Durchsicht – Schöne Beine machen einen schönen Popo (22)

mid jeans hintern Mies-Vandenbergh-Fotografie

Mies-Vandenbergh-Fotografie

In diesem Artikel geht es um die Form des Hinterns und den Einfluss der Beckenbreite auf die Figur der Frau.

   Die Breite des Beckens in Verbindung mit dem Umfang des Verlaufes von Oberschenkel zum Po bestimmt im Wesentlichen die Symmetrie des Körpers im unteren Bereich. Die Veränderung eines dieser Attribute nimmt direkt Einfluss auf das Gesamtbild der Körperproportionen und in dessen Kontext zur Erscheinung des Körpers in seiner Kleidung.

   Nimmt man beispielsweise den Umfang der Oberschenkel, so kann man ab einer bestimmten Weite bei der vor- und rückwärtigen Ansicht nicht mehr die Grenze des einen zum anderen Oberschenkel respektive Beines erkennen. Bei einer größeren Breite des Beckenknochens relativiert sich der Umfang der Oberschenkel im Hinblick auf die proportionalen Gemeinwerte bis zu einen bestimmten Maße. Darüber hinaus greift auch diese Breite nicht mehr. Relevant bei der Betrachtung der Figur des vollständigen Menschen ist also nicht nur den Bereich von der Hüfte bis zu den Oberschenkeln, sondern die Länge der Beine auf der einen und die Ausdehnung des Oberkörpers auf der anderen Seite. Im Umgangssprachlichen als „unförmig“ wird ein Körper dann bezeichnet, wenn die Beine proportional zu kurz sind. Dies aber mehr noch, als bei proportional zu langen Beinen. Wohlgemerkt beschreibe ich hier ausschließlich das Aussehen des Menschen, die Betrachtung des Wesens erfolgt an dieser Stelle nicht.

   Die Breite des Beckenknochens als Hinweis auf die Geschlechtlichkeit wurde an anderer Stelle schon beschrieben. Aktuell betrachte ich die Figur des weiblichen Körpers in Hinblick auf das Hauptthema „Der wohlgeformte Hintern“. Bei einer größeren Breite des Beckenknochens und einer größeren Länge der Beine divergiert das Aussehen zur Attraktivität. Dabei ist im Rahmen der Attraktivitätforschung wieder die Tendenz zur Mittelmäßigkeit zu beobachten, wenngleich ein breiterer Beckenknochen weniger Zuspruch findet, als ein schmaler Beckenknochen. Beispiel Werbeindustrie: Dort ist zu erkennen, dass die eingesetzten Frauenkörper schon eine weibliche Form haben. In der Mehrzahl haben die Modelle jedoch ein schmaleres Becken. Nichtsdestotrotz wird für uns hier ein Bild erzeugt, welches mehr einer Idealform nahekommt, als der Realität. Die Frage zu stellen, ob wir mit dieser Form verführt werden wollen, oder ob wir durch diese Darstellungen ein Stück weit der Realität entfremdet werden, halte ich für durchaus legitim. Die wenigsten von uns sehen aus wie die Modelle, die wir erblicken. Ich meine, dass wir gerne eine tendenziell modellhafte Figur haben möchten. Wenn wir eine Modelfigur auch nicht haben, so möchten wir in jedem Falle solche aber lieber sehen, als die Realität des gemeinen Durchschnitts.

   Vergleiche ich bei der Betrachtung der Frauen ihr Aussehen mit dem Idealbild aus meiner eigenen Vorstellung, dann finde ich immer wieder mehr ein Teilbild aus dieser Idealvorstellung und Phantasie wieder. Selten finde ich Menschen auf der Straße, die meinem Idealbild entsprechen. Ich möchte behaupten, dass jeder von uns ein Bild eines Idealmenschen in seiner Vorstellung hat. (unabhängig davon, in wie weit dieses Bild einen Bezug zur Realität hat oder nicht hat oder haben soll)

   Beim Menschen ist es nun so, dass er die Bilder, die seine Augen in sein Gehirn weiterleitet, nur zum aller kleinsten Teil als „Neues Bild“ erfasst. Der weitaus größere Teil besteht aus schon gespeicherten Informationen, also schon existierenden Bildern unseres Gedächtnisses. Daher täuschen wir uns meist beim ersten reinen Anschauen des Gegenüber. Erst beim bewußten nochmaligem Hinsehen bemerken wir Einzelheiten. Wir sehen also hin, denken oder stellen für uns fest: „Hübsch!“ oder „Schöner Mensch“, nehmen aber deshalb noch nicht die Einzelheiten wahr, die uns zu solch einer Aussage führten. Diese sehen wir oft erst auf den zweiten Blick, wobei sich das alles in einer Zeit von unter einer Sekunde abspielt. Das sei nur am Rande erwähnt.

   Ein sehr schönes Bild einer Frauenfigur habe ich dann vor mir, wenn bei der Ansicht des Hinterns oder auch bei der Ansicht von vorne die Oberschenkel am Übergang zum Becken ein Spalt erkennen lassen, also etwas Raum zwischen den Oberschenkelansätzen zu sehen ist. Dadurch entdecke ich eine symmetrische Form des Popos, der durch den Verlauf in die Beine übergehend noch eine wunderschöne Betonung der Pobacken erhält!

   Dadurch ergibt sich für mein Schönheitsempfinden eine viel größere Bedeutung der Beine in Sachen „schöne Popos“, als die Breite und Form der Taille. Im selben Kontext steht die Form der Beine, die -erneut- ein Mittelmaß zwischen O- und X- Beinen verlangen. Sie sollten gerade gewachsen sein. Denn auch das trägt ganz erheblich zu der vorher beschriebenen Symmetrie bei, die unsere Attraktivität -den erwähnten Forschungsergebnissen nach- in hohem Maße steigert.

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