich der Beziehung von Beinen und Po dennoch an und sie stellten manch überraschendes Ergebnis heraus.

Bevor ich zu den Einzelheiten bei der Untersuchung der Beine komme, möchte ich übergreifend  Vorweg nehmen, dass die gesamte Form der Beine großen Einfluss auf die Attraktivität des Pos hat. Verschiedene Maßstäbe, symmetrische sowie förmliche Ausprägungen bilden einen Pool, aus dem alle Zutaten in freiem Maße kombiniert werden können und untereinander diesen Einfluss ausüben.

Im Einzelnen seien genannt die Länge der Oberschenkel, die Länge der Wadenbeine, der Bezug derer zueinander, die Formung der Knochen, der Aufbau der Muskeln und die Ausprägung der Knie(Fohlenknie). Es liegt mir fern, eine Zutatenliste für ein Modelcontest zu erstellen, doch ich halte es für spannend zu beleuchten, welche kleinsten Veränderungen der obigen Zutaten welche Auswirkungen auf die Schönheit und Attraktivität des Menschen haben, ganz zu schweigen vom Einfluss der Mode, z.B. der hochhackigen Schuhe und deren Einfluss auf die Poform durch die modische Verlängerung der Beine. (Helmut Newton)

Die Einzelheiten im 2. Teil!

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