Die Faszination des Weiblichen (33)

juwe jeans hintern Mies-Vandenbergh-Fotografie

Mies-Vandenbergh-Fotografie

 

“ Ein Frauenhaar zieht mehr als hundert Ochsen“  (Unbekannt)

  Viele, sehr viele Worte beschäftigen sich mit der Faszination des Weiblichen. Entscheidend für meine persönliche Betrachtung des weiblichen ist, dass ich als Mann heterosexuell bin. Damit empfinde ich das andere Geschlecht, nämlich die Frau, anziehend. Nicht nur Männer beschreiben das weibliche Geschlecht immer wieder mit den bezauberndsten Worten, auch Frauen tun dies mit großer Hingabe. Wenn ich vom grundlegendsten Bedürfnis des Menschen ausgehe, und ich meine dies bei aller „Zivilisation“ tun zu dürfen, dann kommt der Part der Fortpflanzung neben den Bedürfnissen nach Nahrung und Wohnen als Hauptverantwortlicher dafür in Frage.

   Die Menschheit bewegt, wie bei Tieren und Pflanzen, der allseits bekannte Fortpflanzungstrieb. Dient dieser der Arterhaltung, so dient unser „Mögen“ des anderen Geschlechts rein wissenschaftlich betrachtet ausschließlich der Fortpflanzung. Biologisch betrachtet hat die Natur Mechanismen entwickelt, die zwingend zur Arterhaltung beitragen. Nämlich sind bei der zwei-geschlechtlichen Fortpflanzungsweise bei den meisten Wesen Schlüsselreize in Form von körperlichen Attributen vorhanden, die dem anderen Geschlecht eindeutig zugeordnet werden können. Zum Teil geschieht dies in veränderter, optischer oder geruchlicher Weise als Paarungsbereitschafts – Symbol. (z.B. Farbe, Duftstoffe, Körperhaltung bei Tieren; Kleidung, Verhalten, Kommunikation beim Menschen.)

   Wir Menschen pflanzen uns ausschließlich in zwei-geschlechtlicher Art und Weise fort. Wir brauchen damit zur Arterhaltung einen Partner, den wir uns aussuchen können. In Vitro Möglichkeiten lasse ich hier unberücksichtigt. Eine unermessliche Anzahl an möglichen Konstellationen der Partnerwahl vor Augen ist der Mensch in der Realität meist jedoch in seinem engeren oder weiteren Wirkungskreis räumlich begrenzt. Durch die einfache Möglichkeit des Reisens und der relativ einfachen Wahl des Wohnortes und damit genau dieses Wirkungskreises ist es uns Menschen mehr als jemals zuvor gelungen, in einem Kreis von Menschen vielfältigster ethnologischer Herkünfte zu leben und zu wählen.

Eine Auswirkung dessen ist in der Tatsache deutlich geworden, dass sich die allgemeingültigen Schönheitsideale nicht mehr nur in einem Typus Mensch widerspiegeln, sondern sie variieren. Nicht dass es ein bloßes Phänomen unserer Zeit wäre, gab es doch immer schon Reisende oder gar Völkerwanderungen, doch in diesem Ausmaß und besonders dieser Geschwindigkeit ist es heute exorbitant geworden. Die allgegenwärtige Anwesenheit der Medien noch nicht mal einbezogen, multiplizieren diese alles um ein Vielfaches. Somit haben wir Menschen in allen erdenklichen optischen und wesentlichen Facetten vor uns, die, ob wir wollen oder nicht, einen Einfluss auf unser Weltbild, genauer gesagt Menschenbild ausüben und es damit formen.

    Sehen wir nun den einen oder anderen Menschen vor uns, sehen ihn an, nehmen ihn also wahr, so empfinden wir ihn in nur Sekundenbruchteilen als sympathisch oder unsympathisch. Ursprung dieser Entscheidung sind neben anderen Instanzen die Erinnerungen an bereits gesehene Personen, sozusagen die Summe aller gesehenen Menschen jemals, wie Wissenschaftler bewiesen. Diese Prämisse als Voraussetzung behandelt, zählt jeder wahrgenommene Mensch auf der Sollseite unseres Menschenbilder – Kontos, während sich die Haben-Seite auf unsere Vorlieben/Mögen/Attraktivitäts-vorstellungen direkt auswirkt.

    Angewandt auf das Thema meiner Faszination des Weiblichen bedeutet das, dass sich durch die Permeabilität meiner Eindrücke immer ein neues Ideal von Schönheit entwickelt, dessen Spuren sich in den fotografierten Bildern nachvollziehen und auch beschreiben lassen. Ich bin fasziniert von einer Weiblichkeit, die ich tatsächlich immer neu definiere, die ich immer neu entdecke. Ich sehe gerne einen schönen Menschen an, entdecke immer wieder schöne Körperlichkeiten, entdecke ansprechende Gesichter und traue mich, sie anzusehen! Ich finde es einfach schön, einen schönen Hintern anzusehen, aber darum dreht sich gerade das gesamte Thema in diesem Blog.

juwe2 jeans hintern Mies-Vandenbergh-Fotografie

Mies-Vandenbergh-Fotografie

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s