Hintern in der frühen Kunstgeschichte ( 7 )

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Die frühen Hochkulturen

   Das Thema Abbildungen des Hinterns in der Kunst habe ich schon kurz angerissen, nun möchte ich es wieder aufgreifen.

Suche ich in den Werken der frühgeschichtlichen Kunst, so finde ich dort bezeichnende Beispiele für Werke mit Abbildungen des Hinterns. Auf Gefäßen der frühdynastischen ägyptischen Kunstepoche sind Abbildungen von Menschen -für meinen Geschmack- stark idealisiert dargestellt. Betrachte ich die Fresken ägytischer Künstler, so empfinde ich jene gezeichneten Beine als überdurchschnittlich schlank, lang (z.B. Gruppenstatue des Iai-ib und seiner Gemahlin Chuaut) und dabei dennoch ungemein wohlproportioniert. Im weiteren Verlauf von Gesäß über die Hüfte hinweg sind die Proportionen -sogar nach heutigen, westlichen Massstäben- nahezu ideal, wenn man einen idealen Verlauf als möglich voraussetzen mag (Wandmalereien in Theben). Es wurde vom Zeichner dort eine auffallend schlanke Hüfte gezeichnet. Gleichwohl die Taille, sie wurde auch proportional schlank gezeichnet. Dieser Tenor für die schlanke Form des menschlichen Körpers findet sich über alle Reiche ( altes, mittleres und neues Reich) in einem Zeitraum von nahezu 5000 Jahren beständig wieder.

Daraus ergibt sich auf den überlieferten Zeichnungen ein -für meine Augen- wohlgeformter Hintern, der, blicke ich nur auf den Bereich des Hinterns und der Hüfte, sowie den Oberschenkelansatz, eher dem eines jüngeren Menschen entspricht. (An den Ufern des Nils von Edda Bresciani

   Man kann folgendes gut erkennen: die Breite des Beckens hat einen bedeutenden Einfluss auf die Form des Hinterns, wie ich schon vorher bemerkte. Durch die jungenhafte Darstellung von Körpern, und gleich dabei, ob es sich um weibliche oder männliche Bildnisse handelt, weist auf die wesentliche Bedeutung der Körperproportionen in der ägyptischen Kunst hin. Mit jungenhafter Darstellung meine ich hier im Speziellen die Breite des Beckens. Durchgängig idealisiert ist in der Abbildung ein verhältnismäßig schmales Becken. Folglich werden auch Oberschenkel und Beine schlank dargestellt.(Die Göttin Iris)

So konstatiere ich, schon damals, mit dem Beginn der ägyptischen Hochkulturen, in der Zeit um 1000 v. Chr. könnten Schönheitsideale unter den Menschen eine wichtige Bedeutung gehabt haben. Die Hinweise darauf lassen mich dies hervorheben, finden wir doch aussagekräftige Zeugnisse davon, denn es ist davon auszugehen, dass die Normalverteilung der Körperformen auch damals schon starke Abweichungen beinhaltet hat. Überlieferungen aus der Zeit sind allgemein nur sehr dürftig vorhanden, daher bleibt vieles davon Spekulation. Allein die Konsistenz in der Darstellung über mehrere Jahrtausende hinweg geben Anlaß zu derartigen Vermutungen.

Die wunderbare Form des Hinterns ( 6 )

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  Bei der Betrachtung des Hinterns fallen mir neben der Breite und Tiefe, der Größe und Form besonders die Proportionen auf; als Gesamtbild oder Gesamteindruck, vielleicht aus der Entfernung, noch bevor Einzelheiten zu erkennen wären.

Geht man von den vielfach untersuchten Proportionen des Gesichtes aus, so kann man – durch Studien unterstützt – sagen, dass Proportionen eine entscheidende Aussagekraft auf die Erscheinung des menschlichen Körpers haben. Beim Gesicht können es beispielsweise der Augenabstand oder die Augengröße sein, ferner die Augenform und explizit die Form der Brauen. Gleichwohl die Form der Wangenknochen, die Form des Kinns, oder die Form des Mundes lassen eine bestimmte Aussage entstehen. Auf Anhieb können wir sagen, welches Gesicht uns sympathisch ist und welches Gesicht nicht.

    Britische Forscher erstellten aus vielen Fotos mittels Software am Rechner Durchschnittsgesichter (Morphing), bei denen sie die Symmetrie gezielt veränderten. Als Ergebnis stellte sich ohne große Überraschung heraus, dass symmetrische Gesichter stets attraktiver bewertet wurden. Viel häufiger wurden sie als ansprechend beschrieben, sogar als sympathischer bezeichnet, als asymmetrische Gesichter.

   Bei der Betrachtung des Körpers wurden von diversen Wissenschaftlern ganz ähnliche Versuchsreihen durchgeführt. In den Ergebnissen konnten dabei vergleichbare Schlussfolgerungen gezogen werden. Das hat u.a. William Brown mit seinen Kollegen von der Brunel University in Uxbridge, Großbritannien herausgefunden.  Sie haben menschliche Körpermodelle eingescannt, die anschließend Versuchspersonen vorgestellt wurden. Diese Versuchspersonen sollten daraufhin die Attraktivität der Körper bewerten. Als Erkenntnis konnte von den Wissenschaftlern heraus gestellt werden, dass die Versuchspersonen jene Menschen mit symmetrischen Körpern für wesentlich attraktiver hielten, als solche mit einem weniger symmetrischen Körperbau.

      In einer weiteren Studie berichtet Cinzia Di Dio von der Universität in Parma über eine Bewertung von Bildern von Skulpturen menschlicher Körper. Die Forscher zeigten Probanden Bilder dieser Skulpturen, die im original abgebildet waren, zwischendurch fügten sie jedoch immer wieder Bilder von den gleichen Skulpturen ein, die jedoch mit einem Computerprogramm unwesentlich verfremdet worden waren. (z.B. kaum erkennbar kürzere Beine,…) Gemessen wurde u.a. die Gehirnaktivität bei den Probanden während der Betrachtung der einzelnen Bilder. Es zeigte sich, dass bei der Betrachtung der originalen, unverfälschten Bilder die Gehirnaktivität messbar höher war, als bei den verfremdeten Bildern der Skulpturen. 

   Damit bestätigt sich (für mich), dass Menschen – bewußt und unbewußt – ein Auge für die Körperproportionen des Gegenüber haben. Vielleicht genetisch bedingt erkennen wir den gesunden, wohlgeformten Habitus des Körpers sehr schnell und eindeutig.

   Bei Menschen im fortpflanzungsfähigem Alter, denen die Prämisse der Suche nach dem gesündesten Fortpflanzungspartner unterstellt werden mag, laufen bestimmte Prozesse zwingend ab. Wie in archaischen Zeiten werden in den Windungen unseres Gehirnes entsprechende Muster abgespult. Auch wenn wir dem nicht nachgehen, so konnten diese Abläufe doch ausgiebig erforscht und bestätigt werden. Erleichternd für die Auswahl oder das Erkennen der positiven Proportionen kommt in unserer Zeit die relativ leichte Erkennbarkeit der Verhältnisse der Körperglieder hinzu. Nämlich durch die Art der körperbetonten Kleidung. Die aktuelle Mode zeigt den Menschen einerseits Deutliches vom Körper des Menschen, allerdings lassen sich dadurch auch weniger gut eventuelle Defizite verbergen.

   Jeder Mensch findet, durch mannigfaltige, lebenslange Einflüsse bedingt, wie durch genetische Vorgaben begleitet, einen eigenen Typus von Körper attraktiv. Das ist zwar nicht unbeachtet der allgemein gültigen Vorstellungen von schönen Körpern getrennt zu sehen, doch in Verbindung mit dem Charakter des Einzelnen kommen weitere maßgebliche Einflüsse zum Tragen.

   Für mich beispielsweise möchte ich feststellen, das mir der nicht ganz schlanke Körper, aber auch nicht der zum Vollschlanken neigende Körper vom Ansehen gefällt. (Siehe meine Fotografien) Da es in diesem Blog zuvorderst um die Erscheinung geht, lasse ich das Wesen, den Charakter, das Herz des Menschen außen vor! In gewisser Weise handelt es sich hier also um Oberflächlichkeiten 😉 „Die Formen des Körpers“. Es werden Einflüsse der Kulturen, Moden und Perioden beschrieben werden, und auch versuche ich herauszufinden, ob es Parallelitäten gibt. Ein für mich spannendes Feld, herauszufinden, wie der Mensch tickt. 🙂

Das visuelle Wesen – oder „der Mensch sieht gerne hin“ ( 5 )

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In diesem Artikel beleuchte ich kurz die Regionen des menschlichen Körpers und die Häufigkeit der Betrachtung dieser Regionen. Die Wichtigkeit der Augen als bedeutendster Sensor des Menschen ist dafür entscheidend.

    Wenn ich mit Freunden und Freundinnen über das Thema Aussehen spreche, so finde ich so viele Meinungen wie ich Menschen finde. Begegnen wir einem Menschen, sehen wir ihn als erstes an! Als soziales Wesen können wir nicht anders, als zu schauen. In diesem flüchtigen Augenblick frage ich mich, wohin wir beim gegenüber zuerst sehen? In der Summe der Benennungen ist jeder Fleck des Menschen benannt. Alles? Ja, ich meine alles, wenn auch manche Körperansichten oder Teilansichten nicht auf den ersten Blick zu sehen sind, weil sie abgewandt sind oder üblicherweise mit Kleidung bedeckt sein sollten. Wenn mir mein Freund Markus sagt, er fände die schlanken Füße seiner Frau besonders schön, so hat er sie vermutlich beim ersten Treffen in der Mensa der Uni, wo er sie zum ersten Male traf, noch nicht sehen können. Im Freibad wäre das natürlich möglich gewesen.

   Oft werden in den Antworten der Befragten die bezaubernden Augen genannt, die als „Tor zur Seele“ etwas sehr faszinierendes an sich haben. Nebenbei sind es gerade die Augen, die den Gegenüber betrachten, ansehen, die ihm oder Ihr nachgucken. Tief in die Augen schauen wir unserem Gegenüber, wenn wir mit ihm sprechen. Verschämt schauen wir mitunter weg, wenn uns etwas peinlich ist, so daß unsere Augen möglichst nicht zu sehen sind. Wir senken unseren Blick, wenn wir traurig sind.

   Häufig nennen mir meine Freunde und Freundinnen die Beine, die Haare, auch die Brust, der Busen, und natürlich der Po ist ebenso dabei. Nicht unbedeutend ist dabei die Gesamterscheinung des Menschen. Welche Körperproportionen hat er? Wie ist es mit der Form? Wie ist es bei einer „Unförmigkeit“. Dazu wurden einige wissenschaftliche Studien in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse nach ihrer Durchführung erstaunlicherweise die Aussage zur Folge hatte, dass es sehr große Unterschiede in der Bedeutung oder Bewertung der Proportionen des Körpers gab. Die Probanden erkannten dabei sehr sicher Abweichungen von der Norm von den allgemeingültigen Vorstellungen des idealisierten Körper.

   Erste bekannte und überlieferte Überlegungen über die Körperproportionen werden uns durch die Zeichnungen von Leonardo da Vinci vor Augen geführt. Die Zeichnung „Das Bildnis des vitruvianischen Menschen“ ist in die Elemente des Kreises aufgeteilt, welche uns verdeutlichen, wie Leonardo da Vinci die Körperbereiche unterteilt hat, um die Verhältnisse der Bereiche untereinander in Beziehung zu setzen. Beispielsweise wirkt ein kleiner Po bei sehr langen Beinen anders, als bei proportional kürzeren Beinen. Wie ein großer Po gleichsam je nach Breite des Beckens eine gänzlich andere Form erhält.

   Was haben nun die Körperproportionen mit dem Hintern zu tun? Wenn ich Menschen nach der Attraktivität frage, so sind die Antworten meist auf eine bestimmte Körperregion bezogen. Klassisch sind natürlich der Po und der Busen bei Frauen, bei Männern ist es gleichfalls der Po und die breite Schulter. Sonst noch habe ich erfragt:

  • Gesicht
  • Haare
  • Hände
  • Zähne
  • Fingernägel
  • Beine
  • Augen
  • Mund
  • Wangen
  • Lippen
  • Hüfte
  • Oberarme

   Wohlgemerkt, es geht hier in der Betrachtung um das Aussehen des Menschen und die Bedeutung dessen in unserer Gesellschaft. Was den Menschen im Wesentlichen ausmacht geht noch viel weiter, wird von mir hier jedoch nicht explizit beschrieben. (Wesen, Seele, Lachen, der Blick, das Handeln im Besonderen, …) Dass der Mensch nur als Ganzes zu sehen ist, dürfte jedem bewusst sein. Im Besonderen möchte ich, wie es der Titel bereits verrät, auf die Bedeutung des Pos eingehen, sowie die mit diesen Überlegungen verbundenen gesellschaftlichen Restriktionen beleuchten. Vorweg möchte ich der Frage nach der Rolle der Körperproportionen bei der Betrachtung des Pos nachgehen.

    Beim Verlauf von Hüfte und Becken über den Po bishin zu den Beinen, speziell den Oberschenkeln führt der Knochenbau des Menschen zu den unterschiedlichsten Linien. Betrachte ich einmal die Breite des Beckenknochens in der Frontalansicht, so kann das Antlitz des Menschen von vorne oder von hinten sehr stark variieren. Eine frauliche Form und Breite des Beckens zeichnet einen eher breiten Po, während ein schmaleres Becken demnach einen schmalen Po formt. Nebenbei erwähnt spielt das Alter eine zusätzliche Rolle. Ziehe ich das Kindchenschema heran und betrachte gleichzeitig die Stadien der Körperentwicklung vom jungen Mädchen zur Frau, so findet während dieser Entwicklung eine allmähliche Verbreiterung des Beckenknochens statt. Fachleute sprechen gemeinhin von der Entwicklung der Gebährfreudigkeit des Beckenbereiches. Ferner verändert sich mit zunehmendem Alter der Winkel im Oberschenkelknochenkopf und -hals, der sog. CCD-Winkel wird größer und die Hüfte wird breiter: Der Winkel beträgt bei Säuglingen 145°, beim Kind etwa 140°, ab der Pubertät 130° beim Erwachsenen etwa 126° und beim alten Menschen etwa 120°.

Ein breiteres Becken galt seit je her als ein Indiz für die Fähigkeit, Kinder (leichter) zu gebären, und dies führt neben anderen Anzeichen zu gesteigerter Attraktivität. Warum in unserer Gesellschaft – entgegen dieser Natürlichkeit der fraulichen Entwicklung – das schmalere Becken zum Schönheitsideal forciert wird, ist Thema eines weiteren Beitrages.

Die Tatsache, dass heranwachsende, jüngere Menschen einen schmaleren Beckenknochen ausgebildet haben, als ausgewachsene und ältere Menschen mag in dem überbewerteten Streben nach Jugend besonderen Einfluss nehmen. Besonders bei Frauen wird dies deutlich. Ein schmales Becken gilt in der heutigen Zeit (2012) als attraktiv. So gilt es über die Kulturen hinweg als ein Zeichen von Jugend, das, wonach alle Menschen weltweit streben. Wenn ich den Menschen von der Seite betrachte, so spielt die Breite des Beckens nicht eine solch bedeutende Rolle, während bei der diagonalen Ansicht die Breite wieder eine Rolle im Zusammenspiel mit der Proportion zum Gewebe, den Fettreserven und den angrenzenden Körperteilen einnimmt. Für den Betrachter werden diese Perspektiven rein intuitiv bearbeitet, mit der Folge, dass ihm mal der eine, mal der andere Mensch besser gefiel. Das „Warum“ ergründen die wenigsten, und es steht auch nicht zur Debatte, weil die Reaktion des Menschen trotz Information nicht anders verläuft, als zu Urzeiten.

Fazit:  Was kann ich festhalten? Der Mensch ist ein durch und durch visuelles Wesen. Und obwohl er meint, mit seinen Augen alles zu erkennen, spielen sich viel komplexere Vorgänge beim einfachen Betrachten, z.B. eines wohlproportionierten Hinterns ab, als nur sehen. Die Frage zu klären, wieviel davon gesellschaftlich geprägt oder natürlich abläuft, ist ein interessantes Themenfeld und sicher einer näheren Untersuchung würdig. Mehr dazu möchte in den folgenden Beiträgen erläutern.

Warum ( 3+4 )

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Warum veröffentliche ich meine Bilder und meine Gedanken hier im Blog?

Ich möchte Schönheit darstellen. Ich möchte Schönheit in Frage stellen. Ich möchte anregen zum Hinterfragen. Ich möchte begeistern. Ich möchte auffordern zum Denken und zum Fühlen. Dazu eine erste Herleitung:

Gehe ich durch die sommerlichen, von der Tagessonne erwärmten Straßenzüge der Stadt und sehe mir im Vorübergehen so manchen Hintern an, frage ich mich, was es ist, dass mich zu diesem öffentlich-heimlichen Blick reizt! Was hat es mit der Form und dem Aussehen des Pos auf sich. Welche Bedeutung hat der Hintern für uns Menschen?

In der Literatur wird gerne auf folgenden historischen, archaischen Sachverhalt verwiesen: als die Menschen noch nicht aufrecht gingen, zeigte sich den Männern der Po der Frau als erstes Körperteil, sobald sich ein Akt der körperlichen Vereinigung anbahnte. Daraus soll das Interesse der Männer am Popo der Frauen entstanden sein.

Frauen wiederum sehen -nach Tenor dieser Meinung- im kräftigen Po des Mannes den Jäger, der sie gut ernährt und auch mit Kraft vor den Gefahren des wilden, gefährlichen (menschlichen) Dschungels behütet. Heute, viele Jahrtausende später, ist eine zusätzliche Erklärung zu finden, denn ich hörte davon, dass die Menschen sich weiterentwickelt haben sollen. Die Worte höre ich wohl, … . 😉

Da wir Menschen immernoch gerne hin und wieder auf den Po sehen, machte ich ein paar Untersuchungen in meinem Mikrokomos. Versuche der Deutung über diese Vorliebe, die ich im Grunde genommen teile, gibt es viele. Auch im Netz finden sich zahlreiche Thesen, jedoch genauso viele Antithesen. Diese zu bewerten steht mir nicht zu, denn ich bin kein Verhaltensforscher! Aber ein Beobachter bin ich, wie es jeder Mensch sein kann. Ich beobachte zunächst mich selbst. Weiterhin frage ich die Menschen in meiner Umgebung nach ihren Gedanken, nach ihrer Sicht der Dinge. Zur Antwort erhalte ich manch ehrlichen Gedanken, und auch viele direkt ausgesprochene Gefühle zu dieser Frage.

Wenn Du bis hier hin gelesen hast, und interessiert bis, so frage Dich:“Was gefällt Dir (als Frau oder Mann) am Hintern des Anderen? Was denkst Du, und warumdenkst Du es so?“

Die Frage, warum ich diesen Blog führe, ist noch nicht beantwortet. Das möchte ich gerne tun! Bilder von schönen Hintern in Jeans finden sich im Netz zur genüge. Dabei sind wirklich tolle Pos. Ebenso wie Fotografen, denen ein sehr ästhetisches Bild im rechten Augenblick gelang, mal bei einer Komposition, mal auch als Schnappschuss. Stellen meine Bilder somit nur einen weiteren Pool für Bilder von Hintern in Jeans dar? Ja und nein ist hier richtig.
Meine Bilder präsentiere ich mit meinen Gedanken, meinen Erfahrungen in Sachen Fotografie und stelle meine Kritik der gesellschaftlichen Umgangsweise mit dem Thema „Hintern“ im Speziellen und „Schönheit und Aussehen“ im Allgemeinen anheim.

Ich möchte Ansichten und Einsichten erzeugen, beim Leser, also Dir, um festzustellen, ob Du in Deiner ethischen Überzeugung vielleicht festgefahren in einem Diktat der Sittenlehre darbst.

Ich möchte des weiteren eine Anregung geben. Eine Anregung zum Hinsehen, zu dem, was schön ist im Auge der Betrachterin und des Betrachters. Warum soll ich nicht einen Menschen ansehen, der in meinen Augen schön oder/und interessant ist. Der Mensch ist ein zutiefst visuelles Wesen. Sicher gibt es „feste“ Kriterien, nach der Schönheit definiert wird. Aber wir werden sehen, dass manche dieser Schönheitsstatuten rein geografisch und andere periodisch schwankend dahergekommen sind, wie auch wieder andere grenzenüberschreitende, zeitlose Gültigkeit besitzen. Es ist in Sachen Schönheit seit menschengedenken alles im Fluss und doch universell. Wir gerade in diesem Augenblick auf dem Erdball zu Miete wohnenden Wesen sind häufig fokussiert auf die aktuelle Mode und das aktuelle Schönheitsideal. Dass wir noch einen Wandel erleben ist sicher nicht ungewiss. Dennoch können wir nur mit der Erkenntnis über diesen Zustand etwas verändern, wenn uns dieser missfällt.

In meinen Augen ist der wohlgeformte Hintern E I N schönes Körperteil des Menschen. Da ich ein Mann bin -und heterosexuell- wirkt der schöne Po einer Frau anziehend auf mich, ich sehe gerne hin und manchmal wieder hin. Aber auch schöne Männerpos gibt es unbestritten.

Vielleicht möchte der oder die Ein(e) oder Andere uns hier im Kommentar seine Gedanken dazu mitteilen.

Auch jemandem zu sagen, er wäre in den Augen des Hinsehenden schön, gutaussehend, hübsch, interessant oder was auch immer, oder er habe einen tollen Po (frei von Hintergedanken meine ich, als Kompliment), ist meines Dafürhaltens kein falsches Wort. Was wird man hören? Mache es mal, und Du wirst staunen.

…ich wünsche viel Vergnügen beim Hinsehen…

Der wohlgeformte Hintern – Fotografie, Ansichten und Geschichte(n) ( 1+2 )

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Guten Tag liebe Leser!

Danke für’s Hereinschauen und Willkommen beim Lesen und Schauen meines Blog.

Es geht um

  • die Faszination des Aussehens (am Beispiel des Pos)
  • Schönheit und Attraktivität (nicht nur dieses Körperteils)
  • die Beziehung zwischen Gesellschaft und Aussehen des Einzelnen
  • das Verhalten des einzelnen Menschen (in Bezug auf das Aussehen)
  • neu seit Ende 2016: Traumfragen und Bildnisse schöner Menschen
  • neu seit 2017: Fotografie als Statement und Gedanken zur Fotografie

Ich möchte ein Statement über die Faszination für den menschlichen Körper und sein Aussehen einbringen.

〈 Ergänzung 2016: Zunehmend beschäftige ich mich in meinen Artikeln mit dem sozialen Aspekt von Schönheit, Aussehen und dem Selbstverständnis des Menschen in Verbindung zur Gesellschaft; was macht den Menschen aus, in wie weit formt der Mensch Gesellschaft und Gesellschaft den Menschen. Der momentane und stetige Wandel der Sichtweise in den Wissenschaften empfinde ich als sehr spannend. 〉

Auch wenn für den ein oder anderen Menschen die Begeisterung für den Körper des anderen oder gleichen Geschlechtes beispielsweise bei Gesicht, den Beinen, den langen Haaren, dem Busen oder den Händen liegt, oder aus einer Mischung der verschiedenen Körperpartien besteht, so ist es im übertragenen Sinne immer der Reiz der Äußerlichkeiten, der auf uns Menschen wirkt. (Schlüsselreiz)

Natürlich nicht nur meine Faszination ist hier gemeint, wenn ich über die Bedeutung des Aussehens allgemein, und beispielhaft über den Hintern im speziellen berichten möchte. Es ist ein Körperteil, der sehr viele Menschen anspricht, bewundern lässt, hinsehen lässt – nicht nur Männer – auch Frauen tun dies gerne.

So geht es im weiteren Verlauf immer wieder um das Thema „Schönheit“! Damit untrennbar verbunden ist „Aussehen“, „Attraktivität“, „Gefallen“ und „Wirkung“. Wissenschaftliche Betrachtungen von Karl Grammer und seinem Team verschlang ich schon in meiner Jugend.

Dazu kommen viele Veröffentlichungen von Personen aus der Attraktivitätsforschung, wie z.B. Ronald Henss. Ich stelle fest, dass es sich bei dieser Wissenschaft um einen noch jungen Zweig der Verhaltensforschung handelt. Erst seit den 1970er Jahren beginnt die Attraktivitätsforschung Fuß zu fassen. Damit beschäftige ich mich in meiner Freizeit neben anderen unzähligen Beschäftigungen, wie z.B. der Fotografie.

Hier präsentiere ich in den einzelnen Artikeln Bilder des Gesäßes. Diese Fotos, die ich alle selber fotografierte, zeige ich in leicht bearbeiteter Farbe und Form. Das mache ich, weil es für mich zu einer Verdeutlichung der Bildaussage führt. Ich fotografiere seit meiner Jugend. Damals besonders gerne meine Freundinnen, aber auch Mädchen, die ich fragte und nicht fragte. Die Zustimmung in den 70ern und 80ern war groß, lebte es sich doch in einer freien und experimentierfreudigen Zeit sehr unverkrampft.

Der Mensch in seiner äußerlichen Erscheinung war schon immer ein Vorbild für die Kunst – ob in der Bildhauerei, der Malerei und – eben der erst viel später dazugekommenen Fotografie. Ich meine, das nicht jedermann (meine) Bilder vom Po für Kunst hält, selbst wenn in der Kunstgeschichte ausgiebig darüber gesprochen wurde und zahlreiche Gemälde und Skulpturen mit -meiner Ansicht nach- speziell wohlgeformten Hintern geschaffen wurden. Eine kleine Übersicht folgt in einem der nächsten Blog-Beiträge

Allein das Motiv „ Hintern“ hat, wie wir später erkennen werden, in unserer Gesellschaft -zumindest öffentlich- einen ruchlosen Charakter. Dieser Scheinheiligkeit beuge ich mich jedoch keineswegs. Für mich stellen die Kunstwerke der Epochen soetwas wie ein Ausdruck für die Schönheit des Hinterns an sich und überhaupt des menschlichen Körpers dar. Ob Michelangelos “Hintern Gottes“ als Fresco in der sixtinischen Kapelle oder die Arbeiten der Bildhauer zu Zeiten der Klassik und Romanik geben für mich Beispiele für die vollkommene Form wieder.

Das wird gerne jeder Betrachter für sich selbst bedenken. Der Leser, „ Sie“, „Du“, der diese Worte ließt, hat aus irgend einem Grunde zu diesem, meinem Beitrag über den perfekten Hintern gefunden. Die bildende Kunst ist am Menschen selbst ( wie auch sowieso im Menschen ) erschaffen, ich bilde mit der Kamera lediglich ab, und zwar genau das, was ich sehe, was speziell oft dargestellt, „ausgestellt“ wird.

Manch eine Frau, die ich fragte, ob ich ihren Po fotografieren dürfte, empfand es als eher peinlich. Manch andere empfand es aber durchaus auch als Kompliment. Nicht jedes dieser Fotos erfragte ich, einige fotografierte ich als Schnappschuss.

So mag sich ein jeder an meinen Texten und meinen Bildern erfreuen, vielleicht ist manche Information und Impression neu für Dich. Auch freue ich mich, wenn ich inspiriere oder kontroverses Gedankengut erzeugen kann. Eine Diskussion ist bekanntlich immer der Beginn einer Revolution! Meine Bilder sprechen für sich selbst.

Also nochmals HERZLICH WILLKOMMEN, und wenn Fragen, Meinungen, Kritik oder Lob in Deinen Gedanken entstehen, gerne kommentieren.

Und zu guter letzt: Wenn Du Lust auf ein Fotoshooting hast, nicht nur, was Deinen Po betrifft, so zögere nicht und schreib‘ mir kurz eine Mail.

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